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Expedition Nord-Spitzbergen im Sommer

ab/bis Longyearbyen, Norwegen, Schiffsreisen

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13-tägige Expedition in Spitzbergen mit dem Zweimastschoner Noorderlicht. Reiseleiter dieser Leserreise ist Fabian Sommer, Chefredaktor des Globetrotter Magazins.
Spitzbergen - eine Inselgruppe mit unzähligen Gletschern, Fjorden und schroffen Bergketten. Seehunde, Robben, Walrosse, grosse Kolonien von Seevögeln sowie der Eisbär, König der Arktis, haben hier ihren Lebensraum. Dazu eine unglaubliche Flora, das besondere Licht der Mitternachtssonne und die mystischen Stimmungen in den eisbedeckten Fjorden... lassen Sie sich von der Arktis verzaubern!

Einige Höhepunkte

  • Die Suche nach Eisbären, Rentieren und anderen Wildtieren

  • Faszinierende Landschaften mit Gletschern, Eis und Tundra

  • Familiäres Segelschiff mit freundlicher Crew

Preise

Preis pro Person

CHF

Bei 2 Personen

ab 7490.–


Inbegriffen

  • Schweizer Reiseleitung ab/bis Zürich

  • Flüge Zürich – Oslo – Longyearbyen // Longyearbyen – Oslo – Zürich, in Economy-Klasse

  • Flughafen- und Sicherheitstaxen

  • 2 Übernachtungen im Flughafenhotel in Oslo, inkl. Frühstück

  • 10 Übernachtungen auf der «Noorderlicht» in einer Doppelkabine Innen (mit geteiltem Bad/WC), inkl. Vollpension und Kaffee/Tee

  • Experte an Bord, welcher geführte Landausflüge und Vorträge anbietet (in Englisch)

  • Alle Landausflüge während der Schiffsreise

  • Transfers gemäss Programm


Nicht Inbegriffen

  • Nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke

  • Optionaler Ausflug in Longyearbyen (limitiertes Kontingent)

  • Versicherungen

  • Trinkgelder und persönliche Auslagen

  • Kleingruppenzuschlag bei unter 15 Teilnehmern


Vorgesehenes Reiseprogramm

1. Tag: Zürich - Oslo

Individuelle Anreise nach Zürich Flughafen, wo Sie Ihre Reiseleitung und Mitreisenden treffen. Gemeinsames Check-in und Flug nach Oslo. Bei einem Welcome-Drink im Hotel lernen Sie Ihre Mitpassagiere und Ihre Reiseleitung kennen. Anschliessend individuelles Abendessen und Übernachtung im Flughafenhotel Park Inn by Radisson (oder ähnlich).

2. Tag: Oslo - Longyearbyen

Nach dem Frühstück kurzer Fussmarsch zum Terminal und Check-in für den Weiterflug. Nach einem Zwischenstopp in Tromsø geht es hinauf nach Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum von Spitzbergen. Nach der Ankunft Transfer ins Stadtzentrum, wo Sie noch etwas freie Zeit haben (das Gepäck wird direkt zum Hafen gebracht). Geniessen Sie einen Bummel durch die ehemalige Bergbaustadt und besichtigen Sie die schöne Pfarrkirche oder das interessante Svalbard Museum. Anschliessend gemütlicher Spaziergang vom Stadtzentrum zum Hafen, wo Sie auf die «Noorderlicht» einschiffen. Nach dem Kabinenbezug lernen Sie die Mannschaft und das Schiff kennen, bevor Sie das erste Abendessen an Bord einnehmen. Am gleichen Tag noch heisst es „Leinen los!“ und die «Noorderlicht» macht sich auf den Weg in Richtung Nord-Spitzbergen. Übernachtung an Bord. (FA)

3. Tag: Füchse, Seevögel und Rentiere

Die erste Anlandung findet in Trygghamna statt – hier können Sie die Überreste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und eine Jagdstation der Pomoren aus dem 18. Jahrhundert besichtigen. Von Trygghamna aus wandern Sie nach Alkhornet, einer grossen Seevogelklippe, wo sich die Vögel gerade ihre Brutplätze aussuchen. Unter den Klippen ist ein günstiger Ort, um Polarfüchse beobachten zu können. Wenn es nicht zu viel Schnee gibt, sollten Sie hier auch Rentiere antreffen, die über die üppige Vegetation grasen. Übernachtung an Bord. (FMA)

