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Von St. Petersburg nach Shanghai mit der Transsibirischen Eisenbahn

von Michael Wüthrich

Der Weg ist das Ziel! Im Sommer 2010 reiste ich mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking, mit Stopps in Irkutsk, am Baikalsee und in der Mongolei. Zudem verbrachte ich einige Tage vorher in St. Petersburg und ein paar Tage nachher in Shanghai. Eine wunderbare Zeit mit Zugfahrten, grossen Städten und tollen Landschaften.
  • Die ersten paar Tage meiner Reise verbringe ich in St. Petersburg. In dieser von Skandinavien angehauchten Stadt gibt es eine Menge zu sehen, unter anderem die Ermitage, die Erlöserkirche, die Kasaner Kathedrale, den Nevsky-Prospekt oder der Newa Fluss.

    St. Petersburg

    Die ersten paar Tage meiner Reise verbringe ich in St. Petersburg. In dieser von Skandinavien angehauchten Stadt gibt es eine Menge zu sehen, unter anderem die Ermitage, die Erlöserkirche, die Kasaner Kathedrale, den Nevsky-Prospekt oder den Newa Fluss.

  • Ungefähr 30 Kilometer westlich von St. Petersburg liegt der Peterhof. Diese tolle Palastanlage wurde von Peter I. errichtet und gilt als "russisches Versailles". Seit 1990 ist die Anlage inklusive dem grossen Park Weltkulturerbe der UNESCO.

    Peterhof

    Ungefähr 30 Kilometer westlich von St. Petersburg liegt der Peterhof. Diese tolle Palastanlage wurde von Peter I. errichtet und gilt als "russisches Versailles". Seit 1990 ist die Anlage inklusive dem grossen Park Weltkulturerbe der UNESCO.

  • Mein zweiter Stopp ist die Hauptstadt Russlands. Moskau gilt mit über 15 Millionen Einwohnern nicht nur als grösser Stadt Europas, sie ist auch eine der teuersten Städte der Welt. Hier verbringe ich zwei Tage und besuche neben dem Kreml, dem roten Platz auch die Basilica Kathedrale.

    Moskau

    Mein zweiter Stopp ist die Hauptstadt Russlands. Moskau gilt mit über 15 Millionen Einwohnern nicht nur als grösste Stadt Europas, sie ist auch eine der teuersten Städte der Welt. Hier verbringe ich zwei Tage und besuche neben dem Kreml und dem roten Platz auch die Basilica Kathedrale.

  • Los geht's mit dem Zug! Von Moskau aus starte ich mit dem eigentlichen Ziel meiner Reise: die Transsibirische Eisenbahn. In vier Nächten und drei Tagen fahre ich von Moskau nach Irkutsk. Nur noch kurz etwas Proviant einkaufen, und los geht's...

    Start zur Zugfahrt

    Los geht's mit dem Zug! Von Moskau aus starte ich mit dem eigentlichen Ziel meiner Reise: die Transsibirische Eisenbahn. In vier Nächten und drei Tagen fahre ich von Moskau nach Irkutsk. Nur noch kurz etwas Proviant einkaufen, und los geht's...

  • Ein typisches Landschaftsbild in den erste drei Tagen, Wiese und Wald. Die Aussicht vom Zug ist schön, aber nicht sonderlich speziell oder abwechslungsreich. Macht alles nichts. Das wahre Ziel ist der Weg, das Leben im Zug und die Tatsache, dass man in wenigen Tagen sechs Zeitzonen durchfährt.

    Unterwegs

    Ein typisches Landschaftsbild der ersten drei Tage: Wiese und Wald. Die Aussicht vom Zug ist schön, aber nicht sonderlich speziell oder abwechslungsreich. Macht alles nichts. Das wahre Ziel ist der Weg, das Leben im Zug und die Tatsache, dass man in wenigen Tagen sechs Zeitzonen durchfährt.

  • An allen grösseren Bahnhöfen gibt es ein Stopp zwischen dreissig Minuten und zwei Stunden. Auf dem Bahnsteig werden frische Esswaren, Chips, Softdrinks, Bier und Vodka verkauft. Auch ein Besuch des Speisewagens ist ein Erlebnis, da die Angestellten meist kein Englisch sprechen und man mit "Hand und Fuss" bestellen muss um dann überrascht zu sein, was man tatsächlich bestellt hat.

    Verpflegung

    An allen grösseren Bahnhöfen gibt es einen Stopp zwischen dreissig Minuten und zwei Stunden. Auf dem Bahnsteig werden frische Esswaren, Chips, Softdrinks, Bier und Vodka verkauft. Auch ein Besuch des Speisewagens ist ein Erlebnis, da die Angestellten meist kein Englisch sprechen und man mit "Hand und Fuss" bestellen muss um dann überrascht zu sein, was man tatsächlich bestellt hat.

