Facettenreiches Nicaragua

von Christine Frank

Nicaragua begeistert mich durch die Kombination von Natur und Kultur. Die Architektur, die Gassen und die stimmungsvollen Plätze in den ehemaligen kolonialen Städten sind beeindruckend. Die Landschaft ist abwechslungsreich und besticht mit Regenwäldern, grossen Seen, traumhaften Stränden und mächtigen Vulkanen, die mich am meisten faszinieren.

Das Klima ist tropisch-feucht und heiss. Die ideale Reisezeit ist während der Trockenzeit, d.h. von November bis April. Die restlichen Monate werden von der Regenzeit bestimmt. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 25 Grad und 35 Grad. Nur der gebirgige Norden weist ein etwas kühleres Klima auf. Während meiner Reise im März/April ist es meistens brütend heiss, aber vom Regen blieb ich vollkommen verschont.

Die «Nicas», wie die Einwohner Nicaraguas liebevoll genannt werden, sind mit einem Durchschnittsalter von rund 20 Jahren ein junges Volk. Ich schätze die freundliche, aufgeschlossene und hilfsbereite Art der Bevölkerung sehr.
  • Die am Nicaragua-See gelegene Stadt beeindruckt mit ihren vielen aufwendig renovierten Häusern im Kolonialstil und ist unbestritten das Zentrum des Tourismus in Nicaragua. Ich liebe es, durch die Gassen zu schlendern und diese farbenfrohen Bauten zu bestaunen. Kein grell leuchtendes Reklameschild ragt in die Strassen.

    Granada – bunte Häuser im Kolon

    Die am Nicaragua-See gelegene Stadt beeindruckt mit ihren vielen aufwendig renovierten Häusern im Kolonialstil und ist unbestritten das Zentrum des Tourismus in Nicaragua. Ich liebe es, durch die Gassen zu schlendern und diese farbenfrohen Bauten zu bestaunen. Kein grell leuchtendes Reklameschild ragt in die Strassen.

  • n01

    Sprachschule

    Auf dem Bild befinde ich mich im Innenhof der kleinen Sprachschule, wo ich die ersten beiden Wochen meiner Reise meine Spanischkenntnisse auffrische. Der Unterricht findet halbtags auf Privatbasis statt. So bin ich stets gefordert und kann viel profitieren. Einige Brocken Spanisch zu sprechen, ist für eine Reise durch Nicaragua sehr empfehlenswert!

  • n03

    Granada – Kirchen

    Viele Kirchen zieren die Stadt. Die in hellem Blau strahlende Iglesia de San Francisco ist die älteste Kirche von Granada.

  • n04

    Granada – Parque Central

    Den sehr gepflegten Parque Central säumen Kutschen, die für Ausfahrten bereitstehen. Hier auf dem zentralen Platz spielt sich vor allem an den Wochenenden das Leben der Bevölkerung ab und es herrscht ein geselliges Treiben.

  • n05

    Catarina – Aussichtspunkt

    In diesem kleinen Ort in der Nähe von Granada befindet sich einer der spektakulärsten Aussichtspunkte. Vom Mirador de Catarina aus geniesse ich den atemberaubenden Ausblick auf die tiefblaue Lagune, die Laguna de Apoyo. Dieser kreisrunde Kratersee entstand vor Tausenden von Jahren bei einem gewaltigen Vulkanausbruch.

  • Die Busbahnhöfe sind oft chaotisch und unübersichtlich. Es gibt keine publizierten Fahrpläne und um herauszufinden, wo und wann ein Bus fährt, ist manchmal schwierig. Dafür geben die farbigen Busse ein tolles Bild ab!

    Masaya – Terminal de Autobuses

    Für den Transport bieten sich die öffentlichen Busse an. Man sitzt fast ausschliesslich in alten, klapprigen Bussen, oft sind es ausgemusterte Schulbusse der USA. Eine Stunde Fahrt kann man durchschnittlich mit einem US-Dollar berappen. Das Gedränge im Bus ist oft gross. Ich bin froh, auf der einen Fahrt immerhin in der hintersten Ecke einen Platz auf einem Reissack ergattern zu können. Die Busbahnhöfe sind oft chaotisch und unübersichtlich. Es gibt keine publizierten Fahrpläne und um herauszufinden, wo und wann ein Bus fährt, ist manchmal schwierig. Dafür geben die farbigen Busse ein tolles Bild ab!

  • n07

    Masaya – Volcán Masaya

    Im aktiven Krater brodelt es und Rauch steigt auf. Es werden täglich Tonnen von Gas ausgestossen. Deshalb ist es ratsam, sich nicht länger als eine halbe Stunde in der Nähe aufzuhalten. Ich spaziere auf der erkalteten Lavalandschaft und bin überwältigt vom eindrucksvollen Schauspiel!

  • n08

    Léon – Catedral

    Diese Kolonialstadt liegt in der fruchtbaren Küstenebene und strotzt nur so von Kirchen. Die Kathedrale ist eine der grössten von Lateinamerika. Das Klima hier ist heisser als anderswo und bei meinem Streifzug durch den historischen Stadtkern schwitze ich gnadenlos.

  • n09

    Léon – einheimische Kinder

    Eine Kinderschar mit nur einem Velo ist keine Seltenheit. Die fröhlichen und neugierigen Kinder posieren jeweils gerne für ein Foto und lächeln zufrieden in die Kamera. Sie sind fasziniert, wenn sie sich – vielleicht zum ersten Mal – im Display der heutigen Digitalkameras erkennen können.

