Natur pur in Patagonien

von Jeannette Daeppen

Unsere Patagonienreise startete im chilenischen Puerto Montt und führte mich und meine Mutter während abenteuerlicher vier Wochen per Mietauto auf der Carretera Austral und der Ruta 40 bis nach Punta Arenas. Nach dem Erkunden einiger Nationalparks und erschöpften Füssen tauschten wir unser staubiges Gefährt gegen die Stella Australis und erlebten auf einer Expeditionskreuzfahrt das Kap Hoorn bei strahlendem Sonnenschein.
  • Ab Hornopiren gibt es keine andere Möglichkeit, als mit der Fähre weiter nach Süden zu reisen. Der Parque Pumalín ist eine sehr regenreiche Region mit dichtem Wald und schützt die auf chilenischem Boden verbliebenen Alerc -Wälder, die teilweise über 1000 Jahre alt sind. Im Park findet man zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Länge und gut gepflegte Campingplätze.

    Ankunft in Caleta Gonzalo, Parque Pumalín

    Ab Hornopiren gibt es keine andere Möglichkeit, als mit der Fähre weiter nach Süden zu reisen. Der Parque Pumalín ist eine sehr regenreiche Region mit dichtem Wald und schützt die auf chilenischem Boden verbliebenen Alerc -Wälder, die teilweise über 1000 Jahre alt sind. Im Park findet man zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Länge und gut gepflegte Campingplätze.

  • Nachdem wir uns im Thermalhotel bei Puyuhuapi im heissen Wasser richtig aufgewärmt haben, und der erste Muskelkater wegmassiert ist, geht es weiter um den hängenden Gletscher im Parque Nacional Queulat zu besuchen.

    Carretera Austral bei Puyuhuapi

    Nachdem wir uns im Thermalhotel bei Puyuhuapi im heissen Wasser richtig aufgewärmt haben, und der erste Muskelkater wegmassiert ist, geht es weiter um den hängenden Gletscher im Parque Nacional Queulat zu besuchen.

  • Der zweitgrösste See Südamerikas bietet eine unendliche Fülle von Aktivitäten zu Lande, zu Wasser, und in der Luft oder lädt auch einfach zum «Sünnele» und «Geniessen» ein. Der in Blau- und Grüntönen schimmernde See ist traumhaft schön, und wer die Gegend gemütlich erkunden will, sollte hier genügend Zeit einplanen.

    Strandfeeling am Lago General Carrera

    Der zweitgrösste See Südamerikas bietet eine unendliche Fülle von Aktivitäten zu Lande, zu Wasser, und in der Luft oder lädt auch einfach zum «Sünnele» und «Geniessen» ein. Der in Blau- und Grüntönen schimmernde See ist traumhaft schön, und wer die Gegend gemütlich erkunden will, sollte hier genügend Zeit einplanen.

  • Unsere Lodge bietet unter anderem auch Helikopterflüge an. Wir hatten Glück und konnten uns einer Gruppe anschliessen, die einen Flug auf den nördlichen Kontinentalgletscher (Richtung Monte San Valentin) unternommen hat. Oben angekommen konnten wir aussteigen und die Schneeballschlacht war vorprogrammiert...

    Helikopterflug über das Campo de Hielo San Valentin

    Unsere Lodge bietet unter anderem auch Helikopterflüge an. Wir hatten Glück und konnten uns einer Gruppe anschliessen, die einen Flug auf den nördlichen Kontinentalgletscher (Richtung Monte San Valentin) unternommen hat. Oben angekommen konnten wir aussteigen und die Schneeballschlacht war vorprogrammiert...

  • Das Farbenspektrum des Lago General Carrera bewegt sich aufgrund von Algenkonzentrationen und Lichteinfall zwischen Tannengrün bis Smaragd. Die «Marmorkathedralen», ein Naturdenkmal auf dem See, zeigen das Farbenspiel besonders eindrücklich.

    Capillas de Marmol

    Das Farbenspektrum des Lago General Carrera bewegt sich aufgrund von Algenkonzentrationen und Lichteinfall zwischen Tannengrün bis Smaragd. Die «Marmorkathedralen», ein Naturdenkmal auf dem See, zeigen das Farbenspiel besonders eindrücklich.

  • Nachdem wir die Grenze zu Argentinien in Chile Chico problemlos überquert haben, zeigt sich uns ein ganz anderes Landschaftsbild. Der südliche Teil der legendären Ruta 40 ist eine einzige Steppenlandschaft. Der Szenenwechsel ist geglückt, und ich mache mich auf den Weg um «meine imaginäre Schafherde zusammenzutreiben...»

    Ruta 40, Nähe Bajo Caracoles, Argentinen

    Nachdem wir die Grenze zu Argentinien in Chile Chico problemlos überquert haben, zeigt sich uns ein ganz anderes Landschaftsbild. Der südliche Teil der legendären Ruta 40 ist eine einzige Steppenlandschaft. Der Szenenwechsel ist geglückt, und ich mache mich auf den Weg um «meine imaginäre Schafherde zusammenzutreiben...»

