USA - Die Nationalparks im Westen

von Agnes Langer

Zur Abwechslung habe ich mich entschieden, eine etwas einfacher zu bereisende Region zu entdecken: Die Nationalparks im Westen der USA. Mitten in der Sommerferienzeit reiste ich für zwei Wochen mit einem kleinen Mietwagen von Park zu Park um dort jeweils zu wandern. Ich startete in der glühenden Hitze von Las Vegas aus zum Grand Canyon und beendete meinen Trip bei etwas gemässigteren Temperaturen im Yellowstone Nationalpark.
  • Da ich vor vier Jahren schon Las Vegas besuchte,  ist die Stadt dieses Mal nur mein "Sprungbrett". Nicht allzuviel Nachtleben ist angesagt, da am  nächsten Morgen die lange Fahrt zum Valley of Fire und weiter bis zum Grand Canyon ansteht.

    Las Vegas

    Da ich vor vier Jahren schon Las Vegas besuchte, ist die Stadt dieses Mal nur mein "Sprungbrett". Nicht allzuviel Nachtleben ist angesagt, da am nächsten Morgen die lange Fahrt zum Valley of Fire und weiter bis zum Grand Canyon ansteht.

  • Hier wird es wirklich heiss! Nach meiner ersten kleinen Tour bin ich leider nicht mehr in der Lage, in den Wave oder White Domes Trail zu wandern. 
Ich liebe die Hitze, aber hier ist es sogar mir zu heiss!

    Valley of Fire State Park

    Hier wird es wirklich heiss! Nach meiner ersten kleinen Tour bin ich leider nicht mehr in der Lage, in den Wave oder White Domes Trail zu wandern.
    Ich liebe die Hitze, aber hier ist es sogar mir zu heiss!

  • Nach sehr langer Fahrt- inklusive Stau-erreiche ich den Grand Canyon. Und ich bin bei weitem nicht alleine! Unglaublich, wie viele Leute sich hier tummeln. Ein Foto nur mit mir wird zur grossen Herausforderung!

    Grand Canyon-nicht ganz einsam!

    Nach sehr langer Fahrt- inklusive Stau-erreiche ich den Grand Canyon. Und ich bin bei weitem nicht alleine! Unglaublich, wie viele Leute sich hier tummeln. Ein Foto nur mit mir wird zur grossen Herausforderung!

  • Heute gilt es ernst: Ich schlüpfe in meine Schuhe und wandere in den Canyon runter. Es erscheint mir fast wie eine Pilgerwanderung, mit all den vielen Touristen.
Ich stelle fest, dass wandern in den Grand Canyon "psychologisch ungeschickt" ist: Zuerst runter und danach alles wieder rauf.

    Grand Canyon

    Heute gilt es ernst: Ich schlüpfe in meine Schuhe und wandere in den Canyon runter. Es erscheint mir fast wie eine Pilgerwanderung, mit all den vielen Touristen.
    Ich stelle fest, dass wandern in den Grand Canyon "psychologisch ungeschickt" ist: Zuerst runter und danach alles wieder rauf.

  • Die Eichhörnchen und Streifenhörnchen begleiten einem nicht nur im Grand Canyon sondern auch in den meisten weiteren Nationalparks. So süss und knuffig! Aber bitte nicht füttern!

    All die Hörnchen - ob mit oder ohne Streifen

    Die Eichhörnchen und Streifenhörnchen begleiten einem nicht nur im Grand Canyon sondern auch in den meisten weiteren Nationalparks. So süss und knuffig! Aber bitte nicht füttern!

  • Heute fahre ich weiter vom Grand Canyon zum Lake Powell und lege den obligaten Stopp beim wunderschönen Horseshoe Bend ein.

    Horseshoe Bend

    Heute fahre ich weiter vom Grand Canyon zum Lake Powell und lege den obligaten Stopp beim wunderschönen Horseshoe Bend ein.

  • Um zum Lake Powell zu kommen, überquere ich den Glen Canyon Staudamm. Hier kann man auch eine Tour in der Staumauer machen, was bei der unglaublichen Hitze eine gute Idee ist, denn drinnen ist es schön kühl.

    Glen Canyon Staudamm

    Um zum Lake Powell zu kommen, überquere ich den Glen Canyon Staudamm. Hier kann man auch eine Tour in der Staumauer machen, was bei der unglaublichen Hitze eine gute Idee ist, denn drinnen ist es schön kühl.

