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USA-Ostküste: Cape Cod, Nantucket und Martha's Vineyard

von Sibylle Wüthrich

Vor den Toren Bostons liegt die Halbinsel Cape Cod. Ob sie diesen Namen trägt, weil ihre Form einem Fischhaken ähnelt? Wahrscheinlich eher, weil es früher im umliegenden Meer sehr viel Kabeljau gab. Südlich von Cape Cod finden sich zwei Inseln mit noch interessanteren Namen: Nantucket und Martha's Vineyard. Wer malerische Städtchen und Küstenlandschaften liebt, fühlt sich in allen drei Gebieten wohl. Ich besuche die Region während zwei Wochen im Frühling und Herbst.
  • Idylle

    Idylle

    Maritimes Flair, Sonnenschein und viel Grün – ich bin an der Südküste von Cape Cod. An fast jeder Ecke könnte ich anhalten und den traumhaften Ausblick auf den Atlantik geniessen. Kein Wunder ist die Halbinsel ein beliebtes Wochenend- und Ferienziel!

  • Falmouth und Woods Hole

    Falmouth und Woods Hole

    Falmouth ist mein erster Stopp auf Cape Cod. Die gemütliche Hauptstrasse würde mich eigentlich zum Bleiben animieren, doch ich möchte weiter nach Woods Hole. In diesem kleinen Hafenort haben viele Forschungszentren, welche sich mit dem Thema Meer beschäftigen, ihren Sitz. Ausserdem möchte ich den dortigen Leuchtturm besichtigen.

  • Chatham

    Chatham

    Jeder Ort auf Cape Cod ist irgendwie anders und hat seinen eigenen Charakter. Einer meiner Lieblingsorte ist Chatham. Am südöstlichen Ende der Halbinsel gelegen, versprüht dieser Ort noch den Charme alter Zeiten, ohne jedoch in der Vergangenheit hängen geblieben zu sein. Bei einem Spaziergang durch das Zentrum entdecke ich wunderschöne alte Häuser, welche sanft renoviert sind. Es gibt einen Leuchtturm und zu den tollen Stränden ist es auch nicht weit.

  • Cape Cod National Seashore

    Cape Cod National Seashore

    Grosse Teile des östlichen Kaps sind Schutz- und Erholungsgebiet zugleich. Endlose, fast unberührte Strände wechseln sich mit überwachten Badestränden ab. So viele Menschen wie auf diesem Foto gibt es allerdings nur wenige Wochen im Jahr. In der restlichen Zeit verteilen sich die Touristen sehr gut. Die Möglichkeiten, draussen etwas zu unternehmen sind auch abseits des Strandes vielfältig: Touren auf den im ganzen Kap angelegten Velowegen oder Wanderungen zwischen Wäldern, Marschland und Seen.

  • Provincetown

    Provincetown

    Ich besuche «P'town» nach dem Nationalfeiertag und noch immer hängen überall US-Flaggen und Regenbogenfahnen. Hier wird offen gelebt (und gefeiert), was man ist und wie man fühlt. Auch viele Künstler haben sich im Städtchen niedergelassen. Der Tourismus boomt, es gibt eine direkte Fährverbindung nach Boston, und es werden viele Touren, beispielsweise Whale Watching angeboten. Ich fühle mich in diesem Städtchen sehr wohl, es hat eine spezielle und gute Atmosphäre.

  • Auf dem Wasser gleiten

    Auf dem Wasser gleiten

    Während ich schwimme, beobachte ich einen Standup-Paddler im ruhigen Wasser der Cape Cod Bay, zwischen Dünen und offenem Meer. Ich nehme mir vor, im nächsten Sommer auch wieder aufs Brett zu steigen und auf dem Wasser zu gleiten... und irgendwann hineinzufallen...

  • Lust auf eine Partie Leuchtturm-Golf?

    Lust auf eine Partie Leuchtturm-Golf?

    Es gibt mehrere Leuchttürme auf Cape Cod. Einige davon sind gut zugänglich und können auch bestiegen werden. Wer gerne eine Partie Golf spielt und dabei einen Leuchtturm betrachten möchte, ist beim Highland Light, dem ältesten Leuchturm des Kaps, am richtigen Ort.

  • Soweit das Auge reicht

    Soweit das Auge reicht

    An Cape Cods Nordküste, dem südlichen Ende der Cape Cod Bay, suche ich das Meer... Es ist Ebbe und der weite Horizont erinnert mich an die Nordsee. Nichts von windgepeitschter Küste – es ist warm und fast windstill.

  • Nantucket

    Nantucket

    Von Hyannis, der grössten Ortschaft auf Cape Cod und Standort des John F. Kennedy Museums, nehme ich die Fähre nach Nantucket. Die Überfahrt ist gemütlich, und ich fühle mich schon jetzt weit weg von allem. Obwohl ein Tagesausflug möglich wäre, bleibe ich ein paar Tage auf der Insel.

