Campingsafari in Kenia und Tansania

von Sandra Büchel

Es zieht mich auf den schwarzen Kontinent, in den Osten nach Kenia und Tansania. Als "Ostafrika-Neuling" schliesse ich mich für zwei Wochen einer internationalen Gruppe an und besuche auf einer Campingsafari nebst den tierreichen Nationalparks auch ein Masai Dorf und lokale Märkte. Anschliessend geniesse ich noch eine Woche an den weissen Stränden von Sansibar.
  • Unsere Gruppe trifft sich in Nairobi. Gleich am ersten Tag fahren wir in den ca. 160 km nordwestlich gelegenen Lake Nakuru-Nationalpark. Dieser ist oft Anziehungspunkt von Zehntausenden Flamingos. Nicht so während unserem Aufenthalt – anderswo gibt es wohl gerade mehr zu futtern. Aber natürlich gibt es noch hunderte andere Vogel- und Säugetierarten zu beobachten.

    Tolle Tierwelt im Lake Nakuru-Nationalpark

    Unsere Gruppe trifft sich in Nairobi. Gleich am ersten Tag fahren wir in den ca. 160 km nordwestlich gelegenen Lake Nakuru-Nationalpark. Dieser ist oft Anziehungspunkt von Zehntausenden Flamingos. Nicht so während unserem Aufenthalt – anderswo gibt es wohl gerade mehr zu futtern. Aber natürlich gibt es noch hunderte andere Vogel- und Säugetierarten zu beobachten.

  • Der Nationalpark ist auch ein Nashorn-Schutzgebiet.
Die beiden Nashornarten – Spitzmaul- und Breitmaulnashörner – kann man ziemlich leicht unterscheiden: Spitzmaulnashörner tragen den Kopf hoch und zupfen mit ihren spitzen Lippen Blätter von Büschen und kleinen Bäumen. Breitmaulnashörner fressen mit gesenktem Kopf und ihren weiten Mäulern ausschliesslich Gras.

    Guter Spot für die Beobachtung von Nashörnern

    Der Nationalpark ist auch ein Nashorn-Schutzgebiet.
    Die beiden Nashornarten – Spitzmaul- und Breitmaulnashörner – kann man ziemlich leicht unterscheiden: Spitzmaulnashörner tragen den Kopf hoch und zupfen mit ihren spitzen Lippen Blätter von Büschen und kleinen Bäumen. Breitmaulnashörner fressen mit gesenktem Kopf und ihren weiten Mäulern ausschliesslich Gras.

  • Mit einem grossen Truck sind wir – unsere bunt gemischte Reisegruppe und die Crew mit Guide, Fahrer und Koch – unterwegs. Die Campingplätze sind meistens sehr gut, manchmal etwas weniger gut "in Schuss". Wer das Campieren satt hat, hat an vielen Übernachtungsorten die Möglichkeit, gegen einen Aufpreis auf ein Zimmer "upzugraden".

    Unser "Zuhause" während der Campingsafari

    Mit einem grossen Truck sind wir – unsere bunt gemischte Reisegruppe und die Crew mit Guide, Fahrer und Koch – unterwegs. Die Campingplätze sind meistens sehr gut, manchmal etwas weniger gut "in Schuss". Wer das Campieren satt hat, hat an vielen Übernachtungsorten die Möglichkeit, gegen einen Aufpreis auf ein Zimmer "upzugraden".

  • Zwei Tage verbringen wir beim Süsswassersee Lake Naivasha. Die Umgebung ist ein Paradies für Vogelbeobachter. Auf einer Bootstour bekommen wir auch viele Nilpferde zu sehen.

    Rund um den Lake Naivasha

    Zwei Tage verbringen wir beim Süsswassersee Lake Naivasha. Die Umgebung ist ein Paradies für Vogelbeobachter. Auf einer Bootstour bekommen wir auch viele Nilpferde zu sehen.

  • Spannend ist auch die Wanderung durchs Crater Lake Game Sanctuary. Da scheint man den Antilopen, Zebras, Giraffen, usw. noch näher zu sein. Das ist toll und auch ein bisschen Nervenkitzel. Aber wir sind natürlich in professioneller Begleitung.

    Zu Fuss auf den Spuren der Tiere

    Spannend ist auch die Wanderung durchs Crater Lake Game Sanctuary. Da scheint man den Antilopen, Zebras, Giraffen, usw. noch näher zu sein. Das ist toll und auch ein bisschen Nervenkitzel. Aber wir sind natürlich in professioneller Begleitung.

  • Die Fahrten sind je nach Distanzen und Strassenverhältnissen lange, aber selten langweilig. Immer wieder gibt es spannende (Alltags-)Szenen auf der Strasse und den Feldern zu beobachten.

