Madagaskar – im Land der Lemuren

von Ehemaliger Reiseberater

Madagaskar stand schon lange auf meiner Reise-Wunschliste. Unverhofft komme ich schneller als erwartet in den Genuss einer Reise auf die Lemureninsel. Ich folge der Einladung von Air Madagascar und dem Office National du Tourisme de Madagascar und besuche die internationale Tourismusmesse in Antananarivo sowie einige der geheimnisvollen Ecken des Landes.
  • Ich beobachte das Treiben am Strand. Während die Männer die schweren Netze aus dem Wasser ziehen, sortieren die Frauen die Fische und bereiten sie zum Verkauf vor.

    Am Strand in Morondava

    Ich beobachte das Treiben am Strand. Während die Männer die schweren Netze aus dem Wasser ziehen, sortieren die Frauen die Fische und bereiten sie zum Verkauf vor.

  • Die Sandpiste Richtung Norden heisst zwar National Road Nr. 8, doch man trifft hier mehr Ochsenkarren an als Autos.

    National Road Nr. 8

    Die Sandpiste Richtung Norden heisst zwar National Road Nr. 8, doch man trifft hier mehr Ochsenkarren an als Autos.

  • Ohne Reis kein Leben. Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Madagassen. Wären da nicht die Baobab-Bäume im Hintergrund, würde ich glauben, ich sei in Asien gelandet. Mit einem Blick ins Geschichtsbuch verschaffe ich mir einen Überblick: Die ersten Einwohner Madagaskars waren tatsächlich Seefahrer aus Südostasien! Selbst die madagassische Sprache, das Malagasy, ist mit keiner anderen afrikanischen Sprache, dafür mit der indonesischen Sprache Ma'anyan verwandt, die von der Volksgruppe der Dayak in Borneo gesprochen wird.

    Baobabs und Reisfelder

    Ohne Reis kein Leben. Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Madagassen. Wären da nicht die Baobab-Bäume im Hintergrund, würde ich glauben, ich sei in Asien gelandet. Mit einem Blick ins Geschichtsbuch verschaffe ich mir einen Überblick: Die ersten Einwohner Madagaskars waren tatsächlich Seefahrer aus Südostasien! Selbst die madagassische Sprache, das Malagasy, ist mit keiner anderen afrikanischen Sprache, dafür mit der indonesischen Sprache Ma'anyan verwandt, die von der Volksgruppe der Dayak in Borneo gesprochen wird.

  • Ein kitschiger Sonnenuntergang mit Affenbrotbäumen im Vordergrund und einem Glas Vanille-Rum-Tonic in der Hand. Was will man mehr?

    Sonnenuntergang bei der Baobab Allee

    Ein kitischiger Sonnenuntergang mit Affenbrotbäumen im Vordergrund und einem Glas Vanille-Rum-Tonic in der Hand. Was will man mehr?

  • Im Kirindy Reservat begegnen wir den ersten Lemuren. Das Verreaux's Sifaka (Larvensifaka) ist auch als tanzender Lemur bekannt, denn es hüpft aufrecht am Boden, als hätte es Sprungfedern an den Hinterbeinen.

    Kirindy Reservat

    Im Kirindy Reservat begegnen wir den ersten Lemuren. Das Verreaux's Sifaka (Larvensifaka) ist auch als tanzender Lemur bekannt, denn es hüpft aufrecht am Boden, als hätte es Sprungfedern an den Hinterbeinen.

  • Die Tierwelt Madagaskars ist mir dank dem gleichnamigen Trickfilm einigermassen bekannt. So auch die Fossa, ein pumaähnliches Raubtier. Ich habe nicht damit gerechnet, eine Fossa in freier Wildbahn zu sehen und freue mich um so mehr über die Begegnung am Wegrand.

    Fossa

    Die Tierwelt Madagaskars ist mir dank dem gleichnamigen Trickfilm einigermassen bekannt. So auch die Fossa, ein pumaähnliches Raubtier. Ich habe nicht damit gerechnet, eine Fossa in freier Wildbahn zu sehen und freue mich um so mehr über die Begegnung am Wegrand.

