Rundreise Kanada Ost

von Michael Wüthrich

Im Mai 2014 - in der Zwischensaison - bereiste ich Ostkanada mit einem Mietwagen. Start und Endpunkt war Montréal. In kurzer Zeit kann man vier Provinzen Kanadas bereisen: Québec, New Brunswick, Prince Edward Island und Nova Scotia.
  • Von Basel fliege ich via Amsterdam nach Montréal. Direkt nach der Landung übernehme ich meinen Mietwagen am Flughafen und mache mich auf den Weg in Richtung Saint-Alexis-des-Monts. Die Fahrt dauert ca. zwei Stunden.

    Grosses Land - grosses Auto

    Von Basel fliege ich via Amsterdam nach Montréal. Direkt nach der Landung übernehme ich meinen Mietwagen am Flughafen und mache mich auf den Weg in Richtung Saint-Alexis-des-Monts. Die Fahrt dauert ca. zwei Stunden.

  • In Saint-Alexis-des-Monts steht eine der schönsten Lodges von Ostkanada, die Sacacomie Lodge. Die Lodge liegt mitten in einem grossen Naturgebiet und ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Kanutouren. Nicht nur im Sommer, auch im Winter ist dieser Ort sehr beliebt.

    Saint-Alexis-des-Monts

    In Saint-Alexis-des-Monts steht eine der schönsten Lodges von Ostkanada, die Sacacomie Lodge. Die Lodge liegt mitten in einem grossen Naturgebiet und ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Kanutouren. Nicht nur im Sommer, auch im Winter ist dieser Ort sehr beliebt.

  • Weiter geht die Fahrt via Quebec, Rivière-du-Loup und Matane nach Sainte-Anne-des-Monts.Dieser ruhige Ort auf der Gaspésie Halbinsel liegt direkt am Sankt-Lorenz-Strom. Es ist der Ausgangpunkt für den Gaspésie Nationalpark.

    Sainte-Anne-des-Monts

    Weiter geht die Fahrt via Quebec, Rivière-du-Loup und Matane nach Sainte-Anne-des-Monts. Dieser ruhige Ort auf der Gaspésie Halbinsel liegt direkt am Sankt-Lorenz-Strom. Es ist der Ausgangpunkt für den Gaspésie Nationalpark.

  • An der Ostspitze der Halbinsel liegt der Forillon Nationalpark. Offiziell öffnet der Park Anfang Juni seine Tore, allerdings kann man bereits im Mai in den Park rein fahren. Wenn das Wetter schön ist, dann entschädigt dies auch dafür, dass man wegen dem Schnee noch keine grossen Wanderungen machen kann.

    Forillon Nationalpark

    An der Ostspitze der Halbinsel liegt der Forillon Nationalpark. Offiziell öffnet der Park Anfang Juni seine Tore, allerdings kann man bereits im Mai in den Park fahren. Wenn das Wetter schön ist, dann entschädigt dies auch dafür, dass man wegen dem Schnee noch keine grossen Wanderungen machen kann.

  • Etwas weiter südlich liegt Percé. Wunderschön vor der Ortschaft liegt der über 80 Meter hohe Percé Rock. Von Percé aus können im Sommer Whalewatching Touren unternommen werden. Bei einem weiteren lohnenswerten Ausflug kann der Nationalpark l'Île-Bonaventure auf einer vorgelagerten Insel besucht werden.

    Percé

    Etwas weiter südlich liegt Percé. Wunderschön vor der Ortschaft liegt der über 80 Meter hohe Percé Rock. Von Percé aus können im Sommer Whalewatching Touren unternommen werden. Bei einem weiteren lohnenswerten Ausflug kann der Nationalpark l'Île-Bonaventure auf einer vorgelagerten Insel besucht werden.

  • Weg von Percé geht es weiter Richtung Süden nach Little Shemogue. Unterwegs lohnt sich ein Stopp beim Kouchibouguac Nationalpark an der Küste. Im Little Shemogue Country Inn lässt sich gut wohnen und essen.

    Little Shemogue

    Weg von Percé geht es weiter Richtung Süden nach Little Shemogue. Unterwegs lohnt sich ein Stopp beim Kouchibouguac Nationalpark an der Küste. Im Little Shemogue Country Inn lässt sich gut wohnen und essen.

  • Von Little Shemogue aus ist es nur eine kurze Fahrt bis zur Brücke, welche nach Prince Edward Island führt. Die knapp 13 Kilometer lange "Confederation Bridge" wurde im Jahr 1997 eingeweiht. Sehenswert auf der Insel ist neben Charlottetown auch der Prince Edward Island Nationalpark im Norden.

