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Marokko – Kasbahs, Wüstenabenteuer und Souks

von Natascha Baumberger

Während acht Tagen reise ich im Frühling durch das vielfältige Marokko. Von Casablanca über Fès in die rote Stadt Marrakesch. Ein Highlight ist der Stopp im Wüstencamp. Ich schliesse mich dieses Mal einer Gruppentour an, Marokko kann aber auch mit dem Zug und von geübten Reisenden mit dem Mietwagen gut entdeckt werden.
  • Casablanca

    Casablanca

    Die Hassan-II.-Moschee in Casablanca ist eine der grössten Moscheen der Welt und kann nur auf einer offiziellen Führung besucht werden. Auf unserem spannenden Rundgang erfahren wir einiges über den Bau dieses imposanten Gebäudes sowie die Gebetsrituale. Anschliessend lassen wir es uns im berühmten «Rick's Café» beim gemütlichen Essen gut gehen. Das Restaurant glänzt im 40er-Jahre-Stil und zur Einrichtung gehören Dekorationsstücke aus dem Film Casablanca, der die marokkanische Stadt so bekannt machte.

  • Volubilis

    Volubilis

    Die interessante Ausgrabungsstätte aus der Römerzeit liegt in einer tollen Landschaft in der Nähe von Meknès. Bereits zum Start unserer Marokkoreise bin ich verblüfft von der Vielfältigkeit dieses Landes.

  • Ledergerberei in Fés

    Fès

    Wir reisen weiter nach Fès, die drittgrösste Stadt Marokkos. Die Stadt hat eine wunderschöne Medina (Altstadt), welche mit ihren elf Eingangstoren und insgesamt 9400 Strassen ziemlich gross ist. Wenn man den alten Stadtteil betritt, hat man im ersten Moment das Gefühl, um Jahre zurückgeworfen zu werden: lauter Verkaufsstände mit allen möglichen Gegenständen, Esswaren und toller Handwerkskunst. Oftmals kann man sogar noch zusehen, wie die Handwerksartikel hergestellt werden. Wer keinen Laden besitzt, der sucht sich irgendwo am Boden ein Plätzchen, um seine Ware zu verkaufen. Schubkarren und Maulesel gehören ebenfalls zum Bild einer klassischen Medina. Die Altstadt von Fès ist nur zu Fuss begehbar, weshalb es recht ruhig und idyllisch zu- und hergeht. Tückisch ist, dass die Strassen nicht angeschrieben sind. So kann man sich sehr schnell verlaufen. Zum Glück haben wir unseren einheimischen Führer dabei. Ebenfalls zum Stadtbild von Fès gehören die bekannten Ledergerbereien, denen wir auf jeden Fall auch einen Besuch abstatten.

  • Lokale Spezialität – Pastilla

    Lokale Spezialität – Pastilla

    Die marokkanische Küche hat viel zu bieten. Jede Region hat zusätzlich noch ihre eigenen Spezialitäten. In Fès ist es die «Pastilla», ein mit Hühnchen und Gewürzen gefüllter süsser Teig.

  • Gaumenfreuden

    Gaumenfreuden

    An all den Marktständen kommt der Geruchssinn nicht zur Ruhe. Von ganz klassischen Oliven, über Schnecken bis zu Dromedarfleisch gibts hier alles.
    Probieren darf man natürlich immer, die Verkäufer sind stehts sehr stolz auf ihre Ware.

  • Dromedarritt durch die Wüste

    Dromedarritt durch die Wüste

    Von Merzouga aus startet unser Wüstenabenteuer. Am späten Nachmittag machen wir uns in der angenehm wärmenden Sonne auf in Richtung Wüstencamp. Der traditionelle Turban aus in Fès gekauften Schals darf dabei natürlich auf keinen Fall fehlen. Nach einem nicht ganz einfachen Aufstieg und anfänglich etwas verkrampfter Haltung auf unseren Dromedaren, fassen wir Vertrauen in unser Transportmittel und geniessen unseren Ritt durch die endlose Weite der marokkanischen Wüste.

  • Wüstencamp

    Wüstencamp

    Unser Wüstencamp ist einfach aber sehr gemütlich und mit einwandfreien sanitären Anlagen ausgestattet. Zu den Matratzen am Boden gibts zwei warme Wolldecken, über die wir in der Nacht besonders froh sind. Den Abend lassen wir bei einem gemütlichen Abendessen und traditioneller Musik und Tanz ausklingen. In der Nacht fegt dann ein eisiger Sturm über unser Camp hinweg und mehrmals habe ich das Gefühl, dass unser Zelt demnächst davon fliegen wird. Aber die fachmännisch gebaute Unterkunft hält wacker stand.

  • Fruchtbare Oasen

    Fruchtbare Oasen

    Die vielen Oasen, oftmals inmitten von öder Landschaft gelegen, lassen uns immer wieder staunen. Die tiefgrünen Täler bieten reichlich Abwechslung auf unseren Fahrten durch die marokkanische Landschaft und bereichern unsere ohnehin schon tollen Eindrücke.

  • Todra-Schlucht

    Todra-Schlucht

    Wir treffen bei der imposanten Todra-Schlucht ein. Einmal mehr gestärkt mit marokkanischen Köstlichkeiten unternehmen wir eine Erkundungstour durch die Schlucht und bestaunen die teilweise 300 Meter hohen Steilwände und die umliegenden Dörfer.

