Kamtschatka

von Ehemaliger Reiseberater

The lost world, Kamtschatka die grösste Halbinsel Ostasiens. Uns erwarten viele Naturwunder, wir besteigen aktive Vulkane, baden in heissen Quellen und besuchen die Ewenen, ein Urvolk. Im Land der Bären fahren wir über die Weiten der Tundra mit ihrer üppigen Fauna und vielseitigen Tierwelt.
  • Petropavlovsk, Vulkan

    Petropavlovsk

    Auf dem 8.5-stündigen Inlandflug von Moskau nach Petropavlovsk fliegen wir über die Weiten der sibirischen Tundra und erreichen die Halbinsel Kamtschatka. Bereits von oben erblickt man die unzähligen Vulkane. Auch von der Hauptstadt aus geniesst man einen herrlichen Ausblick auf die verschneiten Berge.

  • Vulkan Tolbacik, kamtschatka

    Vulkan Tolbacik

    Der 3085 Meter hohe Tolbacik ist unser Einstiegsberg, wir können Ihn von unserem Basecamp aus gut sehen. Das Tolbatcik Massiv besteht aus zwei Bergen. Plosky Tolbacik ist vergletschert, aber mit ein wenig Erfahrung begehbar. Wer den Ostry Tolbacik besteigen will, sollte über alpine Erfahrung verfügen.

  • Lava Feld, Tolbacik, Kamtschatka

    Lava Feld

    Von einem Nebenkrater haben wir beste Aussicht auf das neue Lava Feld. Die jüngste Eruption begann im November 2012 und hielt bis im September 2013 an. Dünnflüssige Lavaströme flossen über die Südwestflanke des Vulkans und erreichten fast den Fuß des Feuerberges. Das Feld hat eine Breite von ca. 30 Meter und die Tiefe/Dicke der Lava beträgt zwischen 70 bis 100 Meter!

  • Lava Feld, tolbacik

    Lava

    Auf unseren zahlreichen Wanderungen über die Lava Felder, zu den Aschenkegeln, auf die Vulkane, durch scheinbar „totes“ Land entdecken wir extrem viele schöne Steinformationen und natürlich auch sehr spezielle Lava Formationen. Auch sehen wir hie und da eine Pflanze welche sich ihren Weg durch die Steinmasse gebohrt hat um ans Tageslicht zu gelangen.

  • tote bäume, lava

    Toter Wald

    Eine Besonderheit ist der Tote Wald am Fusse des Vulkanes. Zahlreiche Bäume wurden von der Lava eingeschlossen und starben ab. Die Stämme erheben sich wie Skelette aus der Lava. Dieser Ausbruch begann im Juli 1975 und dauerte bis 1976. Es öffnete sich ein mehrere Kilometer langes Risssystem, aus dem mehr als 2 Kubikkilometer Lava floss.

  • Camp im Tolbacik Massiv

    Camp im Tolbacik Massiv

    Unser Camp liegt auf ca. 1300 m.ü.M und sieht von weitem aus wie eine Forschungsstation auf dem Mond. Die Landschaft scheint so karg, dass man hier kein Leben erwartet. Doch es treiben sich Füchse um unser Lager herum und hie und da kann man Erdhörnchen erblicken. Bären sieht man nur, wenn sie ihr Territorium wechseln und vom einen Tal zum anderen wandern müssen.

  • sibirisches Haus, Esso

    Esso

    Esso ist ein typisches sibirisches Dörfli mit vielen Thermalquellen. Mit diesem heissen Thermalwasser werden die Haushalte in Esso beheizt, inklusive der vielen Treibhäuser in denen neben Tomaten, Gurken, Paprika weitere Gemüse wachsen. Sehr sehenswert ist das Freilicht Volkskunde Museum von Esso. Es zeigt unter anderem viele traditionelle Gebrauchsgegenstände der Evenen und Kojaken. Man kann auf dem grosszügigen Gelände durch die Häuser gehen und kriegt einen guten Eindruck wie sie früher gelebt haben.

  • Fluss, Quellen, Wald

    Malky Thermalquellen

    Weiter geht’s zu den Malky Thermalquellen, wo wir unsere Zelte aufstellen. Der Campingplatz befindet sich gleich neben den Quellen. Wir gönnen uns ein Bad im naturheissen Wasser der Quellen. Die verschiedenen Pools haben unterschiedliche Wassertemperaturen, abkühlen können wir uns im eiskalten Fluss neben den Quellen.

  • strasse, vulkan

    On the road

    Kamtschatka ist Natur pur und nur per Luftweg erreichbar. Straßen oder Eisenbahnverbindungen zum Rest der Welt gibt es nicht. Wir fahren meist nicht auf Strassen sondern querfeldein oder durch ausgetrocknete Flussbeete. Geteerte Strassen gibt’s nur rund um die Hauptstadt, es führt eine Naturstrasse in den Norden nach Kljuci.

  • Einheimische am sünnälä

    Sünnälä

    Wir sind in der wärmsten Saison des Jahres in Kamtschatka. Für uns ist es jedoch nur mit langen Hosen und Faserpelz Jacke angenehm warm, da doch immer ein kühler Wind weht. Anders für die Einheimischen. Bei einer Tagestemperatur von ca. 16 Grad, legen sie sich an einen möglichst windstillen Ort und geniessen ihr Sonnenbad im Schnee. Kein Wunder hier oben hat‘s keine aggressiven Mücken welche sie stören können und man muss jede „warme“ Minute geniessen.