    Prince Edward Island

    Von Little Shemogue aus ist es nur eine kurze Fahrt bis zur Brücke, welche nach Prince Edward Island führt. Die knapp 13 Kilometer lange "Confederation Bridge" wurde im Jahr 1997 eingeweiht. Sehenswert auf der Insel ist neben Charlottetown auch der Prince Edward Island Nationalpark im Norden.

  • Die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia und Ausgangspunkt für Reisen im Ost von Kanada ist Halifax. Auch von hier aus kann eine Ostkanada Reise gestartet und ein Auto oder Motorhome übernommen werden. Lohnenswert ist ein Spaziergang an der Waterfront.

    Halifax

    Die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia und Ausgangspunkt für Reisen im Osten von Kanada ist Halifax. Auch von hier aus kann eine Ostkanada Reise gestartet und ein Auto oder Motorhome übernommen werden. Lohnenswert ist ein Spaziergang an der Waterfront.

  • Im Norden von Nova Scotia liegt Cape Breton Island mit dem gleichnamigen Nationalpark. Bekannt für seine kurvigen Küstenstrassen und fast unendlichen Wandermöglichkeiten. In und um den Park liegen nur wenige Ortschaften mit Unterkunftsmöglichkeiten.

    Cape Breton Nationalpark

    Im Norden von Nova Scotia liegt Cape Breton Island mit dem gleichnamigen Nationalpark. Bekannt für seine kurvigen Küstenstrassen und fast unendlichen Wandermöglichkeiten. In und um den Park liegen nur wenige Ortschaften mit Unterkunftsmöglichkeiten.

  • Ganz im Norden der Insel liegt der kleine Ort White Point. Hier beobachte ich Fischer welche den Hummer an Land bringen, den sie am Morgen im Meer gefangen haben. Die Hummer-Saison ist im Frühsommer und jeweils nur kurz. In allen lokalen Restaurants kommt anschliessend diese Delikatesse auf den Tisch.

    White Point

    Ganz im Norden der Insel liegt der kleine Ort White Point. Hier beobachte ich Fischer welche den Hummer an Land bringen, den sie am Morgen im Meer gefangen haben. Die Hummer-Saison ist im Frühsommer und jeweils nur kurz. In allen lokalen Restaurants kommt anschliessend diese Delikatesse auf den Tisch.

  • Louisbourg ist eine heute in Teilen rekonstruierte französische Festungsstadt des 18. Jahrhunderts auf Cape Breton Island. Mit etwas Glück, die Saison startet erst Anfang Juni, bekomme ich eine private Führung durch die alte Festung.

    Louisbourg

    Louisbourg ist eine teilweise rekonstruierte Festungsstadt auf Cape Breton Island. Mit etwas Glück, die Saison startet erst Anfang Juni, bekomme ich eine private Führung durch die alte Festung.

  • Anschliessend fahre ich in Richtung Süden, vorbei an Halifax, bis nach Peggy's Cove. Hier steht dieser bekannte Leuchtturm, das beliebteste Fotomotiv von Nova Scotia. Im September 1998 erlangte dieser Ort traurige Berühmtheit mit dem Absturz einer Swissair Maschine welche auf dem Weg von Zürich nach New York war.

    Peggy's Cove

    Anschliessend fahre ich in Richtung Süden, vorbei an Halifax, bis nach Peggy's Cove. Hier steht dieser bekannte Leuchtturm, das beliebteste Fotomotiv von Nova Scotia. Im September 1998 erlangte dieser Ort traurige Berühmtheit mit dem Absturz einer Swissair Maschine welche auf dem Weg von Zürich nach New York war.

  • Lunenburg ist eine kleine Hafenstadt ca. 90 km von Halifax entfernt. Lunenburg ist Kanadas älteste deutsche Siedlung mit einer langen Fischerei- und Schiffbautradition. Der Stadtkern von Lunenburg mit seiner markanten Holzarchitektur – bunten idyllischen Häusern sowie alten Kapitänsvillen – gehört seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

    Lunenburg

    Lunenburg ist eine kleine Hafenstadt ca. 90 km von Halifax entfernt. Der Stadtkern von Lunenburg mit seiner bunten Holzarchitektur gehört seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

  • Mitten auf der Halbinsel im Süden von Nova Scotia liegt der Kejimkujik Nationalpark. Dieser Park, bewaldet mit vielen Seen und Flüssen, ist perfekt für eine Kanutour oder eine Wanderung. Dieser fast unaussprechliche Park erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 403 km².

    Kejimkujik Nationalpark

    Mitten auf der Halbinsel im Süden von Nova Scotia liegt der Kejimkujik Nationalpark. Dieser Park, bewaldet mit vielen Seen und Flüssen, ist perfekt für eine Kanutour oder eine Wanderung. Dieser fast unaussprechliche Park erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 403 km².