4. Tag: Auf den Spuren der Walfänger

Sie segeln im Fuglefjorden mit Blick auf den Svitjodbreen und Birgerbukta, beides sind Brutgebiete für grosse Skuas – vielleicht ist sogar ein Eisbär in der Nähe. In der Birgerbukta können Sie Tranöfen der Basken aus dem 17. Jahrhundert besichtigen. Das nächste Ziel ist der Besuch der kleinen Insel Ytre Norskøya, welche die Holländer viele Jahre als Aussichtspunkt zur Walbeobachtung nutzten. Hier können Sie auf den Spuren der Walfänger bis zum Gipfel der Insel wandern, vorbei an bekannten Vogelfelsen. An Land befinden sich die Überreste von mehreren Specköfen aus dem 17. Jahrhundert, während Raubmöwen und Eiderenten zwischen den Gräbern von etwa zweihundert niederländischen Walfängern brüten. Übernachtung an Bord. (FMA)

5. Tag: Gletscher und Ermaktangen

Raudfjorden, an der Nordküste von Spitzbergen gelegen, ist ein herrlicher Ort um über die Gletscher zu blicken. Es ist auch ein beliebter Ruheplatz für Ringel- und Bartrobben, Kolonien von Seevögeln, und gelegentlich Eisbären und Belugawalen. Ermaktangen, am östlichen Eingang des Fjords, ist ein Musterbeispiel für die Erosion des Landes durch das Meer. Übernachtung an Bord. (FMA)

6. Tag: Weite, offene Tundra

Wenn es die Eisbedingungen erlauben, können Sie auf der Nordseite der Reindyrsflya, der grössten Tundra-Region Spitzbergens, anlanden. Die weite und hügelige Ebene ist ein beliebtes Weidegebiet für Rentiere und Brutgebiet für verschiedene Watvögel. Auf den Seen kann man auch Sterntaucher und Prachteiderenten beobachten. Übernachtung an Bord. (FMA)

7. Tag: Gigantischer Monaco-Gletscher

Je nach Wetterlage fahren Sie heute in den Liefdefjord und nähern sich der 5km langen Front des schroffen Monaco-Gletschers. Die Abbruchkante des Gletschers ist ein beliebter Ort zur Nahrungssuche für tausende Dreizehenmöwen, bei Festeis vor der Abbruchkante findet der Eisbär dort ebenfalls gute Jagdbedingungen. Wenn die Eisverhältnisse hier die Einfahrt verhindern, kann eine alternative Route entlang der Westküste von Spitzbergen genommen werden. Übernachtung an Bord. (FMA)

8. Tag: Auf zu den Krabbentauchern

Am Morgen unternehmen Sie eine Anlandung bei Fuglesangen, wo Sie die temperamentvollen Gruppen von Krabbentauchern beobachten können. Dann segeln Sie nach Süden zum Magdalenafjord, einem der landschaftlich schönsten Fjorde Spitzbergens. Bei einem Landgang sehen Sie Überreste des englischen Walfangs aus dem 17. Jahrhundert, sowie weitere grosse Krabbentaucher-Kolonien. Übernachtung an Bord. (FMA)

9. Tag: Die nördlichste Gemeinde der Erde

Sie fahren nach Norden zum Kongsfjorden und Krossfjorden. Die Landschaft wird immer winterlicher, die Klippen und Hänge können noch mit Schnee bedeckt sein. Hier besuchen Sie die historisch interessanten Orte Ny London, wo Sie die Überreste des Marmorbergbaus aus dem frühen 20. Jahrhundert sehen können, und Ny Ålesund, die nördlichste Gemeinde der Welt. Hier sind verschiedene Forschungsstationen angesiedelt und der berühmte Ankermast vom Luftschiff Norge, welches 1926 den ersten Flug über den Nordpol nach Nome (Alaska) unternahm, kann ebenfalls besichtigt werden. Der Krossfjord bietet Ausblicke auf kolossale Gletscher und hohe Berggipfel, aber letztlich bestimmt das Ausmass des Fjordeises die Aktivitäten in diesem Gebiet. Übernachtung an Bord. (FMA)

10. Tag: Die vergangenen Tage der Eisbärenjagd

Auf der Rückfahrt nach Süden ist das nächste Ziel eine Anlandung bei Fuglehuken. Hier sehen Sie einige Überreste aus der Zeit der Eisbärenjagd. In der Nähe gibt es ausserdem grosse Seevogelkolonien und einen Rastplatz für Seehunde. Alternativ können Sie an der Küste im Forlandsundet, in der Engelskbukta oder bei Sarstangen anlanden. Hier werden gelegentlich Walrosse gesehen und die Tundra lädt zu einem schönen Spaziergang ein. Übernachtung an Bord. (FMA)

11. Tag: Weite Tundra, hohe Berge

Ihr nächstes Ziel ist die Bohemanflya, eine ausgedehnte Tundra-Ebene mit einer eigenen Avifauna (abhängig davon, wann der Frühling kommt), sowie spektakulären, geologischen Formationen entlang der Küste. In Gipsvika können Sie in der Nähe des Tempelbergs an Land gehen – einem Gebiet mit erodiertem Sedimentgestein aus der Oberkarbonzeit (entstanden vor ungefähr 290 Millionen Jahren). Danach Rückfahrt nach Longyearbyen, wo Sie im Verlauf der Nacht ankommen. Übernachtung an Bord. (FMA)

