Senegal und Gambia: oder kurz Senegambia

von Valeria Klaus

Wieder einmal zieht es mich nach Afrika, in ein Land zwischen Moderne und alten Traditionen. Mit Bus und Setplace bin ich alleine unterwegs im äussersten afrikanischen Westen. Start und Ende ist in Senegals Hauptstadt Dakar, von wo es zuerst in den Norden und dann via Gambia ganz in den Süden geht in die Region Casamance.
  • Die Metropole von Senegal ist ein Schmelztiegel von afrikanischer Tradition und europäischer Moderne. Die Stadt bietet eine gute Kultur- und Musikszene, viele Clubs und gute Restaurants. Im Zentrum von Dakar erinnern einige Gebäude an die französische Kolonialisation. Doch schon ein paar Strassen weiter tauche ich wieder ins chaotische Afrika ein.

    Dakar-Zentrum

    Die Metropole von Senegal ist ein Schmelztiegel von afrikanischer Tradition und europäischer Moderne. Die Stadt bietet eine gute Kultur- und Musikszene, viele Clubs und gute Restaurants. Im Zentrum von Dakar erinnern einige Gebäude an die französische Kolonialisation. Doch schon ein paar Strassen weiter tauche ich wieder ins chaotische Afrika ein.

  • Nur etwa zwanzig Minuten mit dem Schiff entfernt, erblicke ich die ehemalige Sklaveninsel Ile de Gorée. Von hier aus wurden früher Sklaven nach Amerika und Europa verschifft. Trotz dieser traurigen Vergangenheit erscheint die Insel sehr freundlich und farbig. Viele Künstler bieten hier ihre sehr kreativen Souvenirs an.

    Ile de Gorée

    Nur etwa zwanzig Minuten mit dem Schiff entfernt, erblicke ich die ehemalige Sklaveninsel Ile de Gorée. Von hier aus wurden früher Sklaven nach Amerika und Europa verschifft. Trotz dieser traurigen Vergangenheit erscheint die Insel sehr freundlich und farbig. Viele Künstler bieten hier ihre sehr kreativen Souvenirs an.

  • Ein roter See? Das weckt meine Neugier. Also mache ich mich auf, dieses Spektakel selbst zu sehen und tatsächlichist das Wasser rötlich durch eine spezielle Zusammensetzung aus Salz und Algen. Ebenso reizend ist die nahegelegene Dünenlandschaft und der unberührte Küstenstreifen.

    Lac Rose

    Ein roter See? Das weckt meine Neugier. Also mache ich mich auf, dieses Spektakel selbst zu sehen und tatsächlich ist das Wasser rötlich, durch eine spezielle Zusammensetzung aus Salz und Algen. Ebenso reizend ist die nahegelegene Dünenlandschaft und der unberührte Küstenstreifen.

  • Mitten bei der Salzgewinnung treffe ich auf diese zwei sympathischen Ladys, welche mir ihren schönen Schmuck in den Körben zeigen. Wie schwer denn die Körbe sind, möchte ich wissen und versuchs gleich mal selbst. Keine Minute kann ich das Gewicht tragen. Schwer beeindruckt suche ich mir eine der farbigen Ketten aus.

    Senegalesinnen

    Mitten bei der Salzgewinnung treffe ich auf diese zwei sympathischen Ladys, welche mir ihren schönen Schmuck in den Körben zeigen. Wie schwer denn die Körbe sind, möchte ich wissen und versuchs gleich mal selbst. Keine Minute kann ich das Gewicht tragen. Schwer beeindruckt suche ich mir eine der farbigen Ketten aus.

  • Nach einer 12-stündigen Busfahrt mit Panne, erreiche ich spätabends die nördliche Stadt St. Louis. Immer noch leben hier viele Menschen vom Fischfang. Im Stadtkern erinnern die etwas maroden aber farbigen Kolonialhäuser an die einstige Perle von Westafrika. Am ehemaligen Bahnhof befinden sich nun Märkte, von Kleider bis Früchte wird hier alles angeboten.

    St. Louis

    Nach einer 12-stündigen Busfahrt mit Panne, erreiche ich spätabends die nördliche Stadt St. Louis. Immer noch leben hier viele Menschen vom Fischfang. Im Stadtkern erinnern die etwas maroden aber farbigen Kolonialhäuser an die einstige Perle von Westafrika. Am ehemaligen Bahnhof befinden sich nun Märkte, von Kleider bis Früchte wird hier alles angeboten.

  • Im "Mekka" von Senegal herrschen eigene Gesetze, die der Mouriden, die streng muslimisch sind. Es ist quasi ein Staat im Staat. Die grosse Mosche ist von der ganzen Stadt aus zu sehen und darf auch von Nichtmuslimen besucht werden.

    Touba

    Im "Mekka" von Senegal herrschen eigene Gesetze, die der Mouriden, die streng muslimisch sind. Es ist quasi ein Staat im Staat. Die grosse Mosche ist von der ganzen Stadt aus zu sehen und darf auch von Nichtmuslimen besucht werden.

