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Myanmar – unterwegs im Land der tausend Pagoden

von Sandra Jakob

Im Dezember reise ich während zwei Wochen mit einer Kleingruppe und einem einheimischen Guide durch das wundervolle Myanmar. Schon lange hatte ich dieses Land auf meinem Radar, denn ich habe bisher nur Gutes darüber gehört. Die Highlights des Landes erkunden wir per Zug, Bus, Fahrrad und mit dem Schiff/Boot. Unsere Reise starten wir in Yangon, weiter geht es nach Bagan, Mandalay, Kalaw und zum Inle Lake. Komm mit auf meine vielseitige Reise!
  • Mit dem Zug rein ins Geschehen

    Mit dem Zug rein ins Geschehen

    Da die Gruppentour erst am Abend startet, habe ich den ersten Tag in Yangon zu meiner freien Verfügung. Ich entscheide mich, mit dem lokalen Zug die ländlichen Gegenden von Yangon zu entdecken. Der Zug fährt mehrmals pro Tag einen Rundkurs, sodass sich die Einheimischen sehr unkompliziert rund um Yangon bewegen können. Es ist der perfekte Einstieg, um mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen.

  • Stopp auf dem lokalen Gemüsemarkt

    Stopp auf dem lokalen Gemüsemarkt

    Im Zug fühle ich mich wie mitten auf einem Gemüsemarkt. Einheimische steigen ein und aus mit ihren Körben, die voll sind mit frischem Gemüse. Bereits im Zug auf dem Weg zum Markt wird es rege verkauft. Ich bin die einzige Touristin im Wagen, fühle mich aber sehr wohl und sicher. Ich kriege sogar ab und zu ein Lächeln geschenkt. Die Zähne vieler Burmesen sind vom Kauen der Betelnuss tief rot gefärbt. Beim riesigen Gemüsemarkt steige ich aus und lasse das lokale Leben auf mich wirken.

  • Vorüberziehende Landschaften

    Vorüberziehende Landschaften

    Auf der Rückfahrt schaue ich gemütlich aus dem Fenster und lasse die abwechslungsreiche Landschaft, die grünen Felder, die Einheimischen im Zug und draussen auf mich wirken. Der Zug verfügt über keine Klimaanlage, dank der offenen Fenster weht aber ein angenehmes Lüftchen.

  • Die heilige Shwedagon-Pagode

    Die heilige Shwedagon-Pagode

    Mit unserem Tourguide besuchen wir am nächsten Abend die mächtige Shwedagon-Pagode, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit von Yangon. In der Pagode sollen sich acht Haare von Buddha befinden. Um die Zeit, wo die Sonne untergeht, versammeln sich Einheimische, Mönche und Touristen auf dem grossen Areal um zu beten, zu meditieren oder zu fotografieren. Eine besondere Stimmung, die ich wohl nie vergessen werde.

  • Bagan mit seinen tausend Pagoden

    Bagan mit seinen tausend Pagoden

    Von Yangon fliegen wir am frühen Morgen nach Bagan. Bagan ist ein ehemaliges Königreich mit über 2000 erhaltenen Pagoden. Für mich definitiv ein Highlight von Myanmar. Das archäologische Gelände ist riesig. Wir verschaffen uns einen ersten Überblick und besichtigen die ersten Pagoden, unter anderem den massiven Dhammayangyi-Tempel aus dem 12. Jahrhundert.

  • 40 Quadratkilometer zum Entdecken

    40 Quadratkilometer zum Entdecken

    Wir verbringen zwei volle Tage in Bagan. Am zweiten Tag erkunden wir die Gegend per Velo, was ich als bewegungsfreudiger Mensch sehr geniesse. Jede Stätte ist einzigartig und wir entdecken an diesem Tag zahlreiche wunderbare Fotosujets. Natürlich könnte man auch noch mehr Zeit in Bagan verbringen. Mir reicht es dann aber nach zwei Tagen mit all den Pagoden und Tempeln...

  • Hartnäckige Verkäuferinnen

    Hartnäckige Verkäuferinnen

    Einige Tempel und Pagoden dürfen betreten werden. Es gelten strikte Kleidervorschriften wie bedeckte Knie und Schultern sowie nackte Füsse. Wem es an langen/luftigen Hosen mangelt, der hat genügend Gelegenheiten, sich bei den burmesischen Verkäuferinnen mit farbigen Exemplaren einzudecken. Die Verkäuferinnen sind sehr hartnäckig, aber oft auch äusserst liebenswürdig und sehr charmant. Ich bin auf jeden Fall ein schnelles «Opfer».

