Vanuatu – Abenteuer in der Südsee

von Agnes Langer

Ich als «Inseli-Fan», vor allem Südseeinseln haben es mir angetan, habe schon lange von Vanuatu geträumt. Vor ein paar Jahren wurden die Ni-Vanuatu (so heissen die Bewohner) zum vermeintlich glücklichsten Volk ernannt. Dies, mein Sinn für Abenteuer und einer der aktivsten Vulkane, der Mount Yasur, sind Gründe für mich genug, eine weitere grosse Reise ans andere Ende der Welt zu unternehmen.
Nicht alles funktioniert hier – die Inlandflüge werden spontan mal gestrichen und die Infrastruktur ist sehr einfach. Wer aber Abenteuergeist und Flexibilität mitbringt und gerne aktiv ist, der findet sich in einem kleinen und sehr abwechslungsreichen Paradies mit extrem freundlichen Leuten wieder.
  • Insel Tanna – Ankommen im Grünen

    Insel Tanna – Ankommen im Grünen

    Nach einer Nacht auf Efate fliege ich weiter zur Insel Tanna. Es ist eine lange Fahrt vom Flughafen zu meiner Unterkunft. Vorbei am legendären Vulkan Yasur und dann rein in den grünen Dschungel – hier liegt meine Unterkunft mit nur einem Zimmer – das Baumhaus. Auch wenn es super einfach ist, schliesse ich es gleich in mein Herz.

  • Die Bewohner von Tanna

    Die Bewohner von Tanna

    Im kleinen Dorf mitten im Dschungel, wo auch mein Baumhaus liegt, lerne ich sehr liebenswürdige und ruhige Ni-Vans kennen. Sie leben in ganz einfachen Verhältnissen in Bambushütten und sind hauptsächlich Bauern. Ganz geschickt werden Früchte mit der Machete vom Baum geholt oder – wie hier auf dem Bild – das Dach für ein zweites Zimmer bei meinem Gästehaus geflochten.

  • Tanna drei

    Im Dschungel

    Ich starte meine Reise zum Ende der Regenzeit und ab und zu gibt noch einen heftigen Guss. Entsprechend zeigt sich der Dschungel von seiner allergrünsten Seite; ich mache mich auf und wandere los.

  • Der Vulkan Mount Yasur

    Der Vulkan Mount Yasur

    Wer nach Tanna kommt, kommt in erster Linie wegen einem der aktivsten Vulkane – dem Mount Yasur (die Insel ist auch kulturell mit seinen Gebräuchen äusserst spannend). Alle paar Minuten gibt es eine heftige Erruption, so dass in meinem Baumhaus jedes Mal die Vorhänge flattern.

  • Oben auf dem Krater

    Oben auf dem Krater

    Ich mache eine Nachmittagstour, um bei der Abenddämmerung oben auf dem Krater zu sein. Das Erlebnis ist einfach einmalig und zu sehen, wie bei jeder Erruption die Lava rausgeschleudert wird, ist unglaublich eindrücklich.

  • Die Champions von Tanna

    Die Champions von Tanna

    John vom Gästehaus hat mich vorgängig angefragt, ob ich allenfalls für die lokale Fussballmanschaft ein paar Bälle mitbringen könnte, da es in Vanuatu sehr schwierig ist, qualitativ gute Bälle zu bekommen. Mein Arbeitskollege Oli konnte gleich mit Ausrüstung für ein ganzes Team helfen. In zerfetzten T-Shirts und Macheten kamen sie aus dem Dschungel und im Fussballtrikot und mit strahlenden Gesichtern verschwanden sie wieder.

  • Insel Vanua Lava

    Insel Vanua Lava

    Auch wenn die Destination Vanuatu an und für sich schon «exotisch» ist, suche ich auch da noch etwas Aussergewöhnliches und reise zu den wenig touristischen Banks und Torres Inselgruppen. In Vanua Lava angekommen, holt mich Robert vom Gästehaus am Flughafen ab und meint, dass ich für dieses Jahr der erste Tourist in seinem Gästehaus bin. Es ist Anfang Mai.