  • Beim Lake Powell angekommen, entschliesse ich mich, eine Sunset Bootstour zu machen. Und so tuckere ich mit dem Schiff über den grossen See und bestaune die schönen Felsformationen.

    Lake Powell

    Beim Lake Powell angekommen, entschliesse ich mich, eine Sunset Bootstour zu machen. Und so tuckere ich mit dem Schiff über den grossen See und bestaune die schönen Felsformationen.

  • Zum Glück konnte ich noch ein paar Tage vor Abreise eine Tour zum Lower Antelope Canyon buchen. Ich entschied mich für die Fototour, was sich als riesiger Vorteil heraus stellt: Wir müssen uns nicht in der langen Warteschlange (1-1.5 Stunden Wartezeit in der sengenden Sonne) anstellen, sondern können an allen vorbei spazieren und die Tour direkt beginnen.

    Antelope Canyon

    Zum Glück konnte ich noch ein paar Tage vor Abreise eine Tour zum Lower Antelope Canyon buchen. Ich entschied mich für die Fototour, was sich als riesiger Vorteil heraus stellt: Wir müssen uns nicht in der langen Warteschlange (1-1.5 Stunden Wartezeit in der sengenden Sonne) anstellen, sondern können an allen vorbei spazieren und die Tour direkt beginnen.

  • "Lucky Luke- Feeling" vom Feinsten! Schon der Ausblick vom The View Hotel ist unbeschreiblich. Ich sattle meinen metalligen Jolly Jumper, der etwas verstaubte Mietwagen, und gondle über Stock und Stein ins Tal runter. Ich wäre hier ja gerne auf ein richtiges Pferd gestiegen, aber die Gäule sahen recht armselig aus.

    Monument Valley

    "Lucky Luke- Feeling" vom Feinsten! Schon der Ausblick vom The View Hotel ist unbeschreiblich. Ich sattle meinen metalligen Jolly Jumper, der etwas verstaubte Mietwagen, und gondle über Stock und Stein ins Tal runter. Ich wäre hier ja gerne auf ein richtiges Pferd gestiegen, aber die Gäule sahen recht armselig aus.

  • Heute steht wieder eine richtig lange Tagesetappe an: Vom Monument Valley zum Mesa Verde Nationalpark und am selben Tag noch rauf nach Moab. 
Davor gibt aber noch das obligate Foto auf der Strasse- raus aus dem Monument Valley.

    Monument Valley-Moab

    Heute steht wieder eine richtig lange Tagesetappe an: Vom Monument Valley zum Mesa Verde Nationalpark und am selben Tag noch rauf nach Moab.
    Davor gibt aber noch das obligate Foto auf der Strasse- raus aus dem Monument Valley.

  • Ich mache heute noch ein paar zusätzliche Höhenkilometer, da ich nicht weiss, ob ich hier jemals wieder vorbei komme... Der Abstecher in den Mesa Verde Nationalpark und seine archäologischen Stätten sind diese Anstrengung jedoch wert!

    Mesa Verde Nationalpark

    Ich mache heute noch ein paar zusätzliche Höhenkilometer, da ich nicht weiss, ob ich hier jemals wieder vorbei komme... Der Abstecher in den Mesa Verde Nationalpark und seine archäologischen Stätten sind diese Anstrengung jedoch wert!

  • Moab ist ein toller Ausgangspunkt, um unter anderem den Arches Nationalpark zu erwandern. Hier locken die typischen Steinbögen. Im Sommer ist die Wanderung zum Delicate Arch leider auch eine richtige Pilgerwanderung-wie im Grand Canyon.

    Arches Nationalpark

    Moab ist ein toller Ausgangspunkt, um unter anderem den Arches Nationalpark zu erwandern. Hier locken die typischen Steinbögen. Im Sommer ist die Wanderung zum Delicate Arch leider auch eine richtige Pilgerwanderung-wie im Grand Canyon.

  • Auf dem Weg zum Canyonlands Nationalpark mache ich noch einen Abstecher zum Dead Horse Point State Park. Eine umwerfende Aussicht erwartet einem! Dieser kleine Umweg lohnt sich wirklich.

    Dead Horse Point State Park

    Auf dem Weg zum Canyonlands Nationalpark mache ich noch einen Abstecher zum Dead Horse Point State Park. Eine umwerfende Aussicht erwartet einem! Dieser kleine Umweg lohnt sich wirklich.

  • Vom Dead Horse Point Statepark fahre ich weiter zum Canyonlands Nationalpark, welcher zum Glück ein bisschen weniger Besucher hat, als der Arches Nationalpark. Hier bekomme ich sogar den tollen Mesa Arch ohne andere Touristen vor die Linse.

