Ecuador - Sprachaufenthalt & Freiwilligenarbeit

von Jacqueline Holenweger-Isler

"Hey, ich kenne euch! Ihr seid schon einiger Zeit in Ecuador, nicht wahr?" spricht uns ein Lokaler in einer Salsateca in Quito an. "Ja, wir sind schon 6 Monate hier, in zwei Tagen reisen wir jedoch zurück in die Schweiz." Bei den meisten Ecuatorianern bricht das Eis natürlich schneller, oft ist man rasch in ein interessantes Gespräch verwickelt, vor allem wenn man etwas Spanisch spricht.
Auf unserer Weltreise erreichen wir nach 9 Monaten Südamerika, genauer gesagt Ecuador. Als erstes möchten wir Spanisch lernen, nicht nur um uns den Reisealltag zu erleichtern, sondern auch weil mir die temperamentvolle und bildliche Sprache sehr gefällt. In Ecuador spricht man ein sehr klares Spanisch, daher haben wir uns für das kleine Land auf dem Äquator entschieden. Was für herzliche Menschen und atemberaubende Natur uns in Ecuador erwarten, erahnen wir beim Buchen des 1-monatigen Sprachaufenthalts noch keineswegs. Und so kam es, dass wir schlussendlich 6 Monate im freundlichen und salsapulsierenden Ecuador verweilen.
  • scheues Mädchen, Ecuador

    Dürfen wir eintreten?

    Auf dem Land, fernab der üblichen Touristenrouten erwarten uns herzliche Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung. Anfangs sind die Kinder zurückhaltend, am Schluss lassen sie einen nicht mehr gehen.

  • Basilica und Panecillo, Quito

    Basilica und Panecillo, Quito

    Die höchstgelegene Hauptstadt der Welt ist Quito. Die Stadt liegt auf 2850m und ist für 6 Monate unser zuhause. Während dem Sprachaufenthalt unternehmen wir viele Ausflüge in die nähere Umgebung. Die Reise ruhig angehen, die Höhe ist zu spüren.

  • Wiese am Rucu Pichincha

    Rucu Pichincha

    Der Teleferiqo ab Quito befördert uns rasch auf über 4000m. Die Aussicht ist grandios, die Wandermöglichkeiten an den Vulkangipfeln Rucu Pichincha und Guagua Pichincha (beide über 4600m) sind enorm. Die Luft ist schon dünn, Blumenwiesen sind hier auf dieser Höhe aber immer noch ganz normal.

  • Nebel am Guagua Pichincha

    Guagua Pichincha

    Ein offenes Wort zum Wandern: Die Höhe nicht unterschätzen, genügend Zeit zum Akklimatisieren einplanen. Wetter beobachten, Nebel ist häufig und bildet sich rasch. Am besten immer Angehörige oder Unterkunft über die geplante Wanderung informieren.

  • Dichte Vegetation bei Papallacta

    Papallacta

    Die Vegetation wächst rasch, so dass manchmal sogar Einheimische den Weg nicht mehr finden. Gut, haben wir genügend Proviant dabei. Nach dieser Wanderung haben wir uns ein Bad in den heissen Quellen von Papallacta mehr als verdient.

  • Verkäuferin Otavalo

    Otavalo

    Der farbenfrohe Markt in Otavalo ist ein Touristenmagnet. Schöne Souvenirs bekommt man für wenig Geld. Feilschen ist erlaubt, aber immer freundlich bleiben. Die herzlichen Verkäufer sind es auch. Für das kleine Portemonnaie möchte die Dame "un dolarito nomas" (nur ein Dollarchen), da kann ich nur noch schmunzeln und sie hat gewonnen.

  • Tiermarkt, Otavalo

    Tiermarkt, Otavalo

    Am Tiermarkt verhandeln Lokale über Hühner für das Mittagessen, über Meerschweinchen und Schweine für das nächste Familienfest. Nutztiere jeglicher Art werden begutachtet und erworben.

