Eine Herbstreise durch Japan

von Sibylle Wüthrich

Während zwei Wochen habe ich das herbstliche Japan zwischen Tokyo und Hiroshima bereist. Die Farbenpracht der Laubbäume war wunderschön. Aber auch sonst hat mich Japan fasziniert. Es ist ein Land der Kontraste: Tradition und Fortschritt, Natur und Millionenstädten, Stille und Trubel. Es die Kombination all dieser Gegensätze, die Japan für mich so speziell macht.
  • Mein persönliches Highlight dieser Reise sind die Spaziergänge durch die Tempelanlagen am Rande Kyotos. Trotz vieler Menschen finde ich immer wieder ein ruhiges Plätzchen, um die intensive Laubfärbung und die stille Atmosphäre zu geniessen.

    Herbstfarben

    Mein persönliches Highlight dieser Reise sind die Spaziergänge durch die Tempelanlagen am Rande Kyotos. Trotz vieler Menschen finde ich immer wieder ein ruhiges Plätzchen, um die intensive Laubfärbung und die stille Atmosphäre zu geniessen.

  • Der erste Eindruck von Tokyo: Unüberschaubar und voller Menschenmassen. Auf den zweiten Blick und nach einigem Beobachten merkt man jedoch, dass man sich gut zurechtfinden kann. Alles ist geregelt und funktioniert. Sogar das riesige U-Bahn-Netz verliert seinen Schrecken und hilft, die 23 Stadtbezirke innert kurzer Zeit zu erreichen. So kann einen ein Tag in Kyoto in viele verschiedene Welten bringen.

    Tokyo

    Der erste Eindruck von Tokyo: Unüberschaubar und voller Menschenmassen. Auf den zweiten Blick und nach einigem Beobachten merkt man jedoch, dass man sich gut zurechtfinden kann. Alles ist geregelt und funktioniert. Sogar das riesige U-Bahn-Netz verliert seinen Schrecken und hilft, die 23 Stadtbezirke innert kurzer Zeit zu erreichen. So kann einen ein Tag in Kyoto in viele verschiedene Welten bringen.

  • Zwar sind Sushis nur ein kleiner Teil der japanischen Küche, aber einer, den man auf jeden Fall probieren sollte, am besten in einem Kaiten Sushi (Laufband-Sushi). Ansonsten bietet jede Region ihre eigenen Spezialitäten. Kulinarisch ist Japan für mich ein kleines Paradies: Sushi, Takoyaki, Ramen, Soba-Nudeln, Okonomiaki etc. – und natürlich eine Sake-Degustation.

    Sushi und Co.

    Zwar sind Sushis nur ein kleiner Teil der japanischen Küche, aber einer, den man auf jeden Fall probieren sollte, am besten in einem Kaiten Sushi (Laufband-Sushi). Ansonsten bietet jede Region ihre eigenen Spezialitäten. Kulinarisch ist Japan für mich ein kleines Paradies: Sushi, Takoyaki, Ramen, Soba-Nudeln, Okonomiaki etc. – und natürlich eine Sake-Degustation.

  • Japan ist für Ausländer auch oft ein Land voller Kuriositäten: Beheizte Hightec-Toiletten, Katzen- und Robotercafés, Manga- und Anime-Cosplayers, Pachinko-Spielhallen, Automaten für alles Mögliche, Kapselhotels, Verpackungskultur mit z.B. einzeln verpackten Früchten, Fake Food etc. Letzteres ist ohne Japanischkenntnisse sehr nützlich: In den Glasvitrinen vor den Restaurants werden originalgetreue Kunststoff-Menüs ausgestellt.

    Kuriositäten

    Japan ist für Ausländer auch oft ein Land voller Kuriositäten: Beheizte Hightec-Toiletten, Katzen- und Robotercafés, Manga- und Anime-Cosplayers, Pachinko-Spielhallen, Automaten für alles Mögliche, Kapselhotels, Verpackungskultur mit z.B. einzeln verpackten Früchten, Fake Food etc. Letzteres ist ohne Japanischkenntnisse sehr nützlich: In den Glasvitrinen vor den Restaurants werden originalgetreue Kunststoff-Menüs ausgestellt.

