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Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durchs unterschätzte Ecuador

von Michèle Bühlmann

Ich war für vier Monate mit einer Freundin in Südamerika unterwegs. Dabei haben wir im August/September während rund 5 Wochen Ecuador erkundet. Geplant waren eigentlich nur 2 Wochen. Wir hatten dieses Land und seine Schönheit und Vielfalt aber völlig unterschätzt, sodass wir spontan länger geblieben sind.
  • Nach einer rund 17-stündigen Reise sind wir endlich in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, angekommen. Auf unserer Erkundungstour darf natürlich ein Marktbesuch nicht fehlen. Wir gehen zum Mercado Norte, einer Markthalle mit vielen Ständen. Mit etwas Hilfe suchen wir einige der uns unbekannten, farbenfrohen Früchte aus – sie schmecken einfach fantastisch!

    Markt in Quito

    Nach einer rund 17-stündigen Reise sind wir endlich in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, angekommen. Auf unserer Erkundungstour darf natürlich ein Marktbesuch nicht fehlen. Wir gehen zum Mercado Norte, einer Markthalle mit vielen Ständen. Mit etwas Hilfe suchen wir einige der uns unbekannten, farbenfrohen Früchte aus – sie schmecken einfach fantastisch!

  • Auf dem Flug nach Guayaquil ertönt plötzlich der Pilot mit einer Durchsage. Unser Spanisch lässt uns leider im Stich, doch uns entgeht nicht, dass nun viele Passagiere auf der rechten Seite des Flugzeuges aufgeregt aus den Fenstern schauen. Was gibt's denn da zu sehen? – Den nach 75 Jahren erwachten Vulkan Cotopaxi! Wow, mir fehlen die Worte.

    Vulkan Cotopaxi

    Auf dem Flug nach Guayaquil ertönt plötzlich der Pilot mit einer Durchsage. Unser Spanisch lässt uns leider im Stich, doch uns entgeht nicht, dass nun viele Passagiere auf der rechten Seite des Flugzeuges aufgeregt aus den Fenstern schauen. Was gibt's denn da zu sehen? – Den nach 75 Jahren erwachten Vulkan Cotopaxi! Wow, mir fehlen die Worte.

  • Endlich sind wir hier auf den Galapagos-Inseln. Ein Traum wird wahr. Die Nemo II, ein Katamaran, wird für die nächsten 7 Tage unser Zuhause sein. Ich kann es kaum erwarten, dass der Motor ertönt und wir unser erstes Ziel ansteuern.

    Unser Zuhause für die nächste Woche

    Endlich sind wir hier auf den Galapagos-Inseln. Ein Traum wird wahr. Die Nemo II, ein Katamaran, wird für die nächsten 7 Tage unser Zuhause sein. Ich kann es kaum erwarten, dass der Motor ertönt und wir unser erstes Ziel ansteuern.

  • Doch zuerst erkunden wir das Städtchen Puerto Ayora, das im Süden der Insel Santa Cruz liegt. Wir haben freie Zeit und schlendern durch das touristische Örtchen. Dabei entdecken wir den kleinen Fischmarkt und verbringen einige Zeit damit, die Szenerie zu beobachten. Es ist köstlich zuzusehen, wie sich die Seelöwen und Pelikane um die Fischreste duellieren.

    Fischmarkt in Puerto Ayora

    Doch zuerst erkunden wir das Städtchen Puerto Ayora, das im Süden der Insel Santa Cruz liegt. Wir haben freie Zeit und schlendern durch das touristische Örtchen. Dabei entdecken wir den kleinen Fischmarkt und verbringen einige Zeit damit, die Szenerie zu beobachten. Es ist köstlich zuzusehen, wie sich die Seelöwen und Pelikane um die Fischreste duellieren.

