Bhutan - Land des Donnerdrachens

von Agnes Langer

Bhutan, das Land des Donnerdrachens. Das Land, wo man keine Verkehrsampel findet. Das Land wo der Reis rot ist, Stupas eckig, Zigaretten kaufen illegal und wo Mönche einem einen hölzernen Penis auf den Kopf schlagen. Es ist eine andere Welt. Und da wollte ich schon lange hin.
  • Ich flog mit Drukair von Bagdogra in Indien nach Paro. Ein richtig spektakulärer Flug mit Sicht über den Himalaya und die Landung ist anscheinend einer der schwierigsten der Welt.

    Der Flug

    Ich flog mit Drukair von Bagdogra in Indien nach Paro. Ein richtig spektakulärer Flug mit Sicht über den Himalaya und die Landung ist anscheinend eine der schwierigsten der Welt.

  • Da kam ich in Paro an und da wartete schon mein Guide und mein Fahrer. Reisen mal anders. So läuft das in Bhutan. Die USD 200, neu USD 250, die man pro Tag bezahlt, mögen einem anfangs utopisch erscheinen. Wenn man aber bedenkt, dass Guide, Fahrer, anständige Unterkunft, Eintritte und Essen inklusive ist, finde ich das doch wieder legitim. Schliesslich will der Touristenstrom ja in Massen gehalten werden.

    Timphu

    Angekommen in Paro warteten auch schon mein Guide und mein Fahrer. Individuelles Reisen ist in Bhutan nicht möglich - also mal was anderes. Die Kosten sind recht hoch angesetzt und mögen einem anfangs utopisch erscheinen. Wenn man aber bedenkt, dass Guide, Fahrer, anständige Unterkunft, Eintritte und Essen inklusive sind, finde ich das doch wieder legitim. Schliesslich will der Touristenstrom ja in Massen gehalten werden.

  • Nach Ankunft in Paro fahren wir in die Hauptstadt Timphu wo ich den Nachmittag die Stadt für mich selbst erkunden darf. Das war zu Beginn leicht irritierend: Denn ich kam ja direkt von Indien, wo man konstant in irgendeiner Form angequatscht wird. Nun war ich hier in Bhutan, wo einem die Leute nicht mal anschauen. Ach, wie schön ist doch Ruhe.

    Clocktower Square

    Nach Ankunft in Paro fahren wir in die Hauptstadt Timphu wo ich am Nachmittag die Stadt für mich selbst erkunden darf. Das war zu Beginn leicht irritierend: Denn ich kam ja direkt von Indien, wo man konstant in irgendeiner Form angesprochen wird. Nun war ich hier in Bhutan, wo einem die Leute nicht mal anschauen. Ach, wie schön ist doch Ruhe.

  • Nicht mal an dieser Kreuzung gibt es eine Verkehrsampel. Nein, reine Handarbeit.

    Die Kreuzung

    Nicht mal an dieser Kreuzung gibt es eine Verkehrsampel. Nein, reine Handarbeit.

  • Am zweiten Tag besichtigen Sehenswürdigkeiten in und umThimpu. Dies ist eines der vielen Klöster in diesem Land. Der Baustil ist auf knuffige Art und Weise einfach liebenswert.

    Bhutanesischer Baustil

    Am zweiten Tag besichtige ich Sehenswürdigkeiten in und um Timphu. Dies ist eines der vielen Klöster in diesem Land. Der Baustil ist auf knuffige Art und Weise einfach liebenswert.

  • Bei der Gedenkstupa für den dritten König Bhutans werden die Gebetsrollen gedreht.

    Gebetsrollen

    Bei der Gedenkstupa für den dritten König Bhutans werden die Gebetsrollen gedreht.

  • Mein Guide Chencho erklärte mir auf dem Weg, dass wir Takins anschauen gehen. Ich fragte: Was? Takin, meinte er nochmals und versuchte diese Tiere zu beschreiben; halb Kuh, halb Ziege. Dann waren wir da, beim Takin Reservat und ich sah sie. Nur wars dann wie mit dem Yeti, man bekommt einfach kein scharfes Bild.

    Takin

    Mein Guide Chencho erklärte mir, dass wir Takins anschauen gehen. Takin, meinte er und versuchte diese Tiere zu beschreiben; halb Kuh, halb Ziege. Dann waren wir da, beim Takin Reservat und ich sah sie. Nur wars dann wie mit dem Yeti, man bekommt einfach kein scharfes Bild.

  • Schnitzereien sind eine sehr angesehene Kunst in Bhutan. Dieser Herr hier wurde sogar schon mal in die Schweiz geholt, um spezielle Anfertigungen zu machen.

