Inselhopping in Französisch Polynesien

von Sandra Jakob

Ganz nach dem Motto «once in a lifetime» reisen mein Mann und ich für die Flitterwochen nach Französisch Polynesien (Südpazifik). Auf dem Hinweg erkunden wir während drei Tagen die Stadt Shanghai, bevor wir für drei Wochen nach Französisch Polynesien fliegen. Dort geniessen und erkunden wir die Inseln Rangiroa, Bora Bora, Raiatea, Huahine und Moorea. Auf dem Rückweg machen wir in Hongkong einen dreitägigen Stopover.
  • Zwischenstop in Shanghai

    Zwischenstop in Shanghai

    In Shanghai gefällt uns der Mix zwischen modern und traditionell. Das erste Highlight der Stadt erleben wir, als wir mit der Magnetschwebebahn, dem Maglev Zug, mit 430 km/h vom Flughafen in die Stadt düsen. Ein weiterer Höhepunkt ist definitiv die Skyline bei Nacht mit der Lichtershow. Gerne verrate ich dir, von welcher Rooftop-Bar du einen tollen Ausblick über all das hast.

  • Tauchparadies Rangiroa

    Tauchparadies Rangiroa

    Unsere erste Insel in Französisch Polynesien ist Rangiroa. Sie zählt zu den Tuamotu-Inseln. Rangiroa ist ein dünner Landstreifen im Südpazifik und ein wahres Paradies für Taucher. Auch wir verbringen drei ganze Tage im stahlblauen Wasser und sind bereits nach dem ersten Tauchgang begeistert.

  • Die Unterwasserwelt von Rangiroa

    Die Unterwasserwelt von Rangiroa

    Rangiroa ist eines der grössten Atolle der Welt. Im bekannten Tiputa-Pass erleben wir unvergessliche Drift-Tauchgänge. Jeder Tauchgang ist hier eine Überraschung. Man darf mit Grauriffhaien, Adlerrochen, Mantarochen, Delfinen, Tunfischen, Stachelmakrelen, Hammerhaien und vielem mehr rechnen. Hier kreuzt gerade ein mächtiger Napoleonfisch unseren Weg.

  • Tauchen mit den Delfinen

    Tauchen mit den Delfinen

    Während unserem schönsten Tauchgang treffen wir auf Delfine. Die Tiere kommen so nahe, dass ein Tauchguide einen Delfin unter Wasser während längerer Zeit berühren und kraulen darf. Wir können deutlich sehen, dass er die Berührungen und den Kontakt mit den Menschen geniesst. Ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis!

  • Zwei im Paradies

    Zwei im Paradies

    Die nächsten drei Tage verbringen wir auf der weltbekannten Honeymoon-Insel Bora Bora. Hier gönnen wir uns ein Overwater-Bungalow mit Sicht auf den Berg Mount Otemanu. Umgeben von dem kristallklaren, hellblauen Wasser der Lagune und mit dem grün bewachsenen Mount Otemanu im Hintergrund sind wir von der Schönheit dieser Insel überwältigt.

  • Stand Up Paddling in traumhafter Kulisse

    Stand Up Paddling in traumhafter Kulisse

    Bora Bora lädt ein, die Seele baumeln zu lassen. Wem dies zu langweilig ist, dem stehen eine Vielzahl von Aktivitäten an Land und auf bzw. unter dem Wasser zur Auswahl. Ich entscheide mich für eine Runde Stand Up Paddling auf dem ruhigen und klaren Wasser, was unheimlich Spass macht.

  • Quad-Tour ins Inselinnere

    Quad-Tour ins Inselinnere

    Da das Wetter für eine Wanderung auf den Mount Pahia zu unbeständig ist, entscheiden wir uns für eine Quad-Tour, um auf diese Weise die Hauptinsel kennenzulernen. Ein einheimischer Guide bringt uns zu den schönsten Aussichtspunkten und zu seinem hübschen Elternhaus, umgeben von einem wundervollen Garten. Hier sehen wir, wie sein Vater fantastische Bilder malt und seine Mutter Pareo-Tücher einfärbt. Zudem dürfen wir diverse Früchte aus dem Garten verkosten.