  • Die Fahrt zu den Cuevas de las Manos an sich ist nach dem üppigen Chile schon recht spektakulär. Das Ganze «Nichts» und die Weitsicht hat uns sehr beeindruckt, und wir hatten das Gefühl, mitten im Nirgendwo zu sein. Und plötzlich lag die grüne Oase vor uns! Die grandiose Aussicht geniesst man aus dem Grotten, wo sich schon vor über 9000 Jahren Menschen niedergelassen und ihre Spuren in Form von Wandmalereien hinterlassen haben. So viele schöne, leuchtende Höhlenmalereien habe ich bisher noch nirgends gesehen. Die Wissenschaftler sind auch heute noch in diesem Gebiet am Forschen.

    Höhlenmalereien am Rio Pinturas

    Die Fahrt zu den Cuevas de las Manos an sich ist nach dem üppigen Chile schon recht spektakulär. Das Ganze «Nichts» und die Weitsicht hat uns sehr beeindruckt, und wir hatten das Gefühl, mitten im Nirgendwo zu sein. Und plötzlich lag eine grüne Oase vor uns! Die grandiose Aussicht geniesst man aus dem Grotten, wo sich schon vor über 9000 Jahren Menschen niedergelassen und ihre Spuren in Form von Wandmalereien hinterlassen haben. So viele schöne, leuchtende Höhlenmalereien habe ich bisher noch nirgends gesehen. Die Wissenschaftler sind auch heute noch in diesem Gebiet am Forschen.

  • In El Chaltén haben wir die Wanderschuhe geschnürt und haben während mehrerer Tage bei besten Wetterbedingungen diverse Routen begangen. Sogar wilde Kühe haben wir gesehen... Diese sind herrenlos und leben im Nationalpark.

    Cerro Torre & Fitz Roy

    In El Chaltén haben wir die Wanderschuhe geschnürt und haben während mehrerer Tage bei besten Wetterbedingungen diverse Routen begangen. Sogar wilde Kühe haben wir gesehen... Diese sind herrenlos und leben im Nationalpark.

  • Ab El Calafate haben wir an einem geführten Ausflug zu einem versteinerten Wald teilgenommen. Kaum zu glauben, wie detailliert die Jahresringe zu sehen sind. Man findet auch Teile von Dinosaurierknochen in der Gegend. Die Landschaft ist geprägt von bizarren Erosionsformationen – ein kleines Fotoparadies!

    Versteinerter Baum

    Ab El Calafate haben wir an einem geführten Ausflug zu einem versteinerten Wald teilgenommen. Kaum zu glauben, wie detailliert die Jahresringe zu sehen sind. Man findet auch Teile von Dinosaurierknochen in der Gegend. Die Landschaft ist geprägt von bizarren Erosionsformationen – ein kleines Fotoparadies!

  • Die Dimension des Perito-Moreno-Gletschers hat uns schlichtweg überwältigt. Die Grösse, die Farbe, die Höhe, die Kälte, die er ausstrahlt, und das Krachen...

    Perito-Moreno-Gletscher

    Die Dimension des Perito-Moreno-Gletschers hat uns schlichtweg überwältigt. Die Grösse, die Farbe, die Höhe, die Kälte, die er ausstrahlt, und das Krachen...

  • Vier Jahreszeiten an einem Tag plus Wind – das ist das Erste, was uns zu diesem Park immer wieder einfällt. Obwohl wir einige Wanderungen unternommen haben, waren die Windbedingungen zum Teil am Limit des Machbaren. Die Vielfalt der Flora hat uns überrascht und war wunderschön!

    Nationalpark Torres del Paine

    Vier Jahreszeiten an einem Tag plus Wind – das ist das Erste, was uns zu diesem Park immer wieder einfällt. Obwohl wir einige Wanderungen unternommen haben, waren die Windbedingungen zum Teil am Limit des Machbaren. Die Vielfalt der Flora hat uns überrascht und war wunderschön!

  • Als Höhepunkt unserer Reise sind wir auf einer Expeditions-Kreuzfahrt während 5 Tagen von Punta Arenas via Kap Hoorn bis nach Ushuaia navigiert. Das Team der Stella Australis ist für tägliche Landgänge bereit und verfügt über ein breites Fachwissen über die fragile Region.

    Stella Australis

    Als Höhepunkt unserer Reise sind wir auf einer Expeditions-Kreuzfahrt während 5 Tagen von Punta Arenas via Kap Hoorn bis nach Ushuaia navigiert. Das Team der Stella Australis ist für tägliche Landgänge bereit und verfügt über ein breites Fachwissen über die fragile Region.

  • «Der Weg ist das Ziel» war unser Motto. Carretera Austral, Ruta 40, und zum Schluss der Wasserweg. Die Schiffsreise hat uns bis zum Monument am Kap Hoorn gebracht – ein magischer Moment für mich.

    Kap Hoorn

    «Der Weg ist das Ziel» war unser Motto. Carretera Austral, Ruta 40, und zum Schluss der Wasserweg. Die Schiffsreise hat uns bis zum Monument am Kap Hoorn gebracht – ein magischer Moment für mich.

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Tipps

  • El Chaltén ist auch ein Eldorado für Kletterer und Vegis!

  • Die Saison ist kurz und spezielle Unterkünfte und Ausflüge sollten vorgebucht werden.

  • Winddichte Kleidung und Wanderstöcke gehören aufgrund der extremen Winde unbedingt ins Gepäck.

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