    Schnitzereien

    Schnitzereien sind eine sehr angesehene Kunst in Bhutan. Dieser Herr hier wurde sogar schon mal in die Schweiz geholt, um spezielle Anfertigungen zu machen.

  • Um ein Haar liess mich mein Guide Chencho dieses Foto nicht mache. Denn dahinter verbirgt sich der Königspalast  und der darf nicht fotografiert werden. Genauso ist es verboten, Klöster, Tempel und Stupas von innen zu fotografieren. Ich bekam keine befriedigende Antwort, wieso das so ist.

    Nicht alles ist erlaubt

    Um ein Haar liess mich mein Guide Chencho dieses Foto nicht machen. Denn dahinter verbirgt sich der Königspalast und der darf nicht fotografiert werden. Genauso ist es verboten, Klöster, Tempel und Stupas von innen zu fotografieren. Ich bekam keine befriedigende Antwort, wieso das so ist.

  • Bogenschiessen ist wohl der Nationalsport Bhutan's. Hier sehen wir gleich, dass die Herren und ihrer Tracht doch etwas tragen. Aber kühl könnte es trotzdem werden.

    Beim Bogenschiessen

    Bogenschiessen ist wohl der Nationalsport Bhutan's. Hier sehen wir auch gleich, dass die Herren unter ihrer Tracht doch etwas tragen. Aber kühl könnte es trotzdem werden.

  • Das ist der Dzong, Festung, in Timphu. Wir waren am späteren Nachmittag da, als gerade die Flagge runter gezogen worde, was von einer kleine Parade begleitet wird.

    Trashi Chhoe Dzong

    Das ist der Dzong, eine Festung, in Timphu. Wir waren am späteren Nachmittag da, als gerade die Flagge herunter gezogen worde, was von einer kleinen Parade begleitet wird.

  • Das Mönchsleben ist auch kein Honiglecken. Um 4 Uhr morgens stehen sie schon auf für die erste Gebetsrunde. Tja, das Leben ist kein Ponyhof.

    Mönche

    Das Mönchsleben ist kein Honiglecken. Um 4 Uhr morgens stehen sie schon auf für die erste Gebetsrunde.

  • Auf dem Weg von Timphu nach Punakha überqueren wir den Dochu La Pass. Hier befinden sich die 108 Stupas. Gott, nach den ersten paar Treppenstufen atme ich schon wie eine alte Oma. Die Höhe sollte man sich doch als Schweizer gewohnt sein.

    Dochu La Pass

    Auf dem Weg von Timphu nach Punakha überqueren wir den Dochu La Pass. Hier befinden sich die 108 Stupas. Gott, nach den ersten paar Treppenstufen atme ich schon wie eine alte Oma. An diese Höhe sollte man sich doch als Schweizer gewohnt sein.

  • Hier könnte man eine tolla Aussicht haben. Könnte. Das Wetter ist allerdings gerade nicht gewillt.

    Wo ist er bloss, der Himalaya?

    Hier könnte man eine tolle Aussicht haben. Könnte. Das Wetter ist allerdings gerade nicht gewillt.

  • Auf dem Weg zum Chimi Lhakhang Kloster laufen wir zwischen den Reisfelder und an einem kleinen Dörfchen vorbei. Hier kommt er her, der rote Reis.

    Reisfelder

    Auf dem Weg zum Chimi Lhakhang Kloster laufen wir zwischen den Reisfeldern und an einem kleinen Dörfchen vorbei. Hier kommt er her, der rote Reis.

  • Das sind Mönche des Fruchtbarkeitsklosters Chimi Lhakhang. Der Mönch links von mir schlug mir einen hölzernen Penis über den Kopf (eigentlich nicht über, sondern einfach auf den Kopf; aber es hört sich noch lustiger an) als Fruchtbarkeitssegen. Ich hoffe trotzdem, dass ich verschont bleiben werde ....

    Chimi Lhakhang Kloster

    Das sind Mönche des Fruchtbarkeitsklosters Chimi Lhakhang. Der Mönch links von mir schlug mir als Fruchtbarkeitssegen einen hölzernen Phallus auf den Kopf, ganz nach alter Tradition.

  • Der Punakha Dzong ist einfach riesig.

    Punakha

    Der Punakha Dzong ist einfach riesig.

  • Die Kids verkauften Mandarinen auf dem Weg zu einem Kloster. Und gleich bekommt man ein strahlendes Lächeln.

    Mandarinen

    Die Kids verkauften Mandarinen auf dem Weg zu einem Kloster. Und gleich bekommt man ein strahlendes Lächeln geschenkt.

  • Eine farbenfrohen Mandala-Mahlung an einer Decke.

    Mandala

    Eine farbenfrohen Mandala-Malerei an einer Decke.

