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Highlights von Yucatán und Tauchplätze entlang der Riviera Maya

von Lars Hanf

Die Mischung machts – damit meine ich nicht den mexikanischen Tequila, sondern die Komposition meiner Reise: Zuerst geniesse ich eine geführte Gruppenrundreise zu den Highlights von Yucatán, danach klappere ich auf eigene Faust die spannendsten Tauchplätze entlang der Riviera Maya ab. Im Juni beginnt die Walhai-Saison, und so packe ich meinen Rucksack Mitte Mai und fliege für knapp drei Wochen auf die Halbinsel Yucatán. Auf meiner Route liegen Playa del Carmen, Chichén-Itzá, Mérida, Campeche, Calakmul, Bacalar, Tulum, Akumal, Cozumel und natürlich Holbox.
  • Viva Mexico

    Viva Mexico

    Eigentlich dachte ich, dass ich bereits alle Abzockertricks im Ausland kenne, aber kaum bin ich in Cancún gelandet, haut mich ein Taxifahrer übers Ohr. Das ist zwar ärgerlich, aber Hauptsache, ich komme sicher und pünktlich zum Treffpunkt mit dem Rest der Gruppe in Playa del Carmen. Am Welcome Meeting lerne ich die anderen Reiseteilnehmer und Erhard, unseren Guide, kennen. Wir sind nur neun Teilnehmer und eine angenehme, kleine und lustige Truppe. Auch unserem Guide merkt man an, dass er Spass hat, mit uns unterwegs zu sein, und so beginnt unser erster Abend mit einem gemeinsamen Abendessen, vielen Informationen zu Mexiko und noch viel mehr Lachen. Ein gelungener Start und da die anderen Teilnehmer alles Pärchen sind, habe ich als Jackpot mein eigenes Zimmer. Viva Mexico!

  • Die Zeitreise beginnt

    Die Zeitreise beginnt

    Der nächste Tag beginnt schon sehr früh, denn wir wollen die Ersten sein, die Chichén-Itzá betreten, wenn es noch kühl ist und die Touristenmassen noch nicht da sind. Chichén-Itzá ist ein beindruckender Startpunkt unserer Reise. Besonders fasziniert mich die Architektur, die Licht und Schatten zu bestimmten Jahreszeiten und sogar Schallwellen berücksichtigt. Wenn man in die Hände klatscht, kommt das Echo mehrfach zurück, und so sieht und hört man auf dem ganzen Areal immer wieder klatschende Menschen.

  • Erster!

    Erster!

    Unser Guide hat den perfekten Zeitpunkt ausgewählt. Es wird heiss, Chichén-Itzá füllt sich, und wir verlassen die Stätte. Zum Glück sind wir schon auf dem Rückweg, als sich beim Eingang dieses Bild zeigt.

  • Spezialitäten Yucatáns

    Spezialitäten Yucatáns

    Nach kurzer Fahrt werden wir zu einer Familie geführt, die für uns einige «yukatanische» Spezialitäten kocht. Neugierig stehen wir alle rund um den Grill und die verschiedenen Töpfe, und ich versuche mir einige exotische Zutaten zu merken. Im Wohnzimmer hat es viel Platz, es ist angenehm kühl und das Essen ist grossartig. Nach dem Lunch geht es auch schon direkt weiter, denn unser Tagesziel heisst Mérida.

  • Mérida – welch tolle Stimmung!

    Mérida – welch tolle Stimmung!

    Am späteren Nachmittag treffen wir in Mérida, der Hauptstadt von Yucatán, ein. Hier ist es noch heisser! Aber in unserem Hotel gibt es einen schönen Pool und kühles Bier – so können wir uns perfekt entspannen, bevor wir uns alle zum Orientierungslauf und Abendessen treffen.

  • Bummeln durch den Food Market

    Bummeln durch den Food Market

    Eigentlich habe ich für heute einen privaten Kochkurs gebucht, doch leider wird dieser kurzfristig abgesagt. Gut, denke ich, dann suche ich mir jetzt die spannendsten Restaurants und versuche mit meinen Sinnen die Gerichte selbst zu analysieren. Ein gemütlicher Spaziergang durch den riesigen Food Market in Mérida darf natürlich nicht fehlen.