    Unterwegs

    Die Fahrten sind je nach Distanzen und Strassenverhältnissen lange, aber selten langweilig. Immer wieder gibt es spannende (Alltags-)Szenen auf der Strasse und den Feldern zu beobachten.

  • Eine Nacht verbringen wir in der Region Loita Hills in einem traditionellen Masai-Dorf. Bei einem Gespräch mit dem Stammesältesten erfahren wir viel über deren Kultur. Es ist spannend und interessant, aber einzelne Ansichten schnüren bei mir als westliche Frau auch einen Knoten im Hals...

    Besuch in einem Masai-Dorf

    Eine Nacht verbringen wir in der Region Loita Hills in einem traditionellen Masai-Dorf. Bei einem Gespräch mit dem Stammesältesten erfahren wir viel über deren Kultur. Es ist spannend und interessant, aber einzelne Ansichten schnüren bei mir als westliche Frau auch einen Knoten im Hals...

  • Die zahlreichen Kinder scheinen sich über unseren Besuch zu freuen, sind überstellig und neugierig.

    Leuchtende Kinderaugen

    Die zahlreichen Kinder scheinen sich über unseren Besuch zu freuen, sind überstellig und neugierig.

  • Masai Mara ist das tierreichste Reservat Kenias und wir bekommen unzählige grosse und kleine Tiere zu Gesicht. Ich bin aber auch von der wunderschönen, weiten Landschaft fasziniert. Durch das offene Grasland bieten sich hervorragende Möglichkeiten zur Tierbeobachtung.

    Auf Pirsch im Tierreservat Masai Mara

    Masai Mara ist das tierreichste Reservat Kenias und wir bekommen unzählige grosse und kleine Tiere zu Gesicht. Ich bin aber auch von der wunderschönen, weiten Landschaft fasziniert. Durch das offene Grasland bieten sich hervorragende Möglichkeiten zur Tierbeobachtung.

  • Sind wir nicht Glückspilze? Mehrere Minuten "begleiten" wir diese Löwenmama und ihre zwei Jungen.

    Der Nachwuchs ist unterwegs

    Sind wir nicht Glückspilze? Mehrere Minuten "begleiten" wir diese Löwenmama und ihre zwei Jungen.

  • Obwohl es kein typisches Elefantengebiet ist, sind die Bestände der Elefanten hier gut. Wir können uns auf jeden Fall nicht beschweren und können sie mehrmals in grossen Herden beobachten.

    Die grauen Dickhäuter

    Obwohl es kein typisches Elefantengebiet ist, sind die Bestände der Elefanten hier gut. Wir können uns auf jeden Fall nicht beschweren und können sie mehrmals in grossen Herden beobachten.

  • Die Reise geht via Nairobi – einige Reisegspänlis verlassen uns, andere stossen dazu – weiter über die Grenze nach Tansania. Dort verbringen wir als erstes einen spannenden Tag in einem kleinen Dorf. 
Unser lokaler Guide führt uns stolz durch seine Gemeinde, besucht mit uns den Markt im Zentrum, erklärt und demonstriert uns die Herstellung von Kaffee. Am Abend kommen wir in den Genuss von feinen lokalen Köstlichkeiten. Eine tolle Abwechslung zu den Pirschfahrten in den Nationalparks.

    Spannender Einblick ins Dorfleben

    Die Reise geht via Nairobi – einige Reisegspänlis verlassen uns, andere stossen dazu – weiter über die Grenze nach Tansania. Dort verbringen wir als erstes einen spannenden Tag in einem kleinen Dorf.
    Unser lokaler Guide führt uns stolz durch seine Gemeinde, besucht mit uns den Markt im Zentrum, erklärt und demonstriert uns die Herstellung von Kaffee. Am Abend kommen wir in den Genuss von feinen lokalen Köstlichkeiten. Eine tolle Abwechslung zu den Pirschfahrten in den Nationalparks.

  • Wir befinden uns für die nächsten zwei Nächte im ältesten und wohl bekanntesten Nationalpark Tansanias: dem Serengeti Nationalpark. Die Vielfalt an Tieren ist beeindruckend, die endlose Weite gewaltig! Der Park ist auch bekannt für seine riesigen Herden von Gnus und Zebras – besonders spektakulär zu beobachten während der jährlichen Migration.

    UNESCO-Weltnaturerbe: Serengeti Nationalpark

    Wir befinden uns für die nächsten zwei Nächte im ältesten und wohl bekanntesten Nationalpark Tansanias: dem Serengeti Nationalpark. Die Vielfalt an Tieren ist beeindruckend, die endlose Weite gewaltig! Der Park ist auch bekannt für seine riesigen Herden von Gnus und Zebras – besonders spektakulär zu beobachten während der jährlichen Migration.

