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Reiseethik


Fair unterwegs - mit Globetrotter Travel Service
Wir fördern den «Augenöffner-Aspekt» des Reisens, der neue Bewusstseinsprozesse auslöst. Unser Credo: Wer mit offenen Augen reist und den Menschen mit Respekt und Toleranz begegnet, trägt dazu bei, dass die Welt ein bisschen besser funktioniert.

Geduld

Wer andere Kulturkreise bereist, tut gut daran, sich auf neue Zeitbegriffe einzustellen. Eine Reise bietet auch die Chance, dank unterschiedlichen Zeitbegriffen anderer Völker und anderer Lebensrhythmen den Reiz der Langsamkeit wiederzuentdecken.

Rücksichtnahme

Als Besucher sollten wir uns dem Reiseland anpassen und versuchen, die Lebensweise der Bevölkerung zu respektieren. Wer sich gut auf die Reise vorbereitet, sich über Eigenarten und Konzepte anderer Länder informiert, schafft gute Voraussetzungen für interessante Begegnungen mit fremden Menschen und Kulturen.

Verständigung

Nur schon «guten Tag» und «danke» in der jeweiligen Landessprache sagen zu können, macht Begegnungen einfacher. Von jedem Taxifahrer oder Kellner rund um den Globus zu erwarten, er müsse Englisch - oder gar Deutsch - sprechen, ist anmassend.

Kleidung

Saubere Kleidung wird in der ganzen Welt positiv gewertet, ganz besonders aber in den Entwicklungsländern Asiens und Afrikas. Ärmellose T-Shirts und durchsichtige Blusen bei Frauen sind besonders in ländlichen Gegenden nicht gerne gesehen - ausser am Strand. Oben-ohne-Baden oder sogar Nacktgehen ist an den meisten öffentlichen Stränden ausserhalb Europas nicht akzeptiert.

Fotografieren

Aufdringliches und ungefragtes Fotografieren kann die Gefühle der Menschen verletzen. Zurückhaltung und Sensibilität vor allem in ländlichen Gebieten sowie bei religiösen Anlässen und generell in islamischen Ländern ist geboten. Um Menschen nicht zum «Foto-Objekt» zu degradieren, zuerst das Gespräch suchen und die Erlaubnis fürs Fotografieren einholen.

Religiöse Stätten

Beim Besuch von Tempeln, Schreinen, Stupas, Moscheen und anderen Heiligtümern sollten respektvolles Auftreten und angemessene Kleidung eine Selbstverständlichkeit sein.

Kinderschutz

Nein zur Kinderprostitution! Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen durch Prostitution, Pornografie und Kinderhandel tritt ihre Menschenwürde mit Füssen. Gemäss Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO sind jährlich mindestens zwei Millionen Kinder Opfer von kommerzieller sexueller Ausbeutung. Eines der wirksamsten Mittel gegen diese Misere lautet: Hinschauen statt wegschauen. Auf der Seite von fedpol ist ein Meldeformular für Hinweise über Kindersextourismus aufgeschaltet:

www.stop-childsextourism.ch. Falls Sie Zeuge eines klaren Tatbestandes werden, ermuntern wir Sie den Fall zu melden.

Zur Website www.stop-childsextourism.ch

Bettler

Wer in einem Entwicklungsland einem arbeitsunfähigen Bettler ein Almosen gibt, handelt sicher nicht falsch. Kindern und Jugendlichen sollte jedoch kein Geld gegeben werden, kann dies doch zur Zerstörung familiärer und sozialer Strukturen führen. Ein bettelndes Kind «verdient» in einem Tag oft mehr als seine arbeitenden Eltern in einer Woche. Deshalb werden viele Kinder von ihren Eltern zu Mitleid erheischenden Bettelkindern «abgerichtet» und auf Touristen angesetzt und dabei von Schule und Berufsausbildung ferngehalten. Manchmal operieren Bettler auch mit gefälschten Briefen einer Amtsstelle oder Organisation, die ihre Tätigkeit angeblich legitimiert. Oft trifft man bei Heiligtümern auf unaufdringliche Bettler, die auch von den Einheimischen unterstützt werden.

