Segeln in Myanmar

von Eva Fuchs

Ein fast unberührtes, einsames Paradies: Das Mergui-Archipel in Myanmar ist vielleicht so wie Thailand vor 70 Jahren. 800 mehrheitlich unbewohnte, von Dschungel dicht bewachsene Inselchen mit Traumstränden warten darauf segelnd, schnorchelnd und paddelnd erkundet zu werden. Auf dem Boot fühlt man sich noch als Entdecker einer kaum bekannten Welt – die es so vielleicht bald nicht mehr gibt.
  • Am einfachsten ist das Archipel im Süden Myanmars von der thailändischen Grenze her zugänglich. Ich bin froh, die Touristenmassen in Phuket hinter mir lassen zu können und mache mich voller Vorfreude auf die fünfstündige Fahrt zur Grenze. Per Longtailboat werden wir dann vom Grenzort Ranong direkt zu unserem Schiff chauffiert.

    Anreise ab Thailand

    Am einfachsten ist das Archipel im Süden Myanmars von der thailändischen Grenze her zugänglich. Ich bin froh, die Touristenmassen in Phuket hinter mir lassen zu können und mache mich voller Vorfreude auf die fünfstündige Fahrt zur Grenze. Per Longtailboat werden wir dann vom Grenzort Ranong direkt zu unserem Schiff chauffiert.

  • Die Simile ist mein Zuhause für die nächste Woche. Das Skipperpaar Mike und Marie und die burmesische Crew heissen uns willkommen an Bord und erweisen sich als super Gastgeber. Bald schon heisst es Leinen los. Das Abenteuer kann beginnen!

    Die Simile

    Die Simile ist mein Zuhause für die nächste Woche. Das Skipperpaar Mike und Marie und die burmesische Crew heissen uns willkommen an Bord und erweisen sich als super Gastgeber. Bald schon heisst es Leinen los. Das Abenteuer kann beginnen!

  • Bald erreichen wir die ersten traumhaften Inseln. Ein puderzuckerweisser Sandstrand zieht sich zwischen dicht bewaldeten Hügeln und dem türkisfarbenen Meer entlang. Unsere Simile schaukelt auf den Wellen, über uns kreisen Adler und Hornvögel. Wir sind im Paradies! Es ist schwierig, die Schönheit der Region auf einem Foto festzuhalten.

    Unberührtes Paradies

    Bald erreichen wir die ersten traumhaften Inseln. Ein puderzuckerweisser Sandstrand zieht sich zwischen dicht bewaldeten Hügeln und dem türkisfarbenen Meer entlang. Unsere Simile schaukelt auf den Wellen, über uns kreisen Adler und Hornvögel. Wir sind im Paradies! Es ist schwierig, die Schönheit der Region auf einem Foto festzuhalten.

  • Ein typischer Tagesablauf an Bord: Mit dem Sonnenaufgang stehe ich auf, denn ich habe an Deck geschlafen, wo es angenehmer ist als in den kleinen Kabinen. Ich nehme ein erstes Bad im Meer. Später gibt es Frühstück. Wir segeln oder fahren zum nächsten Spot, dabei chillen wir an Deck und geniessen die Sonne. Bei der nächsten Insel angekommen heisst es dann wieder schwimmen, schnorcheln, kajaken oder stand-up-paddeln...

    Erholsamer geht es kaum

    Ein typischer Tagesablauf an Bord: Mit dem Sonnenaufgang stehe ich auf, denn ich habe an Deck geschlafen, wo es angenehmer ist als in den kleinen Kabinen. Ich nehme ein erstes Bad im Meer. Später gibt es Frühstück. Wir segeln oder fahren zum nächsten Spot, dabei chillen wir an Deck und geniessen die Sonne. Bei der nächsten Insel angekommen heisst es dann wieder schwimmen, schnorcheln, kajaken oder stand-up-paddeln...

  • Es tönt kitschig, ist aber wirklich so – die einzigen Spuren im Sand sind unsere eigenen, und die unzähliger (Einsiedler-)Krebse.

    Einsiedlerkrebs

    Es tönt kitschig, ist aber wirklich so – die einzigen Spuren im Sand sind unsere eigenen, und die unzähliger (Einsiedler-)Krebse.

  • Wir haben vor Bo Cho angelegt. Auch hier aquamarinblaues Wasser, feiner Sand, dahinter grüner Dschungel. Doch es gibt einen Unterschied zu den anderen Inseln: Bo Cho ist bewohnt. Wir besuchen Ma Kyone Galet, ein Dorf der Moken – der „Seenomaden“. Einfache Strandhütten zieren den Strand, durchs Zentrum führt ein asphaltierter Weg, es werden Coca Cola und Kunsthandwerk aus recyceltem Plastikmüll angeboten.

