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Indian Summer im Nordosten der USA

von Sibylle Wüthrich

Es ist schon lange mein Traum, die farbigen Herbstwälder Neuenglands zu sehen. Also nichts wie los! Ich starte in Boston und reise der Küste entlang bis zur kanadischen Grenze. Von da führt meine Route durchs Inland wieder Richtung Süden. Gesamthaft bin ich einen Monat mit dem Mietwagen unterwegs. Vor allem die Natur der Staaten Maine und Vermont, sowie die Vielfalt Bostons begeistern mich.
  • Indian Summer

    Indian Summer

    Wer im Herbst die Staaten Neuenglands besucht, wird von der Farbenpracht der Wälder begeistert sein. Kurz vor dem Winter geben die Laubbäume nochmals alles, um uns zu erfreuen. Sonniges, warmes Wetter lässt die Blätter in fantastischen Gelb-, Orange- und Rottönen leuchten.

  • Boston

    Boston

    Von meinem Hotel im Seaport District spaziere ich auf der Promenade in Richtung Innenstadt. Die Skyline kommt immer näher, und ich freue mich, Boston kennen zu lernen. Einen Überblick erhält man z.B. mit dem Hop-on Hop-off Bus. Interessanter finde ich es allerdings, dem Freedom Trail zu folgen. Dieser ist 4km lang und führt zu vielen historischen Sehenswürdigkeiten. Wer sich danach ausruhen möchte, kann z.B. einen Schiffsausflug zu einer der vielen Inseln im Hafengebiet von Boston machen.

  • Rockport

    Rockport

    Die erste Station meiner Mietwagenrundreise ist Rockport. Der kleine Ort ist durch den Tourismus geprägt, hat aber dennoch viel Charme. Eines der wohl bekanntesten Fotosujets von Massachusetts steht hier im Hafen. Ich komme kurz vor Sonnenuntergang an und kann gut nachvollziehen, dass die restaurierte rote Fischerhütte bei Fotografen und Malern so beliebt ist.

  • Leuchtturm-Watching

    Leuchtturm-Watching

    Auf dem Weg nach Norden stoppe ich vor dem Cape Neddick (Nubble) Lighthouse. Dieser Leuchtturm liegt auf einer kleinen Insel, nur ca. 30 Meter vom Festland entfernt. Ein pittoresker Ort zum Verweilen.

  • Lobstermania

    Lobstermania

    Der Lobster (Hummer) ist auf fast jeder Speisekarte entlang der Küste zu finden. Mal wird er im «Original» angeboten, mal als Suppe, Hotdog, Kuchen, etc. Die Geschäfte verkaufen Lobstersujets auf Servietten und Tassen, als Christbaumschmuck, Ohrringe oder auf Hundeleinen. Auch hier sind die Variationen fast unendlich.

  • Traumvillen

    Traumvillen

    In der Nähe von Boothbay Harbor fahre ich bei Sonnenuntergang durch eine Villengegend. An den wunderschön am Meer gelegenen viktorianischen Holzhäusern kann ich mich kaum sattsehen. Solche Häuser findet man an der gesamten Ostküste der USA. Hier begeistern mich die abgelegen Lage und die zu den Häusern gehörenden riesigen Parkanlagen.

  • Kunst und Kitsch

    Kunst und Kitsch

    Überall in Neuengland gibt es noch (oder wieder) kleine Geschäfte mit lokalem Handwerk/lokaler Kunst. Manchmal sind sie alt und gleichen eher einem Antiquitätenladen. Ein andermal sind sie neu und stilvoll, eine Mischung aus Boutique und Shop für allerlei. Und manchmal findet man leider auch hier nur chinesische Billigware.

  • Rockland Breakwater Lighthouse

    Rockland Breakwater Lighthouse

    In Camden, Maine, steige ich in ein kleines Boot, das eine Rundfahrt zu mehreren Leuchttürmen anbietet. So erfahre ich viel über das meist harte Leben der früheren Leuchtturmwärter. Toll ist auch, die Leuchttürme mal vom Meer aus zu sehen. Zum Rockland Breakwater Lighthouse führt ein über 1km langer «Wellenbrecher-Pier». Wer diesen trockenen Fusses überqueren möchte, sollte bei Ebbe hierherkommen.

  • Bar Harbor

    Bar Harbor

    Bar Harbor ist der bekannteste Ausgangspunkt für Ausflüge in den Acadia-Nationalpark und zu den vorgelagerten Inseln. Ich empfinde es als ein sehr angenehmes Städtchen, das zum Verweilen einlädt. Allerdings nur, wenn nicht gerade mehrere Kreuzfahrtschiffe vor Anker liegen...

  • Acadia-Nationalpark

    Acadia-Nationalpark

    Dieser Nationalpark begeistert mich mit seiner Schönheit. Nach einem Stopp im Visitor Center fahre ich zuerst auf der bekannten Park Loop Road. Sie bietet tolle Aussichten aufs Meer, auf die Seen und die farbigen Wälder. Am besten lässt sich die Natur jedoch auf den unzähligen Wanderwegen erkunden. Wer ein 360-Grad-Panorama geniessen möchte, steigt oder fährt auf den Cadillac Mountain. Die Aussicht auf den Nationalpark und den Atlantik ist spektakulär.

