Mit der Transsib von Wladiwostok nach Moskau

von Sara Pérez

Fast vier Wochen Zeit haben wir für die 9288 Kilometer lange Strecke. Wir fahren durch zwei Kontinente, sieben Zeitzonen, über 16 grosse Flüsse und 485 Brücken. Wir entdecken das vielfältige Russland mit seinen verschiedenen Ethnien, Religionen und Kulturen. Eine Zugfahrt ist zu jeder Jahreszeit ein einzigartiges Erlebnis!
  • Die Perle des russischen Fernen Ostens

    Die Perle des russischen Fernen Ostens

    Unsere Transsibreise beginnt in Wladiwostok. Es ist die grösste Stadt im Fernen Osten Russlands und war bis Beginn der 90er-Jahre für den Tourismus gesperrt. Heute sind hier vor allem asiatische Touristen anzutreffen.

  • Wladiwostok

    Wladiwostok

    In der Geburtsstadt des Schauspielers Yul Brynner kann man gut zwei Tage verweilen. Lohnenswert ist ein Ausflug auf die Russki-Insel, mit der Seilbahn zur Aussichtsplattform Eagle Nest oder ein Besuch im U-Boot-Museum «S-56».

  • Unterwegs in russischen Städten

    Unterwegs in russischen Städten

    Per Bus und Tram unterwegs zu sein ist extrem günstig und unproblematisch – sofern man weiss, welche Linie man in welche Richtung besteigen und wo man aussteigen muss. Das Ticket wird jeweils im Bus selber gekauft und hat einen Einheitspreis von umgerechnet 40 Rappen pro Fahrt.

  • Es kann losgehen...

    Es kann losgehen...

    Wir bewohnen zu zweit ein Viererabteil in der 2. Klasse. Im eigenen Abteil können wir uns besser bewegen, schlafen und die Fahrt geniessen. Wer aber das richtige «Russki-Feeling» erleben möchte und sich vor vermeintlichen schnarchenden und schwitzenden Abteilsgenossen nicht scheut, kann das Abteil mit anderen Reisenden teilen.

  • Chabarowsk

    Chabarowsk

    Der erster Stopp entlang der Transsib ist die Stadt Chabarowsk, die am Fluss Amur liegt. Sie befindet sich nur wenige Kilometer von der chinesischen Grenze entfernt. Wie überall im Fernen Osten ist hier die Sommerzeit sehr heiss und der Winter eisig kalt.

  • Eintauchen ins russische Leben

    Eintauchen ins russische Leben

    Man hört nicht viel von dieser Stadt, trotzdem überrascht sie mich positiv. Wir unternehmen eine Flussfahrt, spazieren gemütlich dem Flussufer entlang und schauen den Russen beim Sonntagsbad zu.

  • Die Russen

    Die Russen

    Wahrscheinlich braucht es einfach etwas Zeit, um die Bewohner Russlands kennenzulernen. Ich empfinde die Russen als reserviert und nicht neugierig den Touristen gegenüber. Sie sind eher ruppig und gelächelt wird selten. Trotzdem fühle ich mich jederzeit sicher und wohl.

  • Unterwegs im Zug

    Unterwegs im Zug

    An den grösseren Bahnhöfen kann man sich am Kiosk mit Wasser, Süssgetränken, Snacks und zum Teil auch mit warmen Mahlzeiten eindecken. Diese Variante ist günstiger als die Verpflegung im Bordrestaurant.

  • Ulan-Ude

    Ulan-Ude

    Nach zwei Tagen Fahrt kommen wir in Ulan-Ude an, Hauptstadt der Republik Burjatien und buddhistisches Zentrum des Landes. Ein Drittel der Einwohner sind mongolischer Abstammung und stehen dem tibetischen Buddhismus nahe.

  • Iwolginski Dazan

    Iwolginski Dazan

    Wir besuchen das grösste und wichtigste buddhistisches Kloster Russlands. Hier wird der aus unerklärlichen Gründen gut erhaltene Leichnam des vor 90 Jahren verstorbenen Lama Daschi-Dorscho im eigens für ihn gebauten Tempel präsentiert.

  • Altes Viertel in Ulan-Ude

    Altes Viertel in Ulan-Ude

    Im historischen Zentrum findet man wunderbare alte Herrenhäuser, die reich mit Holzschnitzereien und Ornamenten verziert sind. Zudem ist ein Besuch im ethnografischen Museum sehr zu empfehlen.

  • Weiter gehts...

    Weiter gehts...

    Wir entscheiden uns, ab Ulan-Ude nach Irkutsk per Tageszug zu reisen, damit wir die schöne Landschaft entlang des Baikalsees in vollen «Zügen» geniessen können.