  • Auf dem Markt gibt es allerlei zu entdecken: Früchte, Gemüse, selbstgemachte Säfte, Stoffe und vieles mehr. Es fasziniert mich immer wieder, wie gut die Frauen überall im Land gekleidet sind. Die afrikanischen Stoffe gefallen auch mir sehr gut, weil sie so farbig sind und schöne Muster haben. So wird das Leben gleich viel fröhlicher.

    Markt

    Auf dem Markt gibt es allerlei zu entdecken: Früchte, Gemüse, selbstgemachte Säfte, Stoffe und vieles mehr. Es fasziniert mich immer wieder, wie gut die Frauen überall im Land gekleidet sind. Die afrikanischen Stoffe gefallen auch mir sehr gut, weil sie so farbig sind und schöne Muster haben. So wird das Leben gleich viel fröhlicher.

  • Wieder zurück an der Küste geniesse ich ein wenig "Beachtime" an der sogenannten Petit Côte. Obwohl Hauptsaison ist, teile ich den Strand nur mit wenigen Touristen. Immer wieder kommen Frauen vorbei, die ihre Souvenirs verkaufen möchten, aber sonst herrscht hier friedliche Ruhe. Abends gibt es eine Party mit Livemusik, eine herrliche Abwechslung.

    Saly

    Wieder zurück an der Küste geniesse ich ein wenig "Beachtime" an der sogenannten Petit Côte. Obwohl Hauptsaison ist, teile ich den Strand nur mit wenigen Touristen. Immer wieder kommen Frauen vorbei, die ihre Souvenirs verkaufen möchten, aber sonst herrscht hier friedliche Ruhe. Abends gibt es eine Party mit Livemusik, eine herrliche Abwechslung.

  • Bei einem Besuch in einer Primarschule zähle ich mindestens 30 bis 40 Kinder in einem Klassenzimmer. Alle zeigen hier Respekt vor dem Lehrer. Jedenfalls sind die Kinder sehr gehorsam und folgen interessiert den Ausführungen des Lehrers.

    Primarschule

    Bei einem Besuch in einer Primarschule zähle ich mindestens 30 bis 40 Kinder in einem Klassenzimmer. Alle zeigen hier Respekt vor dem Lehrer. Jedenfalls sind die Kinder sehr gehorsam und folgen interessiert den Ausführungen des Lehrers.

  • Typische Gerichte sind Yassa, Maffé und Thieboudienne (auf dem Bild) mit Fisch, Poulet oder Rindfleisch. Schmecken tun sie alle gut, nur die vielen Zwiebeln sind etwas gewöhnungsbedürftig für meinen Geschmack. Ein sehr erfrischendes Getränk ist Bissap aus Hibiskusblüten, von dem ich nicht genug bekommen kann.

    Essen

    Typische Gerichte sind Yassa, Maffé und Thieboudienne (auf dem Bild) mit Fisch, Poulet oder Rindfleisch. Schmecken tun sie alle gut, nur die vielen Zwiebeln sind etwas gewöhnungsbedürftig für meinen Geschmack. Ein sehr erfrischendes Getränk ist Bissap aus Hibiskusblüten, von dem ich nicht genug bekommen kann.

  • Nach langen Busfahrten und viel Umsteigen nehme ich die Fähre nach Banjul, dem Tor zu Gambia. Ein schmales Land eingebettet in den Senegal, aufgeteilt von den Briten und Franzosen. Sprachlich muss ich hier umstellen von Französisch auf Englisch. Weiter geht die Fahrt mit dem Taxi an die schöne Küste.

    Gambia

    Nach langen Busfahrten und viel Umsteigen nehme ich die Fähre nach Banjul, dem Tor zu Gambia. Ein schmales Land eingebettet in den Senegal, aufgeteilt von den Briten und Franzosen. Sprachlich muss ich hier umstellen von Französisch auf Englisch. Weiter geht die Fahrt mit dem Taxi an die schöne Küste.

  • Obwohl man nicht unbedingt der Tiere wegen nach Westafrika reist, bietet sich in der Umgebung eine Möglichkeit an, Affen zu sehen. Unweit vom Strand besuche ich den "Affenpark", wo sich schon bald die ersten bettelnden Tiere zeigen. Sie wissen genau, dass die Besucher Erdnüsse verteilen dürfen.

    Affenpark

    Obwohl man nicht unbedingt der Tiere wegen nach Westafrika reist, bietet sich in der Umgebung eine Möglichkeit an, Affen zu sehen. Unweit vom Strand besuche ich den "Affenpark", wo sich schon bald die ersten bettelnden Tiere zeigen. Sie wissen genau, dass die Besucher Erdnüsse verteilen dürfen.