12. Tag: Longyearbyen - Oslo

Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von der Mannschaft und „Ihrem“ Schiff. Gemeinsamer Spaziergang ins Stadtzentrum, wo Sie noch einige Stunden zur freien Verfügung haben. Optional* können Sie an einer dreistündigen Kohlengrubentour in Gruve 3 teilnehmen (limitierte Teilnehmerzahl). Nachmittags privater Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Oslo. Übernachtung im Flughafenhotel Park Inn by Radisson Oslo Airport (oder ähnlich). (F)

13. Tag: Oslo - Zürich

Nach dem Frühstück Check-in am Flughafen Oslo und Rückflug nach Zürich. Ankunft gegen Nachmittag. Anschliessend individuelle Heimreise.

Programmänderungen vorbehalten: Die genaue Route wird vom Kapitän, zusammen mit der Expeditionsleitung, vor Ort ausgearbeitet. Die aktuellen Eis- und Wetterverhältnisse müssen beachtet und die Route kann aufgrund von möglichen Tierbeobachtungen angepasst werden. Flexibilität ist daher von grösster Bedeutung bei Expeditionsreisen. Bei guten Bedingungen werden auch die Segel eingesetzt – dies kann aber nicht garantiert werden.

 

Gut zu wissen

Ihr Schiff - die Noorderlicht

Die Noorderlicht wurde 1910 auf einer Flensburger Werft erbaut und war über viele Jahrzehnte als Feuerschiff in der Ostsee im Einsatz. Seit 1991 ist das Schiff als Zweimast-Schoner wieder auf nördlichen Gewässern im Einsatz. Das Schiff verfügt über insgesamt 10 Doppelkabinen mit Stockwerkbetten und Waschbassin. Mehrere Duschen/WCs stehen den Passagieren zur Verfügung. Die heizbaren Innenkabinen sind mit einer Deckenluke ausgestattet, welche sich öffnen lässt (für Frischluftzufuhr). Auf dieser Reise werden nur maximal 18 Gäste mitgenommen.

Die Mahlzeiten werden im kleinen Speisesaal im Unterdeck sowie im Aufenthaltsraum auf dem Hauptdeck eingenommen. Auf dem Hauptdeck befindet sich auch die Tee-/Kaffeestation. Die Bordsprache ist Holländisch und Englisch. Mit einer Länge von 46 Metern kann das Schiff auch in kleine Fjorde und Buchten fahren, die grösseren Schiffen verwehrt sind.

Ihre Reiseleitung - Fabian Sommer, Chefredaktor des Globetrotter Magazins

Als Erstklässler spürte es Fabian zum ersten Mal. Im Nachtzug nach Süditalien überkam ihn ein unbekanntes, aber sehr angenehmes Gefühl. Jahre später konnte er es beschreiben. Er weiss heute, dass er immer dann bei sich selbst ankommt, wenn er aufbricht. Wenn es anders riecht, anders klingt und anders aussieht als zu Hause, ist ihm wohl. Als Chefredaktor des Globetrotter-Magazins will er den Leserinnen und Lesern genau dieses gute Gefühl vermitteln. Fabian ist seit seiner Jugendzeit journalistisch tätig. Er war zwölf Jahre lang Redaktor der «Berner Zeitung» und schrieb unter anderem für «Das Magazin», «Biel Bienne», «Grosseltern-Magazin», den Musikblog rockette.space und das Online-Familienmagazin kleinstadt.ch.

* Alle Preisangaben sind Richtpreise in der jeweils angegebenen Währung. Stand bei Veröffentlichung. Programmänderungen vorbehalten. Eine kompetente Reiseberatung sowie tagesaktuelle Preise erhalten Sie in Ihrer Globetrotter-Filiale.

Angaben zur Reise

Expedition Nord-Spitzbergen im Sommer

Ort

ab/bis Longyearbyen, Norwegen

Dauer

13 Tage

Transport

M/S Noorderlicht

Unterkunft

Kabine

Teilnehmer

ab 12 Personen

bis 18 Personen

Reiseart

Erlebnisreisen, Schiffsreisen

Angebot

GLS-550943

Reisedaten

27.06. – 09.07.2021

Stationen

  • Zürich - Oslo

  • Oslo - Longyearbyen

  • Trygghamna

  • Insel Ytre Norskøya

  • Raudfjorden

  • Reindyrsflya

  • Monaco-Gletscher

  • Magdalenafjord

  • Ny London und Ny Ålesund

  • Fuglehuken

  • Bohemanflya

  • Longyearbyen - Oslo

  • Oslo - Zürich

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