  • Im Hochland von Santa Cruz erwartet uns ein erster Höhepunkt: die Galápagos-Riesenschildkröten. Wir besuchen das private Reservat "El Chato", wo man diese eindrücklichen, teils tatsächlich riesigen Tiere gut beobachten kann. Wie spannend es doch sein kann, eine Schildkröte beim Nichtstun zu beobachten…

    Galápagos-Riesenschildkröten

    Im Hochland von Santa Cruz erwartet uns ein erster Höhepunkt: die Galápagos-Riesenschildkröten. Wir besuchen das private Reservat "El Chato", wo man diese eindrücklichen, teils tatsächlich riesigen Tiere gut beobachten kann. Wie spannend es doch sein kann, eine Schildkröte beim Nichtstun zu beobachten…

  • Nun ist es soweit, und wir legen am Hafen von Puerto Ayora ab. Auf dem Programm steht ein Stopp auf der Insel Seymour Norte. Wir begegnen hier unzähligen Blaufusstölpeln, welche mich mit ihren blauen Füssen faszinieren. Witzig: Je blauer die Füsse der Männchen sind, desto attraktiver sind sie für die Weibchen.

    Blaufusstölpel auf Seymour Norte

    Nun ist es soweit, und wir legen am Hafen von Puerto Ayora ab. Auf dem Programm steht ein Stopp auf der Insel Seymour Norte. Wir begegnen hier unzähligen Blaufusstölpeln, welche mich mit ihren blauen Füssen faszinieren. Witzig: Je blauer die Füsse der Männchen sind, desto attraktiver sind sie für die Weibchen.

  • Dieser äusserst süsse Baby-Seelöwe hat mein Herz im Sturm erobert. Ich bin immer wieder überrascht, wie zutraulich und überhaupt nicht scheu die Tiere auf Galápagos sind. Anfassen ist aber strengstens verboten! Hier hätte ich Stunden verbringen können, doch der Archipel hat noch so viel mehr zu bieten.

    Junger Galápagos-Seelöwe

    Dieser äusserst süsse Baby-Seelöwe hat mein Herz im Sturm erobert. Ich bin immer wieder überrascht, wie zutraulich und überhaupt nicht scheu die Tiere auf Galápagos sind. Anfassen ist aber strengstens verboten! Hier hätte ich Stunden verbringen können, doch der Archipel hat noch so viel mehr zu bieten.

  • Das Besondere an der Insel Rábida ist ihr dunkelroter Sand. Diese etwas andere Sandfarbe sticht sofort ins Auge und begeistert mich. Wir erkunden die vergleichsweise sehr, sehr kleine Insel und haben Glück, dass wir in der Lagune auf Flamingos treffen, die farblich fast perfekt zum Sand passen.

    Rábida und der rote Strand

    Das Besondere an der Insel Rábida ist ihr dunkelroter Sand. Diese etwas andere Sandfarbe sticht sofort ins Auge und begeistert mich. Wir erkunden die vergleichsweise sehr, sehr kleine Insel und haben Glück, dass wir in der Lagune auf Flamingos treffen, die farblich fast perfekt zum Sand passen.

  • Was mich an den Galapagos-Inseln besonders fasziniert, ist, dass jede Insel einzigartig ist. Und so darf natürlich die Insel Santiago nicht fehlen, welche mir ihrer fast surreal wirkenden Lavalandschaft besticht.

    Lavalandschaft

    Was mich an den Galapagos-Inseln besonders fasziniert, ist, dass jede Insel einzigartig ist. Und so darf natürlich die Insel Santiago nicht fehlen, welche mir ihrer fast surreal wirkenden Lavalandschaft besticht.

  • Wir sind wieder zurück auf dem Festland und haben uns für einen Abstecher nach Mindo entschieden. Es lohnt sich, eine Wanderung durch den Nebelwald zu den Nambilla Kaskaden zu unternehmen. Unterwegs darf natürlich eine Pause bei der Lianen-Schaukel nicht fehlen.

    Zu Besuch im Nebelwald

    Wir sind wieder zurück auf dem Festland und haben uns für einen Abstecher nach Mindo entschieden. Es lohnt sich, eine Wanderung durch den Nebelwald zu den Nambilla Kaskaden zu unternehmen. Unterwegs darf natürlich eine Pause bei der Lianen-Schaukel nicht fehlen.

  • Mindos Nebelwald gilt als wahres Vogelparadies. Frühmorgens machen wir uns mit einem lokalen Führer auf zu einer Vogelbeobachtungstour. Obwohl wir Tukane, Papageien und Kolibris sehen, fasziniert mich die traumhafte, idyllische Landschaft fast mehr.