  • Beim Fischen

    Beim Fischen

    Mit Serah und Robert vom Gästehaus gehe ich im Outrigger Kanu fischen. Und ja, ich fange sogar selber drei Fische.

  • Regenzeit

    Regenzeit

    Da braut sich etwas zusammen – ein klassischer Moment, wie es in der Regenzeit hier aussehen kann.

  • Vanue Lava vier

    Ein weiterer Fischerausflug

    Heute mache ich mit Robert und der ganzen Familie einen Bootsausflug. Erst peilen wir das Turtle Sanctuary an, dann geht es der Küste entlang zu einem Wasserfall und zum Abschluss wird gefischt und wir nehmen unseren Lunch auf Ravenga Island ein.

  • Turtle Sanctuary

    Turtle Sanctuary

    Beim Turtle Sanctuary von Alphonse Yemen vermessen wir eine Schildkröte, chippen sie und ich taufe ich sie auf den Namen Susanne. Als wir fertig sind, hat es Susanne eilig, bewegt sich zügig zurück ins Meer und schwimmt davon.

  • Mota Lava eins

    Weiter gehts mit dem Inselhüpfen – Insel Mota Lava

    Eine Familie von Rah Island holt mich mit dem Boot auf Vanua Lava ab, und wir wagen eine zügige, aber raue Überfahrt nach Rah. Rah ist ein ganz winziges Inselchen direkt neben Mota Lava. Zu Fuss erkunde ich die beiden Inseln.

  • Schlafender Berg

    Schlafender Berg

    Ich erwandere die Insel Mota Lava gemeinsam mit meinem barfüssigen Guide – mitten durch den Dschungel besteigen wir den «Sleeping Mountain». Kurz bevor wir oben ankommen, werden mir die Augen verbunden, ich stolpere über Wurzeln, und vor dem Aussichtspunkt wird mir die Augenbinde wieder abgenommen. Der Ausblick: Weltklasse!

  • Der Schlangentanz

    Der Schlangentanz

    Ich habe vorab schon mal etwas über den «Snake Dance» von Rah Island gelesen und ein paar Bilder gesehen. Somit ist für mich der Fall klar: Das will ich unbedingt live erleben. Ein einmaliger Moment: Ein paar Männer singen und spielen die Instrumente und die anderen tanzen voll bemalt zur rhythmischen Musik.

  • Torres Inseln – die letzten Inseln... vor den Salomonen

    Torres Inseln – die letzten Inseln... vor den Salomonen

    Das Mini-Flugzeug spuckt mich als einzigen Touristen auf Torres aus. Am Flughafen werde ich von Whiteley herzlich empfangen. Mein Weiterflug wäre fünf Tage später, aber der Flughafenmitarbeiter meint: «Nein, du fliegtst nicht in fünf Tagen zurück, dann gibts gar keinen Flug. Entweder in zwei Tagen oder dann in sieben.» Willkommen auf Torres!

  • Papa Whiteley

    Papa Whiteley

    Das ist Whiteley Toa, bei meinem Besuch 72 Jahre alt. Er führt zusammen mit seiner Frau Elsie ein Gästehaus – und er ist eine lebende Legende. Früher hat er für die Nationalfussballmannschaft von Vanuatu gespielt, hat im Ausland studiert, war viele Jahre in der Schulbehörde von Vanuatu tätig und sticht mir gleich als Double von Harry Belafonte ins Auge.

  • Mama Elsie, die gute Seele

    Mama Elsie, die gute Seele

    Und das ist Elsie, die gute Seele vom Kamilisa Memorial Resort. Auch sie ist 72 Jahre alt und war früher Lehrerin. Heute führt sie den ganzen Haushalt und hat die Küche unter sich. Es ist unglaublich, mit welch einfachen Mitteln sie fantastische Gerichte zaubert. In der Pfanne über der Feuerstelle backt sie frisches Brot und Kuchen.

