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Peru: Salkantay-Trekking ab/bis Cusco

von Nadine Hermann

Empanadas, Anticuchos, Humintas und das eine oder andere Chicha - die Peruaner mögen Essen und Getränke herzhaft und damit die Fitness nicht gänzlich auf der Strecke bleibt, unternehme ich ein Trekking. Ich entscheide mich für das noch eher unbekannte 5-tägige Salktantay-Trekking, welches mich durch die Hintertür nach Machu Picchu bringt.
  • Meinen Tag starte ich gemütlich im Jack's Cafe und besuche anschliessend den bunten Markt von San Pedro. Mit warmen Alpakasocken, Handschuhen und Ponchos bin ich ausgerüstet für das 5-tägige Salkantay-Trekking in den peruanischen Anden.

    San Pedro Markt in Cusco

    Meinen Tag starte ich gemütlich im Jack's Cafe und besuche anschliessend den bunten Markt von San Pedro. Mit warmen Alpakasocken, Handschuhen und Ponchos bin ich ausgerüstet für das 5-tägige Salkantay-Trekking in den peruanischen Anden.

  • Früh morgens geht's mit dem Bus los Richtung Mollepata. 2.5 Stunden dauert die Fahrt auf der kurvigen, teils holprigen Strasse. In Mollepata gönne ich mir noch ein ausgiebiges Frühstück. Ausserdem ist dies der letzte Ort, um Snacks und Toilettenpapier für das Trekking zu kaufen.

    Cusco–Mollepata

    Früh morgens geht's mit dem Bus los Richtung Mollepata. 2.5 Stunden dauert die Fahrt auf der kurvigen, teils holprigen Strasse. In Mollepata gönne ich mir noch ein ausgiebiges Frühstück. Ausserdem ist dies der letzte Ort, um Snacks und Toilettenpapier für das Trekking zu kaufen.

  • Nach weiteren 40 Minuten im Bus erreichen wir endlich den Startpunkt des Trekkings. Die Maultiere werden mit unserem Gepäck (max. 5 kg/Person), Essen und Ausrüstung beladen und startklar gemacht – natürlich mit fleissiger Unterstützung vom kleinen Caballero.

    Wie der Vater so der Sohn

    Nach weiteren 40 Minuten im Bus erreichen wir endlich den Startpunkt des Trekkings. Die Maultiere werden mit unserem Gepäck (max. 5 kg/Person), Essen und Ausrüstung beladen und startklar gemacht – natürlich mit fleissiger Unterstützung vom kleinen Caballero.

  • Auf einem alten Inkapfad, der parallel zu einem Fluss verläuft, wandern wir gemächlich bis nach Soraypampa auf 3865 m ü. M. Die heutige Wanderung dient vor allem der Akklimatisierung. Mit einem erstern Blick auf den Nevado Humantay und den Salkantay werden wir am späten Nachmittag belohnt.

    1.Tag: Mollepata–Soraypampa

    Auf einem alten Inkapfad, der parallel zu einem Fluss verläuft, wandern wir gemächlich bis nach Soraypampa auf 3865 m ü. M. Die heutige Wanderung dient vor allem der Akklimatisierung. Mit einem ersten Blick auf den Nevado Humantay und den Salkantay werden wir am späten Nachmittag belohnt.

  • Nach einem leckeren Abendessen und ein paar Tassen Mate de Coca verkriechen wir uns in die Zelte. Die Temperaturen in dieser Höhe fallen in der Nacht unter Null Grad, ein guter Schlafsack und Thermounterwäsche sind Gold wert.

    Zeltübernachtung auf 3800 m ü. M.

    Nach einem leckeren Abendessen und ein paar Tassen Mate de Coca verkriechen wir uns in die Zelte. Die Temperaturen in dieser Höhe fallen in der Nacht unter Null Grad, ein guter Schlafsack und Thermounterwäsche sind Gold wert.

  • Um 4.30 Uhr werden wir mit einem Mate de Coca geweckt – peruanischer Roomservice eben. Nach einem reichhaltigen Frühstück beginnen wir mit der Königsetappe des Trails: der Überquerung des Salkantay-Passes (4650 m ü. M.). Das Wetter zeigt sich von der besten Seite und nach wenigen Minuten sind die von der Kälte starren Muskeln warmgelaufen.

    2. Tag: Soraypampa–Salkantay-Pass

    Um 4.30 Uhr werden wir mit einem Mate de Coca geweckt – peruanischer Roomservice eben. Nach einem reichhaltigen Frühstück beginnen wir mit der Königsetappe des Trails: der Überquerung des Salkantay-Passes (4650 m ü. M.). Das Wetter zeigt sich von der besten Seite und nach wenigen Minuten sind die von der Kälte starren Muskeln warmgelaufen.

  • Nach ca. 5 Stunden erreiche ich den höchsten Punkt des Salkantays-Trekking auf 4650 m ü. M. – die Luft ist dünner und die körperliche Anstrengung ist zu spüren. Der Ausblick auf die Gletscher des Nevado Salkantays 
(6270 Meter) ist überwältigend und zudem werden wir noch Zeuge eines riesigen Lawinenabgangs.

    Top of Salkantay-Pass

    Nach ca. 5 Stunden erreiche ich den höchsten Punkt des Salkantays-Trekking auf 4650 m ü. M. – die Luft ist dünner und die körperliche Anstrengung ist zu spüren. Der Ausblick auf die Gletscher des Nevado Salkantays
    (6270 Meter) ist überwältigend und zudem werden wir noch Zeuge eines riesigen Lawinenabgangs.