    Seenomadendorf

    Wir haben vor Bo Cho angelegt. Auch hier aquamarinblaues Wasser, feiner Sand, dahinter grüner Dschungel. Doch es gibt einen Unterschied zu den anderen Inseln: Bo Cho ist bewohnt. Wir besuchen Ma Kyone Galet, ein Dorf der Moken – der „Seenomaden“. Einfache Strandhütten zieren den Strand, durchs Zentrum führt ein asphaltierter Weg, es werden Coca Cola und Kunsthandwerk aus recyceltem Plastikmüll angeboten.

  • Noch die Grossväter der heutigen Generation waren Seenomaden und wurden auf Kabangs, den traditionellen Hausbooten, geboren. Heute sind die meisten der noch etwa 3000 Moken sesshaft. Doch noch immer leben die Moken vom Fischfang und fahren in Einbaumkanus hinaus aufs Meer. Der Treffpunkt zum gemeinsamen Essen ist noch immer die Kabang. Für die langen Seepassagen werden die Einbäume an die Kabang zu einem „Moken-Zug“ zusammengebunden.

    Moken-Zug

    Noch die Grossväter der heutigen Generation waren Seenomaden und wurden auf Kabangs, den traditionellen Hausbooten, geboren. Heute sind die meisten der noch etwa 3000 Moken sesshaft. Doch noch immer leben die Moken vom Fischfang und fahren in Einbaumkanus hinaus aufs Meer. Der Treffpunkt zum gemeinsamen Essen ist noch immer die Kabang. Für die langen Seepassagen werden die Einbäume an die Kabang zu einem „Moken-Zug“ zusammengebunden.

  • Auch die Unterwasserwelt hat einiges zu bieten! Neben "Nemos", Papageienfischen und Seesternen erspähe ich auch eine giftige Seeschlange und diesen Stingray.

    Schnorcheln

    Auch die Unterwasserwelt hat einiges zu bieten! Neben "Nemos", Papageienfischen und Seesternen erspähe ich auch eine giftige Seeschlange und diesen Stingray.

  • Per Kajak erkunden wir einen Mangrovenwald. Ich glaube, dass ich noch nirgends so grosse Mangroven gesehen habe.

    Mangrovenwald

    Per Kajak erkunden wir einen Mangrovenwald. Ich glaube, dass ich noch nirgends so grosse Mangroven gesehen habe.

  • Auch ein Lagerfeuer an einem der Strände darf nicht fehlen. Die Crew zaubert ein riesiges Feuer und ein leckeres Barbeque. Unter anderem verspeisen wir auch den heute selber gefangenen Fisch – frischer gehts nicht.

    Robinson Feeling

    Auch ein Lagerfeuer an einem der Strände darf nicht fehlen. Die Crew zaubert ein riesiges Feuer und ein leckeres Barbeque. Unter anderem verspeisen wir auch den heute selber gefangenen Fisch – frischer gehts nicht.

  • Die Segelwoche im Mergui Archipel ist viel zu schnell vorbei... Ein letzter Spaziergang an einem der Traumstrände, und dann geht es auch schon wieder zurück ins hektische Ranong. Noch selten habe ich so entspannte Ferien gehabt und ich fühle mich privilegiert, dieses unbekannte Paradies vor dem Bau zahlreicher Badeferienresorts kennengelernt zu haben.

    Abschied

    Die Segelwoche im Mergui-Archipel ist viel zu schnell vorbei... Ein letzter Spaziergang an einem der Traumstrände, und dann geht es auch schon wieder zurück ins hektische Ranong. Noch selten habe ich so entspannte Ferien gehabt und ich fühle mich privilegiert, dieses unbekannte Paradies vor dem Bau zahlreicher Badeferienresorts kennengelernt zu haben.

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Eva Fuchs_Porträtbild
BeraterInEva Fuchs
ZielMyanmar
Reiseart

Schiffsreisen

Weitere Reiseberichte

Tipps

  • Beste Reisezeit: Dezember bis April

  • Bald hingehen! Bereits wurden Hotellizenzen vergeben, der Bau der ersten Resorts wird in den nächsten zwei Jahren beginnen.

  • Neben Myanmar Kyat werden auch Thailändische Baht als Zahlungsmittel akzeptiert.

  • Wer nur Mergui bereist, erhält ein vororganisiertes Visum auch "on arrival" in Kaw Thaung.

  • An manchen Stellen im Mergui-Archipel gibt es starke Strömungen: achtung beim Schwimmen!

  • Eine wasserdichte Kamera ist zum Kajaken, Stand-up-Paddeln und Schnorcheln unverzichtbar.

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