  • Ein Inlandflug und eine kurze Autofahrt später befinden wir uns bereits wieder in einer völlig anderen Klimazone: Statt von beigen Sandpisten, Baobabs und Trockenwald sind wir im Peyrieras Reservat bereits von üppig grünem Bergregenwald umgeben. Blau, grün oder rot – die Chamäleons leuchten in allen Farben. Andere Echsen sind dafür so gut getarnt, dass sie kaum von einem Blatt zu unterscheiden sind.

    Chamäleon

    Ein Inlandflug und eine kurze Autofahrt später befinden wir uns bereits wieder in einer völlig anderen Klimazone: Statt von beigen Sandpisten, Baobabs und Trockenwald sind wir im Peyrieras Reservat bereits von üppig grünem Bergregenwald umgeben. Blau, grün oder rot – die Chamäleons leuchten in allen Farben. Andere Echsen sind dafür so gut getarnt, dass sie kaum von einem Blatt zu unterscheiden sind.

  • Der Bambuslemur ist der kleinste tagaktive Lemur, und mein persönliches Lieblings-Fellknäuel.

    Bambuslemur

    Der Bambuslemur ist der kleinste tagaktive Lemur, und mein persönliches Lieblings-Fellknäuel.

  • Tags darauf begeben wir uns im Analamazaotra Nationalpark auf die Suche nach dem grössten Lemur, dem Indri Indri. Wir haben Glück und finden ihn! Der Indri verdankt sein Überleben übrigens dem Umstand, dass es für die Einheimischen ein religiöses Tabu ist, ihn zu töten. Sie sind der Überzeugung, dass im Indri der Geist ihrer Ahnen lebt.

    Indri Indri

    Tags darauf begeben wir uns im Analamazaotra Nationalpark auf die Suche nach dem grössten Lemur, dem Indri Indri. Wir haben Glück und finden ihn! Der Indri verdankt sein Überleben übrigens dem Umstand, dass es für die Einheimischen ein religiöses Tabu ist, ihn zu töten. Sie sind der Überzeugung, dass im Indri der Geist ihrer Ahnen lebt.

  • Obwohl ganz Madagaskar eine einzige Lemuren-Insel ist, besuchen wir in Andasibe "die" Lemuren-Insel. Die Tiere hier lebten einst in Gefangenschaft und wurden nun wieder in Freiheit angesiedelt. Die Lemuren sind den Kontakt mit Menschen gewöhnt, werden gefüttert und zeigen überhaupt keine Scheu. Die knuffigen Geschöpfe springen uns an und klettern auf uns herum. Wer schon immer mal mit einem Lemuren schmusen wollte, kommt hier voll auf seine Kosten.

    Lemuren-Insel

    Obwohl ganz Madagaskar eine einzige Lemuren-Insel ist, besuchen wir in Andasibe "die" Lemuren-Insel. Die Tiere hier lebten einst in Gefangenschaft und wurden nun wieder in Freiheit angesiedelt. Die Lemuren sind den Kontakt mit Menschen gewöhnt, werden gefüttert und zeigen überhaupt keine Scheu. Die knuffigen Geschöpfe springen uns an und klettern auf uns herum. Wer schon immer mal mit einem Lemuren schmusen wollte, kommt hier voll auf seine Kosten.

  • Lust auf Früchte? Kein Problem! Entlang der Strasse verkaufen die Bauern ihre Produkte, und man muss nicht einmal aussteigen um einzukaufen.

    Drive Through Market

    Lust auf Früchte? Kein Problem! Entlang der Strasse verkaufen die Bauern ihre Produkte, und man muss nicht einmal aussteigen um einzukaufen.

BeratungsterminAnfrage

Angaben Reisebericht

globi logo mit weissraum oben und unten

Ehemaliger Reiseberater

Tipps

  • In der Trockenzeit von Mai bis Oktober reisen

  • Gourmet-Essen in Tana im La Varangue Restaurant. Die Chocolate Explosion zum Dessert ist ein Muss!

  • Feiern zu tropischer Musik In der Baobar in Morondava

  • Madagassische Schokolade als Mitbringsel nach Hause bringen. Sie schmeckt herrlich!

Kontaktieren Sie uns

Unter dieser Nummer erreichen Sie unsere Reiseberater während den Öffnungszeiten der Filialen.

(+41) 0848 000 844

(CH: Festnetz-Tarif, Ausland: internationale Gebühren fallen an)

BESTELLANGABEN

Ihr Warenkorb ist zur Zeit leer.

MERKLISTE