  • Begegnung mit Mantarochen

    Begegnung mit Mantarochen

    Da wir auf Rangiroa keine Mantarochen zu Gesicht bekommen haben, möchten wir unser Glück nun auf Bora Bora versuchen. Hier gibt es eine sogenannte Reinigungsstation für Mantarochen, wo sich die Rochen durch kleinere Lebewesen unter Wasser «reinigen» lassen. Das Glück ist definitiv auf unserer Seite. Während des ersten Tauchgangs dürfen wir mehrere Mantarochen aus nächster Nähe sichten. Es ist ein Wahnsinnsgefühl, wenn diese mächtigen, eleganten Fische über einen hinweg schwimmen.

  • Zweiter Tauchgang auf Bora Bora

    Zweiter Tauchgang auf Bora Bora

    Auch der zweite Tauchgang auf Bora Bora ist ein voller Erfolg. Wir dürfen mehreren Schwarzspitzenhaien und sogar einem Zitronenhai begegnen. Auch die Korallengärten sind sehr intakt und farbig.

  • Unser hübsches Strandhaus

    Unser hübsches Strandhaus

    Weiter gehts per Kleinflugzeug nach Raiatea, unsere dritte Insel. Wir wählen gerne auch kleinere, familiäre Unterkünfte und haben uns auf dieser Insel für ein hübsches Strandhaus entschieden. Da wir gegen den Abend anreisen, haben die Besitzer unser Strandhaus mit Kerzen beleuchtet und gleich zu Beginn begeistern uns die vielen Details hier. Die Unterkunft verfügt über insgesamt neun Bungalows, die Betreuung ist sehr persönlich und das Essen bleibt uns in grandioser Erinnerung.

  • Die Insel Raiatea

    Die Insel Raiatea

    Wir haben uns für Raiatea entschieden, da die Insel weniger touristisch ist, kulturelle Sehenswürdigkeiten sowie Möglichkeiten zum Wandern bietet und über den einzig schiffbaren Fluss in Französisch Polynesien verfügt. Wer lieber Badeferien machen möchte, dem empfehle ich die Nachbarinsel Taha’a. Taha’a ist bekannt für den Anbau von Vanille und bietet Unterkünfte mit Overwater-Bungalows. Taha'a erreicht man per Bootstransfer ab Raiatea.

  • Eine der bedeutendsten Kulturstätten

    Eine der bedeutendsten Kulturstätten

    Raiatea war für die Polynesier früher das religiöse, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum. Hier liegt deshalb auch die antike Ruine, das Marae Tapuatapuatea, welches heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Die Stätte ist bereits vom Boden aus eindrucksvoll. Uns gefällt der Blick von oben, nach einer kurzen Wanderung, aber noch besser.

  • Gemächlichkeit auf Huahine

    Gemächlichkeit auf Huahine

    Huahine ist eine weitere eher untouristische Insel, die wir auf unserer Reise besuchen. Hier geht das Leben sehr gemächlich zu und her. Der Hauptort verfügt über drei, vier Souvenirshops, einen Supermarkt und ein paar wenige Restaurants. Hier steht die Natur mit ihren Bergen, den einsamen Stränden und der schönen Lagune im Vordergrund.

  • Tolle Aussicht vom Mount Tapu

    Tolle Aussicht vom Mount Tapu

    Wir unternehmen eine Wanderung auf den Mount Tapu und werden oben mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Der Reiseführer besagt, dass die Wanderung ungefähr vier Stunden dauert. Wir staunen nicht schlecht, dass wir nur die Hälfte der Zeit benötigen. Wahrscheinlich wird hier mit polynesischer Gemütlichkeit gemessen und nicht mit Schweizer Effizienz.

  • Garten Eden

    Garten Eden

    Wir erkunden die Insel, die aus zwei miteinander verbundenen Inseln (Huahine Nur und Huahine Iti) besteht, mit einem Quad. Auch die Miete von einem Auto oder einem Roller ist möglich. Wir geniessen das satte Grün und die vielen schönen Aussichtspunkte. Nicht umsonst wird Huahine der «Garten Eden» genannt.

  • Vanille direkt ab Plantage

    Vanille direkt ab Plantage

    Unterwegs stoppen wir bei einer kleinen Vanilleplantage, die von einem älteren, einheimischen Herr betrieben wird. Wir sind die einzigen Besucher. Mit viel Leidenschaft zeigt er uns die Plantage und führt vor, wie er von Hand die Bestäubung der Vanilleblüten vornimmt. Dies weil in Französisch Polynesien keine Insekten für die Bestäubung heimisch sind. Wir decken uns mit ein paar Vanillestängeln für zu Hause ein. Die Vanille aus Französisch Polynesien soll, wie wir erfahren, zu den besten zählen.