    Canyonlands Nationalpark

    Vom Dead Horse Point Statepark fahre ich weiter zum Canyonlands Nationalpark, welcher zum Glück ein bisschen weniger Besucher hat, als der Arches Nationalpark. Hier bekomme ich sogar den tollen Mesa Arch ohne andere Touristen vor die Linse.

  • Der Canyonlands Nationalpark gefällt mir um einiges besser, als der Grand Canyon. Die Aussicht ist viel offener und weiter. Zudem gibt es viel weniger Besucher, so dass es angenehm ruhig ist.

    Canyonlands Nationalpark

    Der Canyonlands Nationalpark gefällt mir um einiges besser, als der Grand Canyon. Die Aussicht ist viel offener und weiter. Zudem gibt es viel weniger Besucher, so dass es angenehm ruhig ist.

  • Von Moab aus fahre ich weiter zum Bryce Canyon und entscheide mich für die längere Route. Sie führt nicht über den schnellen Highway  sondern durch weitere Canyons. In Fruita genehmige ich mir eine hausgemachte Glacé und erkundige den Capitol Reef Nationalpark. Dann geht's weiter durch den grünen Dixie Forrest bis zum märchenhaften Bryce Canyon.

    Capitol Reef Nationalpark

    Von Moab aus fahre ich weiter zum Bryce Canyon und entscheide mich für die längere Route. Sie führt nicht über den schnellen Highway sondern durch weitere Canyons. In Fruita genehmige ich mir eine hausgemachte Glacé und erkundige den Capitol Reef Nationalpark. Dann geht's weiter durch den grünen Dixie Forrest bis zum märchenhaften Bryce Canyon.

  • Der Bryce Canyon ist schon ganz speziell und wirkt irgendwie unwirklich, vor allem wenn er ganz in Orange bei Sonnenaufgang leuchtet. Voller Elan wandere ich die verschiedenen Trails, bis ich doppelt soviele Blasen wie vor dem Start an den Füssen habe!

    Bryce Canyon Nationalpark

    Der Bryce Canyon ist schon ganz speziell und wirkt irgendwie unwirklich, vor allem wenn er ganz in Orange bei Sonnenaufgang leuchtet. Voller Elan wandere ich die verschiedenen Trails, bis ich doppelt soviele Blasen wie vor dem Start an den Füssen habe!

  • Fit und mental vorbereitet bin ich für die Wanderung "Angels Landing" im Zion Nationalpark. Rauf schlängelt sich der Weg immer höher und  höher. Leider muss ich auf dem letzten Stückchen wegen Höhenangst passen. Lieber reise ich weiterhin rund um den Erdball, als an dieser Felswand  vielleicht zum Engel zu werden!

    Zion Nationalpark

    Fit und mental vorbereitet bin ich für die Wanderung "Angels Landing" im Zion Nationalpark. Rauf schlängelt sich der Weg immer höher und höher. Leider muss ich auf dem letzten Stückchen wegen Höhenangst passen. Lieber reise ich weiterhin rund um den Erdball, als an dieser Felswand vielleicht zum Engel zu werden!

  • Mit dem letzten Abendlicht auf den Bergen verabschiede ich mich schon langsam vom Süden, denn morgen gehts ab in den Norden mit einer Tagesetappe nach Salt Lake City.

    Bye bye Zion Nationalpark!

    Mit dem letzten Abendlicht auf den Bergen verabschiede ich mich schon langsam vom Süden, denn morgen gehts ab in den Norden mit einer Tagesetappe nach Salt Lake City.

  • Von allen Nationalparks auf dieser Reise gefällt mir der Grand Teton mit seinem Bergpanorama am besten. Ausserdem ist die touristische Atmosphäre etwas entspannter, als in den Parks im Süden.
Ich mache eine tolle Wanderung um den Jenny Lake und wandere die Tetons rauf. Hier würde ich gerne etwas mehr Zeit verbringen.

    Grand Teton Nationalpark

    Von allen Nationalparks auf dieser Reise gefällt mir der Grand Teton mit seinem Bergpanorama am besten. Ausserdem ist die touristische Atmosphäre etwas entspannter, als in den Parks im Süden.
    Ich mache eine tolle Wanderung um den Jenny Lake und wandere die Tetons rauf. Hier würde ich gerne etwas mehr Zeit verbringen.