  • Das Städtchen Nikko liegt ca. 2,5h nördlich von Tokyo. Ein Tagesausflug ist möglich, ich empfehle jedoch eine Übernachtung. Hauptattraktion ist der Toshogu-Shrine, dessen Bauten mit vielen schönen Schnitzereien verziert sind.

    Nikko

    Das Städtchen Nikko liegt ca. 2,5h nördlich von Tokyo. Ein Tagesausflug ist möglich, ich empfehle jedoch eine Übernachtung. Hauptattraktion ist der Toshogu-Shrine, dessen Bauten mit vielen schönen Schnitzereien verziert sind.

  • Die Shinkansen sind die schnellsten Züge von Japan-Rail, gut organisiert und sehr pünktlich. Auf den meisten ist der Japan-Rail-Pass gültig. Dieser muss vor Reisebeginn gekauft werden.

    Shinkansen

    Die Shinkansen sind die schnellsten Züge von Japan-Rail, gut organisiert und sehr pünktlich. Auf den meisten ist der Japan-Rail-Pass gültig. Dieser muss vor Reisebeginn gekauft werden.

  • Mit etwas Wetterglück ist der Mt. Fuji auf der Zugstrecke von Tokyo nach Süden zu entdecken. Näher kommt man ihm z.B. auf einem Ausflug in den Hakone Nationalpark.

    Mt. Fuji

    Mit etwas Wetterglück ist der Mt. Fuji auf der Zugstrecke von Tokyo nach Süden zu entdecken. Näher kommt man ihm z.B. auf einem Ausflug in den Hakone Nationalpark.

  • Takayama liegt im Zentrum Japans mitten in den Bergen. Die kleinen Altstadtgassen mit den historischen Holzhäusern laden zum Flanieren ein. In der Umgebung gibt es viele Onsen (heisse Quellen zum Baden). Ebenfalls sehr interessant ist ein Besuch im Dorf Shirakawago, das für seine alten Bauernhäuser mit den strohbedeckten, steilen Dächern berühmt ist.

    Takayama

    Takayama liegt im Zentrum Japans mitten in den Bergen. Die kleinen Altstadtgassen mit den historischen Holzhäusern laden zum Flanieren ein. In der Umgebung gibt es viele Onsen (heisse Quellen zum Baden). Ebenfalls sehr interessant ist ein Besuch im Dorf Shirakawago, das für seine alten Bauernhäuser mit den strohbedeckten, steilen Dächern berühmt ist.

  • Wer gerne mal traditionell übernachten möchte, bucht eine Unterkunft im japanischen Stil, ein Ryokan. Es gibt sie in verschiedenen Preisklassen, oft sind sie jedoch eher hochpreisig. Die Gastgeber erklären einem die Schlaf-, Bad- und Essensregeln. So erhält man einen kleinen Einblick in das traditionelle japanische Leben.

    Ryokan

    Wer gerne mal traditionell übernachten möchte, bucht eine Unterkunft im japanischen Stil, ein Ryokan. Es gibt sie in verschiedenen Preisklassen, oft sind sie jedoch eher hochpreisig. Die Gastgeber erklären einem die Schlaf-, Bad- und Essensregeln. So erhält man einen kleinen Einblick in das traditionelle japanische Leben.

  • Mit Osaka verbinde ich schrille Neonreklamen, Vergnügungs- und Shoppingviertel und riesige, unterirdische Einkaufspassagen.

    Oskaka

    Mit Osaka verbinde ich schrille Neonreklamen, Vergnügungs- und Shoppingviertel und riesige, unterirdische Einkaufspassagen.

  • Das Himeji Castle ist eine sehr schöne, weisse Burg westlich von Kobe. Als Unesco Weltkulturerbe ist sie immer gut besucht. Ein Rundgang durch die Burg und die Parkanlagen lohnt sich.

    Himeji Castle

    Das Himeji Castle ist eine sehr schöne, weisse Burg westlich von Kobe. Als Unesco Weltkulturerbe ist sie immer gut besucht. Ein Rundgang durch die Burg und die Parkanlagen lohnt sich.