    Vogelparadies

    Mindos Nebelwald gilt als wahres Vogelparadies. Frühmorgens machen wir uns mit einem lokalen Führer auf zu einer Vogelbeobachtungstour. Obwohl wir Tukane, Papageien und Kolibris sehen, fasziniert mich die traumhafte, idyllische Landschaft fast mehr.

  • Schon viel haben wir von ihm gehört, vom Markt in Otavalo. Hätten wir nicht noch einiges an Reisezeit vor uns, würde ich mich hier definitiv mit Souvenirs eindecken. Das eine oder andere muss dann aber doch sein – Platz im Rucksack findet sich ja wohl noch irgendwo.

    Otavalos bekannter Markt

    Schon viel haben wir von ihm gehört, vom Markt in Otavalo. Hätten wir nicht noch einiges an Reisezeit vor uns, würde ich mich hier definitiv mit Souvenirs eindecken. Das eine oder andere muss dann aber doch sein – Platz im Rucksack findet sich ja wohl noch irgendwo.

  • Mit einem mehr oder weniger funktionstüchtigen Bike machen wir uns auf in Richtung umliegende Hügel, wir wollen schliesslich den Vulkan Tungurahua sehen. Wie wir schnell feststellen, kommen wir mit dem Bike nicht weit, also geht’s zu Fuss weiter. Als wir endlich einen Platz mit toller Aussicht finden, ist vom Vulkan nicht mehr viel zu sehen... Trotzdem war‘s ein abenteuerlicher Nachmittag.

    Baños verdeckter Vulkan

    Mit einem mehr oder weniger funktionstüchtigen Bike machen wir uns auf in Richtung umliegende Hügel, wir wollen schliesslich den Vulkan Tungurahua sehen. Wie wir schnell feststellen, kommen wir mit dem Bike nicht weit, also geht’s zu Fuss weiter. Als wir endlich einen Platz mit toller Aussicht finden, ist vom Vulkan nicht mehr viel zu sehen... Trotzdem war‘s ein abenteuerlicher Nachmittag.

  • Wir machen uns auf den Weg an die Küste Ecuadors, um die gigantischen Buckelwale zu sehen. Jedes Jahr zwischen Juni und Ende September werden sie hier mit grosser Spannung von Einheimischen und Touristen erwartet. Ein Boot bringt uns hinaus aufs weite Meer und wir haben Glück – schon bald tauchen vier Buckelwale vor uns auf. Dieses Erlebnis kann ich gar nicht in Worte fassen.

    Puerto Lopez und die Buckelwale

    Wir machen uns auf den Weg an die Küste Ecuadors, um die gigantischen Buckelwale zu sehen. Jedes Jahr zwischen Juni und Ende September werden sie hier mit grosser Spannung von Einheimischen und Touristen erwartet. Ein Boot bringt uns hinaus aufs weite Meer und wir haben Glück – schon bald tauchen vier Buckelwale vor uns auf. Dieses Erlebnis kann ich gar nicht in Worte fassen.

  • In dieser Hostería haben wir unser Paradies gefunden. Nach der morgendlichen Bootstour zu den Buckelwalen bleibt am Nachmittag genügend Zeit, um Energie beim Nichtstun in den Hängematten zu tanken. Und weil wir dies sehnlichst vermisst haben und es einfach so gut tut, bleiben wir spontan noch zwei Nächte länger.

    Hängematten-Paradies in Puerto Lopez

    In dieser Hostería haben wir unser Paradies gefunden. Nach der morgendlichen Bootstour zu den Buckelwalen bleibt am Nachmittag genügend Zeit, um Energie beim Nichtstun in den Hängematten zu tanken. Und weil wir dies sehnlichst vermisst haben und es einfach so gut tut, bleiben wir spontan noch zwei Nächte länger.

  • Cuenca gilt als Ecuadors schönste Kolonialstadt. Die gepflasterten und verwinkelten Gassen, die wunderschönen Kolonialbauten und Kathedralen sowie die entspannte Atmosphäre machen ihren Charme aus. Auf einer Parkbank beobachten wir Szenen aus dem städtischen Alltag und geniessen es in vollen Zügen, hier zu sein.

