Karijini-Nationalpark
Ein Blick durchs Fenster
Wir gewöhnen uns tatsächlich an solche Strassenschilder und auch ans Kilometer-ab rattern... Nach meiner Rückkehr in die Schweiz sehe ich auf der Autobahn "München 150km" (oder so) und sage: "Los, gehen wir, ist ja ein Katzensprung!"
Nach eher touristischen und gut besuchen Parks im Osten, Süden, Norden und dem Zentrum träumen wir von unendlichen Weiten, einsamen Buchten und Gorges, klaren Nächten ohne Lichtersmog und dem Hauch des Abenteuers des wilden Westens, welches uns die kommenden Wochen bevorsteht. Wir reisen, wohnen und schlafen in unserem 4x4-Geländewagen und wollen den Zauber Australiens eins zu eins erleben.
Es hat etwas gedauert bis ich ein lebendes, wildes Känguru zu sehen bekam...
Ein weitere Nationalpark im Westen Australien, der mit Wanderungen, Felsformationen und Tieren lockt. Wir machen eine wunderschne Rundwanderung von etwa 10 Kilometern - wenn da nur nicht die lästigen Fliegen wären.
Im Karijini National Park dominieren 4 Farben: blauer Himmel, weisse Baumstämme, rote Erde und rote Felsen, sowie hellgrüne Gräser. In dieser Landschaft findet man tiefe
Schluchten, in denen Pools unter Wassersfällen zum Baden einladen. Ausserdem kann man in den Schluchten auch Wandern: manchmal muss durchs Wasser oder entlang der Felsen klettern.
Hier sind wir mitten in der Katherine Gorge im gleichnamigen Nationalpark. Schon früh morgens sind wir aufgebrochen, um der Tageshitze einige Stunden voraus zu sein. Unser kleines Kajak gleitet beinahe geräuschlos zwischen den imposanten Felswänden hindurch. Im weichen Ufersand sieht man Spuren, welche die hier heimischen Krokodile hinterlassen haben. Sie verraten, dass sich hier noch weitere Lebewesen im Wasser tummeln.
Karijini-Nationalpark