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Abwechslungsreiches Neukaledonien mit dem Tourenvelo

von Dominique Schifferle

Wir planten die fünfwöchige Neukaledonienreise während der "saison fraîche", der kühleren Jahreszeit. Mit dem Tourenvelo erkunden wir die ganze Grand Terre, die Hauptinsel, mit all ihren Facetten und zwischendurch verschlägt es uns für ein paar Tage ins Strandparadies "Ile des Pins".
Das Land bietet mit traumhaften Küsten und mit einer, sich über die ganze Länge der Insel ziehenden, Gebirgskette viel Abwechslung. Durch den Mix aus Übernachtungen auf Zeltplätzen und in Luxushotels packen wir noch ein paar extra Kontraste in die Reise hinein.
  • Wir starten in der Hauptstadt Noumea, die stark durch französischen Einfluss geprägt ist. Um etwas über die Kultur, das Land und die Geschichte zu erfahren, besuchen wir verschiedene Museen. Am eindrücklichsten ist das Tjibaou. Nicht nur wegen der einmaligen Architektur, auch weil wir hier besonders viel über die Kanak, die melanesische Urbevölkerung lernen.

    Kulturmuseum Tjibaou

    Wir starten in der Hauptstadt Noumea, die stark durch französischen Einfluss geprägt ist. Um etwas über die Kultur, das Land und die Geschichte zu erfahren, besuchen wir verschiedene Museen. Am eindrücklichsten ist das Tjibaou. Nicht nur wegen der einmaligen Architektur, auch weil wir hier besonders viel über die Kanak, die melanesische Urbevölkerung lernen.

  • Wir starten unsere Veloreise in Richtung Südosten, in den «Parc de la Riviere Bleue». Obwohl dieser Naturpark stark durch den Menschen beeinflusst wurde, weist er eine sehr hohe Biodiversität auf. So entdecken wir nebst Orchideen und Baumriesen sogar einen Kagu, eine endemische Vogelart.

    Der einmalige Park Riviere Bleu

    Wir starten unsere Veloreise in Richtung Südosten, in den «Parc de la Riviere Bleue». Obwohl dieser Naturpark stark durch den Menschen beeinflusst wurde, weist er eine sehr hohe Biodiversität auf. So entdecken wir nebst Orchideen und Baumriesen sogar einen Kagu, eine endemische Vogelart.

  • Am meisten begeistern uns die Farben des Parks, die verschiedenen Rottöne der Erde im Kontrast zu den schönen Blautönen der Flüsse und Seen, gesäumt von grünen Wäldern.
Ein Highlight ist der versunkene Wald, eine mystische Landschaft zum Kajaken. Nebst Kajaks kann man im Park auch Bikes mieten oder die Wanderwege erkunden.

    Versunkener Wald

    Am meisten begeistern uns die Farben des Parks, die verschiedenen Rottöne der Erde im Kontrast zu den schönen Blautönen der Flüsse und Seen, gesäumt von grünen Wäldern.
    Ein Highlight ist der versunkene Wald, eine mystische Landschaft zum Kajaken. Nebst Kajaks kann man im Park auch Bikes mieten oder die Wanderwege erkunden.

  • Weil uns die rote Erde so gut gefällt, radeln wir gleich noch weiter in den wilden Süden. Hier erwarten uns unberührte Küsten, Wasserfälle und Hügellandschaften mit wunderbaren Ausblicken. Wir landen auf einer "Strasse", die neben uns wohl nur noch leidenschaftliche Allradfahrzeug-Fahrer zum Strahlen bringt.

    Wilder Süden

    Weil uns die rote Erde so gut gefällt, radeln wir gleich noch weiter in den wilden Süden. Hier erwarten uns unberührte Küsten, Wasserfälle und Hügellandschaften mit wunderbaren Ausblicken. Wir landen auf einer "Strasse", die neben uns wohl nur noch leidenschaftliche Allradfahrzeug-Fahrer zum Strahlen bringt.

  • Durch diese Landschaft führt ein 150 Kilometer langer, markierter Wanderweg, der GR NC 1. Entlang dieser Route entdecken wir unser kleines Paradies: Eine Oase inmitten des Nichts, ein «Table d'Hote» («am Tisch des Gastgebers») bietet hier Wanderern köstliche Mahlzeiten an. Da wir unser Zelt dabei haben, bauen wir das Lager für ein paar Tage gleich hier auf, um den Süden weiter zu erkunden.

    Kleines Paradies

    Durch diese Landschaft führt ein 150 Kilometer langer, markierter Wanderweg, der GR NC 1. Entlang dieser Route entdecken wir unser kleines Paradies: Eine Oase inmitten des Nichts, ein «Table d'Hote» («am Tisch des Gastgebers») bietet hier Wanderern köstliche Mahlzeiten an. Da wir unser Zelt dabei haben, bauen wir das Lager für ein paar Tage gleich hier auf, um den Süden weiter zu erkunden.