  • Ob ich sein Haus mit Meerblick sehen möchte, fragt mich dieser grossgewachsene Gambier. Klar doch. Unter einem Baobab direkt am Strand lässt es sich einfach aber sehr gemütlich wohnen. Und die Aussicht ist unschlagbar.

    Baobab

    Ob ich sein Haus mit Meerblick sehen möchte, fragt mich dieser grossgewachsene Gambier. Klar doch. Unter einem Baobab direkt am Strand lässt es sich einfach aber sehr gemütlich wohnen. Und die Aussicht ist unschlagbar.

  • Zugegeben, die Transporte sind alles andere als bequem und luxuriös, aber die mitfahrenden Passagiere bieten immer gute Unterhaltung, auch auf strapaziösen Fahrten mit nur wenig Platz und Beinfreiheit.

    Transport

    Zugegeben, die Transporte sind alles andere als bequem und luxuriös, aber die mitfahrenden Passagiere bieten immer gute Unterhaltung, auch auf strapaziösen Fahrten mit nur wenig Platz und Beinfreiheit.

  • Eigentlich wird von der Fahrt in die Casamance, wegen Rebellen in der Region, abgeraten. Aber mich zieht es weiter in Richtung Süden und das ist der einzige Durchgangsweg. Nach einigen Militärkontrollen erreiche ich die grüne Casamance und geniesse am herrlich breiten Strand von Cap Skirring ein paar relaxte Badetage.

    Cap Skirring

    Eigentlich wird von der Fahrt in die Casamance, wegen Rebellen in der Region, abgeraten. Aber mich zieht es weiter in Richtung Senegals Süden und das ist der einzige Durchgangsweg. Nach einigen Militärkontrollen erreiche ich die grüne Casamance und geniesse am herrlich breiten Strand von Cap Skirring ein paar relaxte Badetage.

  • Was für eine Überraschung! Mitten im Dorf treffe ich auf Adama, ein mobiler Strassenverkäufer. Er ist mit einem vollbeladenen Fahrrad unterwegs. Als ich ihm das Bild von ihm auf dem Umschlag vom Reiseführer unter die Nase halte, kann er es kaum glauben und ich kann es kaum glauben, dass ich ihm einfach so über den Weg laufe. Eine schöne Begegnung.

    Adama

    Was für eine Überraschung! Mitten im Dorf treffe ich auf Adama, ein mobiler Strassenverkäufer. Er ist mit einem vollbeladenen Fahrrad unterwegs. Als ich ihm das Bild von ihm auf dem Umschlag vom Reiseführer unter die Nase halte, kann er es kaum glauben und ich kann es kaum glauben, dass ich ihm einfach so über den Weg laufe. Eine schöne Begegnung.

  • Am Strand habe ich meine Happy Bar mit happy People gefunden. Eine Woche lang war ich Gast beim immer gut gelaunten Arona und seiner Crew. Täglich wurde ich verwöhnt mit selbstgemachten Säften, Fisch vom Grill und süssem Tee. Viele Sonnenuntergänge habe ich vom Liegestuhl aus genossen und auch das neue Jahr mit meinen neu gewonnenen Freunden gefeiert. Danke für die schöne Zeit!

    Happy Bar

    Am Strand habe ich meine Happy Bar mit happy People gefunden. Eine Woche lang war ich Gast beim immer gut gelaunten Arona und seiner Crew. Täglich wurde ich verwöhnt mit selbstgemachten Säften, Fisch vom Grill und süssem Tee. Viele Sonnenuntergänge habe ich vom Liegestuhl aus genossen und auch das neue Jahr mit meinen neu gewonnenen Freunden gefeiert. Danke für die schöne Zeit!

  • Der Tag kam, an dem ich Abschied nehmen muss. Zurück geht es nicht mehr über zwanzig Stunden über Land, sondern nur noch eine per Flug zurück nach Dakar, wo meine Reise begonnen hatte und nun endet. Die Erinnerungen an eine schöne, erlebnisreiche aber auch etwas anstrengende Reise mit vielen schönen Begegnungen nehme ich mit nach Hause.

    Dakar von oben

    Der Tag kam, an dem ich Abschied nehmen muss. Zurück geht es nicht mehr über zwanzig Stunden über Land, sondern nur noch eine per Flug zurück nach Dakar, wo meine Reise begonnen hatte und nun endet. Die Erinnerungen an eine schöne, erlebnisreiche aber auch etwas anstrengende Reise mit vielen schönen Begegnungen nehme ich mit nach Hause.

BeratungsterminAnfrage

Tipps

  • Besuch der Ile de Ngor

  • Surfen bei La Somone

  • Baobab-Saft probieren

  • Saloum Delta

Kontaktieren Sie uns

Unter dieser Nummer erreichen Sie unsere Reiseberater während den Öffnungszeiten der Filialen.

(+41) 0848 000 844

(CH: Festnetz-Tarif, Ausland: internationale Gebühren fallen an)

BESTELLANGABEN

Ihr Warenkorb ist zur Zeit leer.

MERKLISTE