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Waldbaden in Bosnien und Herzegowina

Blog-Beitrag von Sabine Zaugg, am 09.09.2020

Perućica Urwald, Bosnien und Herzegowina

Umgeben von solch majestätischer Natur fühlt man sich klein wie eine Ameise.

Ein Meer aus Wäldern, ungezähmte Flüsse und einsame Bergspitzen. Bosnien und Herzegowina ist ein Paradies für Naturmenschen und Wandervögel. Abseits von ausgetretenen Pfaden liess sich Sabine Zaugg, Redaktorin beim Globetrotter-Magazin, von der wilden Seele des Landes packen.

Wild auf Natur

Unter mir rauscht es. Jetzt bloss nicht runterschauen, denke ich und fixiere das gegenüberliegende Ufer. Ich balanciere auf einem umgestürzten Baumstamm, der quer über einen Bach führt. In drei Metern Höhe. Mir wird schwindlig, wenn ich daran denke, was geschehen könnte, wenn ich auf dem feuchten Holz ausrutsche. Also denke ich an eine Seiltänzerin, atme tief ein und setze langsam einen Fuss vor den anderen. Elegant sieht mein Balanceakt bestimmt nicht aus, aber die Bäume sind stille Zuschauer. Mit wackligen Schritten rette ich mich auf festen Waldboden. Geschafft! Doch für eine Verschnaufpause bleibt keine Zeit. Der Regen wird stärker. Ich muss weiter, sonst verliere ich meine Wandergruppe aus den Augen.

Wir sind im Sutjeska-Nationalpark im Südosten von Bosnien und Herzegowina. Baumriesen stehen dicht an dicht und lassen uns klein wie Ameisen aussehen. Hier befindet sich einer der letzten Urwälder Europas, der Perućica-Urwald. Zutritt in das 14 Quadratkilometer grosse Gebiet hat man nur in Begleitung eines Rangers. Aus gutem Grund, denn immer wieder versperren umgestürzte Bäume den Wanderweg, und wir müssen uns neue Pfade suchen. In dieser zerklüfteten Bergwelt verirrt man sich besser nicht.

Wir sind froh, können wir uns an die Fersen von Djordje heften. Der Ranger führt uns hinauf zur Alp Prijevor. In den Pausen kramt er eine Flasche Rakija aus dem Rucksack und lässt sie reihum gehen. Ohne den heimischen Obstbrand geht hierzulande niemand wandern. Ich nippe an der Flasche. Djordje nickt mir ermutigend zu und hält den Daumen hoch. Ich hoffe nur, er sieht den Weg nicht plötzlich doppelt.

Prijevor, Sutjeska Nationalpark

Prijevor, Sutjeska Nationalpark © Nevena Novović

Der Wald ist 20'000 Jahre alt. Nie hat ein Mensch mit Maschinen in das sensible Ökosystem eingegriffen. Die Bäume, unter ihnen viele Buchen und Schwarzkiefern, erreichen eine Höhe von über 50 Metern. Fällt einer um, bleibt er liegen, bis er vermodert. Es ist kein aufgeräumter Wald, und genau diese Ursprünglichkeit macht ihn zu einem der faszinierendsten Orte, die ich je gesehen habe.

Je höher wir steigen, desto gespenstischer wird es. Ineinander verwachsene Bäume, schwarze Baumskelette und mit Moos bewachsene Findlinge tauchen aus dem Nebel auf. Die Feuchtigkeit tropft von den Blättern auf unsere Köpfe, der Weg ist rutschig. Es riecht nach Bärlauch. Ich spüre die erfrischende Wirkung des Waldbades auf meinen Körper und sammle neue Kräfte für den letzten Anstieg.

Wir gelangen auf eine Lichtung. Hier liegen noch vereinzelte Schneefelder. Links und rechts davon blühen die ersten Schlüsselblumen und Enziane. Djordje bleibt plötzlich wie angewurzelt stehen und winkt uns zu sich heran. Ich folge seinem Blick und sehe Spuren im Schnee. Bärenspuren, so gross wie die Schuhe unseres Rangers. Fragend schauen wir zwischen ihm und den Spuren hin und her. «Die sind erst wenige Stunden alt…», beantwortet Djordje unsere fragenden Blicke. Wir schlucken leer. Wartet da oben vielleicht ein Bär auf uns?