  • Nantucket Town

    Nantucket Town

    Kopfsteingepflasterte Strassen, hellgraue Holzhäuser und ein Hauch von Luxus – das ist Nantucket Town, der kleine Hauptort der Insel. Mein Spaziergang durch die Ortschaft ist auch eine Zeitreise. Die vielen historischen Gebäude könnten wohl spannende Geschichten über ihre Bewohner aus vergangenen Jahrhunderten erzählen. Früher eine Walfang-Hochburg, zieht die Insel heute viele Reiche und Prominente an. Entsprechend hoch ist auch das Preisniveau.

  • Sankaty Lighthouse

    Sankaty Lighthouse

    Auf Nantucket ist man der Natur immer sehr nahe. Winterstürme treffen die Insel mit voller Wucht. An vielen Stellen ist die Erosion eine Gefahr. Wäre der Sankaty Leuchtturm nicht versetzt worden, läge er heute im Meer.

  • Siasconset

    Siasconset

    Ein kleines Dorf wie im Bilderbuch. Sconset liegt auf einer Klippe oberhalb eines kilometerlangen Strandes. Die pittoresken Häuser in der ersten Reihe haben einen einmaligen Meerblick. Diesen dürfen alle geniessen: Ein kleiner Wanderweg führt entlang des Kliffs und teilweise auch direkt durch die Gärten der luxuriösen Anwesen.

  • Unterwegs

    Unterwegs

    Ich erkunde Nantucket per Fahrrad. Vorbei an Wiesen, Mooren und kleinen Wäldern fahre ich auf guten Velowegen über das Inselchen. Es ist ein wunderschöner Tag, und ich geniesse die Natur und den Rückenwind... bis ich wieder die Richtung wechsle und Gegenwind habe...

  • Oak Bluffs

    Oak Bluffs

    Von Frühling bis Herbst gibt es eine direkte Fähre zwischen Nantucket und Martha's Vineyard. Ich komme in Oak Bluffs an und mache mich zu Fuss auf den Weg zur Unterkunft. Voller Staunen bleibe ich immer wieder stehen. Wie schön es hier ist! Ich bin im Ocean Park, überall blühen Blumen, links von mir das Meer, rechts eine lange Reihe historischer Häuser im viktorianischen Stil.

  • Märchenland

    Märchenland

    Das «Cinderella Cottage» ist nur eines von vielen Häusern in Oak Bluffs, welches mich zum Träumen bringt. Während ich die Häuser bewundere, bin ich in einer anderen Welt. Es würde mich nicht wundern, wenn Hänsel und Gretel hier plötzlich auftauchen würden.

  • Lebkuchenhäuser

    Lebkuchenhäuser

    Kein Wunder, ist Martha's Vineyard ein so beliebtes Reiseziel. Die märchenhaften «Lebkuchenhäuser» in Oak Bluffs sind wie aus der Zeit gefallen. Sie wurden im 19. Jahrhundert von einer Gruppe Methodisten gebaut, die Unterkünfte für Ihre Versammlungsteilnehmer brauchten. Heute werden die Häuser mehrheitlich als Sommerhäuser benutzt. Ich spaziere gefühlte Stunden durch die Siedlung und möchte eigentlich gar nicht mehr weg von hier.

  • Aquinnah Cliffs

    Aquinnah Cliffs

    Im Südwesten der Insel, unter dem Leuchtturm, liegen die Aquinnah Cliffs. Die mehrfarbigen Kreidefelsen leuchten besonders gegen Abend sehr stark in gelb-orange-rot. Ich mache einen langen Strandspaziergang und bin schon bald ganz alleine. Auf der Rückfahrt fallen mir immer wieder die typisch englischen Steinmauern auf, welche die Weiden trennen. Das Inselinnere ist grün, Wiesen und Wälder wechseln sich ab. Die grossen Anwesen der Politiker und Prominenten liegen gut versteckt. Trotzdem halte ich Ausschau nach Obamas Hund...

  • Edgartown

    Edgartown

    Martha's Vineyard war der Schauplatz vieler Filme. Auf dem Weg nach Edgartown fahre ich an einem Drehort von «Der Weisse Hai» vorbei. Edgartown ist chic, es hat eine etwas luxuriöse, aber dennoch entspannte Atmosphäre. Wie auf ganz Martha's Vineyard, so gibt es auch hier keine Restaurants von Fast-Food-Ketten. Dafür locken mich kleine Geschäfte und Restaurants mit ihren lokalen Spezialitäten.

  • Chappaquiddick

    Chappaquiddick

    Das Foto zeigt den Edgartown Harbor Leuchtturm. Im vorgelagerten Naturschutzgebiet auf der Insel Chappaquiddick steht jedoch noch ein anderer, abgelegener Leuchtturm. Erklimmt man diesen, hat man einen wunderschönen Blick auf den Atlantik und die naturbelassene Umgebung.

  • Inselzauber

    Inselzauber

    Der Tag meiner Heimreise nähert sich und es fällt mir schwer, die Region zu verlassen. Cape Cod hat mich mit seiner Vielfalt begeistert. Und auf Nantucket und Martha's Vineyard bin ich der Illusion erlegen, dass die Welt noch in Ordnung und einfach nur schön ist.

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Tipps

  • Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst

  • Bestes Reisemittel: Auto, Bus, Velo

  • Nantucket und Martha's Vineyard lassen sich auch gut ohne Auto erkunden.

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