  • ... und man mehrere Stunden auf Ersatz warten muss, erkennt man auch die kleinen Wunder der Natur. Ich beobachte diesen schönen Vogel bei seiner Arbeit. Ein kleines Wunderwerk, dieses Nest, nicht?

    Wenn das Fahrzeug den Geist aufgibt

    ... und man mehrere Stunden auf Ersatz warten muss, erkennt man auch die kleinen Wunder der Natur. Ich beobachte diesen schönen Vogel bei seiner Arbeit. Ein kleines Wunderwerk, dieses Nest, nicht?

  • Während einer unserer morgendlichen Pirschfahrten kreuzt dieses Prachtexemplar unseren Weg. Zum ersten Mal bekomme ich einen Geparden in freier Wildbahn zu sehen – wow!

    Morgenstund hat Gold im Mund

    Während einer unserer morgendlichen Pirschfahrten kreuzt dieses Prachtexemplar unseren Weg. Zum ersten Mal bekomme ich einen Geparden in freier Wildbahn zu sehen – wow!

  • Wir haben meiner Meinung nach ein ideales Fahrzeug für die Pirschfahrten in den Nationalparks Tansanias: das Dach lässt sich öffnen, bietet optimale Rundumsicht und gleichzeitig Schutz vor der gleissenden Sonne.

    Ideales Pirschfahrzeug

    Wir haben meiner Meinung nach ein ideales Fahrzeug für die Pirschfahrten in den Nationalparks Tansanias: das Dach lässt sich öffnen, bietet optimale Rundumsicht und gleichzeitig Schutz vor der gleissenden Sonne.

  • Der letzte Halt unserer Rundreise machen wir beim Ngorongoro-Krater. Dieser riesige Krater bietet unzähligen Tieren Lebensraum und Nahrung. Nirgendwo sonst sind die Tierkonzentrationen höher. So können auch wir nochmals Löwen, Hyänen, Elefanten, Zebras, Antilopen und viele weitere Tiere aus nächster Nähe beobachten.

    Ein Krater der anderen Art

    Der letzte Halt unserer Rundreise machen wir beim Ngorongoro-Krater. Dieser riesige Krater bietet unzähligen Tieren Lebensraum und Nahrung. Nirgendwo sonst sind die Tierkonzentrationen höher. So können auch wir nochmals Löwen, Hyänen, Elefanten, Zebras, Antilopen und viele weitere Tiere aus nächster Nähe beobachten.

  • Während meine Gruppe zurück nach Nairobi fährt, steige ich in Arusha in den Flieger Richtung Sansibar.
Die ersten zwei Nächte verbringe ich in Zanzibar Town, deren historisches Herzstück Stone Town heisst. Die "Steinstadt" bezaubert durch ihre scheinbar wild aneinander gereihten Häuser zwischen denen unzählige enge Gassen verlaufen.

    In den Gassen von Stone Town

    Während meine Gruppe zurück nach Nairobi fährt, steige ich in Arusha in den Flieger Richtung Sansibar.
    Die ersten zwei Nächte verbringe ich in Zanzibar Town, deren historisches Herzstück Stone Town heisst. Die "Steinstadt" bezaubert durch ihre scheinbar wild aneinander gereihten Häuser zwischen denen unzählige enge Gassen verlaufen.

  • Gerne beobachte ich die Einheimischen, wie sie ihren Alltagsarbeiten nachgehen. Bei Ebbe sind sie oft im Wasser unterwegs – am fischen oder Muscheln sammeln.

    Alltag am Meer

    Gerne beobachte ich die Einheimischen, wie sie ihren Alltagsarbeiten nachgehen. Bei Ebbe sind sie oft im Wasser unterwegs – am fischen oder Muscheln sammeln.

  • Über die ganze Insel verteilt gibt es viele grosse und kleinere wunderschöne Hotelanlagen. Ich geniesse das süsse Nichtstun und habe Zeit, die vielen Eindrücke der vergangenen zwei Wochen einzuordnen.
Aber natürlich lasse ich mir einen Ausflug zu den Gewürzplantagen im Landesinneren und einen Schnorchelausflug nicht entgehen.

    Erholung an den weissen Sandstränden

    Über die ganze Insel verteilt gibt es viele grosse und kleinere wunderschöne Hotelanlagen. Ich geniesse das süsse Nichtstun und habe Zeit, die vielen Eindrücke der vergangenen zwei Wochen einzuordnen.
    Aber natürlich lasse ich mir einen Ausflug zu den Gewürzplantagen im Landesinneren und einen Schnorchelausflug nicht entgehen.

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Tipps

  • Geführte Tour für Afrika-Neulinge: es gibt tolle Camping- oder Lodgesafaris.

  • Feldstecher nicht vergessen für die Tierbeobachtung.

  • Eine morgendliche Heissluftballonfahrt im Serengeti Nationalpark - ein besonderes Erlebnis!

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