  • Wer hoch kommt, muss auch wieder runter – der 4-stündige Abstieg vom Salkantay-Pass ist ziemlich mühsam. Geröll und Felsbrocken machen das Ganze für die Knie nicht besser. Die Aussicht entschädigt aber auch hier und immer wieder sehen wir einzelne Kondore über den Bergen kreisen. Die 2. Nacht verbringen wir im Zelt  in Chaullay auf 2900 m ü. M.

    Abstieg nach Chaullay

    Wer hoch kommt, muss auch wieder runter – der 4-stündige Abstieg vom Salkantay-Pass ist ziemlich mühsam. Geröll und Felsbrocken machen das Ganze für die Knie nicht besser. Die Aussicht entschädigt aber auch hier und immer wieder sehen wir einzelne Kondore über den Bergen kreisen. Die 2. Nacht verbringen wir im Zelt in Chaullay auf 2900 m ü. M.

  • Dichte Vegetation, farbige Orchideen sowie Bananen- und Kaffeeplantagen säumen den 5-stündigen Weg der nach La Playa auf 2200 Metern führt. Ständige Begleiter sind die nervigen Moskitos.Von La Playa geht's per Bus nach Santa Teresa und zur Feier des Tages werden wir mit heissen Pools und einer Duschmöglichkeit belohnt. Die 3. Nacht verbringen wir nochmals im Zelt und beenden unser Campabenteuer mit einem Bonfire und Marshmallows.

    3. Tag: Chaullay–Santa Teresa

    Dichte Vegetation, farbige Orchideen sowie Bananen- und Kaffeeplantagen säumen den 5-stündigen Weg der nach La Playa auf 2200 Metern führt. Ständige Begleiter sind die nervigen Moskitos.Von La Playa geht's per Bus nach Santa Teresa und zur Feier des Tages werden wir mit heissen Pools und einer Duschmöglichkeit belohnt. Die 3. Nacht verbringen wir nochmals im Zelt und beenden unser Campabenteuer mit einem Bonfire und Marshmallows.

  • Nach 6 Stunden wandern bei subtropischem Klima entlang der Zugschienen erreichen wir abends Aguas Calientes. Nach 4 Tagen der Berg- und Dschungeleinsamkeit gleicht das geschäftige Touristenzentrum am Fuss von Machu Picchu einer Grossstadt. Ich freue mich dennoch auf ein richtiges Bett und eine warmen Dusche im Hotel.

    4. Tag: Santa Teresa–Aguas Calientes

    Nach 6 Stunden wandern bei subtropischem Klima entlang der Zugschienen erreichen wir abends Aguas Calientes. Nach 4 Tagen der Berg- und Dschungeleinsamkeit gleicht das geschäftige Touristenzentrum am Fuss von Machu Picchu einer Grossstadt. Ich freue mich dennoch auf ein richtiges Bett und eine warmen Dusche im Hotel.

  • Von Aguas Calientes geht's mit dem ersten Bus um 5 Uhr nach Machu Picchu. Erschreckend stelle ich fest, dass wohl Tausende andere Reisende dieselbe Idee haben. Die Magie der heiligen Inkastätte ist trotz imposantem Sonnenaufgang irgendwie weg. So schnell wie ich gekommen bin, steige ich auch schon in den Zug zurück nach Ollantaytambo und Cusco.

    5. Tag: Aguas Calientes–Machu Picchu–Cusco

    Von Aguas Calientes geht's mit dem ersten Bus um 5 Uhr nach Machu Picchu. Erschreckend stelle ich fest, dass wohl Tausende andere Reisende dieselbe Idee haben. Die Magie der heiligen Inkastätte ist trotz imposantem Sonnenaufgang irgendwie weg. So schnell wie ich gekommen bin, steige ich auch schon in den Zug zurück nach Ollantaytambo und Cusco.

  • Das 5-tägige Salkantay-Trekking ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Trekkings  die es in der Region um Machu Picchu gibt. Meiner Meinung nach übertrifft die grandiose Natur und die Einsamkeit während des Trekkings bei Weitem das eigentliche Ziel, die Inkastätte Machu Picchu.

    Der Weg ist das Ziel

    Das 5-tägige Salkantay-Trekking ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Trekkings die es in der Region um Machu Picchu gibt. Meiner Meinung nach übertrifft die grandiose Natur und die Einsamkeit während des Trekkings bei Weitem das eigentliche Ziel, die Inkastätte Machu Picchu.

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Tipps

  • Genügend Zeit in Cusco (3400 m ü. M.) einplanen, um sich etwas an die Höhe zu gewöhnen.

  • Gegen die Höhenkrankheit helfen Cocablätter/-Tee, Paracetamol sowie Sorochitabletten (vor Ort erhältlich).

  • Gepäck ist auf 5 kg/Person beschränkt und wird in einem Dufflebag von den Tragtieren transportiert.

  • Gegen die nächtliche Kälte und Nässe warme, funktionstüchtige Kleidung mitnehmen.

  • Mittelschweres Trekking, eine besondere körperliche Fitness ist nicht Voraussetzung.

  • Schlafsäcke können vor Ort ab ca. USD 15.- gemietet werden.

  • Günstig ist nicht gleicht gut: viele Billigangebote haben diverse Leistungen nicht inklusive! (Tragtiere, Zugtickets, Eintritte, Mahlzeiten, Schlafmatten etc.)

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