São Tomé – fruchtbare Insel am Äquator

von Sarah Schlegel

São Tomé? Wo liegt denn das? Diese Fragen höre ich oft, als klar ist, dass ich im Sommer diese Insel erkunden werde. Mein Portugiesisch ist nicht gut, daher organisiere ich eine private Rundreise mit Guide. Ich bin viel zu Fuss in den Wäldern unterwegs. Trotz Trockenzeit ist die Luftfeuchtigkeit hoch und oft hängen Wolken über den Gipfeln. In der Regenzeit regnet es zwar, danach ist der Himmel jedoch wieder blau. Die tropische Insel überrascht mich täglich: Die Tourismusinfrastruktur ist noch nicht gut ausgebaut, was bedeutet, dass man flexibel sein muss und Improvisation an der Tagesordnung ist.
  • Der Markt in São Tomé Stadt widerspiegelt die Vielfalt der Insel. Das ganze Jahr über findet man hier viele verschiedene Früchte und Gemüse. Auch sonst lohnt sich der Besuch des Marktes. Es ist wunderschön, dem geschäftigen Treiben zuzuschauen und einige Souvenirs wie z.B. Pfeffer zu kaufen.

    Fruchtbare Inseln

    Der Markt in São Tomé Stadt widerspiegelt die Vielfalt der Insel. Das ganze Jahr über findet man hier viele verschiedene Früchte und Gemüse. Auch sonst lohnt sich der Besuch des Marktes. Es ist wunderschön, dem geschäftigen Treiben zuzuschauen und einige Souvenirs wie z.B. Pfeffer zu kaufen.

  • São Tomé ist eine ehemalige portugiesische Kolonie. Zu den Glanzzeiten war die ganze Insel mit Roça's (Plantagen) überzogen, welche durch gepflasterte Strassen oder eine Schmalspurbahn untereinander und mit den verschiedenen Häfen verbunden waren, um die Handelsgüter zu transportieren.

    Das alte Strassennetz der Portugiesen

    São Tomé ist eine ehemalige portugiesische Kolonie. Zu den Glanzzeiten war die ganze Insel mit Roça's (Plantagen) überzogen, welche durch gepflasterte Strassen oder eine Schmalspurbahn untereinander und mit den verschiedenen Häfen verbunden waren, um die Handelsgüter zu transportieren.

  • Mit meinem Guide Brice wandere ich über Trampelpfade kreuz und quer durch die üppige Vegetation. Bananen, Kakaobäume, Palmen, Kaffee und vieles mehr werden weiterhin in kleinen Kooperationen angebaut. Ich lerne viel über die verschiedenen Pflanzen. Hier sieht man eine rote Banane. Eine von vier Bananensorten, die auf der Insel wachsen.

    Bananen, Kakao, Palmen, Kaffee und vieles mehr

    Mit meinem Guide Brice wandere ich über Trampelpfade kreuz und quer durch die üppige Vegetation. Bananen, Kakaobäume, Palmen, Kaffee und vieles mehr werden weiterhin in kleinen Kooperationen angebaut. Ich lerne viel über die verschiedenen Pflanzen. Hier sieht man eine rote Banane. Eine von vier Bananensorten, die auf der Insel wachsen.

  • Die Inselbewohner arbeiten hart, um die Früchte zu transportieren.

    Harte Arbeit

    Die Inselbewohner arbeiten hart, um die Früchte zu transportieren.

  • Per Boot fahren wir an der Ostküste weiter. Es gibt hier keine Strasse mehr. Mit zwei Guides gehe ich an Land und wandere in zwei Tagen über Dschungelpfade zurück zur Strasse an der Westküste. Als das Boot wegfährt, ist mir doch ein wenig mulmig zumute.

    Wo es keine Strasse mehr gibt...

    Per Boot fahren wir an der Ostküste weiter. Es gibt hier keine Strasse mehr. Mit zwei Guides gehe ich an Land und wandere in zwei Tagen über Dschungelpfade zurück zur Strasse an der Westküste. Als das Boot wegfährt, ist mir doch ein wenig mulmig zumute.

  • Die Inseldurchquerung führt uns an Ruinen alter Roça's und an den beiden Wahrzeichen der Insel vorbei. Dem Pico Grande und dem Pico Pequeno. An Fuss des kleineren der beiden Berge wandere ich hoch und geniesse die Aussicht über die Insel.

    Pico Grande

    Die Inseldurchquerung führt uns an Ruinen alter Roça's und an den beiden Wahrzeichen der Insel vorbei. Dem Pico Grande und dem Pico Pequeno. An Fuss des kleineren der beiden Berge wandere ich hoch und geniesse die Aussicht über die Insel.

  • Porto Alegre liegt im Süden von São Tomé. Wir durchqueren den Ort und fahren zu den schönen Stränden des Südens.

    Dorf am Ende der Insel

    Porto Alegre liegt im Süden von São Tomé. Wir durchqueren den Ort und fahren zu den schönen Stränden des Südens.

  • Beim Durchqueren von Porto Alegre riecht es heute ziemlich stark nach Fisch. Nach kurzer Zeit ist mir auch klar, wieso: Der frische Fischfang liegt noch nicht lange zum Trocknen auf den Dächern. Zum Glück verfliegt der Geruch schon bald wieder.

    Der Duft nach Meer

    Beim Durchqueren von Porto Alegre riecht es heute ziemlich stark nach Fisch. Nach kurzer Zeit ist mir auch klar, wieso: Der frische Fischfang liegt noch nicht lange zum Trocknen auf den Dächern. Zum Glück verfliegt der Geruch schon bald wieder.

