Kurztrip Norwegen, Oslo – Bergen

von Ninja Schönig

Für ein paar Tage raus aus der warmen frühlingshaften Schweiz und ab in den hohen Norden! Auf den Spuren der Wikinger und des Käses befuhren wir eine der schönsten Zugstrecken der Welt, von Oslo bzw. Hønefoss nach Bergen. Ein Freund von mir – ein Käsemacher – wurde um Hilfe gerufen, weil der norwegische Raclettekäse Löcher, Risse und andere Ungereimtheiten aufwies. Ich bin für allerlei zu haben und begleitete ihn in das Land der Bargeldlosigkeit, der endlosen borealen Nadelwälder, Seen, Flüsse und Mythen. Trotz der strikten Alkoholgesetze wankten abends erstaunlich viele Einheimische jeder Altersklasse ganz lustig und plötzlich kontaktfreudig durch die Bars, Gassen und andere Gemäuer. Norwegen ist ein Erlebnis und ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte!
  • Es stimmt: Norwegen ist teuer, sehr teuer. Noch dazu, wenn man in einer Bar landet und sich nach dem ersten Drink keine Gedanken mehr macht zu Kronen, Umrechnungskurs etc. So unternehmen wir eine Schiffsrundfahrt, lassen uns die frische Seeluft um die Nase wehen und geniessen den Gedanken an ein leckeres Fischbrötchen, das wir in Aussicht haben!

    Entdeckungen in Oslo

    Es stimmt: Norwegen ist teuer, sehr teuer. Noch dazu, wenn man in einer Bar landet und sich nach dem ersten Drink keine Gedanken mehr macht zu Kronen, Umrechnungskurs etc. So unternehmen wir eine Schiffsrundfahrt, lassen uns die frische Seeluft um die Nase wehen und geniessen den Gedanken an ein leckeres Fischbrötchen, das wir in Aussicht haben!

  • Gemütlich tuckern wir mit dem Mastenboot mit leisem Motor um die Promenade der Hauptstadt, entdecken moderne Viertel und schauen waschechten Norwegerinnen zu, die lachend ins Wasser springen – um sich danach hoffentlich in der Sauna wieder aufzuwärmen.

    Opernhaus: Musik in Gletscherform

    Gemütlich tuckern wir mit dem Mastenboot mit leisem Motor um die Promenade der Hauptstadt, entdecken moderne Viertel und schauen waschechten Norwegerinnen zu, die lachend ins Wasser springen – um sich danach hoffentlich in der Sauna wieder aufzuwärmen.

  • Vorbei geht es an den typischen, farbigen Holzgebäuden und den vielen Inseln. Es sind die Ferieninseln der Osloer, deren Hügelspitzen mit Gebäuden mit modernen Glasfassaden gesäumt sind.

    Leuchtfeuer Heggholmen fyr

    Vorbei geht es an den typischen, farbigen Holzgebäuden und den vielen Inseln. Es sind die Ferieninseln der Osloer, deren Hügelspitzen mit Gebäuden mit modernen Glasfassaden gesäumt sind.

  • Nach der knapp dreistündigen Bootsfahrt beehrt uns die Sonne, so dass wir den zweiten Teil des Tages zu Fuss unterwegs sind. Am Abend kommen wir zufällig am ältesten Restaurant Oslos, dem Engebret, vorbei, und haben Glück, dass es noch Platz hat. Hier geniessen wir sehr leckeres Rentier mit Kastanien und Beerensosse.

    Festungsmauer Oslo

    Nach der knapp dreistündigen Bootsfahrt beehrt uns die Sonne, so dass wir den zweiten Teil des Tages zu Fuss unterwegs sind. Am Abend kommen wir zufällig am ältesten Restaurant Oslos, dem Engebret, vorbei, und haben Glück, dass es noch Platz hat. Hier geniessen wir sehr leckeres Rentier mit Kastanien und Beerensosse.

  • Man hört ja immer so gerne auf Tipps von Einheimischen, also folgten wir dem Rat von Mr. X am Ticketschalter in Oslo, der uns dringend riet, uns das schöne Dorf Brandbu, seinen Heimatort, anzusehen. Er meinte, da gäbe es einiges zu sehen. Also fuhren wir ca. eine Stunde per Zug von Oslo nach Jaren, um von dort aus zum geheimnisvollen Brandbu zu gelangen. In Jaren teilte uns der Bahnhofsvorsteher mit, dass die Busse nur zweimal pro Tag fahren. Das Wetter war sonnig und so entschieden wir uns, zu Fuss von Jaren nach Brandbu zu gehen. Im hochgelobten Ort gab es aber eher weniger zu tun. Wir hatten Glück und trafen einen netten, weitgereisten Renter, der uns glatt ca. 30 km bis nach Hønefoss fuhr.

    Irgendwo zwischen Jaren und Brandbu

    Man hört ja immer so gerne auf Tipps von Einheimischen, also folgten wir dem Rat von Mr. X am Ticketschalter in Oslo, der uns dringend riet, uns das schöne Dorf Brandbu, seinen Heimatort, anzusehen. Er meinte, da gäbe es einiges zu sehen. Also fuhren wir ca. eine Stunde per Zug von Oslo nach Jaren, um von dort aus zum geheimnisvollen Brandbu zu gelangen. In Jaren teilte uns der Bahnhofsvorsteher mit, dass die Busse nur zweimal pro Tag fahren. Das Wetter war sonnig und so entschieden wir uns, zu Fuss von Jaren nach Brandbu zu gehen. Im hochgelobten Ort gab es aber eher weniger zu tun. Wir hatten Glück und trafen einen netten, weitgereisten Renter, der uns glatt ca. 30 km bis nach Hønefoss fuhr.