  • Lächelnde Gastgeber

    Lächelnde Gastgeber

    Was ich definitiv nie vergessen werde, ist die Herzlichkeit und die vielen lächelnden Gesichter der Burmesen. Auch unser einheimischer Guide begegnet uns immer mit einem Lächeln, und ich spüre täglich die Liebe zu seinem Job. Sein Lachen geht über das ganze Gesicht und steckt mich buchstäblich an.

  • Ballonfahrt über Bagan

    Ballonfahrt über Bagan

    Ein unvergessliches Erlebnis ist die Heissluftballonfahrt während dem Sonnenaufgang über Bagan. Die Stimmung und die Farben sind einfach nur magisch. Obwohl dies eine sehr bekannte und nicht ganz günstige Aktivität ist, lohnt es sich meiner Meinung nach. Gerne verrate ich dir, welcher der erfahrenste Anbieter ist.

  • Bagan aus der Luft

    Bagan aus der Luft

    Aus der Luft kommt das ganze Ausmass der Tempelanlage sehr eindrücklich zur Geltung. Vor ein paar Jahren war das Besteigen der Tempel noch erlaubt, wodurch auch vom Boden aus schöne Sonnenaufgang-Fotos mit den Ballons im Bild geschossen werden konnten. Dies ist mittlerweile verboten.

  • Lackkunst – eine alte Tradition

    Lackkunst – eine alte Tradition

    Unterwegs besuchen wir eine traditionelle Lackkunst-Werkstatt. Dabei werden verschiedenste Gebrauchsgegenstände (Möbel, Geschirr etc.) aus Holz und Bambus mit sehr zeitaufwändigen Verzierungen hergestellt. Für den Lack wird der Saft des Thitsi-Baums verwendet. Die Verzierungen werden mit einem Stichel von Hand, meist von Frauen, gefertigt.

  • Besuch im Dorf Myaing

    Besuch im Dorf Myaing

    Während unserer Tour übernachten wir in einer einfachen Unterkunft in Myaing. Diese Unterkunft wurde erstellt um die Menschen im unterentwickelten Dorf zu unterstützen. Obwohl Myaing nur zwei Stunden von Bagan entfernt ist, steht es normalerweise nicht auf dem Radar der Touristen. Mit diesem Projekt und unserem Aufenthalt unterstützen wir die lokale Bevölkerung und erhalten gleichzeitig einen tiefen Einblick in das lokale Leben und die landwirtschaftlichen Tätigkeiten in diesem Dorf – ich würde sagen, eine «Win-win-Situation».

  • Grosse Dankbarkeit

    Grosse Dankbarkeit

    Wir lernen hier auch diese über 90 Jahre alte Dame kennen, die ihr ganzes Leben in diesem Dorf verbracht hat. Sie empfängt uns mit gefalteten Händen und beantwortet mit grosser Geduld und einer noch grösseren Dankbarkeit unsere Fragen. Durch das Projekt wurde ein Abfallmanagementsystem geschaffen, es gibt fliessend Wasser, Strassen und Elektrizität wurden verbessert und vieles mehr.

  • Natürliche Sonnencreme

    Natürliche Sonnencreme

    Schnell fällt mir in Myanmar die «Gesichtsbemalung» der Einheimischen auf. Dabei handelt es sich um eine natürliche Sonnencreme. Die Thanaka-Paste wird aus der Rinde des Holzapfelbaums hergestellt und soll auch das Hautbild verbessern. Auch ich teste dieses einheimische Produkt gerne.

  • Mönch sein in der heutigen Zeit

    Mönch sein in der heutigen Zeit

    Bei den meisten Tempelbesuchen treffen wir auf Mönche, Novizen und Nonnen. Einige davon, besonders Kinder aus armen Familien, verbringen den Rest ihres Lebens im Kloster und andere nur ein paar Monate. Während der Zeit im Kloster müssen strenge Richtlinien befolgt werden. Aber auch hier hat die moderne Technik Einzug gehalten.

  • U-Bein-Brücke

    U-Bein-Brücke

    Die längste Teakholz-Brücke der Welt befindet sich in der Nähe von Mandalay in Amarapura. Die Brücke führt über den Taungthaman-See und ist ein beliebtes Fotomotiv während dem Sonnenuntergang. Wir mieten ein Boot um den perfekten Spot für unser Foto zu finden.

  • Nächster Halt: Mandalay

    Nächster Halt: Mandalay

    Wie die meisten Touristen stoppen auch wir in der letzten Königshauptstadt Mandalay. Mandalay ist nach Yangon die zweitgrösste Stadt Myanmars. Die Stadt an sich hinterlässt bei mir keinen bleibenden Eindruck und versprüht nur wenig Charme, doch in der Region um Mandalay gibt es viele kulturelle Sehenswürdigkeiten. Wir machen einen Tagesausflug nach Mingun und fahren dazu mit einem Schiff den Irrawaddy-Fluss hinunter. Dort befindet sich eine meiner Lieblingspagoden, die Hsinphymae Pagoda.

