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Désirée Good - Die Wrestlerinnen von La Paz


Preisträgerin World Photo 2013

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    Seit zwei Jahren existiert die unabhängige Frauengruppe, die mittlerweile fast 15 Kämpferinnen zählt. Gegründet wurde sie von der 30-jährigen Mery Llanos aus El Alto. Diese hat zwei Söhne, der eine heisst Jürgen, der andere Klinsmann.

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    Seit zwei Jahren existiert die unabhängige Frauengruppe, die mittlerweile fast 15 Kämpferinnen zählt. Gegründet wurde sie von der 30-jährigen Mery Llanos aus El Alto. Diese hat zwei Söhne, der eine heisst Jürgen, der andere Klinsmann.

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  • 002_gwp_good_(WEB)

    Im Ring treffen Wölfe, mythologische Gestalten und moderne Superhelden aufeinander.

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    Im Ring treffen Wölfe, mythologische Gestalten und moderne Superhelden aufeinander.

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  • 003_gwp_good_(WEB)

    Vor und nach den Kämpfen arbeiten die Luchadores (Kämpfer/-innen) zusammen. Im Ring sind sie Gegner.

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    Vor und nach den Kämpfen arbeiten die Luchadores (Kämpfer/-innen) zusammen. Im Ring sind sie Gegner.

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  • 004_gwp_good_(WEB)

    Als Lady Huanca ihren Freund kennenlernte, war er ein grosser Bewunderer von ihr. Inzwischen gehört er selbst zu den Kämpfern.

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    Als Lady Huanca ihren Freund kennenlernte, war er ein grosser Bewunderer von ihr. Inzwischen gehört er selbst zu den Kämpfern.

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  • 005_gwp_good_(WEB)

    Die meisten Kämpfe finden auf knapp 4000 Metern Höhe in El Alto statt. Dort sammeln sich meist indigene Zuzügler des Landes, die alle in La Paz arbeiten wollen.

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    Die meisten Kämpfe finden auf knapp 4000 Metern Höhe in El Alto statt. Dort sammeln sich meist indigene Zuzügler des Landes, die alle in La Paz arbeiten wollen.

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  • 006_gwp_good_(WEB)

    Lady Huanca lebt in El Alto, ist 23 Jahre alt und seit vier Jahren professionelle Kämpferin. Ihr Studium hat sie gegen den Willen ihrer Eltern abgebrochen.

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    Lady Huanca lebt in El Alto, ist 23 Jahre alt und seit vier Jahren professionelle Kämpferin. Ihr Studium hat sie gegen den Willen ihrer Eltern abgebrochen.

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  • 007_gwp_good_(WEB)

    1000 Meter unterhalb von El Alto liegt La Paz, das einst europäisch geprägte wirtschaftliche Zentrum von Bolivien.

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    1000 Meter unterhalb von El Alto liegt La Paz, das einst europäisch geprägte wirtschaftliche Zentrum von Bolivien.

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  • 008_gwp_good_(WEB)

    Lady Huanca wohnt mit ihrer Grossfamilie unter einem Dach. Mit ihrem Beruf bricht die Älteste von sechs Geschwistern den traditionellen Lebenslauf.

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  • 009_gwp_good_(WEB)

    Ausserhalb des Rings sind die Kämpfer Krankenschwestern, Lehrer und Kosmetikerinnen. Von der Show alleine lässt es sich nicht leben.

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    Ausserhalb des Rings sind die Kämpfer Krankenschwestern, Lehrer und Kosmetikerinnen. Von der Show alleine lässt es sich nicht leben.

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  • 010_gwp_good_(WEB)

    Lady Huancas Mutter trug ihr Leben lang die ursprünglich aus Spanien stammende Tracht der «Cholita». Sie selbst und ihre Geschwister gingen in Hosen zur Schule.

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    Lady Huancas Mutter trug ihr Leben lang die ursprünglich aus Spanien stammende Tracht der «Cholita». Sie selbst und ihre Geschwister gingen in Hosen zur Schule.

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  • 011_gwp_good_(WEB)

    Oft finden die Kämpfe Samstags auf Pausenhöfen statt. Mit Schulen arbeitet die Gruppe gerne zusammen, da sie gute finanzielle Konditionen bieten.

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    Oft finden die Kämpfe Samstags auf Pausenhöfen statt. Mit Schulen arbeitet die Gruppe gerne zusammen, da sie gute finanzielle Konditionen bieten.

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  • 012_gwp_good_(WEB)

    «Als Kämpferin bin ich eine öffentliche Person. Zeige ich mich im Ring als Cholita, muss ich dies auch privat tun. Sonst bin ich nicht glaubwürdig. Denn die Leute identifizieren sich mit mir. Unterdessen trage ich die Röcke mit Stolz», sagt Lady Huanca.

