¡Que viva México! Mit dem Bus durch den vielfältigen Süden Mexicos.

von Sandra Radivojevic

Lust auf wunderschöne Strände, eine tolle Unterwasserwelt, mystische Cenoten, prächtige Kolonialstädte, freundliche Menschen, leckeres Essen, ein ausgezeichnetes ÖV-System und vieles mehr? Dann ab nach Mexiko!

Wir bereisen die Halbinsel Yucatan und Chiapas während drei Wochen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
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    Tulum

    «In Cancun trägt man High Heels, in Playa del Carmen Flip Flops und in Tulum geht man barfuss». Ja, Tulum ist wirklich ein gemütlicher Ort mit seinem wunderschönen Sandstrand und der wohl am schönsten gelegenen Ruinenanlage Mexicos. Und die perfekte Ausgangslage um die Cenoten in der Umgebung zu erkunden. Am besten mietet man sich ein Fahrrad, um zwischen Städtchen, Strand und den Cenoten auf meist gut ausgebauten Fahrradwegen zu pendeln.

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    Tauchen in den Cenoten

    Ein Hauptgrund der Reise war das Tauchen in den einzigartigen Cenoten der Halbinsel Yucatan. Es gibt unzählige davon und jede ist anders. Es lohnt sich, die Beschreibungen zu lesen und zu überlegen, welche einem am besten gefällt. Vor allem wenn nur wenige Tauchtage zur Verfügung stehen.

    Wer lieber schnorchelt, kann dies besonders gut in den wunderschönen Cenoten «Dos Ojos» und «Grand Cenote» machen.

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    Cenote «El Pit»

    Für mich ist «El Pit» ein Highlight – einer der besten Tauchgängen von allen, die ich gemacht hatte.

    Wunderschöne Lichteinfälle, toller Stalaktitenbereich und die mystische Schwefelschicht auf 25 Metern, zusammen mit brillanten Sichtverhältnissen machen diesen Tauchgang unvergesslich.

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    Kulinarische Höhepunkte

    Seine Diätpläne sollte man unbedingt zu Hause lassen, wenn man nach Mexico reist. Die Mexikaner sind ein sehr essfreudiges Volk und der nächste Essstand ist nie weit entfernt. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten und es macht sehr viel Spass durch die Märkte zu schlendern und sich durch das Angebot zu essen.

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    Cobá Ruinen

    Wir mieten für einen Tag ein Auto und fahren zu den Cobá Ruinen. Sehr gut gefällt mir hier, dass am Eingang Fahrräder gemietet werden können. Es macht Spass durch das weitläufige, schattige Gelände zu kurven und die Ausgrabungen zu bestaunen.

    Die Touristenrestaurants bei der Anlage lassen wir links liegen und essen in der nahegelgenen, hübschen Kleinstadt Valladolid zu Mittag. Sehr zu empfehlen ist da das Restaurant El Meson del Marques .

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    Erfrischung am Nachmittag

    Unbedingt einen Besuch wert ist die Cenote «Dzitnup» in der Nähe von Valladolid. Es ist eine reine «Badecenote», versteckt in einer Höhle, zu der eine steile Treppe führt. Dank einem Loch in der Höhlendecke gibt es vom einfallenden Sonnenlicht schöne Lichtspiele.

    Die Infrastruktur rund um die Cenote ist übrigens ausgezeichnet: Essstände, Duschen, WCs, Umkleidekabinen und natürlich die obligatorischen Souvenirstände sind vorhanden.

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    Auf nach Chiapas!

    17 Stunden dauert die Busfahrt von Tulum ins Hochland von Chiapas, in die schönste aller Kolonialstädte: San Cristobal de las Casas. Für mich gehört die Stadt zu den Orten auf der Welt, wo man locker doppelt so lange bleiben könnte wie geplant.

    Manche bleiben auch für immer. Ich treffe hier auffallend viele Traveller und Mexikaner aus anderen Regionen, die hierhin ausgewandert sind und tolle Boutique Hotels und Restaurants eröffnet haben.

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    Buntes Markttreiben

    Überall in Mexico findet man ähnliche Produkte auf den Märkten. Aber gerade in San Cristobal werden viele davon in kleinen Werkstätten hergestellt und sind keine billigen Kopien. Es lohnt sich, die zahlreichen Kooperativen zu besuchen und fair hergestelltes Kunsthandwerk zu kaufen. Frauen, die schöne Kleider mit traditionellen Stickereien aber modernen Schnitten suchen, empfehle ich das Geschäft «Artesandia» aufzusuchen.