  • Ait Ben Haddou

    Ait Ben Haddou

    Die Kasbah von Ait Ben Haddou gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gehört weltweit zu den am besten erhaltenen. Kasbah ist die arabische Bezeichnung für eine Festung. Nach wie vor leben in der befestigten Stadt hier einige Familien. Die Häuser sind aus Erde/Lehm gebaut und die Dächer aus Bambus hergestellt. Die Lehmmauern sind oft mit hübschen Verzierungen geschmückt und die engen Gässchen sind gesäumt von kleinen Geschäften. Ait Ben Haddou diente bereits mehrmals als Filmkulisse, wie zum Beispiel für den Filmklassiker «Gladiator».

  • Faszinierende Kunst

    Faszinierende Kunst

    Eines der bemerkenswerten Handwerke hier sind die vielen handgemalten Bilder. Die Farben werden durch natürliche Elemente wie Safran (gelb), Grüntee mit Zucker (braun) und Indigostein (blau) erzeugt. Nach dem Malen ist auf dem Blatt Papier noch nicht viel zu sehen. Erst nachdem das bemalte Papier über das Feuer gehalten wird, kommen die unterschiedlichen Farben langsam zum Vorschein und es entstehen eindrückliche Kunstwerke. So ein Bild nehmen wir definitiv als Souvenir mit nach Hause.

  • Tajine

    Tajine

    Die wohl bekannteste Mahlzeit in Marokko ist die Tajine. Diese ist nicht etwa nach dem Gericht selber benannt sondern nach dem originellen runden Lehmgefäss mit spitzem Deckel, in dem es gekocht wird. Tajinetöpfe gibt es auch überall als Souvenir zu kaufen. Die Tajine wird mit den unterschiedlichsten Zutaten serviert, sei dies mit Lamm- oder Rindfleisch und Pflaumen oder Hackfleischbällchen mit Tomatensauce und Ei. Ich glaube nach meiner Marokkoreise habe ich jede Variante mindestens einmal probiert. Mein Favorit bleibt definitiv die Tajine mit Hühnchen, Oliven und Zitronen.

  • Atlasgebirge

    Atlasgebirge

    Unsere Weiterreise in die rote Stadt Marrakesch führt uns erneut über die kurvenreichen Passstrassen des Atlasgebirges. Die unterschiedlichen Wetterbedingungen sind ziemlich gut zu spüren. Nach kühlen Temperaturen und Regen nördlich des Atlasgebirges, herrschen südlich davon Wärme und Sonnenschein.

  • Saadier-Gräber

    Saadier-Gräber

    Marrakesch ist ein atemberaubender Mix aus Moderne und alten Traditionen und lässt mich auch bei meinem zweiten Besuch von Neuem staunen. Die eindrücklichen Saadier-Gräber gehören zu den vielen architektonischen Meisterwerken dieser Stadt.

  • Gewürze und allerlei

    Gewürze und allerlei

    Die farbenfrohen Gewürzstände lassen uns beim Spaziergang durch die Medina von Marrakesch immer wieder innehalten. Die vielen Gerüche müssen zuerst auch einmal verarbeitet werden. Meist kann man in diesen kleinen Läden auch gleich noch Tee und allerlei Heilkräuter kaufen. Egal, was man gerade braucht, man findet immer was. Und wer etwas Zeit hat, der kann sich durchaus auch von einem der Ladenbesitzer zum gemütlichen Nachmittagstee und interessanten Gesprächen einladen lassen. Genügend Durchsetzungsvermögen ist hier auf jeden Fall gefragt, um auch irgendwann – ohne den halben Laden leergekauft zu haben – wieder gehen zu können.

  • Töpferhandwerk

    Töpferhandwerk

    Ton- und Lehmgefässe gibt es in Marokko in allen Formen und Farben. Diese werden zum Beispiel in Fès in Fabriken in aufwändiger Handarbeit hergestellt. In Marrakesch treffen wir Marktstände voller Töpferwaren an. Der Klassiker ist natürlich nach wie vor der traditionelle Tajinetopf.

  • Djemaa el Fna

    Djemaa el Fna

    Die Medina von Marrakesch ist definitiv lauter und lebendiger als diejenige von Fès. Hier wird mit lauten und abgasschleudernden Motorrädern durch die engen Gassen gerast. Ein Highlight der Altstadt ist auf jeden Fall der Djemaa el Fna, der zentrale Handelsplatz. Bei Sonnenuntergang erwacht dieser mit seinen Garküchen zum Leben. Und wer bis jetzt das «1001-Nacht-Feeling» noch immer nicht verspürt hat, der kommt hier auf diesem Platz mit all seinen Gauklern, Geschichtenerzählern und Schlangenbeschwörern bestimmt auf seine Kosten.

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Tipps

  • Mütze und Handschuhe einpacken - beim morgendlichen Ritt durch die Wüste kann es unglaublich kalt sein.

  • Bei einem Kochkurs die Kunst der marokkanischen Küche erlernen.

  • Es sich auf einer Dachterasse beim Djemaa el Fna gemütlich machen und das bunte Treiben auf sich wirken lassen.

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