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Fidschi – Inselhüpfen und Umrundung von Viti Levu

von Christian Ritz

Im Februar bereise ich alleine während gut zwei Wochen die Fidschi-Inseln. Eine Woche davon verbringe ich auf den Mamanucas und den Yasawa-Inseln. Dort hüpfe ich von einer Trauminsel zur nächsten, verbringe viel Zeit unter Wasser beim Schnorcheln und lasse die Seele baumeln.
Die zweite Woche nehme ich mir Zeit, um die Hauptinsel (Viti Levu) per Bus zu umrunden. Hier erlebe ich Fidschi abseits des üblichen Touristenstroms von einer ganz anderen Seite.
  • Vom Flughafen dauert es per Bus und Boot ca. eine Stunde, bis ich auf der ersten kleinen Trauminsel der Mamanucas bin. Im gemütlichen Dorm verbringe ich zwei Nächte. Die Insel habe ich in drei Minuten zu Fuss umrundet. So kann der gemütliche Teil meiner Reise beginnen!

    South Sea Island

    Vom Flughafen dauert es per Bus und Boot ca. eine Stunde, bis ich auf der ersten kleinen Trauminsel der Mamanucas bin. Im gemütlichen Dorm verbringe ich zwei Nächte. Die Insel habe ich in drei Minuten zu Fuss umrundet. So kann der gemütliche Teil meiner Reise beginnen!

  • Das kleine Hausriff der Insel ist zwar nicht das spektakulärste, lässt sich aber durchaus sehen.

    Hausriff

    Das kleine Hausriff der Insel ist zwar nicht das spektakulärste, lässt sich aber durchaus sehen.

  • Mit dem Segelboot erreiche ich die Insel Monuriki. Filmfans haben den Ort  vielleicht bereits erkannt – hier wurde der Film «Cast Away» mit Tom Hanks gedreht. Volleyball nicht vergessen und Szenen nachspielen ist angesagt: «Wiiiiilsoooooooon».

    Monuriki

    Mit dem Segelboot erreiche ich die Insel Monuriki. Filmfans haben den Ort vielleicht bereits erkannt – hier wurde der Film «Cast Away» mit Tom Hanks gedreht. Volleyball nicht vergessen und Szenen nachspielen ist angesagt: «Wiiiiilsoooooooon».

  • Mit dem Yasawa-Flyer geht es weiter Richtung Norden. Da ich während der Zyklonsaison reise, ist es teilweise etwas unruhig auf dem Boot. Aber ansonsten geniesse ich vom Dach des Bootes den herrlichen Ausblick über das Inselparadies.

    Yasawa-Flyer

    Mit dem Yasawa-Flyer geht es weiter Richtung Norden. Da ich während der Zyklonsaison reise, ist es teilweise etwas unruhig auf dem Boot. Aber ansonsten geniesse ich vom Dach des Bootes den herrlichen Ausblick über das Inselparadies.

  • Wayasewa Island

    Wayasewa Island

    Mein erster Stopp ist das Dorf Wayalailai. Mit einem Einwohner erklimme ich den Hügel (ca. 400 Höhenmeter). Die Aussicht ist atemberaubend!
    Im Dorf selber übernachte ich in der alten Schule. Am Abend gibt es jede Menge Kava zu probieren.

  • Unweit von der Insel gibt es ein kleines Riff, welches diese süssen Tiere beherbergt. Auch wenn es nur kleine Riffhaie sind, bin ich doch leicht nervös, als sie nur wenige Zentimeter an mir vorbei schwimmen.

    Schnorcheln mit Riffhaien

    Unweit von der Insel gibt es ein kleines Riff, welches diese süssen Tiere beherbergt. Auch wenn es nur kleine Riffhaie sind, bin ich doch leicht nervös, als sie nur wenige Zentimeter an mir vorbei schwimmen.

  • Auf dieser Insel verbringe ich ebenfalls zwei Nächte. Da es Sonntag ist, gibt es nichts zu tun, ausser den Pool zu geniessen. Am Abend mache ich es mir mit einem «Fiji Gold» in der Hängematte gemütlich und schaue der Sonne beim Untergehen zu.

    Sonnenuntergang auf Naviti Island

    Auf dieser Insel verbringe ich ebenfalls zwei Nächte. Da es Sonntag ist, gibt es nichts zu tun, ausser den Pool zu geniessen. Am Abend mache ich es mir mit einem «Fiji Gold» in der Hängematte gemütlich und schaue der Sonne beim Untergehen zu.

