Game Parks & Gorillas – von Kenia nach Uganda und wieder zurück

von Sarah Schlegel

Auch wenn im November in Kenia und Uganda noch Regenzeit ist, reisen wir als Gruppe in einem Überlandbus von Nairobi bis zum äussersten Zipfel von Uganda in den Mgahinga Gorilla Nationalpark, um eine Stunde mit einer Gorillafamilie zu verbringen. Danach geht es wieder zurück. Auf dem Weg von und nach Kisoro erleben wir wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaften. Wir durchqueren Teeplantagen, überqueren den Nil und gehen beim Lake Nakuru, Queen Elizabeth und in der Masai Mara auf Safari und begegnen dort den Big Five und noch vielen anderen tollen Tieren. Darunter auch unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen.
  • Die Reise fängt schon mal gut an

    Die Reise fängt schon mal gut an

    Schon bevor wir unser Zelt zum ersten Mal aufstellen, geniessen wir unsere erste Safari. Mit dem Truck haben wir einen tollen Überblick und erleben schon in der ersten Stunde im Nationalpark beim Lake Nakuru einige grossartige Tierbegegnungen. Büffel – check. Schakale – check. Vier Löwen – check. Hyänen – check. Zebras – check. Sechs(!) Nashörner – einfach unglaublich!

  • Zeichen des Klimawandels

    Zeichen des Klimawandels

    Auch in Kenia und Uganda sehen wir die Zeichen der Klimaveränderung. Der Lake Nakuru hat in den letzten Jahren durch heftige Regenfälle zu viel Wasser erhalten, und nun sind viele Bäume abgestorben. Zudem sehen wir nur ganz wenige Flamingos, obschon der Park früher genau deswegen sehr bekannt war.

  • Ohne Angst...

    Ohne Angst...

    ... wälzt sich dieses Zebra neben unserem Truck. Trotzdem ist es jederzeit zur Flucht bereit, für den Fall dass ein Jäger auf vier Pfoten auftaucht. Wir können die Tiere perfekt fotografieren, wenn sie in der Nähe der Strasse sind oder das Zoom gross genug ist.

  • Wie im Film «König der Löwen»

    Wie im Film «König der Löwen»

    Ich bin immer wieder fasziniert, wie viele Tiere ich gleichzeitig auf ein Foto drauf bringe. Wie ein Garten Eden. Die «Pumbaas» (Warzenschweine) finde ich besonders süss. Mit diesen Bildern im Kopf und einem Hakuna Matata auf den Lippen, starten wir unsere lange Fahrt zum äussersten Zipfel Ugandas.

  • Am Äquator

    Am Äquator

    Ich überquere wieder einmal den Äquator. Klimatisch spürt man die Lage Ugandas am Äquator: Es ist sehr grün, immer warm und es kann jederzeit regnen.

  • Von oben beobachtet

    Von oben beobachtet

    Drei Tage später, nach vielen Stunden im Truck, geniessen wir es, durch den Kalinzu Forest zu wandern. Wir suchen Schimpansen und werden ganz rasch fündig. Drei Erwachsene und ein junges Männchen sitzen in den Astgabeln und fressen genüsslich Früchte. Da es noch früher Morgen ist, klappt es mit dem Fotografieren nicht so gut, denn das Licht ist noch eher schwach und im Gegenlicht verschmelzen die Affen mit dem Hintergrund. Trotzdem ist es wunderschön, die vier Tiere durch mein Zoom zu beobachten und ich stelle erst als mein Nacken steif ist fest, dass wir schon gut eine Stunde unter den gleichen Bäumen stehen.

  • Bananen, Bananen, Bananen

    Bananen, Bananen, Bananen

    Uganda ist die «Bananenrepublik» Afrikas. Elf Sorten wachsen hier und in keinem anderen Staat werden so viele Bananen angebaut und verzehrt. Wir glauben dies sofort, als wir bei einem Zwischenstopp den Bananenverkäuferinnen zuschauen. Mit ihrem ganzen Charme überzeugen sie uns «Muzungu», dass wir einige Bananen als Zwischenverpflegung kaufen sollen.

