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Vietnam und Kambodscha mit dem Gaumen erleben

von Cornelia Lötscher

Eine Kultur zu erleben, heisst für mich auch immer, die lokale Küche kennenzulernen. Dies gestaltet sich für mich nicht immer ganz so einfach, da ich kein Fleisch esse. Fisch habe ich allerdings sehr gerne, vor allem direkt am Meer. Am liebsten mag ich Gemüse mit frischen Kräutern. Da komme ich in Vietnam und Kambodscha voll auf meine Kosten. Mit Intrepid unternehme ich im November eine Food-Adventure-Tour. Von Hanoi reisen wir bis Ho-Chi-Minh-Stadt, von da per Flugzeug nach Phnom Penh, dann in den Süden und zum Schluss nordwärts nach Siem Reap.
  • Fischsauce – kein Entkommen

    Fischsauce – kein Entkommen

    Ich liebe es, zu Beginn oder am Ende einer Reise etwas auszuspannen. Dazu begebe ich mich nach Phú Quốc. Diese Insel ist südlich von Kambodscha gelegen, gehört aber zu Vietnam. Neben Badeferien ist Phú Quốc für die Perlenzucht und die Fischsauce bekannt. Eine Fischsaucen-Manufaktur sehe ich heute zum ersten Mal und nicht nur das, ich rieche sie definitiv auch…

  • Foodtour durch Hanoi

    Foodtour durch Hanoi

    Es gibt Nudelsuppe zum Frühstück: «Mit Rind oder Schwein?» werde ich gefragt. Uff... Vegetarisch wenn möglich! Und so gibt es für mich nur heisses Wasser mit Nudeln drin. Salz, Kräuter, Zitronen und Chilli stehen ja zum Glück auf dem Tisch. Zudem habe ich für solche Fälle immer mein eigenes Kräutersalz mit dabei – mein kleiner Retter in der Not. Weiter gehts zum Markt: Von enthäuteten Fröschen bis hin zu Haien ist hier alles zu sehen. Ich hoffe sehr, dass wir in unserem Kochkurs keine sonderbaren Tiere zu etwas Essbarem verarbeiten müssen! Zum Glück stehen auf dem Menü für heute Bananenblüten-Salat und die mir bereits bekannten Shrimps.

  • Das Auge isst mit

    Das Auge isst mit

    Heute startet unsere berühmte Halong Bay Tour. Wir haben das ganze Schiff für uns alleine. Es ist ziemlich klein und keine Luxusjacht, wie es sie hier auch gibt. Aber es geht uns ja in erster Linie um die Natur, und da werden wir mit den vielen Karstfelsen im Wasser ausgiebig belohnt. Am Abend verfolgen wir eine Gemüseschnitz-Vorführung. Das Dekorieren von Speisen ist in der asiatischen Küche sehr wichtig. Ich frage mich allerdings, wie eine Karotte soooooo gross werden kann!

  • Von jung bis alt

    Von jung bis alt

    Mit dem Velo fahren wir durch das Landwirtschaftsgebiet rund um Hội An. Sehr interessant sind die vielen unbekannten Kräuter und Pflanzen. Zum Beispiel weiss ich jetzt, wie das Kraut heisst, das ich in den Sommerrollen überhaupt nicht leiden kann: das Fischkraut, auch als Molchschwanz bekannt. Igiiittt! Schön ist es zu sehen, dass auch eine Schulklasse das Anbaugebiet besucht. Ich finde es sehr wichtig, dass man weiss, wo die Lebensmittel herkommen.

  • Was in der Küche geht, geht auch im Sand

    Was in der Küche geht, geht auch im Sand

    Im Frühjahr ziehe ich immer diverse Sprossen in meiner Küche am Fenster. Zu sehen, wie dies in Vietnam gehandhabt wird, finde ich sehr spannend. Sie wachsen hier im Sand und können dann einfach im Sieb gewaschen werden. Jetzt weiss ich auch, warum die Mungbohnen-Sprossen nicht grün sind, sondern immer so gelb, denn sie erhalten kaum Licht.

  • Kulinarische Mutprobe

    Kulinarische Mutprobe

    In Hội An besuchen wir einen Foodmarket. Hier gibt es viele Restaurants, und man kann die verschiedenen Spezialitäten der Region probieren. Obwohl ich Vegetarierin bin, kann ich vieles mit anschauen – solange ich es nicht selber essen muss. Aber heute komme ich alleine beim Zuschauen an meine Grenzen. Und das obwohl ich Eier sonst gerne esse. Hier werden uns Eier im fortgeschrittenen Embryo-Stadium vorgesetzt. Anschliessend besuchen wir wieder einen Kochkurs. Dumplings stehen auf dem Menü.

  • Süsse Leckerei

    Süsse Leckerei

    Wir fahren mit einem Boot zu unserem Homestay im Mekongdelta. Auf dem Weg zur Unterkunft besuchen wir eine Bonbon-Manufaktur. Hier wird Kokosmilch eingekocht und zu Bonbons verarbeitet – sehr interessant. Zudem erhalten wir ein superleckeres Mittagessen mit einem fein gebratenen Fisch. Wie immer isst das Auge auch hier mit.