  • Je weiter nördlich ich fahre, desto weisser werden die Stände und desto türkisfarbener das Wasser. Hier bin ich gerade unterwegs Richtung Blue Lagoon, wo es ganze viele Fische haben soll.

    Letzter Stopp – Nacula Island

    Je weiter nördlich ich fahre, desto weisser werden die Stände und desto türkisfarbener das Wasser. Hier bin ich gerade unterwegs Richtung Blue Lagoon, wo es ganze viele Fische haben soll.

  • Und tatsächlich: Kaum vom Boot gesprungen, schwadern diese kleinen Fische um mich rum. Es sind unzählige. Beim Weiterschwimmen begegne ich nochmals einem Hai, einem Tintenfisch und vielen weiteren Meeresbewohnern. Ganz in der Nähe gibt es auch noch ein kleines Wrack, welches mit Ausdauer im «Luftanhalten» auch für Schnorchler gut zu erreichen ist.

    Blue Lagoon

    Und tatsächlich: Kaum vom Boot gesprungen, schwadern diese kleinen Fische um mich rum. Es sind unzählige. Beim Weiterschwimmen begegne ich nochmals einem Hai, einem Tintenfisch und vielen weiteren Meeresbewohnern. Ganz in der Nähe gibt es auch noch ein kleines Wrack, welches mit Ausdauer im «Luftanhalten» auch für Schnorchler gut zu erreichen ist.

  • Mit der Fähre geht es in ca. viereinhalb Stunden zurück auf die Hauptinsel. Dort angekommen, fahre ich mit dem Taxi von Port Denaru an die Coral Coast. Hier werde ich allerdings nur verregnet und darum warte ich hier an der Busstation auf den nächsten Bus nach Suva. Das Wetter scheint wieder besser zu werden – ich bin zuversichtlich.

    Warten an der Busstation

    Mit der Fähre geht es in ca. viereinhalb Stunden zurück auf die Hauptinsel. Dort angekommen, fahre ich mit dem Taxi von Port Denaru an die Coral Coast. Hier werde ich allerdings nur verregnet und darum warte ich hier an der Busstation auf den nächsten Bus nach Suva. Das Wetter scheint wieder besser zu werden – ich bin zuversichtlich.

  • Suva ist zwar die grösste Stadt im südpazifischen Raum, aber dennoch sehr überschaubar. Das Stadtzentrum lässt sich gut zu Fuss erkunden.
Grossartige Sehenswürdigkeiten gibt es nicht. Ich besuche das Fiji-Museum, das sehr spannend ist und lasse mich vor allem vom lebhaften Treiben der Stadt begeistern.

    Suva

    Suva ist zwar die grösste Stadt im südpazifischen Raum, aber dennoch sehr überschaubar. Das Stadtzentrum lässt sich gut zu Fuss erkunden.
    Grossartige Sehenswürdigkeiten gibt es nicht. Ich besuche das Fiji-Museum, das sehr spannend ist und lasse mich vor allem vom lebhaften Treiben der Stadt begeistern.

  • Ein toller Markt, auf welchem der ganze Tag Betrieb herrscht. Vor den Toren gönne ich mir einen frischen und leckeren Ananassaft. Im ersten Stock gibt es Kava-Wurzeln zu kaufen. Interessant für Reisende, die ein Dorf besuchen möchten: Die Wurzel wird gerne als Geschenk genommen und wird für die traditionelle Sevusevu-Zeremonie gebraucht.

    Suva Municipal Market

    Ein toller Markt, auf welchem der ganze Tag Betrieb herrscht. Vor den Toren gönne ich mir einen frischen und leckeren Ananassaft. Im ersten Stock gibt es Kava-Wurzeln zu kaufen. Interessant für Reisende, die ein Dorf besuchen möchten: Die Wurzel wird gerne als Geschenk genommen und wird für die traditionelle Sevusevu-Zeremonie gebraucht.

  • Um der Hitze der Stadt zu entfliehen, unternehme ich einen Tagesausflug in das nahegelegenen Naturschutzgebiet. Bei den Lower-Pools ist einiges los. Ein paar Familien und Studenten aus der Stadt erfreuen sich am kühlen Wasser. An einem Ast wird ein Seil befestigt und freudig drauflosgeschwungen.

    Colo-i-Suva Forest Reserve

    Um der Hitze der Stadt zu entfliehen, unternehme ich einen Tagesausflug in das nahegelegenen Naturschutzgebiet. Bei den Lower-Pools ist einiges los. Ein paar Familien und Studenten aus der Stadt erfreuen sich am kühlen Wasser. An einem Ast wird ein Seil befestigt und freudig drauflosgeschwungen.