  • Hühnerfuss-Suppe

    Hühnerfuss-Suppe

    Der Hühnerfuss in der Suppe gehört zum guten Ton und steht in lokalen Restaurants immer prompt auf dem Tisch. Die Knochen dürfen gerne abgenagt werden - guten Appetit!

  • öffentlicher Bus Schaf auf dem Dach

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Das öffentliche Busnetz ist günstig und funktioniert sehr gut. Die Busse werden bis zu ihrem letzten Tag genutzt und alles und jeder darf mitreisen. Zu Langeweile oder Hunger kommt es auf Busfahrten nie, dafür sorgen die immer wieder zusteigenden Strassenverkäufer. Das Reisegepäck am besten immer bei sich behalten.

  • Schmetterlinge in Mindo

    Schmetterlinge in Mindo

    Im Nebelwald von Mindo geniessen wir die frische Luft, was für eine Wohltat! Die stickige Luft der Grossstadt brennt uns zu oft in den Augen. Vögel und Schmetterlinge beobachten ist nicht nur für Ornithologen interessant.

  • Tubing, Mindo

    Auf zum tubing! Mindo

    Gemütlich lassen wir uns mit diesen Gummireifen den Fluss hinunter treiben. Wer nicht schwimmen will, kann zu Wasserfällen wandern. Das Aktivitätenangebot in Mindo ist gross.

  • Laguna Quilotoa

    Laguna Quilotoa

    Inzwischen arbeiten wir an der Spanischschule. Am Wochenende organisieren wir Ausflüge für die Studenten zu den schönsten Ecken Ecuadors. Immer wieder gerne besuchen wir den Kratersee Quilotoa.

  • auf dem Weg von Guayama nach Quilotoa

    viele Wege führen zum Kratersee

    Wir erreichen den Kratersee von Quilotoa über eine eindrucksvolle, mehrstündige Wanderung ab Chugchilan. Die abwechslungsreiche Landschaft begeistert selbst Wandermuffel. Ein lokaler Guide begleitet uns, so kommt auch das Spanisch-Sprechen für die Studenten nicht zu kurz.

  • Reiten im Antisana

    Reiten im Antisana

    Über saftig-grüne Hochebenen galoppieren, spektakuläre Aussicht geniessen, Condoren beobachten, übernachten in einer einfachen Berghütte und Marshmallows über dem Feuer schmelzen, so gestaltet sich unsere 2-tägige Reittour im Antisana Gebiet - ein Traum!

  • Tarabita zum Wasserfall in Banos

    Ausflug nach Banos

    Am Fusse des aktiven Vulkans Tungurahua gibt es viel zu unternehmen. Wandern, raften, Wasserfälle per Fahrrad-Tour entdecken, Spezialitäten aus Zuckerrohr probieren oder abends in der heissen Quelle entspannen und dem Grollen des Vulkans lauschen.

  • Mushullacta, Freiwilligenarbeit im Jungle, einfache Hütte

    Mushullacta, Freiwilligenarbeit im Jungle

    Einmal in einem Dorf ohne Strom und fliessend Wasser zu leben ist mein Kindheitstraum. So ziehe ich los, um im ecuadorianischen Jungle English zu unterrichten, ohne zu wissen was und wer mich erwartet. Vor allem das "WER" beschäftigt mich, denn es gibt weder Strom noch Telefonnetz. Ich muss mich auf das Bush-Telefon verlassen und hoffen, dass ich im Dunkeln irgendwo am Ende der Strasse im Jungle abgeholt werde.

  • Mushullacta, Sumaco Napo Galeras Gebiet

    Mushullacta, Sumaco Napo Galeras Gebiet

    Jose erwartet mich tatsächlich am abgemachten Treffpunkt. Ich bin erleichtert, ohne ihn wäre es unmöglich das Dorf im Jungle bei Dunkelheit zu finden. Endstation des Busses ist dort, wo der Strassenzustand das Weiterfahren nicht mehr erlaubt. Wir stapfen bei Regen und Dunkelheit 1,5 Stunden durch den Jungle, erst am Morgen sehe ich wo ich gelandet bin.