  • Irkutsk

    Irkutsk

    Wir kommen in Irkutsk, dem Ausgangsort zum Baikalsee, an. Auch hier finden wir viele schöne und verzierte Holzhäuser. Mit dem witzigen verlorenen Tourist können wir uns allerdings nur teilweise identifizieren….

  • Fahrt zum Baikalsee

    Fahrt zum Baikalsee

    Der Baikalsee, grösstes Süsswasserreservoir der Erde, und die Insel Olchon sind unser nächstes Ziel. Schon die sechsstündige Hinfahrt per Bus und Boot ist die Reise wert.

  • Unterwegs auf der Insel Olchon

    Unterwegs auf der Insel Olchon

    Touren in den Norden und Süden der Insel starten in Khushir, dem Hauptort der Insel. Im russischen 4WD geht es auf den meist unasphaltierten Strassen holprig zu und her.

  • Bilderbuchlandschaften

    Bilderbuchlandschaften

    Leider ist die Insel vor allem im Sommer kein Geheimtipp mehr. Trotzdem findet man ausserhalb des Hauptortes Khushir noch viele einsame Orte mit wunderbaren Ausblicken.

  • Schamanismus

    Schamanismus

    Olchon gilt als Wiege des Schamanismus. Der Insel wird eine heilsame, energetische Kraft nachgesagt. Nur schon von der atemberaubenden Natur fühle ich mich in den Bann gezogen.

  • Wieder im Zug

    Wieder im Zug

    Ohne gültiges Ticket und Ausweis kommt keiner an ihr vorbei... Je eine Zugbegleiterin ist für einen Waggon verantwortlich und kontrolliert nicht nur die Passagiere beim Einsteigen, sondern sorgt auch für Ordnung und Sauberkeit im Zug.

  • Krasnojarsk

    Krasnojarsk

    Krasnojarsk ist die drittgrösste Stadt in Sibirien und liegt am Fluss Jenissei. Interessant ist hier die Vielfalt der Architekturstile von traditionellen Holzhäusern bis hin zu Gebäuden mit Fassaden wie in Sankt Petersburg.

  • Stolby-Nationalpark

    Stolby-Nationalpark

    Auf unserer Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn besuchen wir vor allem Städte. Darum geniessen wir unseren Ausflug in den Stolby-Nationalpark umso mehr. Der Park ist ab Krasknojarsk per Bus und Sesselbahn einfach zu erreichen.

  • Wodka

    Wodka

    Zu jedem typischen oder traditionellen russischen Essen gehört natürlich der Wodka dazu. Dieser wird vor, während und nach dem Essen eingeschenkt und das Glas in einem Zug geleert.

  • Jekaterinburg

    Jekaterinburg

    Nicht nur wurde hier die Zarenfamilie von den Revolutionären getötet, es ist auch der Geburtsort von Boris Jelzin, dem ersten demokratisch gewählten Staatsoberhaupt Russlands. Einen Besuch im Museum über sein Leben kann ich sehr empfehlen.

  • Kul-Scharif-Moschee

    Kul-Scharif-Moschee

    Unser letzter Stopp ist Kasan in der halbautonomen Republik Tatarstan, eine der wenigen russischen Städte mit einem vollständig erhaltenen Kreml. In der Region gibt es fast zwei Millionen tatarische Muslime, das ist mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung.

  • Glaube

    Glaube

    Mich beeindruckt, dass in Russland eine Mischehe zwischen Angehörigen der verschiedenen Glaubensgemeinschaften wie Russisch-Orthodox, Buddhismus und Islam keine Seltenheit ist. In erster Linie ist man ein Russe respektive eine Russin.

  • Geheimtipp Kasan

    Geheimtipp Kasan

    Der wunderschöne Kreml, welcher zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, das harmonische Zusammenleben von Christen und Muslimen, der tatarische EInfluss und die angenehme Atmosphäre machen diese Stadt zum Geheimtipp schlechthin.

  • До свидания

    До свидания

    Do svidaniya Russland! Wir nehmen Abschied von diesem riesengrossen Land, in dem es noch so viel Schönes zu entdecken gäbe. Ein Land, welches mit Vorurteilen leben muss, die der Westen ihm auferlegt. Da hilft nur eines: Man muss sich seine persönliche Meinung bilden!

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Tipps

  • Es statt mit «Do you speak English?» unbedingt mit «Sprechen Sie Deutsch?» versuchen.

  • Alkoholverbot im Zugabteil. Darf nur im Speisewagen konsumiert werden.

  • Migrationskarte nicht verlieren! Erhält man bei Ankunft und muss während der ganzen Reise mit Pass vorgewiesen werden.

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