Mit dem Frachtschiff auf Europas Flüssen

von Thomas Wick

Unterwegs auf «Fluss-Autobahnen» wie dem Rhein oder auf kleineren Nebenflüssen – wenn der Weg das Ziel sein soll, ist eine Frachtschiffreise genau das Richtige. Wer Ruhe sucht und/oder sich für die Nautik interessiert, wird von dieser Reise begeistert sein.
  • 10 Uhr, Schleuse Koblenz

    10 Uhr, Schleuse Koblenz

    Wer eine Frachtschiffreise bucht, sollte flexibel sein. Erst zwei Tage im Vorfeld erfahre ich, wo für mich die Reise losgeht: Um 10 Uhr morgens an der Schleuse Koblenz. Gespannt warte ich auf die «MS Seestern».

  • «MS Seestern»

    «MS Seestern»

    Es ist soweit – die «MS Seestern» biegt vom Rhein in die Mosel. Den Schleusenstopp nutze ich, um mein Zuhause für eine Woche in Beschlag zu nehmen.

  • Meine Gastgeber

    Meine Gastgeber

    Die Crew besteht aus Kapitän Franz und seiner Frau Sonja. Sie heissen mich herzlich willkommen. Ich bin der einzige Passagier an Bord. Das Abenteuer kann beginnen!

  • Stella der Schiffshund

    Stella der Schiffshund

    Fast hätte ich noch jemanden vergessen – ohne Stella ist die «MS Seestern» nicht komplett.

  • Unterkunft an Bord

    Unterkunft an Bord

    Meine grosszügige Kajüte mit eigenem Bad/WC liegt ganz vorne im Schiff. Die «Wohnung» von Franz und Sonja ist hinten. Zwischen uns liegen 80 Meter Frachtschiff...

  • Kajüte

    Kajüte

    Wer mit dem Frachtschiff unterwegs ist, darf keinen Luxus erwarten. Meine Kajüte übertrifft aber meine Erwartungen. Es fehlt an nichts, Kühlschrank und Fernseher inbegriffen.

  • Ausblick

    Ausblick

    Der Ausblick direkt vor der «Haustüre» ist atemberaubend. Jeden Morgen erwartet mich ein anderes Panorama.

  • Schleusen

    Schleusen

    Ein wiederkehrendes Bild: Bei den Schleusen geht (je nach Verkehr) viel Zeit verloren. Dies ist ein Grund dafür, dass die einzelnen Tagesetappen nur schwer im Voraus zu planen sind.

  • Anlegestellen

    Anlegestellen

    Flussfrachtschiffe fahren tagsüber. Am Abend sucht man eine geeignete Anlegestelle. Die Arbeitszeiten an Bord sind lang, und das Schiff fährt jeden Tag. Freie Tage oder Urlaub gibts für die Crew oft nur dann, wenn die Flüsse nicht befahrbar sind (zu hoher oder zu tiefer Wasserstand).

  • Unterwegs

    Unterwegs

    Unsere Reise führt auf der Mosel und der Saar via Trier bis nach Saarbrücken. Wo die Reise hinführt und wo man nach einer Woche wieder festen Boden unter den Füssen haben wird, lässt sich im Vorfeld nicht sagen. Grundsätzlich gilt: Priorität hat die Fracht...

  • Fracht

    Fracht

    Wir haben Stahlröhren geladen, welche in Saarbrücken «gelöscht» werden. Je länger die Fahrt dauert, desto mehr Fachbegriffe der Nautik eigne ich mir an.

  • Teil der Crew

    Teil der Crew

    Längere Aufenthalte werden genutzt, um die Lebensmittelvorräte aufzufüllen. Als Passagier darf man sich gerne nützlich machen. Wem es langweilig wird, der darf auch gerne mal das Deck schrubben oder die Reling neu streichen. Ich helfe beim Einkaufen. Alles auf freiwillier Basis, versteht sich.

  • Auf der Brücke

    Auf der Brücke

    Der Kapitän eines Frachtschiffs kennt tagsüber keine Pause. Gegessen wird auf der Brücke. Als Passagier ist man dort (ausser bei heiklen Manövern) immer willkommen. Es wird viel «Seemansgarn gesponnen». Man redet über Gott und die Welt, lauscht dem regen Funkverkehr oder erweitert sein Nautikvokabular. Wörter wie Backbord, Steuerbord, Tal- und Bergfahrt sind schon bald keine Fremdwörter mehr für mich.

  • Gute Stube

    Gute Stube

    Wenn die Seestern vor Anker liegt und alle Arbeiten erledigt sind, bitten Sonja und Franz zu Tisch. Es wird gemütlich und nicht selten greift Franz noch in die Tasten seines Schiffakordeons. So habe ich mir eine Schifffahrt vorgestellt.

  • An Deck (eher) ungemütlich

    An Deck (eher) ungemütlich

    Wenn es das Wetter eingermassen zulässt, sitze ich an Deck und lasse die Landschaft an mir vorbei ziehen.

  • An Deck sehr gemütlich

    An Deck sehr gemütlich

    Am besten eignen sich die warmen Monate für eine Frachtschiffreise in Europa, aber auch die kalte Jahreszeit hat ihren Reiz. Frei nach dem Motto: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

  • Lesen

    Lesen

    Eines der wichtigsten Dinge in meinem Koffer sind Bücher. Wer gerne liest, kommt während einer solch gemächlichen Reise auf seine Kosten.

  • Tagesausflug Luxemburg

    Tagesausflug Luxemburg

    Im Hafen von Mertert dauert unser Aufenthalt länger als geplant. Ich nutze das Zeitfenster für einen Abstecher in die Hauptstadt Luxemburgs. Flexibilität hat durchaus auch seine schönen Seiten.

  • MS Seestern «zu Tal»

    MS Seestern «zu Tal»

    «Zu Tal» geht es schneller. Die Landschaft und die Weinreben entlang der Mosel ziehen an uns vorbei.

  • Deutsches Eck

    Deutsches Eck

    Beim Deutschen Eck in Koblenz mündet die Mosel in den Rhein. Hier gibt es keine Schleusen mehr und wir nähern uns in rasantem Tempo dem Ruhrgebiet.

  • Köln

    Köln

    Köln zieht an uns vorbei. Mittlwerweile weiss ich, dass meine Reise in Duisburg enden wird.

  • Abschied von der MS Seestern

    Abschied von der MS Seestern

    Noch ein letztes gemütliches Abendessen an Bord und eine kurze Weiterfahrt nach Duisburg. Hier heisst es Abschied nehmen von Franz, Sonja und Stella. Die Seestern zweigt in den Rhein-Herne-Kanal ab. Fernziel Hamburg...

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Tipps

  • Zeitlich und geographisch flexibel sein.

  • Genug Lesestoff mitnehmen

  • Kleidung für jede Witterung mitnehmen.

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