  • Nach vier Nächten verlasse ich den Zug um ein paar Tage in Irkutsk und am Baikalsee zu sein. Vor allem die Stadt Irkutsk hat es mir angetan. Ein Quartier mit alten, schön verzierten Holhäusern liegt neben einem Quartier mit grossen Betonbauten. Die Markthalle, wo man alles was man braucht bekommt, ist ein Besuch wert.

    Irkutsk

    Nach vier Nächten verlasse ich den Zug um ein paar Tage in Irkutsk und am Baikalsee zu sein. Vor allem die Stadt Irkutsk hat es mir angetan. Ein Quartier mit alten, schön verzierten Holzhäusern liegt neben einem Quartier mit grossen Betonbauten. Auch die Markthalle, wo man alles was man braucht bekommt, ist ein Besuch wert.

  • Ungefähr 70 Kilometer von Irkutsk entfernt liegt die Ortschaft Listwjanka am Baikalsee. Es lohnt sich, ein paar Tage den Zug zu verlassen und Zeit am See zu verbringen. Auf dem Bild ist eines dieser typischen Holzhäuser welche in dieser Region vorkommen.

    Listwjanka

    Ungefähr 70 Kilometer von Irkutsk entfernt liegt die Ortschaft Listwjanka am Baikalsee. Es lohnt sich, ein paar Tage den Zug zu verlassen und Zeit am See zu verbringen. Auf dem Bild ist eines der typischen Holzhäuser welche in dieser Region vorkommen.

  • Der Baikalsee (31.722 km²) ist mit 25 Millionen Jahren der älteste und mit 1642 m der tiefste See der Erde. An warmen Sommertagen sonnen sich die Menschen am See und nehmen ein (kühles) Bad. Mit etwas Glück sieht man die Baikalrobbe, die einzige im Süsswasser lebende Robbe der Welt.

    Baikalsee

    Der Baikalsee (31.722 km²) ist mit 25 Millionen Jahren der älteste und mit 1642 m der tiefste See der Erde. An warmen Sommertagen sonnen sich die Menschen am See und nehmen ein (kühles) Bad. Mit etwas Glück sieht man die Baikalrobbe, die einzige im Süsswasser lebende Robbe der Welt.

  • Etwa zwei Stunden mit dem Schiff nördlich von Listwjanka liegt Bolschije Koty, eine kleine Ortschaft ohne grosse touristische Infrastruktur. Von hier aus unternehme ich tolle Wanderungen entlang dem See. Die Einheimischen schätzen meine geringen Russischkenntnisse und ich werde mehrmals zum Essen oder Vodka trinken eingeladen.

    Bolschije Koty

    Etwa zwei Stunden mit dem Schiff nördlich von Listwjanka liegt Bolschije Koty, eine kleine Ortschaft ohne grosse touristische Infrastruktur. Von hier aus unternehme ich tolle Wanderungen entlang dem See. Die Einheimischen schätzen meine geringen Russischkenntnisse und ich werde mehrmals zum Essen oder Vodka trinken eingeladen.

  • Nach diesen tollen Tagen am Baikalsee fahre ich zurück nach Irkutsk um meine Reise mit dem Zug fort zu setzen. Nach zwei Tagen komme ich nach Ulan Bator. Nach kurzem Stadtrundgang zieht es mich wieder auf's Land.

    Mongolei

    Nach diesen tollen Tagen am Baikalsee fahre ich zurück nach Irkutsk um meine Reise mit dem Zug fortzusetzen. Nach zwei Tagen komme ich nach Ulan Bator. Nach kurzem Stadtrundgang zieht es mich wieder auf's Land.

  • Eine Übernachtung in einer Jurte gehört zu einem Aufenthalt in der Mongolei. Zwar sind diese Jurtencamps extra für die Touristen eingerichtet, aber einen kleinen Einblick in das Leben der Einheimischen bekommt man trotzdem.

    Jurtencamp

    Eine Übernachtung in einer Jurte gehört zu einem Aufenthalt in der Mongolei. Zwar sind diese Jurtencamps extra für die Touristen eingerichtet, aber einen kleinen Einblick in das Leben der Einheimischen bekommt man trotzdem.

  • Der Khovsgol See, im Norden der Mongolei gelegen, lädt zum entspannen aber auch zum Abenteuer ein. Besuch einer Einheimischen Familie, einen Ausritt in die Umgebung oder eine Bootsfahrt auf dem See sind die Aktivitäten welche angeboten werden.

    Chöwsgöl Nuur

    Der Khovsgol See im Norden der Mongolei gelegen, lädt zum entspannen aber auch zum Abenteuer ein. Besuch einer Einheimischen Familie, ein Ausritt in die Umgebung oder eine Bootsfahrt auf dem See sind die Aktivitäten welche angeboten werden.

  • Zurück im Zug und eine Nacht und zwei Tage später bin ich in China. Ein paar Tage bleibe ich in Peking um diese faszinierende Stadt zu erkunden. Peking ist die Hauptstadt von China und im grossen Stadtgebiet leben über 20 Millionen Menschen.