  • Am Abend bin ich zurück in der Stadt und möchte das Nachtleben erkunden, welches mir von einem Arbeitskollegen empfohlen wurde. Im Reiseführer, wie auch im Internet gibt es viele Warnhinweise. Ich lasse alle Wertsachen im Hotel und ziehe nur mit wenigen Dollars in der Tasche los. Da ich am Tag schon eine Bar mit meinem Namen entdeckt habe, ist dies mein erstes (aber nicht letztes) Ziel. Im Grossen und Ganzen ist der Ausgang super. Ich lerne wahnsinnig nette und grosszügige Menschen kennen, die Musik passt mir ebenfalls sehr gut und das Angebot ist vielfältig. Es ist gut, zu wissen, wann genug ist. Je länger die Nacht dauert, desto ungemütlicher kann es werden.

    Nachtleben in Suva

    Am Abend bin ich zurück in der Stadt und möchte das Nachtleben erkunden, welches mir von einem Arbeitskollegen empfohlen wurde. Im Reiseführer, wie auch im Internet gibt es viele Warnhinweise. Ich lasse alle Wertsachen im Hotel und ziehe nur mit wenigen Dollars in der Tasche los. Da ich am Tag schon eine Bar mit meinem Namen entdeckt habe, ist dies mein erstes (aber nicht letztes) Ziel. Im Grossen und Ganzen ist der Ausgang super. Ich lerne wahnsinnig nette und grosszügige Menschen kennen, die Musik passt mir ebenfalls sehr gut und das Angebot ist vielfältig. Es ist gut, zu wissen, wann genug ist. Je länger die Nacht dauert, desto ungemütlicher kann es werden.

  • Nach wenigen Stunden Schlaf besuche ich die Sonntagsmesse. Die Leute sind farbenfroh angezogen, und der Gottesdienst ist mit viel Musik und Gesang verbunden. So hätte mir die Kirche bei uns wohl auch etwas mehr Spass gemacht.

    Kontrastprogramm am Sonntag

    Nach wenigen Stunden Schlaf besuche ich die Sonntagsmesse. Die Leute sind farbenfroh angezogen, und der Gottesdienst ist mit viel Musik und Gesang verbunden. So hätte mir die Kirche bei uns wohl auch etwas mehr Spass gemacht.

  • Auch die nächste Strecke lege ich mit dem Bus zurück. Die Busse verkehren regelmässig, einigermassen pünktlich und sind sehr günstig. Die Fahrt entlang der schönen Küste ist sehr kurzweilig. Teilweise geniesse ich die Aussicht, bin in Gespräche mit einheimischen Mitfahrern vertieft (auf keiner Strecke treffe ich weitere Touristen...) oder lausche den Reggaebeats aus den Lautsprechern.

    Öffentlicher Bus

    Auch die nächste Strecke lege ich mit dem Bus zurück. Die Busse verkehren regelmässig, einigermassen pünktlich und sind sehr günstig. Die Fahrt entlang der schönen Küste ist sehr kurzweilig. Teilweise geniesse ich die Aussicht, bin in Gespräche mit einheimischen Mitfahrern vertieft (auf keiner Strecke treffe ich weitere Touristen...) oder lausche den Reggaebeats aus den Lautsprechern.

  • Als Abschluss fahre ich via Ba in die Berge und verbringe hier noch drei ruhige Tage auf einer Farm. Ein paar kleine Wanderungen, welche sich bei den kühleren Temperaturen gut durchführen lassen, stehen auf dem Programm.

    Gebirge in der Region Ba

    Als Abschluss fahre ich via Ba in die Berge und verbringe hier noch drei ruhige Tage auf einer Farm. Ein paar kleine Wanderungen, welche sich bei den kühleren Temperaturen gut durchführen lassen, stehen auf dem Programm.

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Tipps

  • Inselhüpfen mit dem Bula-Pass

  • Auch für Kurzaufenthalte nicht in Nadi bleiben. Schöne Inseln lassen sich in kürzester Zeit erreichen.

  • Fidschi auch abseits der Touristenrouten besuchen. Sicher und einfach!

  • Die Hauptinsel lässt sich super per Bus oder auch per Mietwagen erkunden.

  • Vor einem Dorfbesuch sollte man sich über die Etiquette schlau machen.

  • Sicherheitstipps für das Nachtleben in Suva:
    1. Wenn möglich nicht alleine unterwegs sein (die Einheimischen machen es auch nicht).
    2. Per Taxi nach Hause fahren.
    3. Wertsachen im Hotel lassen.
    4. Sanfter Einstieg: O'Reilly's Pub.
    5. Geniessen.

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