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    Besuch in Chamula

    Für den Halbtagesausflug nach Chamula lohnt es sich, einer Gruppe mit Guide anzuschliessen. So erfährt man mehr über die Kultur, den Glauben und die Rituale der Bewohner. Besonders gefallen hat mir das eindrückliche Innere der Kirche, mit den unzähligen Tannnadeln am Boden, im Schein von Hunderten von Kerzen.

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    Boutique Hotels in San Cristobal

    Wer nach San Cristobal reist hat die Qual der Wahl. In der Stadt gibt es eine riesige Auswahl an schönen Unterkünften, mit viel Liebe zum Detail.

    Ein aussergewöhnliches Erlebnis bietet das kleine, persönliche La Joya Hotel im Zentrum. Der Aufenthalt wird in diesem Bijou garantiert unvergesslich!

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    Toniná Ruinen

    Wir mieten für die Strecke San Cristobal - Palenque ein Taxi. Das ist zwar teurer als mit einer Tour oder dem Bus, erlaubt uns dafür einen Stopp bei den Ruinen von Toniná einzulegen.

    Die Ruinenstadt mag nicht so spektakulär sein wie grössere Exemplare, liegt aber in einer sehr schönen Gegend und die Chancen, dass es kaum noch andere Touristen hat sind sehr gross. Meiner Meinung nach lohnt sich der Besuch dieser Ruinenstadt unbedingt!

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    Wasserfälle Agua Azul

    Auch ein Muss auf dem Weg nach Palenque: Ein Stopp bei den Wasserfällen von Agua Azul. Badesachen nicht vergessen!

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    Palenque

    Dank Ihrer Lage mitten im Dschungel ist Palenque für mich die schönste aller Ruinenstädte. Es lohnt sich früh aufzustehen und bei Kassenöffnung vor Ort zu sein.

    Wer mit Kindern unterwegs ist oder noch nie im Dschungel war, dem empfehle ich noch einen Abstecher auf den Dschungel(lehr)pfad «Sendero Motiepa», der in der Mitte der beiden Eingänge liegt.

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    Campeche

    Die Stadt ist eine Perle an der Karibikküste! Bei all den Farben stellt sich automatisch eine gute Stimmung ein und vielleicht sind die Bewohner von Campeche auch deshalb so freundlich und entspannt.

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    Pirates of the Carribean

    Die Stadt wurde immer wieder von Piraten angegriffen, weshalb die damalige Regierung die Stadt massiv befestigt. In der Stadt findet man immer noch die alten Bollwerke und in der Nähe können zwei Festungen besucht werden.

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    Busnetz Mexico

    Mexico hat ein hervorragendes Bussystem. Für längere Distanzen lohnen sich die bequemen 1. Klasse Busse von ADO GL, die fast schon mit einer Business Class im Flieger vergleichbar sind.

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    Uxmal

    Eine spektakuläre und grosse Ruinenstadt, die zum Unesco Weltkulturerbe gehört.

    Auch wenn in der Stadt gerne behauptet wird, dass es keine Busse gäbe, zwecks Verkaufen von Touren: Ab Mérida fahren regelmässig Busse ab dem 2. Klasse Busbahnhof nach Uxmal und zurück. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde.

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    Die Hauptstadt Yucatans

    Leider springt der Funke in Mérida nicht so richtig rüber und ich bin froh, die Stadt nach zwei Nächten wieder zu verlassen.

    Es gibt zwar auch hier einige schöne Ecken und die Stadt war die ideale Ausgangslage für Uxmal, aber der Verkehr ist sehr anstrengendund den Glanz alter Zeiten kann man oft nur erahnen. Wer nach Mérida geht, sollte unbedingt schauen, dass der Aufenthalt auf einen Sonntag fällt. Dann wird der Hauptplatz grossräumig gesperrt und es spielen Bands, es wird getanzt, flaniert und der Verkehrslärm wird für einen Moment vergessen.

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    Insel Cozumel

    Ich hatte mir Cozumel schrecklich vorgestellt: Täglich ankern hier einige Kreuzfahrtschiffe und die Insel wird von Touristen förmlich überflutet. Sobald diese aber wieder weg waren, war es sehr gemächlich und so hat mir Cozumel dann schlussendlich doch gefallen. Für Taucher und Schnorchler ist die Insel ein Muss: Es warten paradiesisch bunte und fischreiche Korallenriffe!

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    Playa del Carmen

    Wir lassen die letzten vier Tage in Playa del Carmen ausklingen. Es lohnt sich, in ein Hotel im nördlichen Teil zu investieren. Der Strand ist am schönsten und man ist nicht mitten im Rummel und doch in Gehdistanz zu Shops und dem Nachtleben.

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