  • Der Friedenspark in Hiroshima gedenkt den Opfern der Atombombe. Es gibt ein sehr eindrückliches Museum und verschiedene Ausstellungen und Mahnmale. Gemäss einer japanische Legende hat man einen Wunsch frei, wenn man 1000 Papierkraniche faltet. Ein von der Strahlung todkrankes Mädchen fing deshalb an, Papierkraniche zu falten, um wieder gesund zu werden. Es starb, allerdings werden seither immer wieder Papierkraniche als Symbol des Friedens und der Hoffnung am Kinderfriedensdenkmal aufgehängt.

    Hiroshima Peace Memorial

    Der Friedenspark in Hiroshima gedenkt den Opfern der Atombombe. Es gibt ein sehr eindrückliches Museum und verschiedene Ausstellungen und Mahnmale. Gemäss einer japanische Legende hat man einen Wunsch frei, wenn man 1000 Papierkraniche faltet. Ein von der Strahlung todkrankes Mädchen fing deshalb an, Papierkraniche zu falten, um wieder gesund zu werden. Es starb, allerdings werden seither immer wieder Papierkraniche als Symbol des Friedens und der Hoffnung am Kinderfriedensdenkmal aufgehängt.

  • Ob als Tagesausflug ab Hiroshima oder mit Übernachtung: Miyajima Island ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Das bekannteste Symbol der Insel ist sicherlich das zum Itsukushima-Shrine gehörende 0-Torii. Dieses steht im Wasser und wird nachts beleuchtet. Ein weiteres Highlight von Miyajima ist die Aussicht aufs Meer vom Mt. Misen.

    Miyajima Island

    Ob als Tagesausflug ab Hiroshima oder mit Übernachtung: Miyajima Island ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Das bekannteste Symbol der Insel ist sicherlich das zum Itsukushima-Shrine gehörende 0-Torii. Dieses steht im Wasser und wird nachts beleuchtet. Ein weiteres Highlight von Miyajima ist die Aussicht aufs Meer vom Mt. Misen.

  • Auf dem Weg zum Mt. Misen hinauf liegt die buddhistische Tempelanlage Daisho-In. Diese Anlage berührt mich mit ihrer ruhigen und irgendwie märchenhaften Atmosphäre sehr. Überall stehen kleine Buddha-Figuren und andere kleine Helfer. Damit diese im Winter nicht frieren, werden ihnen Käppchen und Schals gehäkelt.

    Daisho-In-Tempel

    Auf dem Weg zum Mt. Misen hinauf liegt die buddhistische Tempelanlage Daisho-In. Diese Anlage berührt mich mit ihrer ruhigen und irgendwie märchenhaften Atmosphäre sehr. Überall stehen kleine Buddha-Figuren und andere kleine Helfer. Damit diese im Winter nicht frieren, werden ihnen Käppchen und Schals gehäkelt.

  • Nara war einst die kaiserliche Hauptstadt Japans. Sehenswürdigkeiten sind vor allem die aus den alten Zeiten stammenden Tempelanlagen aus Holz – und die Hirsche. Diese lassen sich von den Touristen füttern und halten als Fotosujets her.

    Nara

    Nara war einst die kaiserliche Hauptstadt Japans. Sehenswürdigkeiten sind vor allem die aus den alten Zeiten stammenden Tempelanlagen aus Holz – und die Hirsche. Diese lassen sich von den Touristen füttern und halten als Fotosujets her.

  • In Kyotos Stadtzentrum gibt es keine Wolkenkratzer. Dafür findet man viele Stätten des Weltkulturerbes. Wunderschöne Tempel und Schreine, von denen einige gut besuchte Touristenmagnete sind. Doch selbst grosse Menschenmassen verlieren hier ihren Schrecken, da die Japaner äusserst höflich und freundlich sind. Vor allem zur Kirschblütenzeit im Frühling und zur Laubfärbung im Herbst sind die Tempelgärten ein beliebtes Ausflugsziel.