  • Mein erstes eigenes Khmer-Curry

    Mein erstes eigenes Khmer-Curry

    Ich fliege von Ho-Chi-Mihn-City nach Phnom Penh. Ich bin gespannt auf die Unterschiede zwischen der vietnamesischen und der kambodschanischen Küche und lerne, dass die beiden total unterschiedlich sind. Gleich zu Beginn besuchen wir einen Kochkurs und bereiten ein Khmer-Curry im Bananenblatt zu. Damit die ganze Masse nicht hinausfliest, sondern etwas dickflüssiger wird, lassen wir das Curry mit einem Eigelb binden.

  • Fleur de Sel aus Kambodscha

    Fleur de Sel aus Kambodscha

    Kampot, der südliche Teil von Kambodscha, ist nicht nur für seinen Pfeffer bekannt, sondern auch für die Salzgewinnung und das edle Fleur de Sel. Selbstverständlich besuchen wir auch eine Pfefferfarm. Man könnte meinen, dass der Weisse Pfeffer von einer anderen Pflanze stammt als der Schwarze Pfeffer, dem ist jedoch nicht so. Es kommt nur auf die Verarbeitung und den Reifegrad an.

  • Der Nase wird viel zugemutet

    Der Nase wird viel zugemutet

    In vielen U-Bahnen Südostasiens und in fast allen Hotels ist Durian verboten. Sie macht ihrem Namen – nämlich Stinkfrucht – alle Ehre. Je nach Reifegrad ist ihr Duft noch knapp erträglich oder nicht mehr auszuhalten. Aber der Geschmack auf der Zunge und im Gaumen ist ganz ok. Etwas säuerlich – er erinnert mich an den Geschmack der Jackfruit.

  • Fischhandel bei Nacht

    Fischhandel bei Nacht

    Mitten in der Nacht besuchen wir den Fischmarkt. Hier werfen die Händler einander Fische zu, Boote landen an, alle möglichen Fische werden in Kisten verpackt und Händler streiten sich um die beste Ware. Es ist total spannend, dieses Geschehen live mitzuerleben. Jetzt bin ich sicher, dass die Tintenfische, die wir gestern Mittag gegessen haben, auch bestimmt frisch waren.

  • Strassenstand Wildtiere

    Alle Ratten sind gefangen

    Die lange Fahrt vom Süden Kambodschas Richtung Norden wird durch ein Highlight unterbrochen. Neben den vielen Kaffeepausen machen wir einen Stopp an einem Strassenstand. Hier gibt es das Tagesangebot des Feldes auf dem Grill zubereitet. Egal ob Hähnchen, Schlange oder Ratte – Hauptsache das Tier wird vom Feld weg direkt gegrillt und jemand wird satt davon. Da muss ich leider passen…

  • Speise der armen Leute

    Speise der armen Leute

    Sticky Rice, als süsse Nachspeise bekannt, wird in Kambodscha in Bambusrohren gegart und auch salzig gegessen. Nachdem wir uns vom Schock eines eben gesichteten schwarzen Skorpions erholt haben, probieren wir diese Delikatesse mit schwarzen Bohnen. Meine Lieblingsspeise wird es aber nicht werden.

  • Nur für Fortgeschrittene

    Nur für Fortgeschrittene

    Wir verlassen unseren Homestay in Battambang und sehen uns die Tempelruinen an. Hier besuchen wir auch den Naschmarkt, der wegen dem «Water Festival», das jeweils Ende November stattfindet, aufgebaut ist. Hier können wir alle Arten von Würmern probieren. Einmal mehr bin ich nicht unglücklich, Vegetarierin zu sein.

  • Früh aufstehen lohnt sich

    Früh aufstehen lohnt sich

    Zum Schluss müssen wir noch einmal richtig früh aufstehen. Und heute geht es auch nicht ums Essen, sondern um die berühmte Tempelanlage Angkor Wat. Wir müssen sogar das Frühstücksbüffet im Hotel sausen lassen, um die Tempel im besten Licht zu sehen. Aber es lohnt sich! Nach der Besichtigung gibt es ein Picknick aus unseren Frühstückspaketen.

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Tipps

  • Bei Streetfood auf die Hygiene achten! Ist das Abwaschwasser sauber? Oder werden 100 Teller im selben Wasser gewaschen...?

  • Mit Fischsauce sehr vorsichtig umgehen. Sie ist ein beliebtes Mittel zum Würzen, nimmt man aber Zuviel davon, so ist der Fischgeschmack sehr dominant.

  • In den Grossstädten ist Taschendiebstahl weit verbreitet. Z.B. wird per Motorrad eng an Passanten vorbeigefahren und mit einem Messer der Tragegurt durchgetrennt. Tasche also vorne tragen und wenn möglich um den Bauch zusätzlich sichern.

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