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Abwechslungsreiches Marokko

von Christian Ritz

In nur 3-4 Flugstunden erreicht man Marokko. Es gibt kein anderes Land, welches so nahe ist und doch so fern. Denn sobald ich das Flugzeug verlasse, befinde ich mich in einer anderen Welt. Gerade war ich noch in Europa und jetzt voll in Afrika. Der Exotikfaktor ist hoch - ich bin begeistert.
Zwischen März und April bereise ich im Alleingang dieses spannende Land. Im Norden bin ich hauptsächlich mit Bus und Zug unterwegs. Im Süden dann im Rahmen einer Tour.
Insgesamt war ich etwas mehr als drei Wochen unterwegs, was gerade so gereicht hat, um die vielen Facetten dieses Landes kennen zulernen.
  • sdfdfs

    Hassan-II.-Moschee in Casablanca

    Meine Reise startet in Casablanca. Viele machen einen Bogen um die Stadt, da sie als unschöner Millionenmoloch gilt.
    Ich kann diese Meinung verstehen. Wer aber z.B. den Markt in Casablanca besucht, sieht ein anderes Bild - ein sehr authentischer Markt, vom Tourismus völlig unberührt.
    Die Stadt ist modern. Verhüllte Frauen sieht man weniger als junge Marokkanerinnen im Minirock.
    Das Nachtleben ist wohl das beste in ganz Marokko. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Hassan-II.-Moschee - die zweitgrösste Moschee der Welt.

  • Markt in Casablanca

    Markt in Casablanca

    Ich verirre mich regelmässig in den engen Gassen der Medina. Da diese verhältnissmässig klein ist, finde ich aber immer wieder den Ausgang.
    Auf dem Markt lässt sich alles besorgen, was für den Alltag benötigt wird. Überall duftet es spannend, und es ist immer was los.

  • Maghrebinische Teekultur

    Maghrebinische Teekultur

    Vom wilden Treiben etwas erschöpft, setze ich mich ins nächste Tee-Haus und entspanne mich bei einem heissen Glas Tee.
    Marokkanischer Tee ist wohl weltbekannt. Hier wurde er mit Grüntee und frischer Minze zubereitet und (leider) Unmengen von Zucker. Gemischt wird, indem das Glas gefüllt und zurück in die Kanne gegossen wird. Immer und immer wieder. Die Kanne muss dabei immer höher gehalten werden, damit der Tee sich abkühlt.

  • Rabat

    Die Hauptstadt - Rabat

    Mit dem Zug ist es nur ca. 1h Fahrt in die Hauptstadt. Rabat verbindet europäisches Flair mit orientalischem Ambiente auf tolle Art und Weise. Ich begebe mich in die wunderschön am Meer gelegene Medina, geniesse den Ausblick aufs Meer und spaziere zurück durch die Gärten und die Medina zum Bahnhof, um an meine nächste Destination zu gelangen.

  • Das schönste Stadttor in Marokko

    Das schönste Stadttor in Marokko

    Dieses befindet sich in Meknes und ist das Highlight der kleinsten Königsstadt. Wunderschön mit Mosaiken verziert, steht es vor diesem grossen Platz, welcher für mich das Highlight war. Wie überall in Marokko ist immer was los, und man weiss nicht wohin schauen.
    Ebenfalls ein bleibendes Erlebnis hatte ich in der Medina. Dort gibt es nämlich den besten Kamel-Burger des Landes - sehr lecker.

  • Sonnenuntergang in Moulay Idris

    Sonnenuntergang in Moulay Idris

    Weiter geht es mit dem Bus ins verschlafene Moulay Idris. Vor wenigen Jahren war diese Stadt für Nichtmuslime noch tabu.
    Auch heute verirren sich nur wenige Touristen ins Städchen, da es per se nichts zu sehen gibt - ausser halt ursprüngliches marokkanisches Leben und eben einen tollen Sonnenuntergang.

  • Spuren des römischen Reiches in Vollubis

    Spuren des römischen Reiches in Volubilis

    Es ist schon ein spezielles Erlebnis: Ich befinde mich in Nordafrika und sehe die selben Ruinen, wie sie in grossen Teilen von Europa verteilt sind. Dies zeigt mir einmal mehr das gigantische Ausmass des römischen Reiches.

  • Fèz die Perle des Orients

    Fèz die Perle des Orients

    Fès muss man schon selber gesehen haben, um es glauben zu können. Mir wird erzählt, dass es die grösste Fussgängerzone der Welt ist - der älteste Teil der Stadt (Fès el Bali) beherbergt rund 800'000 Einwohner.
    Ich bin beeindruckt von jedem, der sich gekonnt durch das Gassengewirr schlängelt. Mir ging der Orientierungssinn nach wenigen Minuten verloren. Aber das ist egal, man lässt sich einfach mittreiben von dieser Stadt und hofft, irgendwann wieder raus zu finden.

  • Die Gassen von Fèz

    Die Gassen von Fèz

    In dieser Gasse hat man ausnahmsweise mal genug Platz. Es gibt auch Gässchen die zu wenig breit sind für mich.
    Den wenigen Platz teilt man sich mit Ladenbesitzern, Strassenküchen, Fahrrädern, Esel- und Ochsenkarren und vielem mehr. Ich verbringe einen ganzen Tag in der Altstadt und langweilig wird es nie.