  • Darf ich bitten?

    Darf ich bitten?

    Es ist Wochenende in Mérida, und am frühen Abend treffen wir uns alle, spazieren gemeinsam über den Wochenmarkt und auch das eine oder andere Tanzbein wird geschwungen.

  • Der Weg ist das Ziel – für ihn wohl auch?

    Der Weg ist das Ziel – für ihn wohl auch?

    Zeit für einen Ortswechsel! Wir brechen wieder sehr früh auf. Unser heutiges Tagesziel ist Calakmul. Diese Strecke ist die längste auf unserer Reise. Nach dem Motto «der Weg ist das Ziel» geniesse ich die Fahrt entlang der Golfküste. Bei Campeche machen wir am Strand eine längere Pause um zu essen und die Füsse im Meer abzukühlen. Erst jetzt fällt mir auf, wie viele VW Käfer hier noch fahren. Dieser ist allerdings nicht mehr fit für die Strasse.

  • Einfach Chillig

    Einfach Chillig

    Irgendwann führt uns der Weg wieder weg von der Küste. Durch den Dschungel im Landesinneren gehts zu unserem Eco Hotel. Wow – ist das friedlich hier!

  • Ganz schön hoch

    Ganz schön hoch

    Am heutigen Morgen geht es in das Biosphärenreservat von Calakmul. Hier streifen auch noch Jaguare durch den Dschungel, aber die Chancen, einen zu Gesicht zu bekommen, sind sehr gering. Die Attraktion hier sind natürlich die Mayaruinen, die eng mit der Geschichte von Tikal (Guatemala) verknüpft sind. Hier sollen einst 50'000 Menschen gelebt haben und bis heute sind die Ausgrabungen noch nicht beendet. Welche Ausmasse Calakmul hat, sieht man, wenn man eine der hohen Pyramiden besteigt. Wow – welch eine Aussicht!

  • Die erste Cenote

    Die erste Cenote

    Von Calakmul fahren wir weiter nach Bacalar. Bei der Cenote Azul in Chetumal legen wir einen Zwischenstopp ein. Es ist meine erste Cenote auf dieser Reise. Im ersten Moment bin ich allerdings fast etwas enttäuscht, da sie eher wie ein kleiner See aussieht und nicht eine Grotte ist, wie ich es erwartet habe. Aber es gibt eben auch grosse Wasserstellen, die durch die unterirdischen Zuflüsse von Frischwasser entstehen. Der erste Sprung ins kühle Nass ist Balsam für die Seele. Ich schwimme und tauche dem Rand der Cenote entlang und bin sehr glücklich, endlich wieder im Wasser zu sein.

  • See der sieben Farben

    See der sieben Farben

    Es ist früher Nachmittag, als wir in Bacalar ankommen. Schnell beziehen wir unsere Zimmer und schon sind wir wieder auf Orientierungslauf. Bacalar ist ein herziges Städtchen, und der See, der auch «See der sieben Farben» genannt wird, macht seinem Namen alle Ehre. Wir haben den perfekten Apéro-Platz gefunden.

  • Schlammbaden?

    Schlammbaden?

    Gestern haben wir uns den See schon mal angeschaut, heute fahren wir mit einem Segelboot kreuz und quer über den See und steuern eine Cenote an. An der Stelle mit der heilenden Erde werfen wir den Anker zum Schlammbaden – sorry natürlich zum Wellnessen...

  • Cheers – auf auf unsere gemeinsame Zeit

    Cheers – auf auf unsere gemeinsame Zeit

    Heute ist schon der letzte gemeinsame Tag mit meinen Reisegspänlis und unser finales Ziel heisst Tulum. Nachdem wir angekommen sind, gibt es ein kurzes Briefing über die Möglichkeiten, die sich uns hier in Tulum bieten. Ich entscheide mich, mir die Stadt anzuschauen und in einen riesigen Supermarkt zu gehen, was ich im Ausland immer sehr spannend finde. Und dann geniessen wir unser letztes gemeinsames Abendessen mit Tequila- und Mezcal-Verkostung. Cheers!

