Mit dem Rucksack auf Entdeckungstour in Nicaragua

von Sandra Radivojevic

Im Dezember und Januar bereiste ich Nicaragua während drei Wochen, nachdem ich bereits erlebnisreiche Wochen in Panama und Costa Rica erleben durfte. In der ersten Woche begleitete mich eine Freundin, wir reisten mit ÖV und Rucksack. Nicaragua begeistert mich durch seine Vielfalt. Die tollen Städte, die reiche Kultur und die interessante Geschichte lassen es zu meinem Lieblingsland in Zentralamerika werden!
  • Vulkan

    Insel Ometepe

    Meine erste Station nach dem chaotischen Grenzübergang Costa Rica - Nicaragua ist die beschauliche Insel Ometepe. Diese liegt im Nicaraguasee und wird dominiert von den beiden Vulkanen Concepcion (1610m) und Maderas (1394m).
    Der Vulkan Concepcion gehört zu den aktivsten in Nicaragua!

  • fafa

    Insel Ometepe

    Die Insel ist ein perfekter Ort um sich ein paar Tage Ruhe zu gönnen und die wunderbare Natur zu geniessen, hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Wir beziehen eine einfache Unterkunft im Hauptort und erkunden die Insel mit einem lokalen Guide. Beeindruckend ist die üppige Natur. Wir unternehmen kleinere Wanderungen zu schönen Aussichtspunkten. Die beiden anstrengenden Wanderungen zu den Vulkanen lassen wir mit dem Versprechen bleiben, beim nächsten Besuch mindestens einen davon zu besteigen!

  • Essen

    Frühstück in Nicaragua

    Selten habe ich mich in einem Land jeden Abend so auf das Frühstück gefreut wie in Nicaragua. Gallo Pinto heisst das traditionelle Frühstück, welches scheinbar in Nicaragua erfunden wurde (Die Costa Ricaner bestreiten dies natürlich). Das Gericht besteht aus im Öl angebratenem Reis mit Bohnen, gebratenen Bananen, würzigem Käse und auf Wunsch mit Rührei und Toastbrot. Köstlich!

  • Abend

    Granada

    Wir gönnen uns ab der Fähranlegestelle in San Jorge ein Taxi nach Granada. Die Stadt verzaubert uns sofort! Eine wunderschöne Kolonialstadt mit tollem Flair und vielen schönen Restaurants und Cafés, die zum Verweilen einladen. Aus den geplanten zwei Nächten werden vier und somit verbringen wir auch eine schöne Silvesterfeier in Granada.

  • Spiel

    Bingo in Granada

    Bei einem Abendspaziergang durch Granada komme ich an einer Feuerwehrstation vorbei, unter einem Vordach stehen kleine Tische und Hocker. Viele vorwiegend ältere Menschen, sind in ihr Bingo Spiel vertieft. Neugierig beobachte ich die Szene und werde schnell entdeckt und zum Mitmachen eingeladen. Sogleich bin ich im Besitz von drei Spielkarten, was sich als Herausforderung heraus stellt. Die Nicas spielen schnell und die Zahlen sind für mich nicht immer einfach zu verstehen. So bleibe ich ohne Sieg im Spiel aber um ein unvergessliches Reiseerlebnis reicher!

  • Ab Granada unternehme ich einen Ausflug nach Masaya.
Die alten amerikanischen Schulbusse fahren regelmässig ab.  In Masaya liegt der bekannte "Mercado de Artesanias", hier lässt sich fast alles finden! Vom ktischen Souvenir bis zur hochwertigen, handgemachten Hängematte. Auch lohnenswert ist ein Bummel über den benachbarten Markt, welcher vor allem Gegenstände des täglichen Gebrauchts im Angebot hat.

    Masaya

    Regelmässig fahren Busse von Granada nach Masaya. Die alten amerikanischen Schulbusse sind entsprechend eng bestuhlt und wir sind dankbar, dass die Fahrt nur eine Stunde dauert. In Masaya liegt der bekannte "Mercado de Artesanias", hier lässt sich fast alles finden! Vom kitschigen Souvenir bis zur hochwertigen, handgemachten Hängematte. Auch lohnenswert ist ein Bummel über den benachbarten Markt, welcher vor allem Gegenstände des täglichen Gebrauchs im Angebot hat.