  • Wanderparadies Kalaw

    Wanderparadies Kalaw

    Nach zwei Nächten fahren wir in den hügligen, bergigen Shan-Staat – nach Kalaw. Ich geniesse die frische Luft auf 1300 Meter über Meer, die grünen Landschaften und eine komplett andere Seite von Myanmar. Die Region um Kalaw ist sehr beliebt für (mehrtätige) Trekkingtouren. Auch wir unternehmen eine Tageswanderung durch diese reizvolle Gegend.

  • Wanderung durch saftige Teeplantagen

    Wanderung durch saftige Teeplantagen

    Unsere Tageswanderung führt vorbei an saftigen Teeplantagen, wo wir auch Arbeiter beim Ernten von Tee beobachten. Der Tee wird hier in steilen Hängen von Hand gepflückt. Im Shan-Staat herrscht optimales Klima für den Teeanbau.

  • Eine Höhle und mehr als 8000 Buddha-Statuen

    Eine Höhle und mehr als 8000 Buddha-Statuen

    Auf dem Weg Richtung Inle Lake stoppen wir in Pindaya. Hier befinden sich riesige natürliche Höhlen mit über 8000 Buddha-Statuen. Der Legende nach hauste in den Höhlen eine riesige Spinne, die sieben schöne Prinzessinnen gefangen hielt, bis diese von einem Prinzen gerettet wurden. Die schiere Grösse und all die verschiedenen Statuen sind sehr eindrucksvoll.

  • Kloster Shwe Yan Pyay

    Kloster Shwe Yan Pyay

    Auch dem wunderschönen Kloster «Shwe Yan Pyay», das in der Nähe des Inle Lake liegt, statten wir einen Besuch ab. Es wurde im 19. Jahrhundert aus Teakholz erbaut. Mit unserem lokalen Guide dürfen wir die Räumlichkeiten betreten und können junge Novizen beim Aufsagen von buddhistischen Lehren beobachten.

  • Faszinierender Inle-See

    Faszinierender Inle-See

    Wir verbringen einen ganzen Tag auf dem Inle-See, der auf 900 Metern Höhe liegt. Mit dem Boot fahren wir vorbei an vielen Fischern, schwimmenden Plantagen/Gärten, und Dörfern auf Stelzen. Meine Kamera knippst auf Hochtouren. Besonders die bekannten «Beinruderer» sind ein beliebtes Fotomotiv.

  • Flinke Finger in der Cheeroot-Zigarrenfabrik

    Flinke Finger in der Cheeroot-Zigarrenfabrik

    Wir machen Halt bei der auf Stelzen liegenden Zigarrenfabrik. Hier werden von Frauen die Cheeroot-Zigarren gedreht. Der Tabak aus Cheeroot-Blättern wird gemischt mit Holzstückchen, Tamarinden, Palmzucker und am Schluss mit Cheeroot-Blättern umwickelt. Pro Tag schafft es eine Frau in der Fabrik, um die 1200 Zigarren herzustellen. Wer will, darf die Zigarren, die unterschiedliche Aromen haben, probieren.

  • Garn aus der Lotuspflanze

    Garn aus der Lotuspflanze

    Ein weiteres Highlight auf dem Inle-See ist der Besuch einer Weberei. Hier werden wunderschöne Schals aus Lotusseide hergestellt. Die Lotusseide wird sehr aufwändig aus den Fasern der Lotuspflanze gefertigt. Zur Weberei gehört ein Shop, wo wir uns direkt ab Fabrik mit schönen Mitbringseln eindecken können.

  • Die «Langhalsfrauen»

    Die «Langhalsfrauen»

    In einer Werkstatt auf dem Inle See treffen wir auf zwei «Langhalsfrauen». Das Bergvolk Padaung ist bekannt für den speziellen Halsschmuck, wodurch die Schultern deformiert werden, und so sieht es aus, als wäre der Hals der Frauen sehr lang. Der Halsschmuck wird aus Messing gefertigt und kann bis zu 15 kg wiegen. Viele junge Frauen wenden sich heutzutage von dieser Tradition ab, wodurch die Zahl der «Langhalsfrauen» immer kleiner wird. Hier in Myanmar gefällt mir die besonders die Ursprünglichkeit, Echtheit und Herzlichkeit der Menschen, weshalb ich mir eine zweite Reise in dieses wunderschöne Land sehr gut vorstellen kann.

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Tipps

  • Flip-Flops oder Sandalen, die vor den Tempeln einfach auszuziehen sind, mitnehmen.

  • Gönn dir eine Heissluftballonfahrt über Bagan mit dem richtigen Anbieter.

  • Unternehme eine Wanderung durch die Teeplantagen rund um Kalaw.

  • Nutze den Circular Train in Yangon, um mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen.

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