  • Wir machen einen Ausflug zur ehemaligen Strafkolonie in Prony und erspähen riesige, aktive Nickelminen in der Ferne.

    Ehemalige Strafkolonie

    Wir machen einen Ausflug zur ehemaligen Strafkolonie in Prony und erspähen riesige, aktive Nickelminen in der Ferne.

  • Auch hier lohnt es sich, mal in ein Kajak zu steigen da man die Mangroven vom Land aus nur schlecht erkunden kann.
Ein wenig Französischkenntnisse sind wertvoll, denn so gelangen wir an die Info, dass sich inmitten des Flussdeltas, auf einer kleinen Insel heisse Quellen befinden.

    Mangroven

    Auch hier lohnt es sich, mal in ein Kajak zu steigen da man die Mangroven vom Land aus nur schlecht erkunden kann.
    Ein wenig Französischkenntnisse sind wertvoll, denn so gelangen wir an die Info, dass sich inmitten des Flussdeltas, auf einer kleinen Insel heisse Quellen befinden.

  • Als Abwechslung haben wir uns für die nächsten Tage ein schönes Beachfront Bungalow in einem Eco Resort gebucht. Unterwegs verfahren wir uns aber immer wieder, weil die Strasse nicht immer so klar ersichtlich, und einfach alles rot ist...

    Weiter geht's

    Als Abwechslung haben wir uns für die nächsten Tage ein schönes Beachfront Bungalow in einem Eco Resort gebucht. Unterwegs verfahren wir uns aber immer wieder, weil die Strasse nicht immer so klar ersichtlich, und einfach alles rot ist...

  • ... und weil wir wirklich erst zu weit im Norden die Strasse wiederfinden, kommen wir zu diesem wunderschönen Wasserfall. Daneben wurde ein mit liebe gepflegter botanischer Garten angelegt, der einem die Artenvielfalt Neukaledoniens nochmals unter die Nase reibt.

    Chutes de la Madeleine

    ... und weil wir wirklich erst zu weit im Norden die Strasse wiederfinden, kommen wir zu diesem wunderschönen Wasserfall. Daneben wurde ein mit liebe gepflegter botanischer Garten angelegt, der einem die Artenvielfalt Neukaledoniens nochmals unter die Nase reibt.

  • In Port Boisé begeistert uns die Unterwasserwelt so stark, dass wir als nächstes gleich unseren Abstecher auf die «Insel der Pinien» machen. Mit der Fähre dauert die Überfahrt von Noumea aus gut zweieinhalb Stunden. Dann sind wir einfach im Strandparadies!

    Ile des Pins

    In Port Boisé begeistert uns die Unterwasserwelt so stark, dass wir als nächstes gleich unseren Abstecher auf die «Insel der Pinien» machen. Mit der Fähre dauert die Überfahrt von Noumea aus gut zweieinhalb Stunden. Dann sind wir einfach im Strandparadies!

  • Das Wort Paradies habe ich soeben schon benutzt... doch was soll ich sagen? – Fische in allen Farben, Sand feiner als ich ihn je zuvor gesehen habe, herzliche Menschen und schöne Pfade, um die umliegenden Wälder zu erkunden – für uns ist es einfach einer der schönsten Orte der Welt.

    «Piscine Naturelle»

    Das Wort Paradies habe ich soeben schon benutzt... doch was soll ich sagen? – Fische in allen Farben, Sand feiner als ich ihn je zuvor gesehen habe, herzliche Menschen und schöne Pfade, um die umliegenden Wälder zu erkunden – für uns ist es einfach einer der schönsten Orte der Welt.

  • Wir übernachten auf einem Campingplatz direkt an einer geschützten Lagune, essen Hummer, knacken Kokosnüsse und geniessen idyllische Sonnenuntergänge.

    Camping Chez Emile

    Wir übernachten auf einem Campingplatz direkt an einer geschützten Lagune, essen Hummer, knacken Kokosnüsse und geniessen idyllische Sonnenuntergänge.

  • Nebst den verlassenen Stränden und bizarren Küstenlandschaften erkunden wir auf der Insel die «Grotte de la Troisième», eine Höhle mitten in einem Märchenwald, eine Vanilleplantage und besteigen ausserdem den Pic G'Na. Dies ist mit 262 Metern die höchste Erhebung der Insel und bietet einen traumhaften Ausblick über die ganze Insel.

    Küstenlandschaft

    Nebst den verlassenen Stränden und bizarren Küstenlandschaften erkunden wir auf der Insel die «Grotte de la Troisième», eine Höhle mitten in einem Märchenwald, eine Vanilleplantage und besteigen ausserdem den Pic G'Na. Dies ist mit 262 Metern die höchste Erhebung der Insel und bietet einen traumhaften Ausblick über die ganze Insel.