Via Dinarica

Als ich drei Tage zuvor in Sarajevo landete, traf ich auf meine Wandergruppe und auf ein Stadtbild, das einem noch immer den Bosnienkrieg der 1990er-Jahre vor Augen führt. Wie schlecht verheilte Narben klaffen die Einschusslöcher an der Mauer der Herz-Jesu-Kathedrale im Zentrum der Stadt. Sie sind ein Mahnmal, ebenso wie die rot eingefärbten Löcher auf den Gehsteigen. Die «Rosen von Sarajevo» erinnern an Menschen, die an dieser Stelle durch Granaten getötet wurden.

Doch das dunkle Kapitel des Landes liegt über 20 Jahre zurück, und die Menschen sind es müde, über die Vergangenheit zu reden. Sie wollen Zukunft. Vielen fehlt sie – ihr Ausweg ist Auswanderung. Rund die Hälfte der Bevölkerung lebt im Ausland.

Aber es gibt auch die, die bleiben. Sie eröffnen Geschäfte, stellen Wein und Olivenöl her oder gründen Start-Ups im Tourismusbereich. Noch steckt der Tourismus in den Kinderschuhen. Aber es tut sich was, insbesondere im Outdoorbereich. Das ist auch der Grund, weshalb ich hier bin. Mit einer sechsköpfigen Wandergruppe will ich das Land zu Fuss erkunden.

Unser Spaziergang durch Sarajevo führte in die historische Altstadt, Baščaršija genannt. Hier ist der osmanische Einfluss aus früheren Zeiten deutlich sichtbar. Vieles erinnerte mich an Istanbul: die bunten Lampions und Teppiche, das verzierte Kupfergeschirr oder die Kaffeehäuser mit dem klebrigen Teiggebäck in der Schaufensterauslage. In einem der vielen kleinen Restaurants kehrten wir ein. Es gab Berge von gegrilltem Fleisch und Gemüse. Natürlich durfte ein Glas Rakija zum Dessert nicht fehlen.

Sarajevo, Haupstadt von Bosnien und Herzegowina

Sarajevo, Haupstadt von Bosnien und Herzegowina

Lukomir ist das höchstgelegene Dorf des Landes. Jetzt im Frühling ist hier wenig los. Nur eine alte Frau mit Kopftuch stand in ihrem Garten und wollte uns ihre selbst gestrickten Socken verkaufen. Schafe blökten, und die verbeulten Blechdächer auf den Steinhäusern rosteten still vor sich hin.

Velid führte uns durchs Dorf. Er ist einer von denen, die geblieben sind. Der 36-Jährige ist Inhaber einer Reiseagentur. Es sei nicht leicht, die Hürden der wuchernden Bürokratie und Vetternwirtschaft zu meistern, klagte er. Der dringend benötigte Innovationsgeist ist hierzulande noch nicht richtig erwacht. Doch Velid hat ein gutes Gespür und Professionalität. Heute organisiert er Wandertouren unter der Leitung von ausgebildeten Bergführern oder steht selbst als Guide zur Verfügung.

So auch für uns. Er begleitete uns auf morastigen Wegen durch die wie ein Geisterdorf wirkende Ortschaft und erzählte von der steigenden Zahl an Wanderern, die das Land zwischen Orient und Okzident für sich entdecken. Noch sind die Wanderwege streckenweise dürftig ausgeschildert. Und es fehlen mancherorts Unterkünfte und touristische Infrastruktur. Doch Velid sieht es optimistisch: «Auf die Hilfe der Einheimischen kann jeder zählen.»

Wir überzeugten uns gleich selbst von der Gastfreundschaft der Menschen hier. Am Ende des Dorfes erreichten wir ein kleines Rasthaus. Hier kommen all jene durch, die auf der «Via Dinarica» wandern, dem Fernwanderweg entlang der dinarischen Alpen. Auf 1'260 Kilometern führt der Trail von Slowenien bis nach Albanien. Er gilt als hart und einsam. Genau das, was Abenteurer suchen: wilde Natur, herausfordernde Gipfel und keine Menschenseele weit und breit.

