Reise durch das Kaffeeland Kolumbien

von Sandra Jakob

Bei Kolumbien denken viele Leute an Kriminalität, Korruption und Drogenbaron Pablo Escobar. Dementsprechend klein war die Freude bei meiner Familie über mein nächstes Reiseziel. Doch ich hatte bereits so viel Gutes über Kolumbien gehört, weshalb ich mir endlich ein eigenes Bild über das Land machen wollte. Ende November bin ich mit meinem Partner während drei Wochen mittels Bussen und Inlandflügen vom Süden in den Norden Kolumbiens gereist.
  • Stadt Wald Grossstadt Wolken Wolkenkratzer

    Bogotá - das Herz Kolumbiens

    Unsere Reise startet in der riesengrossen Hauptstadt Bogotá, die rund 8 Millionen Einwohner zählt. Die Stadt ist in die Berglandschaft der Anden eingebettet und dehnt sich über ganze 1700 Quadratkilometer aus. Wir fahren mit der Standseilbahn auf den Cherro Monserrate und werden mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Stadt belohnt. Sonntags wandern viele Einheimische zum Gottesdienst auf den Berg und erledigen so gleich ihr Sportprogramm.

  • UNADJUSTEDNONRAW_thumb_f0e5

    Graffitis weit mehr als Kunst

    Überall in Bogotá zieren farbenfrohe Graffitis die Hauswände und Mauern. Es ist einerseits eine moderne und heute akzeptierte Street-Art und andererseits ein Ausdrucksmittel für gesellschaftliche und politische Probleme. Es gibt kaum eine Wand, die keine Botschaft zu erzählen hat. Eine geführte Fahrradtour durch die Stadt kann ich sehr empfehlen, so gelangt man auch in Gebiete ausserhalb der touristischen Altstadt «La Candelaria».

  • Villa de leyva

    Villa de Leyva – ein Gefühl von «Jahre zurückversetzt»

    Unsere Reise geht weiter nach Villa de Leyva. Mit dem Bus fahren wir vier Stunden von Bogotá in die hübsche Kolonialsiedlung. Hier fühlen wir uns wie um Jahrzehnte zurückversetzt. Das Zentrum von Villa de Leyva ist nicht zu übersehen – ein riesiger Dorfplatz «Plaza Major» umgeben von weiss verputzten Häusern. Friedlichkeit und Ruhe zeichnen diesen Ort aus.

  • Villa de Leyva Gassen

    Ein Bummel durch die Gassen

    Villa de Leyva steht unter Denkmalschutz und jedes der weissverputzten Häuser besticht durch seine Schönheit und Einzigartigkeit. Wir bummeln gemütlich durch die Gassen, unsere Kamera freut sich über die unzähligen Fotomotive und wir geniessen die Herzlichkeit der Einheimischen.

  • Manizales Zona Cafetera

    Die Schönheit der "Zona Cafetera"

    Von Bogotá fliegen wir mit einer Propellermaschine nach Armenia um von dort in die «Kaffeezone» nach Manizales zu gelangen. Bereits beim Flug beeindruckt uns die Schönheit der Natur mit den Bergen und ihrem satten Grün. Auf der Veranda einer gemütlichen Kaffeefinca, unser heutiger Übernachtungsort, geniessen wir die schöne Landschaft und den Sonnenuntergang.

  • Kaffeepflanzen Kolumbien Manizales

    Bedeutender Kaffeeexporteur

    Kolumbien ist der drittgrösste Kaffeeexporteur der Welt und der einzig grosse Produzent, der ausschliesslich Arabica-Bohnen anbaut. Aufgrund des Klimas blühen die Büsche fast ständig, so dass zwei Ernten pro Jahr möglich sind. Der Kaffee in Kolumbien wird von Hand geerntet. Rund um unsere Kaffeefinca gibt es Kaffeepflanzen soweit das Auge reicht.

  • Manizales Kaffeeplantagenbesitzer

    Sehen wie der Kaffee wächst

    Auf einer Kaffeetour unserer Kaffeefinca erfahren und sehen wir, wie der Kaffee wächst, geerntet & geröstet wird. Wir dürfen verschiedene Röstungen köstigen und kaufen unseren Favorit als Mitbringsel direkt beim Plantagenbesitzer.