  • Mit der Fähre geht es von Digby nach Saint John, von Nova Scotia zurück nach New Brunswick. Diese Fährüberfahrt dauert ca. 3 Stunden. Im Sommer gibt es von beiden Seiten zwei Abfahrten, diese sind sehr beliebt und sollten im Voraus gebucht werden.

    Fähre von Digby nach Saint John

    Mit der Fähre geht es von Digby nach Saint John, von Nova Scotia zurück nach New Brunswick. Diese Fährüberfahrt dauert ca. 3 Stunden. Im Sommer gibt es von beiden Seiten zwei Abfahrten, diese sind sehr beliebt und sollten im Voraus gebucht werden.

  • Der erste Stopp zurück in New Brunswick ist der Fundy Nationalpark. Unterwegs im Park ist man entweder mit dem Kanu oder zu Fuss. Am besten man wohnt in einem Cabin direkt beim Parkeingang, mit toller Aussicht auf die Bay of Fundy.

    Fundy Nationalpark

    Der erste Stopp zurück in New Brunswick ist der Fundy Nationalpark. Unterwegs im Park ist man entweder mit dem Kanu oder zu Fuss. Am besten man wohnt in einem Cabin direkt beim Parkeingang, mit toller Aussicht auf die Bay of Fundy.

  • Etwa 40 Minuten nordöstlich des Nationalparks liegen die Hopewell Rocks direkt an der Bay of Fundy. Hier gibt es die grössten Unterschiede von Ebbe und Flut. Bei Ebbe wie auf diesem Bild können diese Felsen vom Meeresboden aus besichtigt werden.

    Hopewell Rocks (bei Ebbe)

    Etwa 40 Minuten nordöstlich des Nationalparks liegen die Hopewell Rocks direkt an der Bay of Fundy. Hier gibt es die grössten Unterschiede von Ebbe und Flut. Bei Ebbe wie auf diesem Bild können diese Felsen vom Meeresboden aus besichtigt werden.

  • Bei Flut wie auf diesem Bild stehen die Felsen tief im Wasser. Der grosse Gezeitenunterschied, durchschnittlich 12 Meter und maximal 21 Meter, hat diese bizarren Felsformationen geformt. Eines der absoluten Highlights einer Ostkanada Reise.

    Hopewell Rocks (bei Flut)

    Bei Flut wie auf diesem Bild stehen die Felsen tief im Wasser. Der grosse Gezeitenunterschied, durchschnittlich 12 Meter und maximal 21 Meter, hat diese bizarren Felsformationen geformt. Eines der absoluten Highlights einer Ostkanada Reise.

  • Von der Bay of Fundy fahren wir nördlich zurück nach Montréal, mit einem ersten Stopp bei der Hartland Bridge. Die Hartland Bridge über den Saint John River ist mit 390 Meter Länge die längste gedeckte Brücke der Welt.

    Hartland Bridge

    Von der Bay of Fundy fahren wir nordwärts zurück nach Montréal, mit einem ersten Stopp bei der Hartland Bridge. Die Hartland Bridge über den Saint John River ist mit 390 Meter Länge die längste gedeckte Brücke der Welt.

  • Nächster Stopp auf der Fahrt zurück ist der Ort Grand Falls. dieser liegt direkt an der kanadischen/amerikanischen Grenze. Hauptattraktion sind die Grand Falls Wasserfälle im Zentrum der Ortschaft.

    Grand Falls

    Nächster Stopp auf der Fahrt zurück ist der Ort Grand Falls. dieser liegt direkt an der kanadisch/amerikanischen Grenze. Hauptattraktion sind die Grand Falls Wasserfälle im Zentrum der Ortschaft.

  • Da die Strecke von der Bay of Fundy nach Montréal an einem Tag schwer zu fahren ist, entscheide ich mich in Saint-Jean-Port-Joli zu übernachten. Nach vielen Tagen im englischsprachigen Teil eine Umstellung, im Restaurant auf französisch zu bestellen.

    Saint-Jean-Port-Joli

    Da die Strecke von der Bay of Fundy nach Montréal an einem Tag schwer zu fahren ist, entscheide ich mich in Saint-Jean-Port-Joli zu übernachten. Nach vielen Tagen im englischsprachigen Teil eine Umstellung, im Restaurant auf französisch zu bestellen.

  • Die letzten Tage meiner Ostkanada Reise verbringe ich in Montréal. Mit ca. 1.6 Millionen Einwohnern ist Montréal die zweitgrösste Stadt Kanadas. Sehenswert ist die Altstadt, das Hafengelände und der Hausberg Mont Royal.

    Montréal

    Die letzten Tage meiner Ostkanada Reise verbringe ich in Montréal. Mit ca. 1.6 Millionen Einwohnern ist Montréal die zweitgrösste Stadt Kanadas. Sehenswert ist die Altstadt, das Hafengelände und der Hausberg Mont Royal.

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