Faszinierendes Japan

von Ehemaliger Reiseberater

Meine Kollegin und ich bereisen das spannende Land im Frühling, sprich Ende März bis Mitte April für ca. drei Wochen. Der Frühling bietet sich an, da alle Blumen und Bäume in voller Pracht blühen. Die Japaner feiern Hanami und die Stimmung im Land ist einmalig!
  • kyoto, essstand

    Kyoto's Strassen

    Nach der Landung in Osaka fahren wir mit dem Haruka Airport Express Zug in 1.5h nach Kyoto. Da uns der Hunger plagt, machen wir uns subito auf den Weg um die Strassen Kyotos zu erkunden. Neugierig inspizieren wir die Essensstände und versuchen die diversen Verhaltensregeln der Japaner zu verstehen und anzuwenden. Es ist sehr unhöflich, während dem gehen zu essen. Sprich, man setzt sich besser auf eine Sitzbank oder unter einen Kirschbaum und geniesst das Essen in Ruhe.

  • Ryokan, Esstisch

    Ryokan

    Die einfachen und traditionellen Unterkünfte, genannt «Ryokan» haben Bad und Dusche auf der Etage. Die Mahlzeiten werden in einem Speisesaal mit weiteren Gästen eingenommen.
    Anders bei den luxuriöseren Ryokans; dort isst man jeweils im eigenen Zimmer und sie verfügen über Bad/WC im Zimmer. Meistens steht einem nur ein Raum zur Verfügung. In diesem wird gegessen, dann wird der Tisch zur Seite gerückt, die Tatami-Matten ausgelegt und «voila», das Bett ist parat.
    Die meisten Ryokan verfügen über ein Onsen (Japanisches Bad) und ein Teehaus im Zengarten.

  • Ryokan, Esstisch

    Kulinarische Highlights

    Begrüsst wird man jeweils mit einer Tasse Bancha („normaler“Grüntee) oder dem Matcha (japanischer Grüntee) und einem Wagashi (Süssigkeit). Danach staunen wir nicht schlecht, als unsere Gastgeberin nicht aufhört Schale um Schale aufzutischen bis der ganze Tisch voll ist. Was für eine Augenweide!
    Zu jedem Gericht wird Reis, Tsukemono (Gemüse Pickles) und eine Miso Suppe serviert. Danach können diverse Essen folgen wie z.b. Sukiyaki. Dies ist quasi Rindfleisch Fondue, Shushi & Sashimi, Shiitake Pilze, Tempura frittiertes Gemüse.

  • Arashiyama, Bambus, Kyoto

    Bamboo Hain

    Nach Arashiyama fährt man gemütlich mit der U-Bahn oder in ca. 2 Stunden mit dem Fahrrad. Arashiyama, ein Aussenquartier von Kyoto, liegt am Fusse der Hügel. Dieses Gebiet bietet eine grosse Anzahl von Sehenswürdigkeiten. Ein wirklich toller Ort! Vor allem im Frühling lohnt sich der Besuch des Kameyama-köen Park mit seinen unzähligen Bäumen und Blumen erst Recht.

  • Kyoto, Gion, Altstadt, Laternen

    Gion

    Wir besuchen die alten Gassen von Gion, das Geisha-Viertel von Kyoto. Man fühlt sich Jahre zurückversetzt, wenn man durch die Gassen schlendert, welche mit alten, traditionellen Holzhäuser gesäumt sind.
    Den Tag durch sieht man fast nur Touristen, jedoch ab Sonnenuntergang begegnet man hie und da einer Geihsa, die durch die Gassen schlendert. Je dunkler es wird, umso schöner leuchten die Laternen durch die Gassen, welche an den Fassaden hängen.

  • Teezeremonie, Claudia, Manuela, Teehaus

    Teezeremonien

    Ab dem 16.Jahrhundert fanden Teezeremonien statt, um verfeindete Kriegsherren an einen Tisch zu bringen. Diese Zeremonien nutzt man heute weiterhin, um soziale Netzwerke aufzubauen. Jedermann darf in die Teehäuser, egal aus welcher sozialen Schicht die Leute stammen.
    Wir kriechen in das Häuschen durch einen winzigen Eingang und gelangen direkt in den kleinen Raum. Mitten im Raum befindet sich eine unterirdische Feuerstelle, auf welcher eine Japanerin den Tee kocht. Der Matcha (grüner Tee) ist eine eher dickflüssige, grasgrüne Brühe und sehr stark im Geschmack. Zum Tee wurden uns Yogashi (Süssigkeit) gereicht.

  • Takayama, Häuser, Strasse, Berge

    Takayama

    Die Welterbstätte Takayama liegt in der Bergregion Hida, umgeben von majestätischen Bergzügen. Obwohl diese Stadt sehr modern ist, hat sie den traditionellen Charme bewahrt.
    Wir schlendern gemütlich durch die Handelstrassen in Sanmachi Suji, der Altstadt von Takayama und besuchen eine Sakebrauerei.

  • Hida, Museum, Dorf, Takayama

    Hida

    Hida ist ein Museumsdorf, welches ausserhalb von Takayama liegt, angelegt an einen Hügel mit schöner Aussicht auf die nahen Berge. Viele traditionelle Holzhäuser und Gebäude aus der Umgebung wurden nachgebaut, so dass man sich ein gutes Bild vom Leben auf dem Lande in den vergangenen Jahrhundert machen kann. Wir benötigten sicherlich einen halben Tag, um das grosszügig angelegte Freilichtmuseum zu erkunden.