  • Vielfältigkeit von Moorea

    Vielfältigkeit von Moorea

    Unsere letzte Insel, bevor wir die Rückreise zur Hauptinsel Tahiti antreten, ist Moorea. Zwischen Moorea und Tahiti verkehrt mehrmals täglich eine Fähre, die Überfahrt dauert 30 Minuten. Moorea ist eine Insel, die alles vereint: Weisse Strände, grüne Berglandschaften zum Wandern, Reiten und Biken, Ananasplantagen, abwechslungsreiche Tauchplätze und sogar Golfplätze.

  • Opunohu Bay und Cook's Bay

    Opunohu Bay und Cook's Bay

    Ein schönes Fotomotiv sind die zwei Buchten Opunohu Bay und Cook’s Bay mit dem Mount Rotui in der Mitte. Wir entscheiden uns für eine sechsstündige geführte Wanderung und kommen gleich zu Beginn bei diesem Aussichtspunkt vorbei. Nur wenige Wanderwege sind ausgeschildert, weshalb ich einen Guide empfehle. Auch kann das Wetter in den Bergen unerwartet wechseln. Wir werden von starken Regenfällen überrascht und müssen die Route kurzfristig ändern.

  • Ein Souvenir für die Ewigkeit

    Ein Souvenir für die Ewigkeit

    Französisch Polynesien ist sehr bekannt für ihre Tattookünstler. Früher dienten die Kunstwerke auf der Haut als eine Art Karte über den sozialen Status einer Person innerhalb des eigenen Stammes. Der Ursprung des Tätowierens stammt quasi aus der Nachbarschaft, von den Marquesas Inseln. Mein Mann erfüllt sich einen lange gehegten Traum und lässt sich in Moorea beim bekannten Tätowierer James Samuel ein lebenslanges Souvenir stechen. James stammt von den ersten Tätowieren der Marquesas ab.

  • Overwater-Bungalow zum Zweiten

    Overwater-Bungalow zum Zweiten

    Auf Moorea geniessen wir nochmals ein schönes Overwater-Bungalow mit direktem Zugang zum Meer. Ich schnappe mir am Ende des Tages die Taucherbrille und erkunde das kleine Hausriff direkt vor unserem Bungalow. Plötzlich entdecke ich einen schönen Adlerrochen vor mir – wow! Leider habe ich die Unterwasserkamera nicht dabei, um diesen speziellen Moment festzuhalten. Aber vergessen werde ich dieses Erlebnis keinesfalls!

  • Victoria Peak in Hongkong

    Victoria Peak in Hongkong

    Auf unserem Rückweg stoppen wir für drei Tage in Hongkong. Wir laufen hoch zum Victoria Peak, dem besten Aussichtspunkt der Stadt. Uns fällt hier schnell auf, wie grün es rund um die Stadt ist. Wer nicht zum Peak laufen möchte, kann bequem mit dem Peak Tram fahren.

  • Star Ferry

    Star Ferry

    Unsere Unterkunft haben wir auf der Kowloon-Seite gewählt aufgrund des tollen Ausblicks auf die Hongkonger Skyline. Die beiden Stadtteile Kowloon und Hongkong Island sind mittels Fähre (Star Ferry) verbunden. Die Überfahrt ist sehr unkompliziert, dauert ca. 10 Minuten und kostet ca. 0.20 CHF pro Person (Stand 2020). Während der Fahrt geniessen wir vom Wasser aus den tollen Ausblick auf die Stadt. Auf Hongkong Island empfehle ich, einmal mit den bekannten doppelstöckigen Trams gemütlich über die Insel zu fahren und so in den Hongkonger Alltag einzutauchen.

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Tipps

  • Tauchen auf Rangiroa unbedingt vorbuchen.

  • Sich einen Overwater-Bungalow auf Bora Bora gönnen.

  • Auf Raiatea, Huahine und Moorea ein eigenes Fahrzeug mieten.

  • Eine Wander- oder Quadtour auf Moorea unternehmen.

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