Das Rasthaus entpuppte sich als Wohnhaus. Wir betraten die Stube und liessen uns an niedrigen Tischen nieder, während die Gastgeberin nebenan in der Küche Burek (eine mit Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigspeise) zubereitete. Ihr Mann heizte derweil den Ofen ein. Es war gemütlich warm, der Kaffee schön stark. Hier werden müde Wanderer wieder auf die Beine gebracht. Und wenn nicht, stünde im oberen Stock auch ein Bett zur Verfügung.

Das Paar verabschiedete uns herzlich, als wir aufbrachen, um weiter Richtung Südosten in den Sutjeska-Nationalpark zu fahren. Ich freute mich darauf, endlich meine Wanderschuhe auszupacken.

Lukomir, Bosnien und Herzegowina

Im Winter ist Lukomir beinahe ausgestorben. Im Sommer ziehen vermehrt Wanderer hindurch.

Bären?

Jetzt stehen wir hier am Waldrand und können unsere Blicke kaum von den Bärenspuren im Schnee lösen. Bis zur Alp am Fusse des Maglić (2386 Meter über Meer) ist es nicht mehr weit. Wäre der Nebel nicht, würden wir jetzt bereits den Gipfel sehen. Er ist der höchste im ganzen Land.

Djordje geht los und bedeutet uns, ihm zu folgen. Der Wanderweg führt hier über flache Alpweiden und ist Teil der «Via Dinarica». Insider munkeln, dass der Trail durch Bosnien zu den schönsten Abschnitten des Weitwanderwegs zählt. Das glaube ich sofort.

Während wir die letzten Höhenmeter zurücklegen, halten wir Ausschau nach dem Bären. Vielleicht hat ihn ja der Geruch des Lammeintopfs auf die Alp gelockt? Wir freuen uns auf ein Mittagessen in der Alphütte, möchten aber vermeiden, dass wir selbst zum Mittagessen werden. Doch der Bär ist wahrscheinlich schon längst im Dickicht des Waldes verschwunden. Zusammen mit Wölfen und anderen Wildtieren verfügt er hier über ein ausgedehntes Rückzugsgebiet. Wir gönnen ihm seine Freiheit und atmen auf, als wir die Hütte erblicken.

Bären in freier Wildbahn, Bosnien und Herzegowina

Bären in freier Wildbahn © Nevena Novović

Wie vermutet wartet ein üppiges Mahl auf uns. Wir legen unsere durchnässten Jacken ab und machen uns über Lamm und Kartoffeln, Burek und Kaymak her. Der Hüttenwart freut sich, dass wir auch beim Dessert kräftig zulangen. Im hinteren Teil des Raumes stehen Etagenbetten für Langstreckenwanderer parat. Von hier aus gelangt man in wenigen Stunden nach Montenegro in den angrenzenden Durmitor-Nationalpark.

Zurück in der Talebene beziehen wir unsere Hotelzimmer, und ich kann endlich meine feuchten Kleider ausziehen. Das im schnörkellosen Stil der Sowjetzeit erbaute Gebäude ist neben einem Campingplatz die einzige Übernachtungsmöglichkeit im Park. Die Gastfreundschaft der Betreiber macht die etwas in die Jahre gekommene Unterkunft schnell wett.

Ich beeile mich mit Umziehen, damit ich vor dem Abendessen noch einen Blick auf das «Denkmal der Jugend» werfen kann. Namensgeber des Nationalparks ist die berühmte Schlacht von Sutjeska, in der sich Titos Partisanen im Zweiten Weltkrieg erfolgreich gegen Naziverbündete zur Wehr setzten. Ein Kriegsdenkmal unweit des Hotels erinnert an die gefallenen Opfer, meist Jugendliche. In dem friedlichen, grünen Tal wirkt das riesige Monument wie ein Fremdkörper.