  • Was gehört alles in Gepäck wenn man nach Norwegen reist und Abenteuer erleben möchte? Neben den üblichen Klamotten hat mich mein Reisepartner mit Angelrute und Axt überrascht. Beides kam zum Einsatz. Entlang des kleinen Flusses Randselva, der sich durch Hønefoss schlängelt, gibt es einen angenehmen Spazierweg, auf dem man das Örtchen kennenlernen kann.

    Angeln am Randselva

    Was gehört alles in Gepäck wenn man nach Norwegen reist und Abenteuer erleben möchte? Neben den üblichen Klamotten hat mich mein Reisepartner mit Angelrute und Axt überrascht. Beides kam zum Einsatz. Entlang des kleinen Flusses Randselva, der sich durch Hønefoss schlängelt, gibt es einen angenehmen Spazierweg, auf dem man das Örtchen kennenlernen kann.

  • Heute treffen wir Olaf, den Besitzer des Thorbjørnrud Hotels, der einige Zeit in der Schweiz war und nun den Käse für  seine Gäste selber herstellt. Unter anderem produziert er auch Schweizer Käse.

    Randsfjorden, drittrösster Fjord Norwegens

    Heute treffen wir Olaf, den Besitzer des Thorbjørnrud Hotels, der einige Zeit in der Schweiz war und nun den Käse für seine Gäste selber herstellt. Unter anderem produziert er auch Schweizer Käse.

  • Unser Zug verlässt Hønefoss 09:54 Uhr in Richtung Bergen. Für einen gelungenen Start der ca. fünfeinhalbstündigen Fahrt wird nach norwegischer Art gefrühstückt!

    Skoleboller

    Unser Zug verlässt Hønefoss 09:54 Uhr in Richtung Bergen. Für einen gelungenen Start der ca. fünfeinhalbstündigen Fahrt wird nach norwegischer Art gefrühstückt!

  • Das Eindrückliche an dieser Bahnfahrt ist, dass man an allem Möglichen vorbeikommt, was Norwegen zu bieten hat. Riesengrosse Wälder, Flüsse, Fjorde, Städtchen und der eine oder andere Tunnel darf natürlich auch nicht fehlen. Hinzu kommt, dass die Reise auf ca. 400 Metern über Meer startet und man unterwegs die höchstgelegenste Bahnstation Europas auf 1222,2m passiert, bis die Strecke dann bis nach Bergen wieder abwärts führt.

    Finse 1222,2 Meter über Meer

    Das Eindrückliche an dieser Bahnfahrt ist, dass man an allem Möglichen vorbeikommt, was Norwegen zu bieten hat. Riesengrosse Wälder, Flüsse, Fjorde, Städtchen und der eine oder andere Tunnel darf natürlich auch nicht fehlen. Hinzu kommt, dass die Reise auf ca. 400 Metern über Meer startet und man unterwegs die höchstgelegenste Bahnstation Europas auf 1222,2m passiert, bis die Strecke dann bis nach Bergen wieder abwärts führt.

  • Am frühen Nachmittag kommen wir in Bergen an. Hier liegt weit und breit kein Schnee. Nach einer Zwischenmahlzeit, die natürlich wieder aus Fisch besteht, schauen wir uns das Städtchen an.

    Bergen

    Am frühen Nachmittag kommen wir in Bergen an. Hier liegt weit und breit kein Schnee. Nach einer Zwischenmahlzeit, die natürlich wieder aus Fisch besteht, schauen wir uns das Städtchen an.

  • Der bekannte Hausberg Fløyen hat neben einer genialen Aussicht auch viele Wandermöglichkeiten zu bieten. Die Wege führen entlang von Moorseen, durch den Hexenwald und an Holzhütten mit Lagerfeuerstellen vorbei. Hier kommt dann auch die Axt zum Einsatz. Kurz, knackig, kalt und kulinarisch beeindruckend wars. Danke Norwegen!

    Hausberg Fløyen

    Der bekannte Hausberg Fløyen hat neben einer genialen Aussicht auch viele Wandermöglichkeiten zu bieten. Die Wege führen entlang von Moorseen, durch den Hexenwald und an Holzhütten mit Lagerfeuerstellen vorbei. Hier kommt dann auch die Axt zum Einsatz. Kurz, knackig, kalt und kulinarisch beeindruckend wars. Danke Norwegen!

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Portraitbild Ninja Schönig
BeraterInNinja Schönig
ZielEuropa
Reiseart

Aktivreisen, Kurztouren, Zugreisen

Weitere Reiseberichte

Tipps

  • Oslo: Rundtrip per Boot (75 Kronen)

  • Auf der Bootsfahrt einen Glögg (norwegischer Glühwein) mit Nüssen und Rosinen probieren!

  • Man kann von Oslo bis nach Jevnaker mit dem Fahrrad fahren und dort essen und übernachten, im Sommer sogar im Luxuszelt.

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