  • fdafa

    Granada

    Leider muss ich mich heute Abend von meiner Reisepartnerin verabschieden, für sie geht es zurück in den Winter und den Alltag. Mir bleiben noch weitere zwei Wochen, um Nicaragua auf eigene Faust zu erkunden. Ich habe Lust auf ein paar Tage am Meer und organisiere den Transport für den nächsten Tag, der mich nach San Juan del Sur bringen soll. Wir geniessen den letzten gemeinsamen Sommerabend in Granada in vollen Zügen!

  • Beach

    San Juan del Sur

    San Juan del Sur ist der bekannteste Ferienort in Nicaragua. Rund um die kleine Ortschaft liegen wunderschöne Strände, die mit Shuttlebussen zu erreichen sind. Die Playa Hermosa gehört für mich zu den schönsten Stränden Zentralamerikas!
    Im Ort selber gibt es zahlreiche günstige Unterkünfte und ein lebhaftes Nachtleben. Ich treffe viele Reisende wieder, die ich in den Wochen vorher in Panama und Costa Rica getroffen hatte.

  • Surf

    Surfen im Süden

    Ob Anfänger oder Könner: Rund um San Juan del Sur findet jeder die idealen Bedingungen, um sich einmal in die Fluten zu stürzen. Ich entscheide nach einigen Versuchen, keine Surfkarriere anzustreben und schaue lieber den Könnern bei ihren Wellenritten zu.

  • Leon

    Geschichtslektion im Norden

    Lange war León die Hauptstadt Nicaraguas. Die Stadt ist nicht so herausgeputzt wie Granada, hat aber sehr viel Charme und Geschichte zu bieten. Es war politisch immer schon die progressivste Stadt Nicaraguas und vielleicht auch die Radikalste.
    Es lohnt sich ein paar Stunden einen lokalen Guide zu organisieren. So besuche ich einige Schauplätze der Revolution und bekomme Erklärungen zu den Wandgemälden, die man überall in der Stadt findet und welche oft Szenen aus der Revolution darstellen.
    Besonders bewegend ist das "Museo de Leyendas y Tradiciones", ein ehemaliges Foltergefängnis für politische Gefangene.

  • fda

    Kathedrale von Léon

    Diese Kathedrale ist die grösste Zentralamerikas. Unbedingt empfehlenswert: Die Dachbesteigung mit wunderbarem Rundblick auf die Stadt und die umliegenden Vulkangipfel. Allen (Rucksack)-Reisenden kann ich das Hostel ViaVia wärmstens empfehlen, wo auch Touren in die Umgebung organisiert werden können.

  • Sandino

    Managua

    Während ein paar Tagen bin ich auf Besuch bei Freunden in Managua. Die Sehenswürdigkeiten sind überschaubar. Bei einem grossen Erdbeben im Jahr 1972 wurde der Grossteil der Stadt zerstört, alte Gebäude findet man kaum. Vom Parque Historico hat man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und die beeindruckende Statue des Nationalhelden Augusto Sandino.

  • Mata

    Matagalpa

    Zwei Stunden nördlich von Managua liegt die Kaffee-Hauptstadt Matagalpa. Die geschäftige Kleinstadt liegt umgeben von grünen Bergen. Das Zentrum wird von der schneeweissen Kathedrale dominiert. Rund um Matagalpa kann man zahlreiche Wanderungen unternehmen und es gibt sogar eine kleine Sprachschule im Ort.

  • jfkda

    Auf dem Markt

    Frijoles (Bohnen) dürfen auf keinem Markt und fast in keiner Mahlzeit in Nicaragua fehlen. Noch zwei Tage bis zu meinem Flug zurück in die Schweiz und somit Zeit, einen Bohnenvorrat zu kaufen, damit ich zu Hause weiterhin leckeres Gallo Pinto geniessen kann.

  • hkj

    Selva Negra

    Meine Freunde aus Managua machen mit mir noch einen Abstecher in die Selva Negra - den nicaraguanischen Schwarzwald! Im Restaurant gibt es typisch Deutsche Gerichte. Was für mich eher kurios ist, ist für die Hauptstädter ein beliebtes Ausflugsziel. Die angegliederte Lodge bietet zahlreiche Wanderungen und viele Informationen rund um das Thema Kaffeeanbau an.

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Angaben Reisebericht

Sandra_Radivojevic_WT
BeraterInSandra Radivojevic
ZielZentralamerika
Reiseart

Erlebnisreisen, Aktivreisen

Weitere Reiseberichte

Tipps

  • Dezember-April ist die beste Reisezeit.

  • Spanischkentnisse bei individueller Reise sind von Vorteil.

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