  • Halloween und Kürbisse

    Halloween und Kürbisse

    So langsam geht es gegen Halloween zu. Die Geschäfte und Bauernmärkte sind voll von Kürbissen. Ich widerstehe der Versuchung, einen zu kaufen und freue mich einfach an der orangefarbenen Dekoration.

  • Blueberry Fields

    Blueberry Fields

    Die wilde Blaubeere ist die Staatsfrucht von Maine und ein grosser Wirtschaftszweig. Ich kann mich an den riesigen, roten Feldern kaum sattsehen. Der Kontrast zum blauen Himmel und den weissen Wolken ist wunderschön. Ein Farbenspiel, das man hier nur im Herbst bestaunen kann.

  • Farbenpracht

    Farbenpracht

    Ohne Worte – einfach zum Geniessen!

  • Lubec – die östlichste Gemeinde der USA

    Lubec – die östlichste Gemeinde der USA

    In Lubec, direkt an der kanadischen Grenze, übernachte ich in einer ehemaligen, nun zum Inn umgebauten Sardinenfabrik am Wasser. Es ist mal wieder einer dieser Orte, die mich zum längeren Bleiben verleiten. Abschalten und aufs Meer hinaus blicken, Erholung pur... Und doch mache ich auch Ausflüge, z.B. einen Tagesausflug nach Kanada. Über die Franklin D. Roosevelt Memorial Bridge fahre ich auf die Campobello Insel. Dort besuche ich den East Quoddy Head Leuchtturm, ein markanter weisser Turm mit einem roten Kreuz.

  • West Quoddy Head Lighthouse

    West Quoddy Head Lighthouse

    Nun bin ich beim östlichsten Leuchtturm der USA angekommen. Er ist der «Schwesternturm» vom nahen East Quoddy Head Lighthouse in Kanada. Gleichzeitig bedeutet dieses weiss/rot gestreifte Wahrzeichen auch meinen Abschied vom Meer. Von jetzt an gehts in Richtung Inland. Doch davor geniesse ich noch einen ganzen Tag im Quoddy Head State Park, fast immer mit Blick auf diesen tollen Leuchtturm.

  • White Mountain National Forest

    White Mountain National Forest

    Nach einer langen Fahrt durch die weiten und einsamen Wälder Maines bin ich nun wieder in einer Gegend mit etwas mehr Einwohnern. Die White Mountains in New Hampshire sind ein Touristenmagnet. Zu Recht – die Bergwelt und die Wälder sind ein schönes Erholungsgebiet.

  • Stowe

    Stowe

    Stowe ist eine kleine, touristische Ortschaft im nördlichen Vermont. Sie ist v.a. für Wanderer und Wintersportler interessant. Und natürlich für Herbstfarbenjäger, wobei bei meinem Besuch hier im Norden des Staates der Indian Summer eher schon dem Ende zugeht. Auf der Fahrt gegen Süden entdecke ich noch eine stärkere Laubverfärbung und zudem viele kleine, charmante Ortschaften, welche noch nicht so «verkommerzialisiert» sind.

  • Covered Bridges

    Covered Bridges

    Vermont ist einer der Staaten mit vielen überdachten Brücken. Ihr Anblick verleitet mich zu einer gedanklichen Reise in die Vergangenheit. Ich stelle mir das Leben vor ca. 100 Jahren vor, mit Pferdekutschen und alten Autos, ohne Smartphone und YouTube.

  • Blau – rot – weiss

    Blau – rot – weiss

    Blauer Himmel, rote Laubbäume und weisse Holzhäuser – auf meiner Fahrt durch Vermont sind die Farben der US-Flagge immer wiederkehrend. Das ländliche Vermont hat was... Etwas Beschauliches, Ruhiges. Vielleicht ist es sogar eine Idylle? Trotz des fehlenden Meeres fühle ich mich in diesem Staat sehr wohl. Dies mag auch daran liegen, dass ich die Menschen hier als besonders freundlich empfinde.

  • Landwirtschaft und National Forest

    Landwirtschaft und National Forest

    Im Bild ist eine typische Scheune zu sehen, wie sie in Vermont immer wieder vorkommen. Die Landwirtschaft spielt in diesem Staat eine wichtige Rolle, ebenso der Tourismus und die Natur. Es scheint, als ob das Nebeneinander hier gut funktioniert. Eine wunderschöne Gegend für Wanderungen oder Scenic Drives ist z.B. der Green Mountain National Forest. Mit etwas Glück erspäht man da sogar einen Schwarzbären oder Elch.

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Tipps

  • Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst

  • Bestes Reisemittel: Auto, Camper

  • Übernachtungen in B&Bs/Inns sind oft tolle Erlebnisse.

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