  • Waschbär in Aktion

    Waschbär in Aktion

    Nun beginnt der individuelle Teil meiner Reise. Ich habe den Wecker gestellt, denn ich möchte einer der Ersten sein, der die Hafenruinen von Tulum am Morgen betritt. Die Temperaturen sind angenehm, ein leichter Wind geht, und es ist noch herrlich friedlich. Das denkt sich auch der Waschbär, putzt sich inmitten der wenigen Touristen und trottet weiter.

  • Das Baden verkneife ich mir mal

    Das Baden verkneife ich mir mal

    Der Hafenort ist wunderschön gelegen und die Mayaruinen habe ich fast für mich alleine. Aber in der Nase habe ich einen furchtbaren Geruch, der mir zu Beginn in Playa del Carmen schon aufgefallen ist. Am Strand entdecke ich dann auch die Übeltäter und meine Vermutung bestätigt sich leider: Es gibt hier ein Braunalgen-Problem.

  • Chillen bis die Sonne untergeht

    Chillen bis die Sonne untergeht

    Kaum zurück im Hotel habe ich Glück und kann mich einem privaten Transfer anschliessen. Ich möchte nur ein paar Kilometer weiter nach Akumal. Durch die Topografie der Bucht werden hier kaum Braunalgen angeschwemmt. Den feinen Sand unter den Füssen, das Salzwasser auf den Lippen, die Sonne auf der Haut... Die Tauchgänge für morgen sind geplant und ich habe ein kühles Bier in der Hand. What a nice day to chill.

  • Eine andere Welt

    Eine andere Welt

    Es ist soweit: Meine allerersten Höhlen- beziehungsweise Cenoten-Tauchgänge stehen an. Mit einer gewissen Ehrfurcht mache ich mich auf zu unserem Treffpunkt. Ich habe mich mit Peter, einem professionellen Höhlentaucher und -Kartografen verabredet. Wir sind uns auch direkt sympathisch und nach den ersten paar Minuten Smalltalk auf Englisch, fragt er plötzlich: «Chunsch eigentli direkt vo Züri?» – «Äh ja, und du?» – «Ich au!». Ok, wir haben definitiv «das Heu auf der gleichen Bühne». Wir verbringen einen Tag voller Spass und erleben unglaublich faszinierende Tauchgänge zusammen.

  • 117 Eier haben wir von der Lady gerettet

    117 Eier haben wir von der Lady gerettet

    Nebenbei erfahre ich auch, dass Nancy, die Gründerin des Hotels, die Person war, die einige der Cenoten gefunden und zugänglich gemacht hat. Aber nicht nur das, sie hat auch eine Stiftung zur Schildkrötenrettung gegründet. Jetzt ergeben auch die Holzmarkierungen am Strand einen Sinn für mich, und ich darf am Abend mit auf Patrouille gehen, um Schildkröten bei der Eiablage zu beobachten, zu vermessen und gegebenenfalls die Eier auszugraben und an einen sichereren Ort zu bringen. Was für ein emotionaler Moment, als eine riesige, grüne Schildkröte sich den Strand hocharbeitet.

    PS: Nur rotes Licht können Schildkröten nicht sehen. Würden wir normale Taschenlampen benutzen, so würden die Tiere sofort wieder zurück ins Meer flüchten.

  • Hatten wir nicht schon letzte Nacht ein Date?

    Hatten wir nicht schon letzte Nacht ein Date?

    Ich bleibe noch einen Tag länger und möchte mir die Riffe hier vor Akumal anschauen. Eine gute Entscheidung! Es sind kleine, flache Kanäle, mit Weichkorallen bewachsen, gute Sichtweite und nebst einigen Schildkröten begleiteten mich auch ein schöner grosser Rochen und ein «Riffdackel» (Weissspitzen-Riffhai).