Verbunden

Am nächsten Tag fahren wir weiter südwärts nach Mostar. Allmählich wechselt die Landschaft von waldig zu karg. Die Hauptstadt der Region Herzegowina erlangte im Bosnienkrieg traurige Berühmtheit. Hier kam es zu heftigen Kämpfen. Seit damals ist die Stadt in einen kroatisch-westlichen und einen bosniakisch-östlichen Teil gespalten. Das Wahrzeichen Mostars, die Brücke Stari Most, brach unter heftigem Beschuss ein. Nach Kriegsende wurde sie wiederaufgebaut. Sie ist ein Symbol für die Verbindung zwischen Ost und West und Christentum und Islam. Und auch zwischen den katholischen Kroaten und den orthodoxen Serben. Leider ist die wirkliche Verbindung bislang nur tröpfchenweise ins Alltagsleben durchgedrungen. Noch immer ist die Stadt geteilt, christlich-kroatische Kinder gehen nicht in dieselbe Schule wie Kinder von muslimisch-bosnischen Eltern. Die Gegend bleibt ein Konfliktherd, obwohl man sich die meiste Zeit über in Frieden lässt.

Tagsüber tummeln sich Tausende Touristen in der Stadt, flanieren den Restaurants und Souvenirshops entlang und schauen den Brückenspringern bei ihren waghalsigen Sprüngen in die türkisblaue Neretva zu. Wir warten, bis die Kreuzfahrttouristen aus Dubrovnik weg sind und machen uns erst gegen Abend auf den Weg zum Wahrzeichen. Die Brücke im osmanischen Stil ist eindrücklich und gehört zum UNESCO-Welterbe. Als ich von oben hinabschaue, erkenne ich vereinzelte Trümmer der Originalbrücke im Wasser.

Ich möchte einen Blick hinter die touristische Fassade werfen und lasse deshalb die herausgeputzte Altstadt hinter mir. Sofort springen mir vom Krieg gezeichnete Gebäude ins Auge, die verwahrlosen, weil sich die Besitzer eine Renovation nicht leisten oder sich nicht einigen können, wem das Haus überhaupt gehört. Es wird noch viele Jahre dauern, bis die Spuren der Gewalt bereinigt sind.

Mostar, Bosnien und Herzegowina

Mostar, grösste Stadt der Region Herzegowina

Räubernest

Als ich am nächsten Morgen aufwache, reicht die Zeit gerade noch für einen Kaffee mit Aussicht auf die Brücke, bevor wir zu unserem nächsten Ziel aufbrechen. Wir durchfahren die karge Schönheit der Region Herzegowina und erreichen abends den Blidinje-Naturpark. Auf einer Hochebene auf 1173 Metern über Meer liegt der gleichnamige See. Links und rechts davon erheben sich die Berge Čvrsnica, Vran und Muharnica.

Unsere Wandergruppe trifft hier auf einen alten Bekannten. Velid, der Guide aus Lukomir, erwartet uns im Hotel «Hajdučke vrleti». Er erklärt, der Name bedeute Räubernest. Damit sind wir auch schon beim Thema: Wir wollen morgen zum Räubertor wandern, dem «Hajdučka vrata». Der Steinbogen ist so etwas wie das Aushängeschild der Region und nebst der Brücke in Mostar wohl das gefragteste Instagram-Sujet des Landes. Davon wollen wir uns selbst ein Bild machen. Doch so einfach wie in Mostar wird das nicht: Das Räubertor liegt irgendwo hoch oben in den Bergen. Velid klärt uns auf: «Der Weg ist nicht einfach. Man muss sich den Anblick verdienen. Die Wanderung dauert acht Stunden.» Wir werfen ihm lange Blicke zu. Nicht alle freuen sich über die Aussicht auf derartige Strapazen. Ernüchtert widmen wir uns erstmal unserem Abendessen. Doch das Tischgespräch dreht sich immer wieder um die bevorstehende Wanderung. Acht Stunden, schaffen wir das? Und was ist, wenn es noch Schnee hat?

Nach dem Abendessen machen wir uns auf den Weg zu einer nicht weit entfernten Berghütte. Das komfortable Räubernest-Hotel ist, obwohl erst Mai, ausgebucht. Das Wanderland Bosnien und Herzegowina ist offenbar kein Geheimtipp mehr. Bevor wir uns aufs Ohr hauen, füllen wir unsere Gläser mit – Rakija, ist ja klar! Im Aufenthaltsraum treffen wir auf eine einheimische Wanderleitergruppe. Schnell kommen wir ins Gespräch mit den jungen Männern. Sie erzählen, dass sie morgen früh zum Räubertor hätten wandern wollen, um ihre Wanderleiterprüfung abzulegen. Doch weil oben noch viel Schnee liegt, hätten sie die Tour abgesagt.