    Peking

    Zurück im Zug und eine Nacht und zwei Tage später bin ich in China. Ein paar Tage bleibe ich in Peking um diese faszinierende Stadt zu erkunden. Peking ist die Hauptstadt von China und im grossen Stadtgebiet leben über 20 Millionen Menschen.

  • In Peking besuche ich als erstes den grössten Platz der Erde, den Tian'anmen Platz oder besser bekannt als Platz des Himmlischen Friedens. Hinter dem Platz befindet sich die Verbotene Stadt. Weitere besuchte Sehenswürdigkeiten sind der Lama Tempel, der Himmelstempel, die Altstadt und der Sommerpalast etwas ausserhalb des Zentrums.

    Viele Sehenswürdigkeiten

    In Peking besuche ich als erstes den grössten Platz der Erde, den Tian'anmen Platz oder besser bekannt als Platz des Himmlischen Friedens. Hinter dem Platz befindet sich die Verbotene Stadt. Weitere besuchte Sehenswürdigkeiten sind der Lama Tempel, der Himmelstempel, die Altstadt und der Sommerpalast etwas ausserhalb des Zentrums.

  • An einem Tag fahre ich zur Chinesischen Mauer, eines der Highlights meiner Reise. Fahrtzeit bis nach Jinshanling ist etwas mehr als zwei Stunden. Doch es lohnt sich etwas weiter weg von Peking die Mauer zu besuchen, da es an diesem Abschnitt viel weniger Touristen hat.

    Chinesische Mauer

    An einem Tag fahre ich zur Chinesischen Mauer, einem der Highlights meiner Reise. Fahrtzeit bis nach Jinshanling ist etwas mehr als zwei Stunden. Doch es lohnt sich etwas weiter weg von Peking die Mauer zu besuchen, da es an diesem Abschnitt viel weniger Touristen hat.

  • Zurück in Peking besuche ich den Olympischen Park mit dem neuen Wahrzeichen, dem Vogelnest Stadion. Dieses von Basler Architekten entworfene Stadion wurde extra für die Sommerspiele 2008 erbaut. Anschliessend geht's noch in den Zoo von Peking um das Nationaltier Chinas zu sehen, den Panda.

    Vogelnest in Peking

    Zurück in Peking besuche ich den Olympischen Park mit dem neuen Wahrzeichen, dem Vogelnest Stadion. Dieses von Basler Architekten entworfene Stadion wurde extra für die Sommerspiele 2008 erbaut. Anschliessend geht's noch in den Zoo von Peking um das Nationaltier Chinas zu sehen, den Panda.

  • Mit einem modernen chinesischen Hochgeschwindigkeitszug reise ich weiter nach Shanghai, mein letzter Stopp auf dieser Reise. An Shanghai fasziniert mich der Mix zwischen neuen, topmodernen Gebäuden und alten traditionellen chinesischen Quartieren.

    Shanghai

    Mit einem modernen chinesischen Hochgeschwindigkeitszug reise ich weiter nach Shanghai, meinem letzten Stopp auf dieser Reise. An Shanghai fasziniert mich der Mix zwischen neuen, topmodernen Gebäuden und alten traditionellen chinesischen Quartieren.

  • Der Grund weshalb ich meine Reise bis Shanghai verlängert hab, ist die World Expo 2010. Tausende Besucher und stundenlange Schlangen vor den Pavillons. Vor allem das chinesische Pavillon (Bild) ist ein beliebtes Ziel. Auch die Schweiz ist mit einem Pavillon vertreten.

    World EXPO 2010

    Der Grund weshalb ich meine Reise bis Shanghai verlängert habe, ist die World Expo 2010. Tausende Besucher und stundenlange Schlangen vor den Pavillons. Vor allem der chinesische Pavillon (Bild) ist ein beliebtes Ziel. Auch die Schweiz ist mit einem Pavillon vertreten.

  • Bevor ich nach Hause fliege, mache ich noch einen Tagesausflug ins nahe gelegene Wasserdorf Zhujiajiao. Eine gemütliche Fahrt auf einem Kanal, ein kurzer Spaziergang und ein Mittagessen am Wasser, so lässt sich eine solch tolle Reise  perfekt abschliessen.

    Wasserdorf Zhujiajiao

    Bevor ich nach Hause fliege, mache ich noch einen Tagesausflug ins nahe gelegene Wasserdorf Zhujiajiao. Eine gemütliche Fahrt auf einem Kanal, ein kurzer Spaziergang und ein Mittagessen am Wasser, so lässt sich eine solch tolle Reise perfekt abschliessen.

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Tipps

  • Beste Reisezeit: Juni bis September

  • Visum für Russland und China muss in der Schweiz eingeholt werden

  • In Russland müssen alle Übernachtungen im Voraus gebucht werden (Stand Winter 14/15)

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