  • Ich hatte vorgängig eine Abend-Safari  im Park gebucht und weiss gar nicht recht, was mich da erwartet. Ich bin super positiv von unserem Guide überrascht und wie viele Tiere wir in der freien Natur zu Gesicht bekommen: Bären, Elche, Hirsche, diverse Vögel und Biber. Sogar einen Coyoten hören wir heulen. Eine absolut empfehlenswerte Sache!

    Auf Safari im Grand Teton Nationalpark

    Ich hatte vorgängig eine Abend-Safari im Park gebucht und weiss gar nicht recht, was mich da erwartet. Ich bin super positiv von unserem Guide überrascht und wie viele Tiere wir in der freien Natur zu Gesicht bekommen: Bären, Elche, Hirsche, diverse Vögel und Biber. Sogar einen Coyoten hören wir heulen. Eine absolut empfehlenswerte Sache!

  • Als ob man in  Teufel's Küche ist- so dampft und brodelt es hier im Yellowstone. Obwohl der Nationalpark riesig ist, tummeln sich doch sehr viele Touristen an allen Hotspots. Darum lohnt es sich definitiv, früh am Morgen los zu fahren um die zahlreichen Highlights noch etwas in Ruhe erleben zu können.

    Yellowstone Nationalpark

    Als ob man in Teufel's Küche ist- so dampft und brodelt es hier im Yellowstone. Obwohl der Nationalpark riesig ist, tummeln sich doch sehr viele Touristen an allen Hotspots. Darum lohnt es sich definitiv, früh am Morgen los zu fahren um die zahlreichen Highlights noch etwas in Ruhe erleben zu können.

  • Was ich unbedingt im Yellowstone Nationalpark sehen wollte, waren Bisons. Ich erkundige mich schon mal bei den Ranchern im Visitor Center im voraus, wo sich denn die Bisons zur Zeit aufhalten. Und siehe da, ich entdecke sie dann in einem Tal nördlich vom Lake Yellowstone. Leider sind es nur noch ein paar wenige und nicht mehr so wie früher, wo sie zu Tausenden über die Prärie zogen.

    Yellowstone Nationalpark - Mein erster Bison

    Was ich unbedingt im Yellowstone Nationalpark sehen wollte, waren Bisons. Ich erkundige mich schon mal bei den Ranchern im Visitor Center im voraus, wo sich denn die Bisons zur Zeit aufhalten. Und siehe da, ich entdecke sie dann in einem Tal nördlich vom Lake Yellowstone. Leider sind es nur noch ein paar wenige und nicht mehr so wie früher, wo sie zu Tausenden über die Prärie zogen.

  • In einem Tag fahre ich die Grand Loop Road von Old Faithful bis zum Lake Yellowstone. Der Norden gefällt mir fast noch etwas besser, denn hier kommt man aus den Nadelwäldern raus und hat endlich etwas Weitsicht. Ganz speziell eindrücklich finde ich die Kalkterrassen der Mammoth Hot Springs.

    Kalkterrassen im Yellowstone Nationalpark

    In einem Tag fahre ich die Grand Loop Road von Old Faithful bis zum Lake Yellowstone. Der Norden gefällt mir fast noch etwas besser, denn hier kommt man aus den Nadelwäldern raus und hat endlich etwas Weitsicht. Ganz speziell eindrücklich finde ich die Kalkterrassen der Mammoth Hot Springs.

BeratungsterminAnfrage

Tipps

  • Sonnencreme, gute Sonnenbrille, Kopfbedeckung und viel Wasser gehören in den Tagesrucksack!

  • In der Hauptsaison (Juli, August) Unterkünfte oder Camping-Plätze weit im voraus buchen!

  • Trotz Hitze auch ein paar warme Kleidungsstücke einpacken

  • Die Visitor Centers in den Nationalparks für detaillierte Informationen über die Ranchers besuchen

  • Zeitzonen nicht vergessen: Zwischen Nevada und Arizona/Utah eine Stunde Zeitverschiebung

  • Tour für den Upper oder Lower Antelope Canyon früh genug buchen

  • Safari-Tour im Grand Teton Nationalpark; unglaublich, wie viele Tiere man entdecken kann!

Kontaktieren Sie uns

Unter dieser Nummer erreichen Sie unsere Reiseberater während den Öffnungszeiten der Filialen.

(+41) 0848 000 844

(CH: Festnetz-Tarif, Ausland: internationale Gebühren fallen an)

BESTELLANGABEN

Ihr Warenkorb ist zur Zeit leer.

MERKLISTE