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    «Als Kämpferin bin ich eine öffentliche Person. Zeige ich mich im Ring als Cholita, muss ich dies auch privat tun. Sonst bin ich nicht glaubwürdig. Denn die Leute identifizieren sich mit mir. Unterdessen trage ich die Röcke mit Stolz», sagt Lady Huanca.

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  • 013_gwp_good_(WEB)

    Mery ritzte sich mit der Rasierklinge die Stirn. Für die Kämpfer gelten diese Narben als Echtheitszertifikat und das geflossene Blut als kathartisches Element.

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    Mery ritzte sich mit der Rasierklinge die Stirn. Für die Kämpfer gelten diese Narben als Echtheitszertifikat und das geflossene Blut als kathartisches Element.

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  • 014_gwp_good_(WEB)

    Das Publikum ist sehr wichtig, meistens kommen immer die gleichen Leute. Jeder Luchador hat seine Fangemeinschaft.

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    Das Publikum ist sehr wichtig, meistens kommen immer die gleichen Leute. Jeder Luchador hat seine Fangemeinschaft.

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  • 015_gwp_good_(WEB)

    Es existiert keine Grenze zwischen Publikum und Akteuren. Der Kampf basiert auf der aktiven Teilnahme aller.

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  • 016_gwp_good_(WEB)

    Iron Maiden und Lucha Libre treffen in der Werkstatt aufeinander.

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    Iron Maiden und Lucha Libre treffen in der Werkstatt aufeinander.

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  • 017_gwp_good_(WEB)

    Zwischen den verschiedenen Kämpfergruppen herrscht eine starke Konkurrenz. Kleinere, improvisierte Veranstaltungen verschwinden immer mehr.

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  • 018_gwp_good_(WEB)

    Die Familien der Schüler unterhalten sich bestens.

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  • 019_gwp_good_(WEB)

    Männer und Frauen stehen zusammen im Ring.

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  • 020_gwp_good_(WEB)

    Ein junger Fan bewundert seine Idole.

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Die Wrestlerinnen von La Paz

Hoch oben, am Ende des Talkessels von La Paz, auf 4000 Metern liegt die zweitgrösste Stadt Boliviens, El Alto. In dieser Stadt leben Zuwanderer aus der indigenen Landbevölkerung. Die Stadt gilt alseine der kriminellsten in Bolivien. Neben dem Fussball, der für die Bevölkerung Boliviens essenziell ist, gibt es die Ringkämpfe. Dieser Volkssport nennt sich «Lucha Libre» (Freistilkampf) und wird meistens inszeniert und choreografiert. Viele der Protagonisten sind Frauen. Die Kämpfe werden heute hauptsächlich in El Alto gezeigt. Während drei Monaten hat Désirée Good eine junge Kämpferin Namens «Lady» (23 Jahre alt) in ihrem Umfeld fotografiert.


Désirée Good über ihre Arbeit

«Spannend finde ich, wie der Ringkampf zu einem Ventil wird, mit viel Humor negro, werden jegliche moralische Vorstellungen unterlaufen. Beispielsweise der Schiedsrichter unterstützt den Bösen, Männer kämpfen gegen Frauen und so weiter. Die Bolivianer haben das einst entstandene Lucha Libre aus Mexiko zu ihrem eigenen kulturellen Volkstheater transformiert. Es steht sich Gut und Böse gegenüber, der Tod und Clowns, sowie Batman und die Cholita, so nennt man indigene Frauen in ihren traditionellen, aus Spanien stammenden Trachten. Die Aufführung, trotz allem Drama und Slapstick, ist ein Akt von Gewalt. Man erkennt einen Luchador (Kämpfer/-in) an seinen blauen Flecken und Narben auf der Stirn. Ich begleitete «Lady», die ihr Studium abgebrochen hatte und nun vier mal die Woche mit ihren Mitstreitern um die Wette kämpft. Auch ihr jüngerer Freund hat angefangen zu kämpfen. Gegen den Willen ihrer Eltern macht sie weiter mit dem Ziel internationalen Erfolg zu haben.»


Zur Person

Désirée Good, geboren 1982 in Zürich, studierte Fotografie an der Zürcher Hochschule der Künste. Zwischendurch verbrachte sie einige Zeit an der School of Visual Art in New York und verlängerte ihr Studium in Zürich zusätzlich mit dem Nachstudiengang Kulturanalysen und Medientheorie. Ihre bisherigen Werke wurden im «NY Times Magazine», im «Spiegel», im «Photographie Magazin» sowie in vielen weiteren nationalen und international bekannten Publikationen veröffentlicht.

www.desireegood.ch Weitere Preisträger
Porträt Désirée Good World Photo

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