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Malediven Inselhopping

von Lars Hanf

Mit zwei Tauchkolleginnen verabrede ich mich im Januar. Innerhalb einer Woche wollen wir die Einheimischeninseln und Inselresorts der Malediven mal direkt vergleichen. Und natürlich wollen wir auch tauchen. Wir fliegen zuerst zum Addu-Atoll im Süden, dann weiter zum Süd Ari Atoll, das mittig liegt, und beenden unsere Reise im Nord Male Atoll. Eine schöne, kurze, eindrückliche Reise, mit einem ganz besonderen Moment, den ich in über 25 Jahren Tauchen hier zum ersten Mal erlebe.
  • Tauchplätze im Addu Atoll

    Tauchplätze im Addu Atoll

    Kaum sind wir auf Maradhoo im Süden angekommen, meint es Petrus nicht gut mit uns. Er muss vergessen haben, irgendwo einen Wasserhahn zuzudrehen. Das bleibt, trotz bester Reisezeit, leider für die nächsten zwei Tage auch so. Unterwasser ist das aber zum Glück relativ egal und Neptun meint es umso besser mit uns. Beim Abendessen lerne ich Marc, den Besitzer von Tauchbasis und Guesthouse, kennen und freue mich darauf, mit ihm am Folgetag abzutauchen.

  • Gesunde Korallen

    Gesunde Korallen

    Tag zwei und ich kann es kaum abwarten, wieder schwerelos über die Korallen zu gleiten. Diese sind hier übrigens unglaublich gesund und der Fischreichtum beeindruckend.

  • Kopflos im Riff

    Kopflos im Riff

    … da macht es auch nichts aus, wenn eine Schildkröte zwischen den Korallen kräftig wütet. Und beim Auftauchen zeigt sich heute sogar kurz die Sonne.

  • Auf der Liege mit einer frischen Kokosnuss

    Auf der Liege mit einer frischen Kokosnuss

    Marc und sein Team sind grossartig. Das Guesthouse bietet alles, was der Reisende braucht und ist perfekt für Taucher. Die Insel selbst hat nichts mit «Malediven-Traum» zu tun, aber es gibt überall die eine oder andere Perle für Romantiker. Auf dieser Einheimischeninsel ohne Alkohol stossen wir nach dem Tauchen mit Fruchtsaft und Bitter Lemon an.

  • Einfach nur wow!

    Einfach nur wow!

    Neuer Tag, neue Tauchbasis, gleiches Riff. Wir sind wieder am Manta Point, setzen die Riffhaken und blasen die Westen etwas auf, so dass wir wie Luftballons im Riff hängen. Es sind einige Mantas da, aber einer verhält sich anders, mustert mich und visiert mich plötzlich an. Er schwimmt ganz langsam direkt auf mich zu, bleibt ca. 20cm über mir stehen und wir schauen uns vier lange Minuten tief in die Augen. Er scheint den «Whirlpool», den meine Luftblasen erzeugen, zu geniessen. Ein magischer Moment, den ich in 25 Jahren Tauchen noch nie erlebt habe. Es gibt Momente beim Tauchen, da wünscht man sich einfach die doppelte Menge an Luft...

  • Gemütlichkeit

    Gemütlichkeit

    Bye Bye Addu-Atoll, hello Ari-Atoll. Per Inlandflug geht es von Gan auf Maamigili, ebenfalls eine Einheimischeninsel. Hier verspüre ich aber umgehend das «Malediven-Insel-Feeling» und die einzigen geteerten Strassen sind wahrscheinlich die Landebahnen des Flughafens. Auch das Guesthouse und die Tauchbasis, die auf unserem Weg liegen, sind einladend. Leider können wir nicht bleiben, denn unser Speedboot wartet, um uns nach Dhigurah zu bringen.

  • Gruppenfoto

    Gruppenfoto

    Das Ari-Atoll ist unter anderem für Walhaie bekannt, und es ist sogar gerade Saison. Leider wird von unserer Tauchbasis für den nächsten Tag keine Tour an das Aussenriff angeboten. Die Gebiete rund um die Insel lohnen sich aber definitiv zum Schnorcheln und Tauchen, und wir geniessen die Zeit unter Wasser.

