Mietwagenrundreise durch Namibia

von Sylvia Jenni

Im Mai reisen wir während drei Wochen mit einem Mietwagen durch Namibia. Wir sind begeistert von den weiten, abwechslungsreichen Landschaften und geniessen die herrliche Natur und Tierwelt. Wir übernachten in wunderschönen Lodges und lassen uns kulinarisch verwöhnen. Unvergesslich bleiben auch die unzähligen, eindrücklichen Sonnenauf- und untergänge, die unglaubliche Ruhe und der klare Sternenhimmel. Und nicht zuletzt sind es auch die freundlichen, lebenslustigen Menschen, die uns dieses Land ans Herz wachsen lassen.
  • Namibia aus der Luft

    Namibia aus der Luft

    Via Johannesburg fliegen wir weiter Richtung Windhoek und bekommen bereits aus der Luft einen Eindruck über die unendlichen Weiten Namibias. Namibia ist etwa zwanzig Mal so gross wie die Schweiz, hat jedoch nur etwa 2,5 Millionen Einwohner.

  • Joes Beerhouse Windhoek

    Joes Beerhouse Windhoek

    In Windhoek darf ein Besuch im Joes Beerhouse nicht fehlen. Das originelle Lokal ist etwas ganz Spezielles, die Speisekarte ist auch aussergewöhnlich und das Essen und die Bierauswahl sind «lekker», wie man in Namibia sagt. Wichtig: Unbedingt im Voraus einen Tisch reservieren!

  • Unterwegs Richtung Süden

    Unterwegs Richtung Süden

    Am nächsten Morgen starten wir unsere Mietwagenrundreise und machen uns auf Richtung Süden. Vorerst ist die Strasse noch asphaltiert, was für Namibia eher ungewöhnlich ist, da etwa 90 Prozent der «pads», so nennt man hier die Strassen, ungeteert sind. Hier machen wir eine kurze Pause unter einem Kameldornbaum, der behängt ist mit vielen Webervogelnestern.

  • Kalahari

    Kalahari

    Schon bald wechselt die Erde die Farbe, und wir erreichen die rote Dünenlandschaft der Kalahari. Wir bleiben zwei Nächte in einer schönen Lodge und machen Spaziergänge in der Umgebung. Am Abend machen wir eine Combo Sundowner Tour im Landcruiser, wo wir viele Antilopen, Giraffen und Strausse sehen und bei der Gepardenfütterung dabei sein dürfen. In einem separaten Gehege haben diese viel Platz.

  • Erdmännchen

    Erdmännchen

    Nicht weit von unserer Unterkunft entfernt, beobachten wir die geschäftigen, fleissigen Erdmännchen, wie sie im Sand nach Essbarem für sich und ihre Jungmannschaft «buddeln». Ein Erdmännchen schiebt jeweils stramm Wache.

  • San Buschmänner

    San Buschmänner

    Am nächsten Morgen treffen wir kurz vor Sonnenaufgang mit unserem Guide drei San Buschmänner, welche auf dem Gelände der Lodge wohnen und den Besuchern zeigen, wie die Buschmänner früher und teilweise auch heute noch jagen oder Wasser in ausgehöhlten Strausseneiern im Sand eingraben. Die Erklärungen machen sie in einer Sprache, welche auch Klicklaute enthalten.

  • Köcherbäume im Garaspark

    Köcherbäume im Garaspark

    Am nächsten Tag gehts wieder weiter südwärts und etwa 20 km vor Keetmanshoop machen wir Halt im Garaspark, wo wir die sogenannten Köcherbäume, die zu den Sukkulenten gehören, bewundern können. Auf dem Gelände gibt es zudem originelle Skulpturen.

  • Aus

    Aus

    Gegen Abend erreichen wir den kleinen Ort Aus. Wir übernachten etwas ausserhalb des Ortes, umgeben von einer idyllischen Bergkulisse. Es kommt uns hier fast ein bisschen vor wie im Westen von Amerika. Auf der Terrasse geniessen wir den herrlichen Sonnenuntergang über den Tirasbergen.

