Perus unbekannter Norden

von Sindu Ruppen

Mit meinem Mann reise ich mehrere Monate durch Südamerika. Dabei stossen wir auf allerlei Perlen abseits des «Gringo Trails». In Peru stehen eigentlich Machu Picchu und Huaraz auf dem Plan. Doch beides lassen wir links liegen, um den weniger bekannten, aber nicht minder interessanten Norden des Landes per Bus zu erkunden.
  • Im Norden Perus, unweit von Chachapoyas, liegt der winzige Ort Cocachimba. Vom Dorf aus erreicht man in einem rund zweieinhalbstündigen Fussmarsch das untere Ende des 771 Meter hohen Wasserfalls. Während unseres Aufenthalts sind nur zwei Unterkünfte mit Restaurants geöffnet und in unserem Hotel wohnen lediglich drei weitere Touristen. Wenn man morgens rechtzeitig aufbricht, kann man also ganz alleine diese überwältigende Kulisse geniessen.

    Gocta, vierthöchster Wasserfall der Welt

    Im Norden Perus, unweit von Chachapoyas, liegt der winzige Ort Cocachimba. Vom Dorf aus erreicht man in einem rund zweieinhalbstündigen Fussmarsch das untere Ende des 771 Meter hohen Wasserfalls. Während unseres Aufenthalts sind nur zwei Unterkünfte mit Restaurants geöffnet und in unserem Hotel wohnen lediglich drei weitere Touristen. Wenn man morgens rechtzeitig aufbricht, kann man also ganz alleine diese überwältigende Kulisse geniessen.

  • Nach der Wanderung kommt uns die Kühle des Wasserfalls gelegen. Bevor wir uns unter das vom Winde verwehten Ende stellen, ziehen wir die Regenjacken über. Nun heisst es, den Augenblick geniessen und sich die Gischt ins Gesicht sprühen lassen (und auf die Kamera).

    Kalte Dusche

    Nach der Wanderung kommt uns die Kühle des Wasserfalls gelegen. Bevor wir uns unter das vom Winde verwehten Ende stellen, ziehen wir die Regenjacken über. Nun heisst es, den Augenblick geniessen und sich die Gischt ins Gesicht sprühen lassen (und auf die Kamera).

  • Wer in Peru ist, kommt nicht an ihm vorbei, dem Meerschweinchen (Cuy). Mit Kartoffel-Erdnuss-Koriander-Garnitur serviert schmeckt es wirklich lecker. Vom Aroma her könnte man es für Poulet halten. Beim Verzehren erinnert es jedoch eher an ein feingliedriges Kaninchen. Doch das Wichtigste: Unsere liebenswerte Gastgeberin hat das Meerschweinchen extra für uns jagen lassen und frisch zubereitet. Unbedingt zu empfehlen.

    ¡Provecho!

    Wer in Peru ist, kommt nicht an ihm vorbei, dem Meerschweinchen (Cuy). Mit Kartoffel-Erdnuss-Koriander-Garnitur serviert schmeckt es wirklich lecker. Vom Aroma her könnte man es für Poulet halten. Beim Verzehren erinnert es jedoch eher an ein feingliedriges Kaninchen. Doch das Wichtigste: Unsere liebenswerte Gastgeberin hat das Meerschweinchen extra für uns jagen lassen und frisch zubereitet. Unbedingt zu empfehlen.

  • Scheinbar endlos windet sich die Strasse den dicht bewachsenen Andenhängen entlang. Über holprige Kiesstrassen führt die mehrstündige Busfahrt vom 2330 Meter hoch gelegenen Chachapoyas ins Tal hinab und auf der anderen Seite wieder auf knapp 3000 Meter hinauf. Nach der Ankunft heisst es für mich daher erst einmal: "Despacito".

    Andenlandschaft

    Scheinbar endlos windet sich die Strasse den dicht bewachsenen Andenhängen entlang. Über holprige Kiesstrassen führt die mehrstündige Busfahrt vom 2330 Meter hoch gelegenen Chachapoyas ins Tal hinab und auf der anderen Seite wieder auf knapp 3000 Meter hinauf. Nach der Ankunft heisst es für mich daher erst einmal: "Despacito".