  • Praia Jalé bietet ein Bild wie aus der Karibik: Weisser Sandstrand, Palmen und türkisfarbiges Meer. Und weit und breit sind keine Touristen oder Einheimische zu sehen. Da die Strömung stark ist, empfiehlt es sich nicht, hier baden zu gehen. Der Blick über das Meer ist trotzdem traumhaft und zur richtigen Jahreszeit kommen hier die Schildkröten an den Strand.

    Menschenleere Traumstrände

    Praia Jalé bietet ein Bild wie aus der Karibik: Weisser Sandstrand, Palmen und türkisfarbiges Meer. Und weit und breit sind keine Touristen oder Einheimische zu sehen. Da die Strömung stark ist, empfiehlt es sich nicht, hier baden zu gehen. Der Blick über das Meer ist trotzdem traumhaft und zur richtigen Jahreszeit kommen hier die Schildkröten an den Strand.

  • In der Roça Sao Joao lohnt sich nicht nur die Übernachtung, sondern auch ein Abstecher in die Küche, wahrlich ein kulinarisches Erlebnis. Joao Carlos Silva hat hier einen Traum verwirklicht und kreiert immer wieder wunderbare Gerichte mit seinen Helfern.

    Ein kulinarischer Abstecher

    In der Roça Sao Joao lohnt sich nicht nur die Übernachtung, sondern auch ein Abstecher in die Küche, wahrlich ein kulinarisches Erlebnis. Joao Carlos Silva hat hier einen Traum verwirklicht und kreiert immer wieder wunderbare Gerichte mit seinen Helfern.

  • Die Portugiesen verliessen 1974 beinahe fluchtartig die Insel. Überall finden sich die alten Fabriken und Verarbeitungsstätten. Einige sind immer noch in Betrieb, andere verfallen oder sind zu Unterkünften umfunktioniert worden. Hier in Agua Ize war eine der grossen Roças.

    Alte Fabriken und Kolonialhäuser

    Die Portugiesen verliessen 1974 beinahe fluchtartig die Insel. Überall finden sich die alten Fabriken und Verarbeitungsstätten. Einige sind immer noch in Betrieb, andere verfallen oder sind zu Unterkünften umfunktioniert worden. Hier in Agua Ize war eine der grossen Roças.

  • Ich fahre wieder etwas höher hinauf, um zu Fuss zur Roça Bombain zu wandern. So komme ich erneut ins Kaffeegebiet. Im Dorf, wo wir starten, liegen die Kaffeebohnen zum Trocknen vor den Häusern, während die Kinder daneben spielen.

    Dörfer

    Ich fahre wieder etwas höher hinauf, um zu Fuss zur Roça Bombain zu wandern. So komme ich erneut ins Kaffeegebiet. Im Dorf, wo wir starten, liegen die Kaffeebohnen zum Trocknen vor den Häusern, während die Kinder daneben spielen.

  • Die Kinder wollen schauen, was ich fotografiere. Mit dem Handy machen wir gemeinsame Selfies und haben viel zu lachen.

    Neugierige Kinder

    Die Kinder wollen schauen, was ich fotografiere. Mit dem Handy machen wir gemeinsame Selfies und haben viel zu lachen.

  • Nicht nur die Kinder grinsen immer wieder. Auch eine geöffnete Kakaofrucht sieht aus wie ein grosses Grinsen. Die Bohnen sind von weissem Fruchtfleisch umhüllt, das wunderbar frisch schmeckt. Um jedoch später Schokolade gewinnen zu können, werden die Bohnen vom Fruchtfleisch befreit, getrocknet und geröstet.

    Kakaogrinsen

    Nicht nur die Kinder grinsen immer wieder. Auch eine geöffnete Kakaofrucht sieht aus wie ein grosses Grinsen. Die Bohnen sind von weissem Fruchtfleisch umhüllt, das wunderbar frisch schmeckt. Um jedoch später Schokolade gewinnen zu können, werden die Bohnen vom Fruchtfleisch befreit, getrocknet und geröstet.

  • Die Roça Bomain ist sehr heruntergekommen. Im Haupthaus werden Zimmer vermietet, in den ehemaligen Arbeitsgebäuden und Ställen haben sich Einheimische ein Zuhause eingerichtet. Die Enkel dieser beiden zeigen mir den Schweinestall und ihr Zuhause. Strom und fliessendes Wasser gibt es keines.

    Bombain

    Die Roça Bomain ist sehr heruntergekommen. Im Haupthaus werden Zimmer vermietet, in den ehemaligen Arbeitsgebäuden und Ställen haben sich Einheimische ein Zuhause eingerichtet. Die Enkel dieser beiden zeigen mir den Schweinestall und ihr Zuhause. Strom und fliessendes Wasser gibt es keines.

  • Nach den Wandertagen entspanne ich im Santana Beach Club. Ein grosser Kontrast zum Alltag auf der Insel. Trotzdem teilt sich der Beach Club den langen Strand mit den Einheimischen des benachbarten Fischerdorfs. Für ruhige Tage am Strand und ein paar Tauchgänge eignet sich das Resort wunderbar.

    Fischerdorf und Beach Club

    Nach den Wandertagen entspanne ich im Santana Beach Club. Ein grosser Kontrast zum Alltag auf der Insel. Trotzdem teilt sich der Beach Club den langen Strand mit den Einheimischen des benachbarten Fischerdorfs. Für ruhige Tage am Strand und ein paar Tauchgänge eignet sich das Resort wunderbar.

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Tipps

  • Bleiben Sie flexibel. Der Tourismus in São Tomé steckt noch in den Kinderschuhen und vieles muss improvisiert werden.

  • Gutes Schuhwerk für die Wanderungen mitnehmen. Die Wege sind schlammig und oft steil und ganz selten begegnet man einer Schlange.

  • Badehose auch im Dschungel mit dabei haben. Bei vielen Wasserfällen kann man sich kurz abkühlen.

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