Da haben wirs! Schnee! Jetzt genehmigen wir uns erst recht ein zweites Glas Rakija. Und beratschlagen uns. Am Ende entscheiden wir, die Wanderung abzusagen. Ich bin ein bisschen enttäuscht. Doch Velid verspricht, uns auf einen anderen, schneefreien Gipfel zu führen.

Blidinje-Naturpark, Bosnien und Herzegowina

Blidinje-Naturpark © Silvio Weilenmann

Frühmorgens schnappen wir unsere Rucksäcke, und es geht los auf den Berg Vran. Wir wandern kreuz und quer durch Kiefernwälder und über Wiesen mit gelbem Gras. Keine Spur von ausgetretenen Pfaden. Hier wandert man einfach der Nase nach. Wir treffen auf keine anderen Wanderer. Man ist da oben in den Bergen allein – abgesehen von Bären, Wölfen und einer unberührten Natur.

Bei einer Rast blicke ich hinab ins Tal. Der See glitzert in der Sonne. Auf den hohen Gipfeln gegenüber liegt ein Flickenteppich aus Schnee. Irgendwo hinter diesen schroffen Bergen befindet sich das Räubertor. Eines Tages möchte ich vor dem Felsenbogen stehen. Ich hoffe, dass sich das Land bis dahin weiter Richtung Zukunft bewegt. Dass der aufblühende Tourismus die dringend benötigte Hoffnung streut, ohne die wilde Seele des Landes zu zähmen. Denn sie ist es, die einen packt und nicht mehr loslässt.

Bosnien und Herzegowina

  • Hauptstadt: Sarajevo

  • Regionen: Das Land besteht geografisch aus der Region Bosnien im Norden, die rund 80 Prozent des Staatsgebiets einnimmt, und der Region Herzegowina im Süden. Politisch ist das Land in die Teilgebiete Bosnien und Herzegowina, die Republik Srpska und den Brcˇko-Distrikt aufgeteilt.

  • Fläche: 51'197 km²

  • Bevölkerung: 3,5 Mio. Einwohner, 50,1% Bosniaken (grösstenteils Muslime), 30,8 % Serben (grösstenteils Orthodoxe) sowie 15,4 % Kroaten (grösstenteils Katholiken)

  • Sprachen: Bosnisch, Serbisch und Kroatisch

  • Beste Reisezeit: Für Wanderungen, Raftings oder Biketouren von Frühling bis Herbst; Städte wie Mostar oder Sarajevo können ganzjährig besucht werden

  • Via Dinarica: Der neue Weitwanderweg führt auf 1260 Kilometern von Slowenien bis nach Albanien. Es gibt drei Trails. Der «White Trail» ist der Hauptwanderweg und führt über die höchsten Gipfel der Dinarischen Alpen. Er kann geführt oder auch alleine begangen werden. Für den Streckenabschnitt durch Bosnien und Herzegowina gibt es einen englischsprachigen Routenführer (ISBN: 978-1-78477-051-8).

  • Minengefahr: In einigen Landesteilen besteht noch immer die Gefahr von Landminen. Diese Gebiete sind ausgeschildert. Es wird empfohlen, in diesen Zonen befestigte Wege nicht zu verlassen.

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Zur Person

Sabine Zaugg (42) ist Redaktorin beim Globetrotter-Magazin in Bern. Sie liebt die Rundumsicht von Berggipfeln und fühlt sich frei, wenn sie ihr Kajak über die Wellen steuert. Auf Selbstgebrannntes kann sie beim Wandern gut verzichten, hat sie herausgefunden. Nicht aber auf Sonnenschein und Schokolade. Sabine reiste für diesen Artikel auf Einladung von i-dijaspora.

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Dieser Beitrag erschien erstmals im Frühling 2020 im Globetrotter-Magazin. Seit 1982 lässt das Globetrotter-Magazin die Herzen von Abenteurern, Globetrottern und Weltentdeckern mit einzigartigen Reisereportagen höher schlagen. Das Globetrotter-Magazin erscheint viermal im Jahr mit spannenden Reisereportagen aus aller Welt, Interviews, Tipps, News und Annoncen. 

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