  • Takayama, Fahrrad, Manu

    Fahrradtouren

    Ob sportlich oder gemütlich: am besten kurvt man mit dem Velo durch Japans Städte. Man mietet ein Velo für etwa CHF 10.00 für eine Mietdauer von 24h. So kommt man auch schneller mit den sonst eher zurückhaltenden Japanern in Kontakt und es erwarten einem tolle Begegnungen.

  • Berge, Matsumoto, Busfahrt

    Fahrt nach Matsumoto

    Heute erwartet uns eine kurvenreiche Busfahrt von Takayama nach Matsumoto, quer über das Hida Gebirge. Wir fahren auf dieser Strecke über mehrere Pässe und an diversen Skigebieten vorbei. Diese Skiorte hier sind sehr bekannt und beliebt, da sie relativ nahe an Tokyo gelegen sind.

  • Krähenburg, Matsumoto

    Krähenburg

    Die älteste Holzburg Karasu-jö (Krähenburg) Japans befindet sich mitten in Matsumoto.
    Wir gehen sechs Stockwerke die steilen Stufen hinauf und werden mit einem unglaublich tollen Ausblick belohnt. Nach dem anstrengenden Auf- und Abstieg entspannen wir im schönen japanischen Garten unter den Bäumen und bestaunen die grossen Koi's, welche im Burggraben schwimmen.

  • Haus, Matsumoto, Onsen

    Onsen

    Wir betreten den Eingang des Onsen und ziehen unsere Schuhe aus, denn ab jetzt stehen wir auf Tatami-Matten. Die Räume, welche man nicht mit Schuhen betreten darf, sind immer mit Tatami-Matten ausgelegt. Die Tatami sind gewebte Bodenmatten.

  • Duschen, Bad, Onsen

    Japanische Duschen

    Bevor man in ein Onsen baden gehen darf, unterzieht man sich einer gründlichen Dusche. Man nimmt ein kleines Tuch und eine Schüssel mit in die Sitzduschen. Im Raum sitzen alle neben einander. Nun wird richtig eingeschäumt und geschrubbt. Danach kann man sich in die heissen Quellen begeben. Onsen haben meist Innen- und Aussenpools.

  • Fuji San, Vulkan,

    Fuji San

    Unser idyllisch gelegenes Hotel Kowaki-en befindet sich mitten im Mt. Fuji Nationalpark. Per Bus gelangen wir in 15 Minuten zum Ashino-ko See am Fusse des Mount Fuji. Er ist mit 3776 M.ü.M der höchste Berg Japans.Man darf den Mt Fuji besteigen, obwohl er von den Japanern religiös verehrt wird. Auch bietet es sich an, Wanderungen rund um den See oder Bootstouren zu machen.

  • Zug, Shikansen

    Zug fahren

    Mit dem Japan Railpass, welchen man übrigens nur ausserhalb von Japan kaufen kann, fährt man im ganzen Land bequem und schnell durchs Land.
    Die Züge haben erste und zweite Klasse, wobei die zweite Klasse im Shikansen Zug unserer Ersten entspricht. Die Züge sind sehr komfortabel und der Service Top!

  • Bahnhof, Zug, Schild

    Wie, wo, was?

    Die Verständigung ist zugegeben meist schwierig, da viele Japaner kein Englisch sprechen. Doch die zuvorkommenden und höflichen Japaner sind sehr hilfsbereit und so finden wir all unsere Ziele. An Bahnhöfen ist das Meiste in Englisch aufgeführt, auch sind die Strassen relativ gut beschildert.

  • Kirschblüten, Leute, Hanami, Tokio

    Hanami

    Hanami – so nennen die Japaner das Kirschblüten-Fest. Das Fest steht für den Beginn des Frühlings. Ab Ende März, am Anfang der Kirschblüte, treffen sich Freunde und Kollegen, um gemeinsam Hanami zu feiern. Hanami bedeutet wörtlich Blütenpracht.

  • Kirschblüten, Fest, Bäume, Ueno

    “Festival“ unter den Kirschbäumen

    Ausgerüstet mit Decken, Sake (ein bierartiges Getränk) und Bento (eine Lunchbox mit Reis und den unterschiedlichsten Beilagen) versammeln sie sich zu einem Picknick unter den Kirschbäumen. Dort wird geredet, gesungen und viel gelacht. Manche Leute bringen sogar Instrumente mit und spielen für Freunde und Verwandte.

  • Japanerinnen, Kirschblüten, Ueno

    Ein Foto bitte!

    In Ueno, einem älteren Stadtteil von Tokyo, kann die Blütenpracht besonders gut bestaunt werden. Im Ueno Park feiern die Japaner ausgelassen Hanami und lassen sich sehr gerne in allen Positionen fotografieren.
    Der weitläufige Park mit seinem See ist eine Oase mitten in der hektischen Stadt.

  • Kreuzung, Menschen, Shibuya

    Ein Ameisenhaufen

    Shibuya Square, die meist frequentierte Kreuzung der Welt! So schreibt Lonely Planet. Das klingt spannend und wir machen uns auf in den Stadtteil Shibuya. Vom Starbucks im zweiten Stock eines Hochhauses geniessen wir den eindrücklichen Blick auf die Square. Wirklich toll und unglaublich, wie viele Menschen gleichzeitig über eine Kreuzung laufen können, ohne gross einander anzurempeln!
    Das geht nur in friendly Japan

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Ehemaliger Reiseberater

Tipps

  • Ein Onsen und eine Teezeremonie besuchen

  • Im Frühling eine Geisha Vorführung besuchen

  • Japan ist eine ganz Jahres Destination. Im Winter kann man im Norden Ski fahren und im Süden in Okinava im glasklaren Wasser baden und an paradiesischen Stränden relaxen

  • Den Japan Railpass kaufen, Fahrrad mieten oder mit der Peach Air fliegen

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