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Indien – per Zug den Norden entdecken

von Valeria Klaus

Wieder einmal zieht es mich nach Indien – ein dreiwöchiges Abenteuer im Dezember. Dieses Mal beginne ich im Norden, in der Metropole Delhi, von wo ich per Zug bis nach Kalkutta in Westbengalen fahre.
  • Bahnhof Delhi

    Bahnhof Delhi

    Während ich auf den Zug warte, mache ich Bekanntschaft mit einer lokalen Familie, die ebenfalls auf dem Weg nach Agra ist. Nachdem ich bei meiner letzten Reise den Taj Mahal wegen eines Sandsturms nicht sehen konnte, hoffe ich, dass es dieses mal klappen wird.

  • Taj Mahal

    Taj Mahal

    Ich kann es kaum erwarten, den Taj Mahal zu sehen, darum bin ich frühmorgens aufgestanden. Als ich aber dort ankomme, ist nichts zu sehen. Der Nebel hängt wie ein dicker Schleier vor dem wunderschönen Mausoleum. Es vergehen einige Stunden – dann öffnet sich die Schleierdecke und zum Vorschein kommt das Wunderwerk in voller Pracht!

  • Kinder am Fluss

    Kinder am Fluss

    Da ich dieses meisterliche Bauwerk von allen Seiten sehen möchte, mache ich mich auf den Weg zur Rückseite am Fluss. Dort treffe ich auf diese Gruppe von spielenden Kindern. Da sich hierher kaum ein Tourist verirrt, sind sie neugierig. Sie fragen mich, wie denn mein Name ist und woher ich komme. Spontan sind sie bereit für ein Erinnerungsfoto unserer schönen Begegnung.

  • Indisches Essen

    Indisches Essen

    Am Abend freue ich mich auf ein gutes indisches Essen. Bald werde ich fündig. Von der Dachterrasse bietet sich mir eine wunderschöne Aussicht auf den magischen Taj Mahal im Sonnenuntergang. Das Restaurant gehört Mr. Honey, einem sehr liebenswürdigen Gastgeber. Zur Erinnerung gibt es ein gemeinsames Foto.

  • Gwalior

    Gwalior

    Spontan entschliesse ich mich, im 100 Kilometer entfernten Gwalior einen Zwischenstopp zu machen. Noch nie habe ich von diesem Ort gehört. Eine beeindruckende Burg befindet sich oben auf dem Hügel. Ich bin fast der einzige Tourist hier, schlendere durch die Gassen und geniesse das typisch indische Ambiente.

  • Orchha

    Orchha

    Nach ein paar weiteren Stunden im Zug erreiche ich die Kleinstadt Jhansi. Auf Anhieb gefällt mir dieser Ort mit dem belebten Markt, dem Palast und den mystischen Chhatris (Memorialbauten). Mit dem Fahrrad unternehme ich einen Ausflug zum Fluss Betwa. Auf der Rückfahrt reisst die Kette. Kein Problem – ein schon fast volles Tuk-Tuk nimmt mich und das Velo mit.

  • Schulkinder

    Schulkinder

    Am Ortsrand von Orchha begegne ich diesen zwei süssen Kindern in Schuluniform, welche sehr gewissenhaft ihre Hausaufgaben erledigen. Zum Glück habe ich noch einen Kugelschreiber in der Tasche, welche ich ihnen schenken kann.

  • Khajuraho

    Khajuraho

    Weiter in Richtung Osten erreiche ich am späten Abends den kleinen Ort Khajuraho. Am Dorfrand sehe ich viele einfache Lehmbauten, Schweine und natürlich auch Kühe auf der Strasse. Obwohl dieser Ort eine grosse Touristenattraktion hat, sehe ich weit und breit keine Touristen.

  • India Sri Lanka 135 (2)

    «Kamasutra»-Tempel

    Mein eigentliches Ziel in Khajuraho sind die Tempel mit erotischen Darstellungen aus dem 10.–12. Jahrhundert, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Ob das Kamasutra wohl tatsächlich als Anleitung und Inspiration diente? Jedenfalls ein seltener Anblick im sonst sehr prüden Indien.

  • Varanasi

    Varanasi

    Varanasi, die spirituellste Stadt in Indien, will ich bewusst erst mit vertieften Indienkenntnissen nach einigen Wochen Reisen im Lande besuchen, um das Besondere dieser Stadt besser zu verstehen. Im Ganges zu baden bedeutet für die Hindus, von den Sünden befreit zu werden. Im Minutentakt wird ein Sarg durch die Gassen zum Ganges getragen. Wer hier verbrannt wird, kann aus dem Kreislauf der Wiedergeburten ausbrechen. Ein sehr lebendiger und gleichzeitig mystischer Ort.

  • Schulbesuch

    Schulbesuch

    Durch Zufall höre ich von der Little Stars School. Kinder aus armen Verhältnissen erhalten hier Bildung und einige sogar ein Zuhause. Die Gründerin Asha Pandey hat hier viel aufgebaut. Volontäre sind herzlich willkommen. Die Schule hinterlässt in mir einen bleibenden Eindruck und zeigt einmal mehr, was eine Person bewirken kann.

  • Baum der Erleuchtung

    Baum der Erleuchtung

    Unter diesem Baum hat Buddha die Erleuchtung gefunden. So wurde Bodhgaya zu einem wichtigen Pilgerort der Buddhisten. In zwei Wochen wird hier der Dalai Lama erwartet, erfahre ich heute. Viele Zelte werden für die Besucher aufgebaut. Ich begebe mich unter den Bodhi-Baum der Erleuchtung und geniesse die friedliche Stimmung.

  • Schlangenbeschwörer

    Schlangenbeschwörer

    Auf einem Spaziergang durch das Dorf entdecke ich diesen Schlangenbeschwörer. Zusammen mit den staunenden Kindern schaue ich fasziniert zu. Ich bin gespannt, was für Schlangen noch in den anderen Körben sind.

  • Kalkutta

    Kalkutta

    Die Stadt, in der Mutter Theresa den ärmsten geholfen hat, war einst die Hauptstadt unter British Indien. Es gibt noch einige Überreste der Prachtsbauten aus dieser Zeit. Der Glanz ist nicht mehr da, dafür ist es sehr lebendig, chaotisch und keinesfalls langweilig. Es lohnt sich, in diese Stadt einzutauchen.

  • Modeschau

    Modeschau

    Mit vielem habe ich in Kalkutta gerechnet, aber nicht mit der Frage, ob ich an einer Modeschau teilnehmen möchte. Natürlich bin ich dabei und werde sogleich von den Design Studenten in der Uni eingekleidet. Dann gehts mitten durchs Backpackerviertel in hübschen farbigen Kostümen. Was für ein Erlebnis an Weihnachten in Kalkutta!

Anfrage

Tipps

  • Restaurant Join Us in Agra besuchen mit fantastischer Aussicht auf den Taj Mahal.

  • Die beste Lassi gibt es im Blue Lassi in Varanasi, ein Familienunternehmen seit vielen Generationen.

  • Bootsfahrt auf dem Ganges in Varanasi

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