  • Los jetzt, ab ins Wasser!

    Los jetzt, ab ins Wasser!

    Unser Guesthouse verdient eigentlich schon die Bezeichnung «kleines Hotel» und hat ein sehr gutes Restaurant. Geteerte Strassen findet man hier nicht, dafür gibt es eine weisse Sandbank am Ende der Insel. Man benötigt eine gute Stunde zu Fuss, um deren Ende zu erreichen. Wir gehen aber lieber an den Bikini Beach um zu baden und den Sonnenuntergang zu geniessen.

  • Luxuriöses Buffet

    Luxuriöses Buffet

    Wir besteigen ein Speedboot mit Ziel Vilamendhoo. Allerdings legen wir noch einen Zwischenstopp auf der Nachbarinsel am Lily Beach ein. Zur Begrüssung gibt es direkt ein Glas Champagner, der uns nach den «alkoholfreien» Inseln besonders gut schmeckt. Hier fehlt es an nichts und spätestens nach dem Mittagessen bin ich beindruckt von der Logistik die nötig ist, hier solch einen Luxus bieten zu können.

  • Deco-Bier am Strand

    Deco-Bier am Strand

    Und dann endlich – das erste Deco-Bier unter Palmen, im Pulversand vor meiner Strandvilla. Cheers!

  • Maldivian Night

    Maldivian Night

    Eigentlich wollten wir vor Vilamendhoo noch tauchen, aber bereits morgen fliegen wir mit dem Wasserflugzeug weiter. Da man mindestens 24 Stunden vor einem Flug nicht mehr tauchen sollte, geniessen wir nun also den Sonnenuntergang und das herrliche Resort. Als Ausgleich verabreden wir uns für den nächsten Morgen zum «Early-Morning-Schnorcheln», bevor wir zum Nord Male Atoll reisen.

  • Malediven aus der Luft

    Malediven aus der Luft

    Wir fliegen mit dem Wasserflugzeug nach Malé und von hier per Speedboot nach Makunudhoo. Ich bin fasziniert von dem wunderschönen Anblick aus der Luft, der sich mir bietet.

  • Eine Runde schaukeln gefällig?

    Eine Runde schaukeln gefällig?

    In Makunudhoo angekommen, werden wir standesgemäss mit frischer Kokosnuss empfangen und der Manager betont, wie wichtig es ihm ist, in seinem Resort das «Robinson-Crusoe-Feeling» zu wahren. Auch sollen alle Bauten hier aus Massivholz gebaut sein. Meine Frage, ob den auch der Kompressor von der Tauchbasis aus Holz sei, quittiert er mit einem Lachen und wir beide freuen uns auf einen lustigen gemeinsamen Abend.

  • Gute Nacht im gemachten Bett

    Gute Nacht im gemachten Bett

    Bald schon heisst es wieder Abschied nehmen. Noch eine Nacht im Paradies, dann geht es zurück nach Zürich. Ich lasse mich ins Bett fallen...

  • Manta im Anflug

    Manta im «Anflug»

    … und habe meinen Manta beim Einschlafen wieder direkt vor Augen.

  • Sonnenuntergang im Anflug auf Züri

    Sonnenuntergang im Anflug auf Züri

    Unglaublich, schon ist die Woche vorbei und es waren so viele Eindrücke und natürlich mein Manta Highlight. Züri empfängt uns beim Landeanflug mit einem langen und wunderschönen Sonnenuntergang und ich denke, wow, ich kenne einfach noch viel zu wenig Atolle, um eine Entscheidung zu treffen, ob nun die Einheimischen oder Resort Inseln gewonnen haben. Ich muss einfach bald wieder zurück und weiter testen ;-)

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Tipps

  • Abtauchen im Addu Atoll

  • Wenn möglich: Transfer per Wasserflugzeug

  • Malediven mal anders im Guesthouse auf einer Einheimischeninsel

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