    Tempelanlagen in Kyoto

    In Kyotos Stadtzentrum gibt es keine Wolkenkratzer. Dafür findet man viele Stätten des Weltkulturerbes. Wunderschöne Tempel und Schreine, von denen einige gut besuchte Touristenmagnete sind. Doch selbst grosse Menschenmassen verlieren hier ihren Schrecken, da die Japaner äusserst höflich und freundlich sind. Vor allem zur Kirschblütenzeit im Frühling und zur Laubfärbung im Herbst sind die Tempelgärten ein beliebtes Ausflugsziel.

  • Hat man das Glück, im Gion-Viertel in Kyoto einer Maiko (Geisha in Ausbildung) oder einer richtigen Geisha zu begegnen, fühlt man sich in eine andere Zeit zurückversetzt. Die Anmut dieser Unterhaltungskünstlerinnen verzaubert und lässt einen für kurze Zeit Teil eines Märchens werden. Die Ausbildung zur Geisha dauert ca. 5 Jahre und beinhaltet nebst Verhaltens- und Kommunikationsregeln auch viele künstlerische Fächer.

    Geister-Geisha in Kyoto

    Hat man das Glück, im Gion-Viertel in Kyoto einer Maiko (Geisha in Ausbildung) oder einer richtigen Geisha zu begegnen, fühlt man sich in eine andere Zeit zurückversetzt. Die Anmut dieser Unterhaltungskünstlerinnen verzaubert und lässt einen für kurze Zeit Teil eines Märchens werden. Die Ausbildung zur Geisha dauert ca. 5 Jahre und beinhaltet nebst Verhaltens- und Kommunikationsregeln auch viele künstlerische Fächer.

  • Vor allem die weniger besuchten Tempel sind Inseln der Ruhe. In der Stille Kraft tanken, an einer Teezeremonie teilnehmen oder auf die Steine eines Zengartens blicken, das sind unvergessliche und intensive Momente. Wer etwas mehr ins religiöse Japan eintauchen möchte, hat in Kyoto auch auf dem ca. 3h entfernten Mount Koyasan die Möglichkeit zu einem Tempel-Aufenthalt.

    Inseln der Ruhe in Kyoto

    Vor allem die weniger besuchten Tempel sind Inseln der Ruhe. In der Stille Kraft tanken, an einer Teezeremonie teilnehmen oder auf die Steine eines Zengartens blicken, das sind unvergessliche und intensive Momente. Wer etwas mehr ins religiöse Japan eintauchen möchte, hat in Kyoto auch auf dem ca. 3h entfernten Mount Koyasan die Möglichkeit zu einem Tempel-Aufenthalt.

  • Der am Hang gelegene Shinto Shrine im Süden Kyotos besticht durch seine unzähligen roten Tore, welche zu einem Tunnel aneinandergereiht sind. Spaziert man den Weg zum Mt. Inari hinauf, wird man mit einer schönen Aussicht auf Kyoto belohnt.

    Fushimi Inari

    Der am Hang gelegene Shinto Shrine im Süden Kyotos besticht durch seine unzähligen roten Tore, welche zu einem Tunnel aneinandergereiht sind. Spaziert man den Weg zum Mt. Inari hinauf, wird man mit einer schönen Aussicht auf Kyoto belohnt.

  • Einige Verhaltensweisen der Japaner erscheinen auf den ersten Blick vielleicht etwas unverständlich, aber auf den zweiten Blick sind sie logisch und gut nachvollziehbar. Wer gerne etwas mehr über die Sitten und Bräuche in diesem Land erfahren möchte, liest vorher ein Japanknigge-Buch, z.B. den Fettnäpfchenführer o.ä.

    Benimmregeln

    Einige Verhaltensweisen der Japaner erscheinen auf den ersten Blick vielleicht etwas unverständlich, aber auf den zweiten Blick sind sie logisch und gut nachvollziehbar. Wer gerne etwas mehr über die Sitten und Bräuche in diesem Land erfahren möchte, liest vorher ein Japanknigge-Buch, z.B. den Fettnäpfchenführer o.ä.

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Tipps

  • Beste Reisezeit: Frühling und Herbst.

  • Beste Reiseart: Japanrail-Pass.

  • Tipp: V.a. zur Kirschblütenzeit Unterkünfte vorbuchen.

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