Drogen

Drogenhandel, aber auch der Besitz von Drogen, wird in vielen Ländern mit harten Strafen geahndet. In den meisten Ländern gelten Hanfprodukte (Haschisch, Marihuana, Hanfsamen) als harte Drogen, deren Besitz mehrjährige Gefängnisstrafen zur Folge haben können. Zum Beispiel in Thailand und auf den Philippinen: lebenslänglich! Indien: bis zehn Jahre. In Malaysia werden Drogendealer hingerichtet.

Ökologie

Auf Reisen sollte das Umweltbewusstsein nicht zu Hause bleiben. Vielen beliebten Reisezielen fehlt die Infrastruktur, um mit Zivilisationsmüll fertig zu werden. Es liegt somit an den Reisenden, sich ökologisch zu verhalten und etwa Strände und Trekkingrouten sauber zu halten. An den meisten exotischen Destinationen ist sauberes Trinkwasser ein rares Gut. Wer dort duscht statt ein Vollbad zu nehmen, hilft aktiv Trinkwasser sparen.

Souvenirs

Erinnerungsstücke aus einheimischem Handwerk machen nicht nur uns Freude, sie unterstützen auch die Menschen und ihre Traditionen. Doch nicht alles taugt als Mitbringsel, werden doch jedes Jahr bei der Einreise in die Schweiz zahlreiche Souvenirs beschlagnahmt und die Besitzer gebüsst. Was für Reisende bloss ärgerlich ist, hat in den Herkunftsländern der Andenken oft weit reichende Folgen: Korallen, Muscheln, Reptilienleder oder Elfenbein - der Kauf solcher Souvenirs kann zum Aussterben der Arten führen. Der Ratgeber «Augen auf bei Souvenirs», vom WWF in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Veterinärwesen geschaffen, hilft bei der Entscheidung.

Jedes Jahr nehmen Touristen Hunderttausende Souvenirs mit nach Hause, die aus geschützten Tieren und Pflanzen gefertigt sind. Dutzende von Souvenirs wurden im Jahr 2006 an der Schweizer Grenze beschlagnahmt. In vielen Fällen wissen die Leute aber nicht, welche Souvenirs verboten sind, respektive eine spezielle Bewilligung brauchen. Mit dem handlichen Ratgeber «Augen auf bei Souvenirs!» unterstützen der WWF und das Bundesamt für Veterinärwesen Touristen beim Kauf der richtigen Andenken.
Von den Hunderten Millionen Exemplare geschützter Arten, die jedes Jahr weltweit gehandelt werden, ist etwa ein Viertel illegal. Dieser illegale Handel ist nach dem Drogen- und dem Waffenhandel eines der lukrativsten internationalen Geschäfte.
Einige Beispiele:

In den letzten hundert Jahren ist die Zahl der Tiger in der Wildnis um 95% zurückgegangen.

Bis 12'000 Afrikanische Elefanten werden jährlich wegen des Elfenbeines gewildert.

Papageien: Ihr buntes Gefieder und ihre Fähigkeit, Stimmen zu imitieren haben ihnen eine fragwürdige Beliebtheit gebracht: Vom Neuseeländischen Eulenpapagei gibt es gerade noch 60 Tiere. Doch Seltenheit erhöht den Wert und heizt damit den Handel weiter an.

Düstere Aussichten haben auch viele Schlangen und Echsen, deren Häute zu Schuhen, Taschen und Gürteln verarbeitet werden.

Zur Website www.wwf.ch/souvenir Reise-Ratgeber hilft Arten schützen

Kulturschock

Sehr empfehlenswerte Bücher zum Thema sind im Reise Know-how Verlag erschienen. Die Titel der Reihe «Kulturschock» behandeln jeweils ein Land oder ein bestimmtes Thema. Beispiele: Mexiko, Russland, Pakistan, Indien, Japan, Thailand, Vietnam, China, Ägypten oder Islam. Die Bücher beschreiben weniger bekannte Seiten und Hintergründe eines Landes und geben damit wichtige Anregungen, die einen Einstieg in fremde Kulturen erleichtern.


Ausführliche Tipps zu «Bewusst reisen» und einem fairen Umgang mit Mensch und Natur finden Sie auf dem Reiseportal des Arbeitskreises Tourismus & Entwicklung.
www.fairunterwegs.org www.akte.ch

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