  • Bäumeumarmen im ältesten Kloster Bhutans.

    Dankbarkeit zeigen

    Bäumeumarmen im ältesten Kloster Bhutans.

  • Irgendwo findet sich bestimmt jeden Tag ein Tournier. Da sind die Herren einfach in ihrem Element.

    Kein Tag vergeht ohne Bogenschiessen

    Irgendwo findet sich bestimmt jeden Tag ein Turnier. Da sind die Herren in ihrem Element.

  • Von Punakha fuhren wir wieder zurück über den Dochu La Pass bis nach Paro.Paro ist einfach schön

    Paro

    Von Punakha fuhren wir wieder zurück über den Dochu La Pass bis nach Paro. Paro ist einfach schön.

  • Zwei Dinge, die das Bhutans Bild prägen: Dzong und Mönche.

    Dzongs und Mönche

    Zwei Dinge, die das Bild Bhutans prägen: Dzong und Mönche.

  • Natürlich das Highlight vom kleinen Paro. Wunderschön oberhalb des Flusses

    Paro Dzong

    Das Highlight des kleinen Dorfes Paro. Wunderschön oberhalb des Flusses gelegen.

  • Für das Tigernest, Taktshang Goemba hat sich die Wanderung allemal gelohnt. Der Aufstieg war sogar weniger anstrengend, als angenommen. Stöpsel rein in die Ohren, Musik die einem antreibt und so läuft die Sache wie geschmiert.

    Das Tigernest

    Um das Tigernest, Taktshang Goemba, zu sehen, hat sich die Wanderung allemal gelohnt. Der Aufstieg war sogar weniger anstrengend als angenommen. Stöpsel rein in die Ohren, Musik die einen antreibt und so läuft die Sache wie geschmiert.

  • Auch auf den Cheli La Pass, die höchste befahrbare Strasse Bhutans haben wir hinter uns gelegt. Unglaubliche Aussicht auf der einen Seite auf den bhutanesischen Himalaya und auf der anderen Seite auf das Haa Valley.

    Cheli La Pass

    Auch den Cheli La Pass, über den die höchste befahrbare Strasse Bhutans führt, haben wir hinter uns gebracht. Unglaubliche Aussicht auf der einen Seite auf den bhutanesischen Himalaya und auf der anderen Seite auf das Haa Valley.

  • Hier sind wir auf der obersten Spitze des Cheli La angekommen. Die Luft wird dünner.

    Zuoberst

    Hier sind wir auf der obersten Spitze des Cheli La angekommen. Die Luft wird immer dünner.

  • So, endlich bekam ich noch einen anständigen Blick auf den Himalaya. Da sieht man den zweithöchsten Berg Bhutans.

    Himalaya

    So, endlich bekam ich noch einen anständigen wolkenlosen Blick auf den Himalaya. Hier der zweithöchste Berg Bhutans.

  • Links mein Fahrer und rechts mein Guide. In Bhutan wird man richtig gehend verwöhnt. Absolut ungewohnt so zu reisen, aber ich geniesse es. Es sind schliesslich nur sechs Tage und heute der letzte.

    Meine Truppe

    Links mein Fahrer und rechts mein Guide. In Bhutan wird man richtiggehend verwöhnt. Absolut ungewohnt so zu reisen, aber ich geniesse es. Es sind schliesslich nur sechs Tage und heute ist der letzte...

  • Ach, ich hab mich in Bhutan verliebt.

    Und es war gut

    Ach, ich hab mich in Bhutan verliebt.

  • Es war eine kurze, aber tolle Zeit in Bhutan gewesen. Ich hatte einen super Guide, obwohl er mir nie beantworten konnte, wieso genau in jedem Kloster links und rechts vom Altar eche Elefantenstosszähne stehen und woher die kommen. Die sind zum Teil so gross, dass ich vermute, die müssen aus Afrika kommen. Es lebe der Schwarzmarkt. Wie auch immer; auch unser Fahrer war super und hat uns mit seinen Gesangskünsten unterhalten. Sing Lem, Sing Lem! Bye-bye, Bhutan!

    Bye-bye Bhutan

    Es war eine kurze, aber tolle Zeit in Bhutan. Ich hatte einen super Guide, obwohl er mir nie beantworten konnte, wieso genau in jedem Kloster links und rechts vom Altar echte Elefantenstosszähne stehen und woher die kommen. Die sind zum Teil so gross, dass ich vermute, die müssen aus Afrika kommen. Es lebe der Schwarzmarkt. Wie auch immer; auch unser Fahrer war super und hat uns mit seinen Gesangskünsten unterhalten. Sing Lem, Sing Lem! Bye-bye, Bhutan!

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