  • Valle de Cocora Wachspalmen Kolumbien

    Riesenpalmen im Valle de Cocora

    Nach einer rasanten Busfahrt treffen wir im Dörfchen Salento ein, welches für sein «Valle de Cocora» mit den riesigen Wachspalmen (Nationalbaum Kolumbiens) bekannt ist. Salento ist eine kleine Ortschaft inmitten grüner Berge. Hier findet man schönes Kunsthandwerk und prachtvollen Schmuck.

  • Wanderung Valle de Cocora Kolumbien

    Rundwanderweg im Valle de Cocora

    Vom Dorfplatz in Salento bringt uns ein Jeep zum Startpunkt unserer Wanderung. Der Rundweg führt uns mitten durch den Nebelwald und das Tal der Wachspalmen mit herrlichen Ausblicken. Die Palmen werden bis zu 60 Meter hoch. Auch Reittouren werden vor Ort angeboten.

  • Medellin Kolumbien

    Medellin – Stadt des ewigen Frühlings

    Die zweitgrösste Stadt Kolumbiens widerspiegelt den Kontrast zwischen arm und reich sowie alt und modern. Im Viertel «El Poblado» finden wir tolle Unterkünfte, innovative Restaurants sowie aufstrebende und dynamische, junge Kolumbianer und Kolumbianerinnen.

  • Medellin Viertel der Stadt

    Über den Dächern von Medellin

    Moderne Metrocable-Gondeln verbinden die verschiedenen Viertel der Stadt, welche sich trotz des schwierigen Geländes nicht am Wachsen hindern lassen. Aus der Vogelperspektive sehen wir Arbeitsviertel und die ärmeren Regionen von Medellin. Am Labyrinth aus roten Ziegelhäusern können wir uns kaum satt sehen.

  • Grab von Pablo Emilio Escobar Gaviria

    Pablo Emilio Escobar Gaviria

    Unter der Gewaltherrschaft von Drogenbaron Pablo Escobar wurde Medellin weltweit bekannt für den Kokainhandel. Schiessereien waren an der Tagesordnung und die Mordrate gehörte zur höchsten der Welt. 1993 wurde Pablo laut Erzählung auf einem Dach in Medellin getötet. Auf der originalen und sehr spannenden Escobar-Tour besuchten wir unter anderem dieses Haus und sein Grab.

  • Granitmonolith El Penol de Guatape

    Tagesausflug nach Guatapé...

    Von Medellin aus unternehmen wir mit dem öffentlichen Bus einen Tagesausflug nach Guatapé. Hier besteigen wir den 200 Meter hohen Granitmonolith «El Peñol de Guatapé».

  • Aufstieg auf den Monolith in Guatapé Kolumbien

    ...Der Aufstieg lohnt sich

    Eine Ziegeltreppe mit fast 700 Stufen führt zuoberst auf den Monolith. Dort werden wir mit einer herrlichen Aussicht über die Region belohnt. Die Ausläufer eines Stausees ragen wie Finger in die weiten, grünen Berge hinein.

  • Verzierungen an den Hauswänden in Guatapé

    Verzierungen soweit das Auge reicht

    Im Dorf von Guatapé finden wir kunterbunte Häuschen, allesamt mit freskenartigen Verzierungen an den Hauswänden. Wir schlendern während des Nachmittags durch die Gassen und entdecken die vielen Kunstwerke an den Hauswänden.

  • Finca Barlovento Karibikküste Kolumbien

    Finca Barlovento an der Karibikküste

    An der Karibikküste gönnen wir uns die schöne Unterkunft «Finca Barlovento», welche direkt am berühmten Nationalpark Tayrona liegt. Hier geniessen wir die wunderschöne Natur und die Hängematten mit Sicht aufs Meer. Ein weiteres Highlight unserer Reise.

