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Einmal rund um die Halbinsel Yucatán

von Daniel Faust

Lockdown in Europa und eine ungebändigte Reiselust. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist die Welt klein geworden. Ich möchte gerne wieder einmal die Taucherbrille aufsetzen, die mystischen Maya-Pyramiden besuchen und in eine mir noch fremde Kultur eintauchen. Meine Reisebegleitung wünscht sich, mal wieder seinen Kite steigen lassen zu können. All dies und mehr finden wir auf dem zehntägigen Roadtrip über die Halbinsel Yucatán.
  • Einsame Strände

    Einsame Strände

    Wenn nachts der Strassenlärm lauter ist als das Meerrauschen, ist es Zeit zum Weiterreisen. Nur eine Stunde nördlich von Cancún erreichen wir die einsamen Strände von Isla Blanca . Die Lagune eignet sich auch sehr gut zum Kitesurfen.

  • Parque Natural Ría Lagartos

    Parque Natural Río Lagartos

    Unser nächster Abstecher gilt Río Lagartos, einem verschlafenen Fischerdorf an der Nordküste. In dieser Region wird auch Meersalz gewonnen. Algen und Mikroorganismen sorgen dafür, dass sich die Teiche zum Teil rosarot verfärben. Uns faszinieren die Pink Caribbean Flamingos jedoch mehr.

  • Erste Eindrücke der 1500 Jahre alten Mayakultur

    Erste Eindrücke der 1500 Jahre alten Mayakultur

    Die Maya-Ausgrabungsstätte der Superlative ist Chichén Itzá. Sie ist die wohl bekannteste, am besten renovierte, am einfachsten zu erreichende und meist besuchte Mayastadt. Ich bin total fasziniert! In der Blütezeit sollen hier 50'000 Mayas gelebt haben, bevor sie die Stadt aus noch ungeklärten Gründen verlassen haben. Beeindruckend ist hier auch die Anzahl der Souvenirstände.

  • Edzna – weiter auf der Spur der Maya

    Edzna – weiter auf der Spur der Maya

    Nachdem wir die Kolonialstadt Mérida im Nordosten der Halbinsel umfahren haben, wird es nochmals einen Zacken langsamer und gemütlicher. Bei der Mayaruine Edzna in der Nähe von Campeche sind wir schon fast die einzigen Besucher. Uns gefällt diese Ausgrabungsstätte noch viel besser als Chichén Itzá. Doch vielleicht ist ja auch diese Stätte noch zu toppen?

  • Unterwegs

    Unterwegs

    Oft führen die Strassen schnurgerade durch dschungelartige Vegetation. Landwirtschaft zu betreiben ist wegen den kargen Böden oft kaum möglich. Doch ab und zu führt die Strasse durch eine kleine Stadt. Eine Kirche und die obligaten Schwellen zur Temporeduzierung am Stadtrand dürfen nicht fehlen. Scheinbar lässt sich das Temperament der Mexikaner im Strassenverkehr nur so zügeln.

  • Mitten im Dschungel

    Mitten im Dschungel

    Die eindrücklichsten Zeugen der Mayakultur finden wir ganz im Süden, an der Grenze zu Guatemala, in einem der grössten Naturschutzgebiete Mexikos. Calakmul heisst diese Mayastadt. Da bis heute nur ein kleiner Teil vom Dschungel befreit wurde, liegt hier noch viel Entdeckergeist in der Luft. Affen turnen in den Bäumen herum, die Vögel pfeifen um die Wette, und der Ausblick über den endlos scheinenden Dschungel ist fantastisch.

  • Cenoten

    Cenoten

    Cenoten sind Höhlen, die durch Einbruch der Karstdecke entstanden sind. In Yucatán sollen es über 6000 sein. Die meisten sind unterirdisch miteinander verbunden. Oft liegen sie umgeben von tropischer Vegetation mitten im Dschungel. Die offenen, sonnendurchfluteten Cenoten eignen sich hervorragend für ein kühlendes Bad und zum Schnorcheln. Im glasklaren Wasser tummeln sich farbenfrohe Buntbarsche, Welse und Salmler. Hier fühlt sich das Schnorcheln an wie im Aquarium.

  • UntergrundUnter Wasser

    Unter Wasser

    Die grösste Überraschung auf meiner Yucatán-Reise ist das Tauchen in Cenoten. Schwerelos wie ein Astronaut gleite ich durch eine Tropfsteinhöhle, vorbei an Stalagmiten und Stalaktiten. Die Lichtspiele, die durch das eintretende Sonnenlicht zusammen mit der Halokline (spiegelnde Schicht zwischen Süss- und Meerwasser) entstehen, wirken wie von einem anderen Stern.

  • Ceviche, Strand

    Abschied

    Zum Abschied geniesen wir Ceviche (südamerikanisches Fischgericht) am Strand mit den Füssen im Sand. Gute Neuigkeiten erhalten wir vom Testlabor: Der Corona-Test, den wir im Hotel machen konnten, ist negativ. Zurück bleiben durchwegs positive Erinnerungen an diese Reise. Yucatán – ich komme wieder. Hasta luego!

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Tipps

  • Beste Reisezeit: Nov.–April

  • Ein paar Worte Spanisch lernen.

  • In Cenoten schnorcheln und tauchen.

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