  • kratersee, vulkan, Gorely

    Kratersee

    Nach einem steilen Aufstieg von ca. 6 Stunden erreichen wir den Kraterrand des Gorely Vulkan auf ca. 1830m.ü.M. Der Kratersee hat vom Winter noch Eisschollen. Von hier oben haben wir einen gigantischen Ausblick über eine Vulkankette mit 11 Vulkangipfeln.

  • Bär

    Braunbär

    In Kamtschatka lebt die weltweit grösste Braunbärenpopulation. Darüber hinaus gehören die Kamtschatka-Bären zusammen mit den Kodiak – Braunbären zu den grössten Exemplaren ihrer Art. So liegt es auch sehr nahe, dass wir unseren ersten Bären bereits in den ersten Tagen sehen. Es wird auch nicht der letzte sein.

  • camp, geothermie, vulkan

    Geothermie

    Wir campen immer weit ab von allem, niemand weit und breit. Dieses Camp ist eine Ausnahme und hat einen Hauch von Zivilisation mit den Spannungsleitungen welche vom nahe gelegenen Geothermalkraftwerk her stammen. Dieses liegt am Fusse des Vulkanes Mutnovskij. In Kamtschatka werden jedoch nur ca. 2% der verbrauchten Energiemenge aus erneuerbaren Quellen (Geothermie, Wind oder Wasserkraft) gewonnen.

  • Aufstieg zum Mutnovskij Krater

    Aufstieg zum Mutnovskij Krater

    Ein langer Tag liegt vor uns. Wir starten sehr früh und werden heute 12 Stunden trekken. Jeder Schritt und Schweisstropfen lohnt sich! Im Gegensatz zu den anderen Wandertagen ist es heute völlig windstill und die Sonne brennt sehr stark. Wir wandern durch Sand, auf Stein und im Schnee.

  • Dampffontänen, getöse

    Das ohrenbetäubende Getöse

    Wir erreichen die ersten Kraterränder und werden von Dampffontänen begrüsst. Die Stein- und Schwefelformationen sind unglaublich und wir versinken in einer scheinbar unrealen Welt. Ein ohrenbetäubendes Getöse und Gerumpel begleitet dieses Naturspektakel.

  • Fumarolenfeld

    Die Fumarolenfelder

    Kurz darauf erreichen wir das Fumarolenfeld. Wir wandern zwischen den laut zischenden Fumarolen hindurch, jedoch sollte man sich nicht direkt in den Schwefelwasserstoffwolken aufhalten. Denn dieses Gas ist äusserst giftig! Es verätzt die Lungenbläschen und reizt die Schleimhäute der Augen.

  • Zum Kraterrand, mutnovskij

    Zum Kraterrand

    Nach den Feldern gelangen wir entlang der kochenden Schlammlöcher zum zweiten eisgefüllten Krater. Von hier erahnen wir nun auch den dritten Krater, der schon von weitem zu sehen ist mit seinen grossen Fumarolen Wolken. Diesen Krater erreicht man auf den letzten drei Metern mit einem fixierten Seil, steil hoch zum Kraterrand. Danach wird man mit einer unglaublich tollen Sicht in den Krater hinein verwöhnt.

  • Paratunskie Thermalquellen

    Paratunskie Thermalquellen

    Nach so vielen anstrengenden Vulkan Besteigungen freuen wir uns sehr auf die heissen Paratunskie Thermalquellen nahe des Paratunka Flusses. Alle Muskeln im heissen Wasser entspannen und einfach nur die schöne Natur geniessen! Wem die Quellen zu warm sind, nimmt ein „Wechselbad“ und taucht im nahe gelegen Fluss ein. Wer nicht im Wasser ist, zieht subito lange Kleider an, sonst wird man von den Mücken attackiert.

  • Nalycevo Naturpark, Vulkan

    Nalycevo Naturpark

    Wir fahren zum Nalycevo Naturpark welcher nur 2 Stunden nördlich von Petropavlovsk gelegen ist. Er wurde unter aktiver Mithilfe des WWF im Jahr 1995 eingerichtet und umfasst 30933 Hektaren. Seit 1996 wurde er auch auf der UNESCO – World Heritage Liste verzeichnet.

  • Avacha Vulkan

    Blick zum Avacha

    Hier herrscht noch freie Sicht zum Avacha Vulkan. Unser letzter Vulkan mit 2748müM ist eine extrem windige Angelegenheit. Wir starten um 05.00h in der Früh und erhoffen uns vor Mittag am Gipfel zu sein. Denn täglich gegen Mittag ziehen dicke Wolken auf und bedecken die Gipfel, die Sicht wäre so schlecht, dass man umkehren müsste. Wir schaffen es zum Glück in 6h zum Kraterrand und geniessen für eine knappe halbe Stunde einen tollen Ausblick aufs Nebelmeer.

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Ehemaliger Reiseberater

Tipps

  • Besuch des Naturkunde- & - Volkskunde Museum in Esso

  • Übernachtung in der Pension Maria in Kozyrevsk

  • In Petropavlovsk am Fischmarkt Lachs und Kaviar zu günstigen Preisen kaufen

  • Reichlich Mückenschutz im Gepäck. Allenfalls Kleider mit Mückenschutz waschen

  • Die Boarding Card muss man behalten und nach Ankunft bei der Gepäck Entgegennahme vorweisen!

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