  • Mein Zuhause

    Mein Zuhause

    Hier gibts kein Internet, kein Fernsehen, keinen Handyempfang, kein Radio, kein Strom, kein fliessend Wasser. Alles ist sehr einfach. Der Flughafenmitarbeiter teilt mir nach der Sonntagsmesse mit, dass es meinen Flug dann doch gibt. Am Tag des Abflugs wird er dann aber gestrichen. Somit bleibe ich ganze sieben Tage hier. Ich bin so froh, dass der Flug annulliert wurde – das ist die allerbeste Woche auf Vanuatu! Es braucht sehr wenig, um zufrieden zu sein.

  • Traumhafte Strände

    Traumhafte Strände

    Eigentlich steht Vanuatu nicht in erster Linie für klassische, traumhafte Südseestrände. Man liest sogar, dass es das hier nicht gibt. Dem kann ich aber widersprechen – auf diversen Inseln habe ich traumhafte Strände entdeckt. Menschenleer.

  • Unterwegs mit dem Outrigger Kanu

    Unterwegs mit dem Outrigger Kanu

    Von Linua Island setzen wir auf die gegenüberliegende Insel Loh Island über. Während Whiteley paddelt, sorgt klein Langi dafür, dass wir nicht absaufen. Auf Loh besuchen wir die verschiedenen Dörfer, die Kirche, ich wandere mit Whiteley auf den «Berg» und geniesse eine fantstische Aussicht. Es ist wunderbar.

  • Fangfrisch

    Fangfrisch

    Ohne Strom passt man seine Schlafenszeiten an. Ich gehe früh schlafen und bin entsprechend früh auch wach, nämlich direkt zum Sonnenaufgang. Ich beobachte, wie die Dorfbewohner morgens um sechs Uhr schon von Hand mit dem Netz fischen. Ich mache mich auch gleich auf den Weg, um ihnen zuzuschauen.

  • Insel Espiritu Santo – die Abenteuerinsel

    Insel Espiritu Santo – die Abenteuerinsel

    Hier auf Espiritu Santo kann man richtig aktiv sein mit Wanderungen, Höhlenerkundungen, Wracktauchen, Blue Holes etc. Ich habe hier nur ein paar Tage und wünschte, ich hätte drei Wochen.

  • Nanda Blue Hole

    Nanda Blue Hole

    Hier auf Espiritu Santo gibt es diverse Blue Holes, und ich besuche sie alle. Das Nanda Blue Hole ist wohl das bekannteste. Es ist unglaublich, wie blau das Wasser schimmert und wie klar es ist, wenn man mit der Schnorchelbrille untertaucht.

  • Weitere Traumstrände

    Weitere Traumstrände

    Der wohl bekannteste Strand von Vanuatu ist der Champagne Beach. Ganz in der Nähe liegt der ruhigere Lonnoc Beach, wo ich auch direkt am Strand meinen Bungalow habe. Dieser Ausblick am Morgen beim Frühstück ist einfach unbezahlbar.

  • Port Olry

    Port Olry

    Mit Daniel vom Gästehaus fahre ich nach Port Olry, wo es ebenfalls einen wunderschönen Strand hat. Allerdings macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. So spaziere ich im Regen dem Strand entlang und mache Bekanntschaft mit den fischenden Kids. Die einen sprechen Französisch mit mir, die anderen Englisch – je nach Schule, die sie besuchen.

BeratungsterminAnfrage

Tipps

  • Gutes Schuhwerk ist auf Vanuatu von Vorteil.

  • In einem Baumhaus übernachten. Ist z.Bsp. auf Tanna oder Espiritu Santo möglich.

  • Kakaoliebhaber sollten die kleine Schokoladenproduktion Aelan auf der Insel Efate besuchen.

Kontaktieren Sie uns

Unter dieser Nummer erreichen Sie unsere Reiseberater während den Öffnungszeiten der Filialen.

(+41) 0848 000 844

(CH: Festnetz-Tarif, Ausland: internationale Gebühren fallen an)

BESTELLANGABEN

Ihr Warenkorb ist zur Zeit leer.

MERKLISTE