  • n10

    Volcán Cerro Negro – schwarzer Berg

    Nahe der Stadt Léon zieht sich eine Kette von Vulkanen von Norden nach Süden. Der Volcán Cerro Negro, was so viel heisst wie schwarzer Berg, ist 726 m hoch. Mit einer kleinen Gruppe und einem einheimischen Führer besteige ich diesen pechschwarzen Hügel.

  • n11

    Volcán Cerro Negro – exzellentes Farbenspiel

    Die Aussicht auf dem Weg nach oben ist phänomenal. Ich sehe die einst geflossene, nun in Schwarz erstarrte Lava. Die Farben des Kraters sind so kräftig und der wolkenlose Himmel hebt sich kontrastreich davon ab. Je höher wir kommen, desto besser präsentiert sich die Sicht auf die umliegenden, teils viel höheren Vulkane und die endlose Weite der Umgebung.

  • n12

    Volcán Cerro Negro – aktivster Vulkan

    Er ist der aktivste Vulkan von Nicaragua. Feine weisse Rauchschwaden steigen auf und es riecht nach Schwefel. Die Farbenpalette des Gesteins und der Ablagerungen ist grossartig. Ich liebe diese kargen Landschaften und kann mich kaum satt sehen!

  • n13

    Las Peñitas – pazifische Küste

    Dieser ruhige Ort liegt am Pazifischen Ozean, nur 20 km von Léon entfernt. Wegen der schlechten, unbefestigten Strasse benötige ich für die Fahrt mit dem Bus jedoch rund eine Stunde und bin danach völlig eingestaubt. Entschädigt werde ich mit einem fast menschenleeren, langen schwarzen Sandstrand und fantastischen Sonnenuntergängen.

  • n14

    Matagalpa – Selva Negra

    Im Norden des Landes wird in höheren Lagen Kaffee und Tabak angebaut. In der Nähe der Stadt Matagalpa liegt auf rund 1000 m das Gebiet von Selva Negra. Dieses wurde von deutschen Einwanderern nach dem Schwarzwald benannt und beherbergt eine der wichtigsten Kaffeeplantagen. In dieser herrlichen, satt grünen Waldlandschaft kann ich mich beim Wandern wunderbar entspannen.

  • n15

    San Juan del Sur – ehemaliges Fischerdorf

    Das einstige Fischerdörfchen entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einer bevorzugten Destination am Pazifik. Der Ort im Süden ist so klein, dass er leicht zu Fuss entdeckt werden kann. Einmal mehr finde ich grossen Gefallen an den bunten Häuserfassaden, die sich in leuchtenden Farben präsentieren.

  • Nicaragua

    San Juan del Sur – Pazifischer Ozean

    Die grosse, wunderschön geschwungene Sandbucht ist umgeben von sanften Hügeln. In der näheren Umgebung befinden sich insbesondere für Wassersportler weitere attraktive Strände.

  • n17

    Isla Ometepe – Vulkaninsel

    Die Insel liegt im Nicaragua See, der rund 16 Mal grösser ist als der Bodensee. Es ist der einzige Binnensee der Welt, in dem Haie leben. Bei den zwei Hügeln auf der Insel handelt es sich um zwei Vulkane, welche Mittelpunkt der jeweiligen Inselhälften sind. Diese sind durch herabgeflossene Lavaströme miteinander verbunden und geben der Insel die Form einer Acht.

  • n18

    Isla Ometepe - Altagracia

    Ich streife durch Altagracia, einen der grösseren Orte der Insel. Wie überall im Land sehe ich auch hier ältere Leute in ihren kunstvoll gefertigten Schaukelstühlen auf den Gehsteigen oder in den Innenhöfen der Häuser entspannen.

  • n19

    Isla Ometepe – Finca El Encanto

    Die Insel ist ein richtiges tropisches Paradies. Die letzten Tage meiner eindrücklichen Reise verbringe ich auf der Finca El Encanto, die bei Santa Cruz inmitten einer üppigen, blühenden Pflanzenwelt liegt. Auf dieser Farm werden Obst und Gemüse angepflanzt und einige Gästezimmer laden zum Verweilen ein. Ich geniesse die Ruhe, die Aussicht auf den blauen See und verbringe die meiste Zeit in meiner geliebten Hängematte.

  • n20

    Isla Ometepe – Volcán Concepción

    Der aktive Vulkan mit einer beachtlichen Höhe von 1610 m weist eine perfekte Kegelform auf und präsentiert sich oft mit einem Wolkenhut. Der zweite Vulkan hingegen, der Volcán Maderas, ist erloschen. Ich bin begeistert von diesen zahlreichen Vulkanen, die dieses reizvolle Land schmücken!

Angaben Reisebericht

Portraitbild Christine Frank März 2018

Autor

Christine FrankKontaktangabenWeitere Reiseberichte
ZielZentralamerika
Reiseart

Erlebnisreisen, Sprachaufenthalte, Aktivreisen

Tipps

  • Ideale Reisezeit – November bis April

  • Spanischkenntnisse sind von Vorteil – eventuell Sprachschule besuchen.

  • Wenig Gepäck mitnehmen – die Busse sind oft überfüllt.

  • Trekkingschuhe einpacken – Wanderungen auf Vulkane sind ein Erlebnis!

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