  • Zurück auf der Hauptinsel, nehmen wir einen Bus in den Norden. Vom letzten Busstop aus radeln wir noch weiter bis an die Spitze. In der kleinen Ortschaft Poingam lernen wir wie Fleur de Sel gewonnen wird und beobachten am Abend Riffhaie, die sich in der schönen Lagune auf die Jagd machen.

    Grand Terre

    Zurück auf der Hauptinsel, nehmen wir einen Bus in den Norden. Vom letzten Busstop aus radeln wir noch weiter bis an die Spitze. In der kleinen Ortschaft Poingam lernen wir wie Fleur de Sel gewonnen wird und beobachten am Abend Riffhaie, die sich in der schönen Lagune auf die Jagd machen.

  • Auf unserem Weg an die Ostküste entscheiden wir uns nochmals für eine wildere Wegvariante und fahren auf ungeteerten Wegen durch Kokosplantagen, über bildschöne Hügel und an Sumpflandschaften vorbei.

    Hügellandschaft

    Auf unserem Weg an die Ostküste entscheiden wir uns nochmals für eine wildere Wegvariante und fahren auf ungeteerten Wegen durch Kokosplantagen, über bildschöne Hügel und an Sumpflandschaften vorbei.

  • Angekommen an der Ostküste, erleben wir den Mix der verschiedenen Kulturen am intensivsten. Denn hier leben am meisten der Kanaken-Stämme. Auf der ganzen Insel findet man farbenfrohe kleine Kirchen, die auch gut besucht werden.

    Kulturmix

    Angekommen an der Ostküste, erleben wir den Mix der verschiedenen Kulturen am intensivsten. Denn hier leben am meisten der Kanaken-Stämme. Auf der ganzen Insel findet man farbenfrohe kleine Kirchen, die auch gut besucht werden.

  • Die Ostküste ist gesäumt von Naturschönheiten, wie dieser Wasserfall. An den Strassen an bieten die Bewohner in kleinen Imbissen feine Baguette-Sandwiches und Kunsthandwerk an. Am Abend ist das traditionelle Gericht "Bougna" sehr empfehlenswert.

    Ostküste

    Die Ostküste ist gesäumt von Naturschönheiten, wie dieser Wasserfall. An den Strassen an bieten die Bewohner in kleinen Imbissen feine Baguette-Sandwiches und Kunsthandwerk an. Am Abend ist das traditionelle Gericht "Bougna" sehr empfehlenswert.

  • Wir fahren weiter auf der Strasse, die die ganze Grand Terre umrundet. Hier im Osten ist diese viel weniger befahren als im Westen. Die Fähre auf dem Bild ist Teil dieser Strasse. Auch wurden viele Brücken gebaut, weil an vielen Orten Flüsse und Bäche aus den Bergen ins Meer fliessen.

    Hauptstrasse

    Wir fahren weiter auf der Strasse, die die ganze Grand Terre umrundet. Hier im Osten ist diese viel weniger befahren als im Westen. Die Fähre auf dem Bild ist Teil dieser Strasse. Auch wurden viele Brücken gebaut, weil an vielen Orten Flüsse und Bäche aus den Bergen ins Meer fliessen.

  • Auf Abstechern ins Landesinnere gibt es viele schöne Wanderungen und auch Touren zu Pferd werden angeboten.
Sehr eindrücklich ist die Ein- bis Zweitagestour auf den Mont Panié, den höchsten Berg Neukaledoniens.

    Mont Panié

    Auf Abstechern ins Landesinnere gibt es viele schöne Wanderungen und auch Touren zu Pferd werden angeboten.
    Sehr eindrücklich ist die Ein- bis Zweitagestour auf den Mont Panié, den höchsten Berg Neukaledoniens.

  • Einer unserer letzten Stopps ist Poindimie. Viele Taucher sagen, dass hier der beste Ausgangspunkt ist um das Riff, das die ganze Grand Terre umgibt, zu erkunden. Doch auch für uns Schnorchler ist es atemberaubend, was hier alles schwimmt und wächst!
Für uns ist klar: wir könnten noch fünf weitere Wochen bleiben und immer wieder von der Vielfalt des Landes überrascht werden. Aber nun ruft Borneo!

    Schlafen unter Palmen

    Einer unserer letzten Stopps ist Poindimie. Viele Taucher sagen, dass hier der beste Ausgangspunkt ist um das Riff, das die ganze Grand Terre umgibt, zu erkunden. Doch auch für uns Schnorchler ist es atemberaubend, was hier alles schwimmt und wächst!
    Für uns ist klar: wir könnten noch fünf weitere Wochen bleiben und immer wieder von der Vielfalt des Landes überrascht werden. Aber nun ruft Borneo!

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Tipps

  • Eine Kajaktour im Riviere Bleue Park bei Mondschein machen.

  • Bei Sonnenauf- und -untergang kann man die Riffhaie am besten beobachten.

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