  • Die Nummer zwei in Peru: Anstelle des Machu Picchu besuche ich Kuelap. Eine andere sehr bedeutende alte Anlage, welche im Norden von Peru ab Chachapoyas erreichbar ist. Unser Führer spricht nebst Englisch sogar ein paar Worte Deutsch. Die meisten Mitreisenden sind jedoch Lateinamerikaner.

    Bienvenido a Kuelap

    Die Nummer zwei in Peru: Anstelle des Machu Picchu besuche ich Kuelap. Eine andere sehr bedeutende alte Anlage, welche im Norden von Peru ab Chachapoyas erreichbar ist. Unser Führer spricht nebst Englisch sogar ein paar Worte Deutsch. Die meisten Mitreisenden sind jedoch Lateinamerikaner.

  • Von üppigem Grün überwachsen, haben viele Mauern die Jahre überdauert. Ich finde genügend Zeit, die mystische Atmosphäre des Ortes auf mich wirken zu lassen. Obwohl nebst unserer Gruppe etwa dreihundert weitere Besucher da sind, gelingt es mir, keinen mit der Kamera zu erwischen.

    Zauber der alten Zeiten

    Von üppigem Grün überwachsen, haben viele Mauern die Jahre überdauert. Ich finde genügend Zeit, die mystische Atmosphäre des Ortes auf mich wirken zu lassen. Obwohl nebst unserer Gruppe etwa dreihundert weitere Besucher da sind, gelingt es mir, keinen mit der Kamera zu erwischen.

  • Chan-Chan ist der Name der dritten alten Stätte, die wir besuchen. Unweit unseres Etappenortes, dem Surferstädtchen Huanchaco, bietet die weitläufige Anlage für Nicht-Wellenreiter kurzweilige, kulturelle Unterhaltung unter freiem Himmel.

    Chan-Chan – nein, es ist kein Tanz

    Chan-Chan ist der Name der dritten alten Stätte, die wir besuchen. Unweit unseres Etappenortes, dem Surferstädtchen Huanchaco, bietet die weitläufige Anlage für Nicht-Wellenreiter kurzweilige, kulturelle Unterhaltung unter freiem Himmel.

  • Mir gefallen insbesondere die vielen verschiedenen Tiere, die in den Reliefs zu sehen sind. Allerdings ist nicht immer auf Anhieb zu erkennen, welches genau der Schöpfer darstellen will.

    Pfau oder Pelikan?

    Mir gefallen insbesondere die vielen verschiedenen Tiere, die in den Reliefs zu sehen sind. Allerdings ist nicht immer auf Anhieb zu erkennen, welches genau der Schöpfer darstellen will.

  • Ausspannen auf Peruanisch: Im kleinen Surferstädchen Huanchaco erholen wir uns prima von den kurvigen Andenstrassen. Zwar besuchen wir keinen Surfkurs, spazieren jedoch den langen Stränden entlang. Zudem gibt es hier viele gute Restaurants.

    Surfen und Paddeln

    Ausspannen auf Peruanisch: Im kleinen Surferstädchen Huanchaco erholen wir uns prima von den kurvigen Andenstrassen. Zwar besuchen wir keinen Surfkurs, spazieren jedoch den langen Stränden entlang. Zudem gibt es hier viele gute Restaurants.

  • Bei leckerem Cevice (roher, marinierter Fisch) oder Chupe (Fischeintopf) und einem Pisco die traumhaften Sonnenuntergänge an der Pazifikküste bei Huanchaco geniessen. Kitschig? Macht nichts!

    ¿Santa Monica? ¡No, es el Perú!

    Bei leckerem Cevice (roher, marinierter Fisch) oder Chupe (Fischeintopf) und einem Pisco die traumhaften Sonnenuntergänge an der Pazifikküste bei Huanchaco geniessen. Kitschig? Macht nichts!

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Tipps

  • Frühmorgens zum Catarata Gocta wandern.

  • In Huanchaco dem Meer entlang flanieren und dem bunten Treiben auf der Muelle (Pier) zusehen.

  • Die Weiten der Andenlandschaft von der Burg Kuélap aus bestaunen.

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