  • Unterwegs auf der Panoramastrasse D707

    Panoramastrasse D707

    Wir fahren auf der landschaftlich sehr reizvollen Nebenstrasse D707. Entlang der schönen Tirasberge und in der unendlichen Weite der Namibwüste sind wir auf dem «pad» mit dem roten Sand und fast alleine unterwegs.

  • Namib Rand Naturreservat

    Namib Rand Reservat

    Das Namib Rand Naturreservat ist mit 220'000 ha eines der grössten privaten Naturschutzgebiete des südlichen Afrikas. Die Dünen- und Wüstenlandschaft mit der Bergkulisse dahinter ist einzigartig. Es ist der Lebensraum vieler Antilopenarten, vor allem der Oryxe und Springböcke, aber auch von Zebras, Giraffen und sogar Leoparden.

  • Camp in den Dünen

    Camp in den Dünen

    Im Namib Rand Reservat gibt es edle Unterkünfte. Wir geniessen unseren Aufenthalt von zwei Nächten in einer wunderschönen Zeltlodge. Mit dem Landrover entdecken wir die einzigartige Umgebung gemeinsam mit unserem versierten privaten Guide Jason, der uns unter anderem auch die Feenkreise zeigt.

  • Düne 45 / Sossusvlei

    Düne 45 / Sossusvlei

    Das Sossusvlei ist eine grosse Lehmsenke, das von Dünen umschlossen wird, welche zu den höchsten der Welt zählen. Wenn man kein 4x4-Auto hat, kann man für die letzten fünf Kilometer einen Shuttle Transfer nutzen. Weiter vorne, bei km 45, befindet sich die Düne 45.

  • Sesriem Canyon

    Sesriem Canyon

    Etwa vier Kilometer vom Parkeingang zum Sossusvlei entfernt, befindet sich der Sesriem Canyon. Der Tsauchab-Fluss hat hier eine rund einen Kilometer lange und 30 Meter tiefe Schlucht in das Gestein hineingefressen. Wir parkieren oberhalb des Canyons und steigen über einen kleinen Pfad in die Schlucht hinab. Durch das einfallende Licht entstehen an den steilen Felswänden schöne Schattenspiele. Vor allem an heissen Tagen ist es hier angenehm schattig.

  • Spreetshogte Pass

    Spreetshogte Pass

    Heute unternehmen wir eine schöne Pässefahrt. Durch eine grandiose Bergwelt fahren wir über eine teilweise recht steile Strasse zuerst auf den Reemhoogte Pass und dann via Nauchas zurück über den Spreetshoogte Pass, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf die Ebene geniessen.

  • Solitaire

    Solitaire

    Auf dem Weg Richtung Küste machen wir einen Stop an der Tankstelle von Solitaire. Dies ist ein wichtiger Rast- und Versorgungspunkt in diesem dünn besiedelten Gebiet. Hier gibt es einen Lebensmittelladen, ein Hotel mit Zeltplatz sowie viele schön inszenierte Oldtimerwracks. Und schliesslich gibt es hier auch ein Café, das berühmt ist für seinen legendären Apfelkuchen.

  • Swakopmund

    Swakopmund

    Nach einer langen Fahrt durch die Wüste kommen wir in der Küstenstadt Swakopmund an. Wir staunen, als wir plötzlich in einer Nebelschwade landen, welche sich der Atlantikküste entlang gebildet hat. Swakopmund ist eine hübsche Stadt, welche stark an die deutsche Kolonialzeit erinnert, vieles ist hier noch in deutscher Sprache angeschrieben.

  • Bootstour Walvis Bay

    Walvis Bay / Bootstour

    Am Morgen machen wir eine Bootstour von Walvis Bay aus zum Pelican Point, wo eine grosse Robbenkolonie wohnt. Unterwegs bekommen wir Besuch von Robben und Pelikanen, denen wir ein paar Häppchen füttern. Am Schluss gibt es für uns ein riesiges Buffet mit köstlichen Austern, anderen Leckereien und feinem Sekt.