  • Singing in the Sea

    Singing in the Sea

    So schön es hier auch ist – heute reise ich weiter und besteige einen komfortablen Überlandbus noch Holbox. Hier fühlt man das Karibische Easy Living sobald man die Halbinsel betritt. Also schnell zur Unterkunft und danach ab an den Strand. Mein restliches Tagesprogramm besteht aus Baden, Sonnen und einem Apéro zum fantastischen Sonnenuntergang. Und das Beste: Hier ist nicht eine einzige Braunalge zu sehen oder zu riechen und ein Konzert gibt es auch noch gratis dazu.

  • Ein Tag am Meer

    Ein Tag am Meer

    Der Hauptgrund für meinen Aufenthalt auf Holbox sind die Walhaie. Leider wird aber meine gebuchte Walhai-Safari wegen dem hohen Wellengang abgesagt. Doch bevor der Frust in mir aufkommt, finde ich einen anderen Anbieter und buche eine Tour für den nächsten Tag. Und jetzt? Kopfhörer auf, es läuft «Tag am Meer» von den Fantas und ich bin zufrieden, habe ich doch mein Tagesprogramm für heute gefunden.

  • Tausche Flamingo gegen Walhai

    Tausche Flamingo gegen Walhai

    Endlich ist Walhai-Tag! Alles ist perfekt organisiert, aber ich habe kein Glück. Hier auf offener See an der Stelle, wo die Fische sein sollten, lässt sich leider heute keiner blicken. Naja, ich habe es versucht und die Natur ist eben kein Zoo. Unser Captain möchte uns dennoch auf dem Rückweg etwas Besonderes zeigen, und so schippern wir an einer grossen Flamingokolonie vorbei und in eine schöne Bucht, in der sich gerne Mantas aufhalten. Heute aber bleiben auch sie uns verborgen.

  • Ein wirklich trauriger Anblick

    Ein wirklich trauriger Anblick

    Ich bin mittlerweile in Playa del Carmen angekommen, doch so eine Braunalgen-Plage habe ich noch nie gesehen. Verzweifelt wird versucht, den Strand mit Baggern und Lastern von den Algen zu befreien. Zum Glück bin ich wegen dem Unterwassersport hier.Beim Auftauchen habe ich dann aber doch eine Haarpracht wie Neptun auf dem Kopf. Trotzdem hat sich der Tauchgang voll und ganz gelohnt.

  • Einfach wunderschön

    Einfach wunderschön

    Heute schau ich mir die Tauchgebiete von Cozumel an. Es gibt einerseits Steilwände und tolle Korallenformationen auf der anderen Seite. Mit der Fähre fahre ich zur (braunalgenfreien) Insel und treffe pünktlich zum ersten Tauchgang an der Basis ein. Wow – der Ausflug lohnt sich absolut! Und als ich zu meiner Tauchbasis in Playa del Carmen zurückkehre, wartet eine Überraschung auf mich: Gabi, eine Schweizerin, die in der Basis arbeitet, hat für mich eine Walhaitour für den nächsten Tag organisiert.

  • Hey – 3 Meter Abstand gelten auch für dich!

    Hey – 3 Meter Abstand gelten auch für dich!

    Meinen letzten Tag auf Yucatán koste ich voll aus. Am Morgen geht es nach Cancún, denn hier gibt es weit vor der Küste eine zweite Stelle für Walhai-Safaris. Und dieses Mal habe ich Glück. Es ist unbeschreiblich, wieder diesen riesigen Fischen zu begegnen und mit ihnen zu schnorcheln. Mindestens 15 Walhaie schwimmen hier um uns herum. Sie stehen senkrecht im Wasser um zu fressen, lassen uns nebenher schnorcheln und sind einfach da – was für ein Glücksgefühl. Auf dem Rückweg werfen wir zum Apéro noch den Anker vor der Partyinsel Isla Mujeres. Wieder zurück in Playa del Carmen habe ich noch vier Stunden Zeit, bevor es wieder nach Cancún geht – diesmal allerdings zum Flughafen und im Gepäck nehme ich eine fantastische Reise durch Yucatán mit.

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Tipps

  • Walhai-Safari und eine Nacht mit den Schildkrötenrettern verbringen (saisonal).

  • Cenoten-Tauchgang

  • Maya-Ruinen von Chichén-Itzá, Calakmul und Tulum besichtigen.

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