    Cuencas kolonialer Charme

    Cuenca gilt als Ecuadors schönste Kolonialstadt. Die gepflasterten und verwinkelten Gassen, die wunderschönen Kolonialbauten und Kathedralen sowie die entspannte Atmosphäre machen ihren Charme aus. Auf einer Parkbank beobachten wir Szenen aus dem städtischen Alltag und geniessen es in vollen Zügen, hier zu sein.

  • Wir nutzen den heutigen Tag, um die nahgelegene Ruinestätte Ingapirca zu besichtigen. Sie war sowohl eine Stätte der Kanari sowie später auch der Inka. Bei einer Führung erhält man viele interessante Informationen über die Kultur der beider Völker und man erfährt, dass Ingapirca bis heute Rätsel aufgibt.

    Die Ruinen von Ingapirca

    Wir nutzen den heutigen Tag, um die nahgelegene Ruinestätte Ingapirca zu besichtigen. Sie war sowohl eine Stätte der Kanari sowie später auch der Inka. Bei einer Führung erhält man viele interessante Informationen über die Kultur der beider Völker und man erfährt, dass Ingapirca bis heute Rätsel aufgibt.

  • Wir unternehmen einen Abstecher zum Cajas Nationalpark, wo man zwischen verschiedenen Wanderpfaden wählen kann (Achtung: sich zu verirren ist leicht möglich). Wir entscheiden uns für den eher kurzen Weg um die Lagune Toreadora und geniessen das traumhafte Landschaftsbild, welches durch diese beiden süssen Lamas perfektioniert wird. Genau so habe ich mir das Hochland Südamerikas immer vorgestellt.

    Nationalpark Cajas

    Wir unternehmen einen Abstecher zum Cajas Nationalpark, wo man zwischen verschiedenen Wanderpfaden wählen kann (Achtung: sich zu verirren ist leicht möglich). Wir entscheiden uns für den eher kurzen Weg um die Lagune Toreadora und geniessen das traumhafte Landschaftsbild, welches durch diese beiden süssen Lamas perfektioniert wird. Genau so habe ich mir das Hochland Südamerikas immer vorgestellt.

  • Vilcabamba ist das Tal der Hundertjährigen und der Hippies und lockt mit entsprechend entspannter Atmosphäre. Die Umgebung von Vilcabamba lädt zu traumhaften Wanderungen ein. Wie es scheint, sind wir heute ganz alleine unterwegs – wir begegnen auf unserer Wanderung keiner anderen Menschenseele und geniessen diese Stille und die wunderschöne Landschaft.

    Wandern in Vilcabamba

    Vilcabamba ist das Tal der Hundertjährigen und der Hippies und lockt mit entsprechend entspannter Atmosphäre. Die Umgebung von Vilcabamba lädt zu traumhaften Wanderungen ein. Wie es scheint, sind wir heute ganz alleine unterwegs – wir begegnen auf unserer Wanderung keiner anderen Menschenseele und geniessen diese Stille und die wunderschöne Landschaft.

  • Wir hatten eine unglaublich tolle Zeit in Ecuador und wären gerne noch ein wenig länger geblieben. Doch heute geht es weiter nach Peru. Wir überqueren die Grenze bei La Balza und sind froh, zwei weitere Reisende dabei zu haben, die des Spanisch absolut mächtig sind. So ist dieser Grenzübertritt für uns doch noch ziemlich entspannt. Hasta pronto Ecuador!

    Grenzübertritt nach Peru

    Wir hatten eine unglaublich tolle Zeit in Ecuador und wären gerne noch ein wenig länger geblieben. Doch heute geht es weiter nach Peru. Wir überqueren die Grenze bei La Balza und sind froh, zwei weitere Reisende dabei zu haben, die des Spanisch absolut mächtig sind. So ist dieser Grenzübertritt für uns doch noch ziemlich entspannt. Hasta pronto Ecuador!

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Michèle Bühlmann Portrait
BeraterInMichèle Bühlmann
ZielEcuador
ReiseartErlebnisreisenSchiffsreisenAktivreisen
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Tipps

  • Markt in Otavalo: Unter der Woche hat es zwar weniger Marktstände, aber auch weniger Touristen.

  • Es lohnt sich, die Galapagos-Inseln per Schiff und für mindestens eine Woche zu erkunden.

  • Im Nationalpark Cajas einen Führer nehmen, sonst geht man schnell im Nebel verloren...

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