  • Take it easy

    Take it easy

    Diesem Motto getreu geniessen wir die Flussfahrt auf dem Kazinga-Kanal beim Queen Elizabeth Nationalpark. Am Flussufer tauchen immer wieder Augen und Nasenlöcher auf, und was erst nach einem einzigen Nilpferd aussieht, sind am Schluss fast zwanzig. Hinter jeder Biegung tauchen noch mehr Tiere auf. Auch die Vogelwelt zieht mich hier in ihren Bann. Verschiedene Eisvögel, Fischadler aber auch eine Schlange und eine Echse zeigen sich uns, bevor es zu regnen anfängt und wir rasch zurückfahren.

  • Morgenstimmung

    Morgenstimmung

    Die Wolken wälzen sich über die Berge, das Gras wird von der Sonne angestrahlt. So präsentiert sich der Queen Elizabeth Nationalpark am Morgen. Leider sehen wir nicht allzu viele Tiere, dafür ist aber die Stimmung rund um den Kratersee, zu dem wir fahren, sehr schön.

  • Ziel erreicht

    Ziel erreicht

    Wir sind in Kisoro und heute geht es los: Am frühen Morgen treffen wir die Ranger, welche uns zu den Gorillas mitnehmen. Die Tracker sind schon auf deren Spuren unterwegs. Es kann sein, dass wir sie innert Kürze antreffen, aber es besteht auch die Chance, dass wir erst fünf bis sechs Stunden durch den Regenwald des Mgahinga Gorilla Nationalparks wandern, bevor wir auf ihre Spur treffen. Was uns heute wohl erwartet?

  • Auge in Auge mit einem Silberrücken

    Auge in Auge mit einem Silberrücken

    Die Spannung steigt, als wir unsere Wanderstöcke am Wegrand niederlegen. Plötzlich sitzt er vor uns. Einer der drei Silberrücken unserer Gorillafamilie. Ich vergesse beinahe zu atmen, so unglaublich intensiv ist dieser Moment.

  • Geballte Kraft, ganz sanft

    Geballte Kraft, ganz sanft

    Während einer Stunde dürfen wir die Gorillas begleiten – drei Silberrücken, zwei Weibchen, zwei Jugendliche und ein Baby. Die beiden Jugendlichen sind übermütig und wollen ihre Kraft mit einem der Silberrücken messen. Natürlich haben sie keine Chance. Es ist wunderschön zu beobachten wie das Männchen, trotz seiner geballten Ladung an Muskeln, die Youngsters sanft in ihre Grenzen weist. Es ist eine Stunde in meinem Leben, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Mit einem Grinsen im Gesicht und unglaublichen Bildern vor Augen machen wir uns an den Abstieg.

  • Wo sich Silber und Gold treffen

    Wo sich Silber und Gold treffen

    Im Mgahinga Nationalpark kann man nicht nur die Silberrücken antreffen, sondern auch die Golden Monkeys. Während die meisten aus meiner Gruppe einen Abstecher nach Ruanda machen, entscheide ich mich, noch einmal in den Regenwald zu gehen. Diesmal wandern wir ein wenig länger, dafür sind es dann gut zwanzig Tiere, die über und neben mir durch den Bambuswald huschen, sich hinsetzen, etwas essen und wieder weiterklettern. Je nach Licht leuchtet der Rücken der Tiere ganz golden.

  • Der lange Weg zurück nach Nairobi

    Der lange Weg zurück nach Nairobi

    Nach eindrücklichen Tagen mit acht verschiedenen Affenarten schaukeln wir wieder durch die grünen Hügel Ugandas. Man sieht der Landschaft den vulkanischen Ursprung an.

  • Biketour am Ursprung des Nils

    Biketour am Ursprung des Nils

    Bei Jinja mache ich eine Biketour durch Ananas- und Bananenfelder, Reisefelder und Teeplantagen. Die Gegend ist auch bekannt für Rafting und die Quelle des Nils und ist das Adrenalinzentrum für Reisende.

  • Bei den Masai

    Bei den Masai

    Nach zwei weiteren Fahrtagen sind wir zurück in Kenia und auf dem Weg in die Masai Mara. Natürlich besuchen wir auch ein Masaidorf. Doch nicht irgend eines, sondern dasjenige von Helen, welches von Frauen geführt wird. Etwas Aussergewöhnliches, das so in der Masaikultur nicht vorgesehen ist. Trotzdem werden wir zuerst von jungen Kriegern begrüsst.