  • Parque Nacional Natural Tayrona

    Abenteuer pur im Parque Nacional Natural Tayrona

    Der beliebteste Nationalpark Kolumbiens begeistert mit seinen schönen Stränden, der Bergkulisse im Hintergrund und dem Regenwald mit vielen Tieren. Die schönen Strände erreicht man nach einer Wanderung durch den Urwald. Da es bei uns zuvor geregnet hat, war der Boden sehr nass und matschig, was die Wanderung sehr abenteuerlich gestaltet hat - ganz nach dem Motto «der Weg ist das Ziel».

  • Übernachtung unter freiem Sternenhimmel

    Schlafen inmitten der Natur

    Für den Hin- und Rückweg der Strände im Tayrona Nationalpark benötigen wir einen ganzen Tag. Wer es gemütlicher nehmen möchte hat die Möglichkeit, in Hängematten unter freiem Sternenhimmel oder auf einem Zeltplatz mitten im Park zu übernachten.

  • Historische Alrtstadt Cartagenas

    Farbenfrohe Altstadt von Cartagena

    Die historische Altstadt Cartagenas ist bei den Touristen sehr berühmt und dies nicht ohne Grund. Farbenfrohe Hauswände, Gässchen, Restaurants und Lädeli - umgeben von der Stadtmauer - laden zu einem gemütlichen Flanieren ein.

  • Insel Providencia Kolumbien

    Bienvenidos a paradiso Isla Providencia

    Von Cartagena aus fliegen wir mit einem kleinen Flugzeug via Insel San Andres auf die kleine Insel Providencia. Diese beiden Inseln gehören zu Kolumbien, befinden sich aber auf der Höhe von Nicaragua. Karibikfeeling pur!

  • Naturparadies Providencia Kolumbien

    Kleines Naturparadies Providencia

    Providencia hat uns vom ersten Moment an begeistert. Es ist ein kleines Inselparadies mit grünen Hügeln, türkisblauem Wasser, tollen Tauchplätzen und wunderschönen Stränden. Auf der Insel mieten wir einen Golfwagen und nehmen immer wieder Einheimische am Strassenrand mit.

  • Nationalpark El Pico auf Providencia

    Paradiesische Ausblicke im Nationalpark El Pico

    Auf Providencia wandern wir im Nationalpark «El Pico» und werden mit dem atemberaubenden 360-Grad-Panorama über die Insel belohnt. Auch Tauchfans werden auf Providencia nicht enttäuscht. Wir sehen auf unserem Tauchgang schöne, farbige Riffe. Harmlose Riffhaie begleiten uns.

  • Sonnenuntergang auf Providencia am Strand

    Strandfeeling pur

    Den Abend lassen wir auf Providencia in der inselbekannten Strandbar «Ronald's» ausklingen. Hier treffen wir auf viele Einheimische, die das Leben feiern. Die Piña Coladas, serviert in einer frischen Kokosnuss, sind legendär. Kulinarisch bietet die Insel viel frischen Fisch in allen Variationen - einfach lecker.

  • Bed & Breakfast Yellow Home auf Providencia

    Herzliches Yellow Home auf Providencia

    Unser Zuhause auf Providencia ist das Yellow Home. Ein unglaublich schönes Bed & Breakfast, das vom kolumbianischen Ehepaar Doris und Cesar geführt wird. Die beiden tun alles, damit sich ihre Gäste wohl fühlen. Doris zaubert uns jeden Morgen ein anderes, leckeres Frühstück auf den Tisch. Die beiden sind unglaublich herzlich und sind das Sahnehäubchen unserer Reise.

  • Strand Meer Kolumbien

    Kolumbien geht mitten ins Herz

    Nach drei Wochen Kolumbien kommen wir voller Begeisterung zurück. Besonders die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen haben es uns angetan. Die Kolumbianer schätzen sehr, dass nach den unsicheren und traurigen Zeiten Touristen ihr Land besuchen und tun alles, damit sie zufrieden nach Hause zurückkehren. Das Land hat alles: vielfältige Natur, interessante Städte, wunderschöne Strände und viel Kultur. Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt, wir werden sicher wieder kommen. :)

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Tipps

  • Im Tayrona Nationalpark in der Finca Barlovento übernachten.

  • Auf der Isla Providencia mindestens vier volle Tage verbringen.

  • Bogotá mittels geführter Fahrradtour von «Bogotá Bike Tours» entdecken.

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