  • La Tannerie

    Immer der Nase nach

    Fèz ist unter anderem bekannt für seine handwerklich hergestellten Produkte. Eins davon sind diverse gefärbte Lederutensilien. Bis heute wird traditionell gegerbt, ein wichtiger Bestandteil ist Vogelmist, dementsprechend riecht es hier. Die farbigen Becken sehen malerisch aus, und der Geruch lässt sich mit einem Minze-Blatt vor der Nase aushalten.

  • Fotogenes Chefchaouen

    Fotogenes Chefchaouen

    Diese kleine Ortschaft schliesse ich sofort ins Herz. Viele Touristen gibt es hier nicht, dafür viele tolle Fotospots. Für marokkanische Verhältnisse geht es hier sehr ruhig zu und her, nach Fès ist dies wunderbar und entspannend.
    Ich verbringe zwei Tage hier. Einen zur Besichtigung der Stadt und den zweiten, um im Riffgebirge zu wandern.

  • Marrakesch - die rote Stadt

    Marrakesch - die rote Stadt

    In Tanger nehme ich den Nachtzug in den Süden nach Marrakesch.
    Die Stadt übt auf mich eine einzigartige Faszination aus, welche sich kaum in Worte fassen lässt. Auch hier gilt: man muss es einfach erlebt haben.
    Der Hauptplatz (Djemaa el Fna) wurde im Jahr 2001 als erster Ort in die neu geschaffene UNESCO-Liste der "Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit" aufgenommen.
    Ich denke, das sagt einiges über diese Stadt aus.

  • Essensstände auf dem Djemaa el Fna

    Essensstände auf dem Djemaa el Fna

    Die Essenstände nehmen nach Sonnenuntergang ca. ein Drittel des Platzes ein. Hier lässt sich bis tief in die Nacht hinein der Magen mit marokkanischen Köstlichkeiten füllen. Zur auf dem Bild zu sehenden Harissa Suppe schmecken Datteln wunderbar.

  • oliven

    Oliven, Oliven überall

    Oliven gibts in Marokko eigentlich immer und überall. Wers mag wird begeistert sein. Für Oliven-Verschmäher (wie mich) lohnt es sich auf jeden Fall mal einige zu probieren. Sie schmecken definitiv anders als die uns bekannten in Europa.
    Der Herr auf dem Bild erklärt mir auch wieso:
    Während in Europa die Oliven nur 3 Tage eingelegt werden bevor sie in den Verkauf kommen, sind es in Marokko mind. 6 Monate.
    Obs stimmt sei dahingestellt, geschmeckt hats mir.

  • Suessigkeiten Marrakesch

    Süssigkeiten

    Die Marokkaner lieben ihren Zucker. Dies merkt man nicht nur bei der Tee-Zubereitung, sondern auch im häufigen Verzehr von Süssigkeiten - für uns sicher ungewohnt süss, aber dennoch enorm lecker. Sollte man sich nicht entgehen lassen.

  • Friedliches Bergdorf Aroumd

    Friedliches Bergdorf Aroumd

    Nur wenige Fahrstunden ausserhalb Marrakeschs erreiche ich das Atlas-Gebirge. Im Dorf Imlil kann ich mein grosses Gepäck deponieren und den Aufstieg ins Gebirge mit einem kleinen Rucksack starten.
    Hier kommt man hin zum Abschalten. Moderne Technologie oder dergleichen lässt sich keine finden. Dafür schneebedeckte Berge und viel Ruhe.

  • Filmkulisse Ait Benhaddou

    Filmkulisse Ait Benhaddou

    Mit dem Bus überquere ich den Tizi n'Tichka (höchster Pass mit 2260m). Kurz vor der Sahara stoppe ich in Ait Benbaddou, einem kleinen Lehmdorf, welches schon als Kulisse für viele Filme diente.
    Die Aussicht von oben gefällt. Ich spüre die Nähe zur Wüste, und dennoch gibt es einige grüne Flecken und auch interessante Felsformationen.

  • Jeep-Tour in die Sahara

    Jeep-Tour in die Sahara

    Mit dem Jeep geht es in die Sahara. Die unendliche Weite des Sand-Meeres beeindruckt mich. Besonders aber, dass auch hier Leben möglich ist. Ich sehe Pflanzen, Kamele und Nomaden.

  • Sanddüne

    Sanddüne

    Der Aufstieg auf die Sanddüne ist beschwerlich. Jeder Schritt wird doppelt gemacht. Die Aussicht von der Spitze entschädigt aber für jeden Schweisstropfen. Auch die Stimmung beim Sonnenuntergang ist sehr speziell.

  • Essaouira - the windy city

    Essaouira - the windy city

    Die letzten Tage verbringe ich in Essaouira. Das malerische Küsten-Örtchen ist ideal als Abschluss meiner Reise. Hier geht es ruhig zu und her, und die vielen Eindrücke lassen sich gut verarbeiten.
    Ich verbringe viel Zeit in verschiedenen Hammams und vor allem beim Surfen im Atlantik.
    Von hier aus fährt mich der Bus zurück nach Marrakesch.

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Tipps

  • Vor der Abreise Französisch-Kenntnisse auffrischen

  • Immer fragen bevor ein Foto mit einer Person darauf gemacht wird

  • Die heissen Sommermonate besser meiden

  • Marokko nicht als Badeferiendestination betrachten. Das Meer ist kalt und das Land hat viel mehr anderes zu bieten

  • Sich genügend Zeit lassen - 3 Wochen sind das Minimum für das ganze Land

  • Gute Geschichtenerzähler gibts im Cafe Clock in Marrakech

  • Ein lokales Hamam aufsuchen

  • die einheimischen Biere und Weine unbedingt probieren

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