  • Mushullacta, Tiere im Amazonas, Heuschrecken

    Mushullacta, Tiere im Amazonas

    Der Wald ist voller Leben. Bereits am Rand des Amazonas leben rosa Flussdelphine, Anakondas, Piranhas, Affen ... Bis jedoch die grossen Tiere auftauchen, erfreue ich mich an der Vielzahl der kleineren Tiere wie Blattschneider-Ameisen oder farbige Vögel und Schmetterlinge.

  • Mushullacta, Jungle, Einheimische, Hühner

    Mushullacta, Leben von der Natur

    Die Leute im Dorf leben mehrheitlich von dem, was der Boden und der Jungle hergibt. Bei Krankheit hilft der Shamane des Dorfes. Er kennt viele Heilkräuter aus dem Jungle. Interessant, fast jedes Blatt kann für irgendetwas gebraucht werden!

  • Mushullacta, Löcher im Waldboden für Abfall

    Mushullacta, Löcher im Waldboden für Abfall

    Die sogenannten westlichen Güter haben auch den Weg in den Jungle von Ecuador gefunden. Für Händler ist das natürlich ein Wirtschaftspotential. Gewisse Güter sind für die Einheimischen tatsächlich praktisch, aber wohin mit dem Abfall? Konserven, Glasflaschen oder Batterien werden im Waldboden vergraben! Aufklärung wäre wichtig!

  • Mushullacta, Unterricht im Jungle

    Mushullacta, Unterricht im Jungle

    Die Klassenzimmer sind einfach und spärlich ausgerüstet, sogar Papier oder Kreide für die Wandtafel fehlen. Glücklicherweise habe ich jede Menge Papier, Filzstifte, Kreide und kleine Geschenke für die Kinder dabei. Im Unterricht ist Improvisation gefragt.

  • Mushullacta, Kinder

    Mushullacta, Kinder

    Mein Ziel ist es, die Schüler zum Sprechen zu animieren. Ich möchte mit ihnen das passiv gelernte Englisch anwenden. Üblicherweise sprechen Klassen im Chor oder der Lehrer hält einen Monolog. Mit Spielen und interaktivem Unterricht tauen die Schüler langsam auf. Die Kids wachsen mir ans Herz, der Abschied fällt schwer.

  • Galapagos - Seelöwe

    Galapagos - Seelöwe

    Für 8 Tage tauchen wir ins Naturparadies Galapagos ein. Wir sind von der Schönheit der Inseln und der Vielzahl an Tieren überwältigt. Bei unserem Boot drücken wir ein Auge zu, denn es tuckert schon einige Jahre um die Inseln, die Kabinen sind sehr klein, der Motor ist laut und der Geruch nicht gerade positiv für meine Seekrankheit. Nächstes Mal werden wir eine bessere Kategorie wählen :-)

  • Galapagos - Leguan

    Galapagos - Leguan

    Auch die Welt unter Wasser ist absolut einmalig. Noch nie zuvor habe ich mit verspielten Seelöwen geschnorchelt und im selben Gang Pinguine und Schildkröten beobachtet.

  • Galapagos - Schildkröte

    Galapagos - Schildkröte

    Die Konditionen zum Tauchen empfinden wir als recht anspruchsvoll. Wegen starker Strömung und wenig Sichtweite ist die Orientierung unter Wasser eine Herausforderung. Aber da! Eine Hammerhai-Schule zieht ihre Kreise direkt unter uns. Mir stockt der Atem, ein unbeschreiblicher Anblick der mystischen Tiere.

  • Guapiles, Quito

    Guapiles, Quito

    6 Monate verweilen wir im verhältnismässig kleinen Andenland. Wir haben viel erlebt, aber noch lange nicht alles gesehen. Beispielsweise haben wir die Küstenregion auf dieser Reise nie besucht. Das werden wir bei einem Wiedersehen mit unseren Freunden auf jeden Fall nachholen.

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Tipps

  • geeignet für Sprachaufenthalt

  • grosses Angebot für Freiwilligenarbeit

  • öffentliches Busnetz gut und günstig

  • eigenes Moskitonetz mitnehmen

  • Salsa-Tanzkurs besuchen

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