  • Spitzkoppe

    Spitzkoppe – «das Matterhorn Namibias»

    Wir freuen uns auf den Abstecher zur Spitzkoppe, die man auch «das Matterhorn Namibias» nennt. Die Gegend ist wunderschön, wir kraxeln ein bisschen auf den Felsen herum und geniessen das Panorama und die schönen Felsformationen.

  • Unterwegs Richtung Erongo Mountains

    Unterwegs Richtung Erongo Mountains

    Weiter gehts durch eine malerische Gegend in Richtung Erongoberge, wo wir in einer beschaulichen Lodge zwischen Felsblöcken übernachten.

  • Damaraland

    Damaraland

    Unser nächster Etappenort ist das Damaraland, wo wir zwei Nächte in einem gemütlichen Camp übernachten. Frühmorgens machen wir einen Ausflug in die weitere Umgebung auf der Suche nach den Wüstenelefanten. Mit unserem Landcruiser geht es über Stock und Stein.

  • Wüstenelefanten im Damaraland

    Wüstenelefanten

    Nach langem Suchen finden unsere geschickten Guides die Wüstenelefanten, und wir sind beeindruckt von den sanften Riesen. Die Wüstenelefanten haben längere Beine und grössere Füsse als ihre Artgenossen, da sie oft 50 Kilometer oder mehr pro Tag zurücklegen.

  • Twyfelfontein

    Twyfelfontein

    Twyfelfontein ist der reichste Fundort von Felsgravuren in Namibia und seit 2007 das erste UNESCO Welterbe des Landes. Die uralten Zeichnungen sind Zeugnisse der San und zeigen verschiedene Tiere, doch auch Tierfährten und abstrakte Gravuren. Die Zeichnungen im rötlichen Sandstein werden auf ein Alter zwischen 2000 und 10'000 Jahren geschätzt.

  • Leopard im Etosha Nationalpark

    Leopard im Etosha-Nationalpark

    Auf einer Pirschtour im Etosha-Nationalpark haben wIr Glück und können einen Leoparden von ganz nah beobachten. Ausserdem sehen wir Nashörner, viele Zebras, Giraffen, zwei Löwen, Schakale und unzählige Antilopen. Nur die Elefanten fehlen.

  • Gepard im Okonjima-Reservat

    Gepard im Okonjima-Reservat

    Das private Okonjima-Reservat beheimatet die AfriCat Foundation, die gefährdete Raubtiere schützen will. Die Foundation informiert und bildet die lokalen Viehhirten und Bauern und trägt zum besseren Verständnis bei. Der Konflikt zwischen Mensch und Raubtier soll abgeschwächt werden. Im Reservat leben u. a. Geparden, Leoparden, Karakals, Wildhunde und Hyänen.

  • Unser letzter Sonnenuntergang in Namibia

    Unser letzter Sonnenuntergang in Namibia

    Währen der letzten drei Wochen durften wir jeden Abend einen wunderschönen Sonnenuntergang bewundert, meistens bei einem entsprechenden Sundownerausflug mit Apéro und feinen Snacks. Vor allem der «lekkere» Biltong, Trockenfleisch vom Rind oder Wild, hat uns sehr geschmeckt. Nun heisst es leider langsam Abschied nehmen von diesem wunderschönen Land.

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Tipps

  • Am Flughafen bei MTC eine SIM-Karte kaufen, um zu Inlandsbedingungen zu telefonieren.

  • Ein gewisser Bargeldvorrat ist ratsam, da man vor allem beim Tanken meistens bar zahlen muss.

  • Man sollte jede Tankmöglichkeit nutzen und nicht warten, bis der Tank fast leer ist.

  • Auf den Schotterstrassen nicht schneller als 70 - 80 km/h fahren.

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