  • Hilfe zur Selbsthilfe

    Hilfe zur Selbsthilfe

    Erst nachdem die Krieger getanzt haben, dürfen sie das Dorf betreten. Die Frauen des Dorfes fertigen Perlenschmuck, um ein zusätzliches Einkommen für die Gemeinschaft zu generieren.

  • Eine Gesellschaft im Wandel

    Eine Gesellschaft im Wandel

    Unsere Reiseleiterin erzählt uns, wie schwer es ist, alte Muster zu durchbrechen. Es ist auch für sie nicht selbstverständlich, dass eine Frau als Tourguide arbeitet und jeweils mehrere Wochen von ihrer Familie getrennt unterwegs ist. Das traditionelle Frauenbild ist gerade in den ländlichen Gebieten Kenias bzw. Afrikas noch stärker verwurzelt und Polygamie wie auch Genitalbeschneidung werden noch immer praktiziert.

  • Posieren macht müde

    Posieren macht müde

    Wir haben wohl den Katzentag ausgewählt. In eineinhalb Tagen sehen wir ungefähr 16 Löwen. Meist sind es zwei bis drei Tiere, die miteinander unterwegs sind. Einmal begegnen wir sogar einer Löwin mit ihrem Jungen. Die Tiere lassen sich durch die Safarifahrzeuge und Fotolinsen nicht beeindrucken und liegen meist gemütlich im Gras herum.

  • Out of Africa

    Out of Africa

    Natürlich sind es nicht nur die Tierbegegnungen, die mich immer wieder staunen lassen. Die Landschaften und um diese Jahreszeit die Wetterstimmung, die sich immer wieder verändert, kreieren wunderschöne Bilder für unsere Augen und Kameralinsen. Manchmal weiss ich gar nicht, wohin ich schauen und wo ich was fotografieren soll.

  • The Fabulous Five

    The Fabulous Five

    Mehrfach begegnen wir einer Gruppe von fünf Gepardenbrüdern. Am ersten Abend liegen sie mit blutverschmierten Köpfen und dicken Bäuchen im Gras und öffnen kaum ein Auge, geschweige denn heben sie den Kopf. Sie sind satt und erholen sich von einer erfolgreichen Jagd. Am zweiten Tag treffen wir sie unter einem Baum an. Die Köpfe haben inzwischen wieder ihre normale Zeichnung und hie und da dreht sich auch mal eines der Tiere um. Aber so wirklich «Action» gibt es auch heute nicht.

  • Gut getarnt

    Gut getarnt

    Jede Safari ist für mich faszinierend. Ich freue mich immer wieder über Zebras, Giraffen, Gnus, Antilopen, Elefanten und natürlich seltenere Anblicke wie Löwen, Geparden und Hyänen. Und doch hoffe ich jedes Mal auf Leoparden. Bei meiner letzten Keniareise habe ich leider keinen gesehen. Aber heute habe ich glück – wir entdecken gleich zwei dieser Prachtstiere! Erst die Mama, ziemlich weit weg unter einem Busch, und kurz vor der Rückfahrt aus dem Park dann noch ihr Junges. Und dieses ist unserem Jeep nun ziemlich nahe. Wow! Ich habe wieder mal dieses grosse Grinsen auf dem Gesicht und Tränen in den Augen. Ein wahnsinniger Moment und wunderschöner Masai-Mara-Abschluss. Ich habe den Afrikavirus, ich komme wieder...!

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Tipps

  • In Kenia sind Plastiksäcke verboten. Schon zu Hause daran denken und Stoffsäcke oder andere Alternativen einpacken.

  • Die Masai Mara ist vor allem wegen der «Great Migration» bekannt. Jedoch auch ausserhalb dieser Zeit sieht man viele Wildtiere.

  • Die Permits für den Gorillabesuch müssen frühzeitig organisiert werden. Es ist ratsam, frühzeitig zu buchen.

  • Vorsicht bei Afrikareisen: Der Afrikavirus ist ansteckend und man will immer und immer wieder dorthin reisen.

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